Ab welcher Menge Wasser muss ein Profi ran ?

Diskutiere Ab welcher Menge Wasser muss ein Profi ran ? im Estrich und Bodenbeläge Forum im Bereich Neubau; Hallo. Da die Frage im Sanitärforum ein wenig untergegangen ist, stelle ich sie hier im passenden Forum nochmal: Wir hatten einen undichten...

  1. #1 wadriller, 31. Juli 2013
    wadriller

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    Hallo.
    Da die Frage im Sanitärforum ein wenig untergegangen ist, stelle ich sie hier im passenden Forum nochmal:

    Wir hatten einen undichten Abwasserstrang im Keller. Da dort noch keine Fliesen liegen und der Abwasserstrang durch die Wand raus geht, lief das Wasser die Wand runter und dann hinter den Dämmstreifen / PE-Folie.

    Nun ist die Frage, ab welcher Menge Wasser sollte man einen Profi ran lassen, bzw. bis zu welcher Menge reicht es, einfach die Geschichte gut trocknen zu lassen ? 1 Liter ? 10 Liter ? Oder kann man das pauschal nicht sagen ?

    Aktuell ist zumindest die Betonwand und der Estrich an der Oberfläche wieder trocken.

    Wenn ich aber eine Pappteller zwischen Dämmstreifen und Wand schiebe ist dieser leicht feucht.
    Würde es Sinn machen dort einfach ein Paar "Testlöcher" in den Estrich zu bohren (keine FBH) ?
    Oder evtl. erstmal abwarten und in ein Paar Tagen nochmal die "Papptellermessung" machen ?
    Oder wirklich direkt Meldung an die Versicherung und Fachfirma kommen lassen ?
     
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  3. Lebski

    Lebski Gast

    Was für ein Estrich? Was für eine Dämmung.

    Den Schaden würde ich immer der Versicherung melden. Die können einen Profi schicken der Messungen macht und das weitere Vorgehen festlegt.
     
  4. #3 wadriller, 31. Juli 2013
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    Verbaut ist ein Zementestrich (reicht das als Info ?) und darunter sind 100mm Styropor.
     
  5. R.B.

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    Wenn ich Deinen anderen thread noch richtig in Erinnerung habe, dann reden wir eher von kleinen Wassermengen (wenige Liter, wenn überhaupt). Da würde ich mir ehrlich gesagt keine Gedanken machen. Diese geringe Menge sollte mit der Zeit wieder austrocknen.

    Ja ich weiß, diese Antwort ist nicht fachgerecht, aber mal Hand auf´s Herz, wenn ein Eimer Wasser umkippen würde, würde man auch nicht gleich den Estrich entfernen.

    Gruß
    Ralf
     
  6. #5 wadriller, 31. Juli 2013
    wadriller

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    Ich gehe aktuell auch von wenigen Litern (wenn überhaupt aus). Da wir in dem Raum die Getränke lagern (und daher den Raum eigentlich täglich betreten) und der Strang gegenüber der Tür ist, denke ich das uns die aufgefallen wäre wenn die Leckage schon vorher gewesen wäre.
    Ich schlechtesten Fall wäre es eine Teilmenge von 3-4 Spülungen wobei aus dem Rohr ja nur ein Bruchteil dessen kommt was durch die Spülung läuft.
     
  7. Lebski

    Lebski Gast

    Zumindest ist Zementestrich mal nicht anfällig gegen Feuchtigkeit.

    Rest musst du selbst abwägen.
     
  8. #7 wadriller, 31. Juli 2013
    wadriller

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    Hab gerade mal mit der Versicherung gesprochen.
    Wir sollen eine Firma für die Messung kommen lassen, kosten werden übernommen.

    Nun ist nur die Frage:

    1. Wie nennt sich eine solche Firma ?
    2. Wie findet man eine kompetente Firma in der Nähe ?
     
  9. R.B.

    R.B.

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    Eben, es war ja "nur" eine undichte Stelle, und Du hattest geschrieben, dass am Tag zuvor (oder war´s am Morgen?) noch alles OK, bzw. keine Nässe sichtbar war. Natürlich könnte man jetzt öffnen, beproben und was weiß ich, aber kennst Du die Sache mit den Spatzen und den Kanonen? ;)

    Sorge für Lüftung und die betroffene Stelle nicht mit irgendwas zustellen. Dann trocknet das mit der Zeit wieder ab. Der Estrich hat mit dem bisschen Feuchte kein Problem, das EPS auch nicht, und wenn es wieder trocken ist, ist auch die Dämmwirkung wieder gegeben.

