300l Speicher mit offener Solareinspeisung

Diskutiere 300l Speicher mit offener Solareinspeisung im Sonstiges Forum im Bereich Haustechnik; Wir haben eine P2 Pellethzg mit FBH und 300l Wasserspeicher ohne Puffer in unserem Haus. Nur 1 Mischheizsystem. Der Speicher hat 2...

  1. Diedeldum

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    Wir haben eine P2 Pellethzg mit FBH und 300l Wasserspeicher ohne Puffer in unserem Haus. Nur 1 Mischheizsystem.
    Der Speicher hat 2 Heizschlangen. Die untere ist wegen fehlenden Solar nicht angeschlossen - ergo wird nur der obere Teil im Speicher mit dem Pelletkessel aufgeheizt.
    Ist das so richtig, oder hätte nicht der unter Teil angeschlossen werden müssen oder beide zusammen? So springt der Kessel recht oft an, bzw wir haben den Vorrat immer recht schnell verbraucht. Die Zirkulation mischt auch noch im Speicher kalt und heis nach und so springt der Kessel derzeit oft an, um nachzuheizen. :(
    Mir scheint das ein behbebbarer Mangel zu sein, oder??

    Solar werde ich in den nächsten 10 Jahren nicht für uns (4P) bekommen und ist auch nicht jetzt geplant oder vorbereitet gewesen - dafür aber eine Lüftungsanlage mit WRG :lock .

    Was mir nun auch aufgefallen ist, scheint die Hauptkreispumpe in der jetzigen Heizphase den Speicher zu überheizen, obwohl die Ladepumpe aus ist. Normalerweise hört die Aufladung bei 55°C aus und es stehen aber später bis zu 70°C an. Normal? :smoke

    Ich bin sehr gespannt auf eure Antworten.
     
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  3. #2 Achim Kaiser, 12. Oktober 2006
    Achim Kaiser

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    Beim Einsatz eines Solarwarmwasserspeichers wird üblicherweise der obere Bereich durch das Heizsystem erwärmt und der untere durch die Solaranlage.

    Wenn die Solaranlage - aus welchen Gründen auch immer - nicht ausgeführt wird, so kopple ich beide Tauscher....heisst ich schließe den oberen Tauscher an den Vorlauf an, verbinden dan 1. und 2. Tauscher mit ner Brücke und führe den Rücklauf des 2. Tauschers zurück aufs Heizsystem. Dadurch steht der volle Nutzinhalt des Speichers zur Verfügung.

    Nachteil der Lösung .... beim Einbau der Solaranlage muss am heizungsseitigen Speicheranschluß nochmals Hand angelegt werden.

    Gruß
    Achim Kaiser
     
  4. peter9

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    Hallo,

    wenn man bedenkt, daß 1 m² Kollektorfläche so bei 400 oder im günstigsten Fall 500 kWh im Jahr an Energie "kostenlos" von der Sonne einsammelt, das entspricht so bei 40 bis 50 l Öl , sollte man sich mal übelegen ob das Sinn macht und für wenn da ein Vorteil vorhanden ist.

    Dazu kommen ja noch die Betriebskosten der Umwälzpumpe.

    Frage: Kann es sein, daß keine Rückschlagklappe im Ladekreis des WW-Speichers eingebaut ist??

    peter
     
  5. Diedeldum

    Diedeldum

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    Hallo Peter9,
    das war nicht die Frage nach Solar oder nicht, aber ich will gerne dazu Stellung nehmen: Ja ich habe die Grundvoraussetzungen geschaffen, sogar mit Solar heizen zu können, da ich eine ökologische Einstellung habe. Deshalb ist es auch ein Pelletofen, also Holz und nicht Öl oder Gas was ich fast CO2 neutral verbrenne und was echt MADE in GERMANY ist. Allerdings muß sich eine Investition auch rechnen, da sich ansonsten nur die Bank freut!! Die Anlage würde mal so 5000€ kosten, denn schon die Vorbereitung soll 950€ kosten. Wieviel Jahre braucht es wohl, Investition incl. Zineszins der Bank, mit den günstigen Holzpellets gegenzurechnen? Wenn wir den großen Schuldenberg abgetragen haben kommt bestimmt eine Solarnutzung als erstes dran! Mir tut es auch etwas weh, das mir das Geld jetzt fehlt, aber das muß jeder selbst entscheiden und durchrechnen und Prioritäten setzen.

