Abdichtung Keller unter nicht zugänglichem Bereich

Diskutiere Abdichtung Keller unter nicht zugänglichem Bereich im Abdichtungen im Kellerbereich Forum im Bereich Neubau; Liebe Expertern, dies ist meine erste Frage hier im Forum, und ich bitte um Milde :konfusius Wir haben ein Haus Bj. 1965 gekauft. Wir wollen...

  1. cyprette

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    Liebe Expertern,

    dies ist meine erste Frage hier im Forum, und ich bitte um Milde :konfusius

    Wir haben ein Haus Bj. 1965 gekauft. Wir wollen u.a. die Bauwerksabdichtung erneuern lassen auch wg. leichten Feuchtigkeitserscheinungen im Keller. Einerseits kann es wohl bei so einem alten Haus nicht schaden, andererseits muss die Entwässerung eh neu um das Haus geführt werden (einige Regenfallrohre entwässern frei in den Garten), es wird eine angebaute, unterkellerte Terrase mit Pool abgerissen und Anböschungen abgetragen. Grabungsarbeiten fallen also ohnehin an. Der Keller ist innen ca. 2m hoch, wobei ca. 1m im Erdreich steht.

    Nun zu meiner Frage: An drei Seiten des Hauses ist die Kellerwand zugänglich und wird wohl klassisch hergerichtet werden (Dickbeschichtung, wärmedämmende Sickerplatten,...). Der Boden hier ist ziemlich sandig. An der vierten Hausseite (9m) steht über die gesamte Länge die Garage (ebenerdige Zufahrt, d.h. Kellerboden ist ca. 1m tiefer als Garagenboden). Wie geht man zur Abdichtung und Dämmung dieser Seite vor? Alles nur von Innen auszuführen? Welche Systeme gibt es?

    Vielen Dank schon einmal für Eure Tipps!

    Viele Grüße
    Simon
     
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  3. cyprette

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  4. #3 Ralf Dühlmeyer, 11. Juli 2013
    Ralf Dühlmeyer

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  5. cyprette

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    So war das auch wieder nicht gemeint. Sorry wenn das falsch rüber gekommen ist.
     
  6. cyprette

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    ... aber wenn mir jemand helfen oder mich zumindest abwatschen könnte, wäre das Klasse. Überhaupt keine Antwort ist sehr frustrierend...:fleen :bef1004:
     
  7. #6 Alfons Fischer, 17. Juli 2013
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    ich würde diese Entscheidung davon abhängig machen,
    - wie die Räume genutzt werden sollen
    - wie stark das Problem wirklich ist

    Wenn man von außen nicht ran kommt (oder hohen Aufwand scheut), wird man halt mit Kompromissen leben müssen, die zwar eine Besserung versprechen, aber keine "unendliche" Lebensdauer haben bzw. keine 100%ige Behebung bringen.
    Zentrale Aufgabe muss es sein, von außen Feuchtigkeit fern zu halten.
    Haben Sie denn wirklich ein Problem mit Feuchte von außen? Ein sandiger Boden lässt ja eine gute Versickerung erwarten. In einem Praktikum hab ich mal auf einer Baustelle in Möhrendorf gearbeitet. das war wirklich nur Sand als Baugrund und absolut trocken. Oder steht etwa das Grundwasser (zeitweilig) so hoch?
     
  8. cyprette

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    Hallo Herr Fischer
    vielen Dank schon einmal für Ihre Mühen!:bef1010:

    Hinter der 9m Wand, die von außen nicht zugänglich ist, liegt der einzige Kellerraum, der als Hobbyraum bzw. Quasi-Wohnraum genutzt werden soll. Zwei grössere Fenster sorgen für Tageslicht. Daher überhaupt die Frage.

    Ich bezweifle auch, dass das Problem sooooo groß ist:

    - Der Boden in Buckenhof ist generell sehr sandig. Allerdings meinte ein ortskundiger Architekt, dass das Grundwasser schon öfter vom nahegelegenen Reichswald in das Gelände reindrückt bzw. dann höher stehen kann. Bodengutachten gibt's aber keines. Ich werde mal versuchen, von anderen Locals mehr Infos und Erfahrungswerte zu bekommen.

    - Ein 1 Jahr altes SV-Gutachten zur Heizungs- und Sanitärinstallation spricht nur von Feuchtigkeitserscheinungen im Sockelbereich eines Abwasserfallrohrs. Zudem sind die Entwässerungsleitungen (Keramik) in der Bodenpalette undicht. Regenrohre außen entwässern frei. Dies alles werden wir beheben und auch den Keller korrekt lüften, um Kondensat zu vermeiden. Dass der Keller feucht sei ist eine Aussage des Verkäufers, der aber nur mit den "klumperten" Baumarkt-Feuchtigkeitsmessgeräten auf den Wandoberflächen hantiert hat. Aussagekraft gleich also (wohl) gleich Null.

    - Unabhängig von der Größe des Problems würden wir im zugänglichen Bereich (15m + 10m + 15m) die Dickschicht erneuern und Wärmedämmung einbringen lassen, da dort wg. Abbrucharbeiten und Neuverlegung der Regenentwässerung (siehe meine Thread-Eröffnung) ohnehin überall ausgebuddelt werden muss. Ist dies sinnvoll? Kostentreiber für die Abdichtung sind doch die Buddelarbeiten und weniger die Dickschicht etc. oder sehe ich das falsch?
     
  9. Eric

    Eric

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    Kläre erst mal, ob zeitweise Grundwasser am Gebäude ansteht. Nach der Beantwortung dieser Frage, kann es dann mit der Entwicklung einer Lösung weiter gehen.
     
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  11. cyprette

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    OK, werde ich machen und dann wieder melden.
     
  12. cyprette

    cyprette

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    Also, nach Rückfragen bei Ortskundigen vom Fach ist es eher unwahrscheinlich, dass auch nur zeitweise Grundwasser am Gebäude steht. Insofern müsste man die Abdichtung wohl nicht erneuern und dämmen. Allerdings werden wie geschrieben ohnehin neue Regenwasserleitungen verlegt - die müssen doch ca. 80cm unter die Erde, damit Tauwasser im Winter nicht einfrieren kann oder? Sollte man dann nicht auch gleich die Abdichtung erneuern wenn eh schon alles aufgegraben ist?
     
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