    Hier rate ich ausnahmsweise mal zu DIY. :)

    Gruß
    Ralf
     
  10. #9 wadriller, 31. Juli 2013
    wadriller

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    Zumindest hatte morgens die Toilette noch problemlos funktioniert.
    Ich bin mir nicht sicher ob ich an dem morgen vor oder nach der Benutzung nochmal im Raum war.

    Und da sowohl die Betonwand als auch der Estrich binnen 4 Stunden oberflächlich trocken waren frage ich mich noch ob wir evtl. das Leck schon länger hatten, es aber einfach immer "verpasst" haben.
    Ich glaube das wir zumindest mit den Kanonen dann besser schlafen können
     
  11. R.B.

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    Es steht jedem frei, zu entscheiden, wie er hier vorgehen möchte.

    Durch den mangelhaft eingebrachten Dichtring, und die damit verbundene undichte Stelle des Fallrohrs, kann nur bei Rückstau Wasser austreten. Deswegen hat die Konstruktion auch lange Zeit schadlos funktioniert. Ich glaube nicht, dass da in der Vergangenheit auch nur 1 Tropfen Wasser ausgetreten ist. Die Rohre stecken mehrere cm. ineinander, und gerade auf einer Fallstrecke hat das Wasser besseres zu tun als den Rückwärtsgang einzulegen um hier an der undichten Stelle auszutreten.

    Gruß
    Ralf
     
  12. #11 wadriller, 31. Juli 2013
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    Da war ich ja auch von ausgegangen bis ich das erste mal das Rinnsahl an der Wand sah.
    Warum es jetzt plötzlich aufgetreten ist wissen wir ja auch nicht, daher wissen wir wie gesagt auch nicht ob es vielleicht doch schonmal war und einfach schon getrocknet war bis wir wieder im Keller waren.
     
  13. #12 wadriller, 31. Juli 2013
    wadriller

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    Haben jetzt eine ortsansässige Firma beauftragt.
    Konnte leider nicht wirklich Infos finden welche Qualifikationen eine solche Firma haben soll / muss.

    Das einzige was ich dort finden konnte war "Feuchtemessung: Bestimmung der Materialfeuchte von Holz, Beton, Mauerwerk, etc. mittels Gann-, BMI-, CM-Geräte"

    Zumindest sind die mal auf "Trocknungstechnik", "Leckage-Ortung" und "Gebäudediagnostik" spezialisiert. Mal schauen was die meinen.

    Ein Vorteil bei der Messung hätte ich auch noch. Wenn sich jetzt rausstellt das unten drunter alles soweis trocken ist, könnte ich zeitnah dort Fliesen legen damit das nicht nochmal passiert.
     
  14. Lebski

    Lebski Gast

    Die werden das schon hin bekommen. Wenn es Feuchtigkeit hat, trocknen die gleich. Dann kannst du auch Fliesen.
     
  15. Neutal

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    Ich denka auch das die ausgetretenen Mengen an Wasser nicht so groß sein werden. Das einzige Problem bei solchen undichtigkeiten welches ich sehe, ist ein hygienisches. Natürlich kommt es auch darauf an wie lange schon Flüssigkeit aus der Rohrverbindung tropft.
     
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  17. #15 wadriller, 31. Juli 2013
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    Schauen wir mal was er meint ..... ich werde berichten
     
  18. wadriller

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    So. Der Messtechinker war gerade da.

    Er geht aktuell nur von Baufeuchte aus (Estrich kam Ende 09 / 2012 rein und ist unbeheizt).
    Luftfeuchtigkeit war eben bei knapp 80 %.
    Er hatte dann noch so ein digitales Gerät mit Kugel, dieses zeigte immer einen Wert von über 80 an (konnte leider keine Einheit erkennen).
    Zusätzlich hatte er noch ein analoges Gerät mit einer Art "Fleischgabel" dran. Damit hat er hinter dem Randdämmstreifen gemessen.
    Der Zeiger war dort dann auch immer auf Anschlag.

    Ob wirklich viel Wasser da ist konnte er mit Sicherheit nicht sagen da der gesamte Boden im Keller noch feucht ist.

    Kann es wirklich sein das nach fast einem Jahr der Estrich immernoch nicht trocken genug ist ?
    Aktuell ist lüften natürlich recht kontraproduktiv :-/
     
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