    Rückschlagklappe? Wo sitzt die denn? Eigentlich kehrt sich der Ladeheizkreislauf doch nicht um. Aber vielleicht meinst du etwas, das bei mir als Schraubenkopf am Absperrventil hinter der Ladepumpe zu erkennen ist. Die anderen Ventile haben das nicht. Was ist das?
     
  6. Diedeldum

    Diedeldum

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    Hallo Achim,
    ja, so hat es der Kesselhersteller auch gezeichnet und dann kam ich auch darauf, das hier vielleicht eine Ursache sein könnte.
    Wenn man mir einen 300l Speicher im Paket verkauft, dann sollten auch so fast 300l aufgeheizt werden können.
    Kannst du als Experte nachvollziehen, das es im Sommerbetrieb viel zu oft zu einem Ansprechen des Kessels führt, wenn weder die Schichtung im Speicher stimmt, noch die Menge? Ich gehe davon aus, das die fast 500kg Masse aufgeheizt werden müssen, um nur 100kg Wasser zu erwärmen und der Speicher die Temperatur ansonsten tagelang halten könnte?

    Gruß
    Dietmar
     
  7. #6 Achim Kaiser, 14. Oktober 2006
    Achim Kaiser

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    Ich mag die 300 l Solarspeicher *nicht wirklich*.

    Im Solarbetrieb - wenn auch richtig nett was vom Dach kommt - gibts meistens wenig Probleme und alle sind glücklich und zufrieden.

    Im Heizbetrieb ohne Solarunterstützung kanns dann auch schon mal recht eng werden. Wird der Speicher nur mit dem oberen Tauscher betrieben so reduziert sich die Bevorratungswassermenge auf ~1/3 des Speichervolumens....je nach Speicherbauform also 80 bis 120 l.

    Gibts an der Anlage noch eine Zirkulationsanlage und/oder der Temperaturfühler der Heizungsregelung ist etwas unvorteilhaft positioniert, dann geht die Heizungsanlage alle Nase lang auf *Warmwasserbereitung*.

    Das Mini-Speichervolumen ist von Haus aus schon eine Kompromislösung, das bei entsprechender Sanitärausstattung den Hinweis bedarf....aber auf *Heizungsanlage* bringste deine Wanne nicht voll ---> Bedenken anmeld.

    Nachdem die Pelletskessel nicht unbedingt zu den *ganz schnell* regelbaren Wärmeerzeuger gehören, kommt bei solchen Kombinationen nicht immer Freude auf.

    Ein Ausbund an Wirtschaftlichkeit ist es natürlich auch nicht unbedingt, wenn am Tag wegen 80 l Wasser der Kessel 5x in Betrieb geht und die Restwärme dann über den Kamin *abgelüftet* wird....Betriebsweise wie beim Vater Staat ... leicht erhöhter Bereitschaftsaufwand in Sicht.

    Bei den Schwerkraftbremsen gibts einige Möglichkeiten :

    1. Schwerkraftbremse eingebaut und sie funktioniert - gut
    2. Schwerkraftbremse eingebaut und sie tut nicht - schlecht
    3. Schwerkraftbremse eingebaut, manuell zur Entlüftung der Rohrleitungen aufgestellt und in dieser Stellung *vergessen worden* ... schlecht aber schnell reparabel
    4. Schwerkraftbremse vergessen - ganz schlecht

    ...und nu reichts mal wieder mit dem kleinen Heizungs Ein-Mal -Eins

    Gruß
    Achim Kaiser
     
  8. peter9

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    Damiit die Ladepumpe bestimmt, wie das Wasser erwärmt wird ist eine mit Schwerkraft betätigte Klappe im Ladekreis. Meist bei der Pumpe.

    Sie sperrt ab, wenn die Ladepumpe nicht läuft. Damit wird auch eine zu hohe WW-Temperatur verhindert.
    Denn gelegentlich ist die WW-Temperaur doch zu hoch, oder habe ich was falsch gelesen??

    peter
     
  9. Jürgen V.

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    Son Quatsch.

    Eine Schwerkraftbremse unterbindet ungewollte Schwerkraftzirkulation,
    innerhalb der Rohrletungen.

    Somit ein ungewolltes Entladen des Speichers.

    Nennt sich auch Makrozirkulation wie auch immer.
     
  10. peter9

    peter9

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    Darum ging es Herr Heizungsbaumeister!!

    Warum soll die Schwerkraftbremse nicht auch bei einer hohen Kesseltemperatur eine WW-Aufheizung durch Schwerkraaft verhindern???

    Außer daß sie natürlich auch die von Ihnen erwähnte Abkühlung verhindert.

    Was ist da an meinnem Beitrag "Quatsch"

    Ein Ton ist das hier , besonders aber von den sog. Fachleuten....


    peter

    (Der natürlich von Heizung keine Ahnung hat, jedenfalls nach Meinung der Fachleute und sicher bald, d. h. hinterher erst schlau wird)
     
  11. #10 Jürgen V., 17. Oktober 2006
    Zuletzt bearbeitet: 17. Oktober 2006
    Jürgen V.

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    :yikes :respekt

    Kommt darauf an wo der Fühler im Speicher die 55° misst.

    Macht er es im oberen drittel was ich mir kaum vorstellen kann, oder
    im Bereich der Mitte?

    Wenn in der Mitte 55° anliegen ist oben schon 70° warm.



    Der P2 hat 115 Liter Wasserinhalt und einen Wasserseitigen widerstand von 4,5 mbar.

    Der läuft über Restwärmenutzung.
     
  12. Diedeldum

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    Also mal ganz kurz auf die Fragen eingegangen:

    Der Fühler mißt im oberen Drittel, da wo auch die Heizschlange sitzt. Der gleiche Fühler schaltet bei 55° die Pumpe ab und zeigt dann später (über die Steuerung der Heizung) eben über 70°C an.

    Gewicht vom Kessel, Wasserinhalt im System und Pumpen-Rohrgewicht ergibt so eben 500kg.

    Restwärmenutzung hat der Kundendienst Froeling abgeschaltet!

    Im Kugelventil von Heimeier sitzt eine Schraube die den Schlitz quer zur Rohrrichtung hat. Ist das die Schwerkraftbremse und ist die richtig so eingestellt?

    Gruß und Dank
    Dietmar:winken
     
  13. Jürgen V.

    Jürgen V.

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    Mit welcher Temperatur min -max wird der Speicher denn geladen.

    Wenn Die Kesseltemparatur min 55° - max 70° eingestellt ist
    liegt es an der schichtung in Speicher.

    Diese Parameter lassen sich aber nur über die Installateur ebene verstellen
    kennst du den Code?
     
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  15. Diedeldum

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    Die Schichtung im Speicher sorgt wegen des min. 50% eiskalten Wassers unten wohl eher für eine Abkühlung als für eine Aufheizung.
    Die Kesseltempsoll wurde auf 70°C gestellt.
    Code kenne ich, aber das Problem scheint woanders zu liegen.
    Habe die Hauptkreispumpe im Rücklauf mal von höchster auf Stufe 1 gesetzt (Kundendienst hat den auf 3 gesetzt). Jetzt sind es wieder max 55-60°C.
    Also doch dieses Schwerkraftventil?
    Wie muß es bei Heimann stehen?

    Gruß
    Dietmar
     
  16. umeich

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    Betriebskosten sind vernachlässigbar

    Hallo
    Die Stromkosten eine Umwälzpumpe für Solar (meine rennt auf der 1.Stufe und zieht 25 Watt) sind wirklich vernachlässigbar.
    Ich habe 8 m2 CPC Kolllektoren oben, habe eine normale Ölheizung und Holzvergaseranlage
    mit 1500 Puffer. Mit Solarertrag bin ich voll zufrieden obwohl wieder im Winter wegen Beschattung es noch besser haben könnten.
    In Oesterreich wird es voll gut gefördert d.h. Amortisation der Geschichte ca 5 Jahre.
    Gruss umeich



     
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