Abschirmung Elektromagnetische Strahlen

Diskutiere Abschirmung Elektromagnetische Strahlen im Energiesparen, Energieausweis Forum im Bereich Altbau; Hallo, wir sind gerade am Neubau eines Passivhauses und haben uns entschieden das Haus mit einem Schutz gegen elektromagnetische Felder zu...

  1. Martina42

    Martina42

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    Hallo,

    wir sind gerade am Neubau eines Passivhauses und haben uns entschieden das Haus mit einem Schutz gegen elektromagnetische Felder zu versehen.(Netz, das unter den Putz eingearbeitet wird).
    Jetzt meine Frage:
    Macht es Sinn, nur die Hauswände damit zu versehen, um einen guten Schutz zu gewährleisten oder muss zwangsläufig auch das Dach geschützt werden? Preislich macht das wohl 8000 Euro Unterschied aus. Dach und Wände alleine gesehen lägen wohl bei 5000, aber die Verbindung von Dach und Wandschutz ist wohl sehr teuer.
    Wer hat diese Maßnahme auch bei seinem Neubau angewandt oder wer kann uns sonst Tipps geben. Architekt hat zu wenig Erfahrung damit und auch sonst bekommen wir keine ausreichende Info.
    Wir freuen uns über Antworten. Vielen Dank

    Gruß Martina
     
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  3. #2 Ralf Dühlmeyer, 5. Oktober 2007
    Ralf Dühlmeyer

    Ralf Dühlmeyer

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    Regenmantel ohne Kaupze....

    macht auch keinenSinn - oder.
    Aber macht das überhaupt Sinn?
    Sind (werden) im Haushalt vorhanden (sein)?
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    Wenn Sie auch nur ein Kreuz machen, können Sie das Geld sinnvoller strahlungsarme Geräte stecken, weil Sie nicht nur Strahlung im Haus haben, sondern durch die Abschirmung auch die Sendeleistung zum Teil massiv in die Höhe treiben und so mehr Wellen selbst erzeugen als draussen gehalten werden.
    Bitte auch bedenken, das Radio und Fernsehn ebenfalls über el.magn. Wellen übertragen werden - also beides nur mit einer Aussenantenne und Kabeln empfangbar ist.
    MfG
     
  4. ilis

    ilis

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    Offensichtlich geht's dir nicht um Sinn oder Unsinn einer Abschirmung ...

    Dürfte letztlich eine Frage nach dem gewünschten Grad der Abschirmung sein: 90%, 99%, 99.99999% ?

    Mit so einer Frage würde ich mich mal an einen Nachrichtentechniker - oder ggfs reicht auch Funkamateur - wenden.

    BTW: Was ist mit den Fenstern? Und gibt's auch nen "Blower Door Test" für E-Smog? Und wird der Arch im Zweifel für einen bestimmten Wert gerade stehen müssen (wo er von der Thematik doch selbst keine Ahnung hat)?
     
  5. ilis

    ilis

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  6. #5 Olaf (†), 5. Oktober 2007
    Olaf (†)

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    Ich könnte...

    noch KS-Fensterprofile mit eingearbeiteter Strahlenschutzmatte von G. empfehlen:irre:smoke
     
  7. gurki

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    Konsequent oder gar nicht.

    dem kann ich nur voll zustimmen.

    Denken Sie bei ihrem Passivhaus auch über die Dachdämmung nach, da könnten Sie doch auch einiges einsparen ;-).

    Wenn Sie ein Blechdach haben, könnte das auch abschirmend wirken. Die Fenster sollten sie dann metallbedampft nehmen.

    Was ich sagen will, wenn Sie nicht alle Komponenten aufeinander abstimmen, wird die Wirkung nicht eintreten. Darum braucht ein Passivhaus rundherum gute Dämmung, Lüftung, usw. Wenn ein Teil fehlt passt's nicht mehr.
    Genauso sehe ich das auch beim Elektrosmog.
    Ob es wirksam ist, kann ich nicht beurteilen, wenn Sie dann besser schlafen, dann machen Sie's, aber ganz!
    Dann benutzen sie bitte im Hausinneren auch kein Handy. Wegen der Abschirmung muss dieses die Leistung voll hochfahren, d.h. noch mehr Strahlenbelastung am Kopf.
     
  8. ilis

    ilis

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    Wer ein paar tausend Euro für eine EM-Abschirmung seines Hauses ausgeben will, dürfte wohl eh' keins besitzen.
    Falls doch - und falls die Widersprüchlichkeit dieses Tuns dem Anwender auflösbar wäre - würde ich, im Falle dass das Handy funktioniert, dem Anbieter der Schutzfolie (oder wasuachimmer) diese wieder um die Ohren klatschen. Schon in "normalen" Häusern gibt's ja manchmal schon Empfangsprobleme. Hätte ich in einem abgeschirmten Haus noch Empfang wäre das wohl der Beweis, dass ich snake-oil gekauft habe ...
     
  9. planfix

    planfix Gast

    ja ja, meine mutter hat auch alle kabel aus dem schlafzimmer entfernen lassen, es gab nur noch eine deckemlampe, weil sie so schlecht schlief dort, aber vorm fenseher konnte sie schlafen, dann wurde der, per verlängerungsschnur, ins schalfzimmer gestell:lock
     
  10. marty

    marty

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    Hallo Martina 42

    ist das Grundstück, auf dem Ihr bauen wollt so belastet (Flughafenradar ? Bahn? etc...), daß Ihr diese Schutzmaßnahmen wollt ? Ich halte die von Dir gewollten Gewebe für sehr problematisch, weil nicht absehbar bzw. planbar ist, ob sich die Felder im Haus nicht noch verstärken, wie ja schon viele andere Foris angemerkt haben. Sollte also keine Belastung auf dem Platz sein würde ich an Deiner Stelle das Haus ohne das Drahtzeugs bauen, wenn möglich mit vielen absorbierenden Werkstoffen, falls das vom Konzept her möglich ist. Wenn dann das Haus steht, kannst Du ab und an nachmessen lassen, ob die Belastung stärker geworden ist und dann gezielt den betreffenden Hausbereich mit einer z.B auch absorbierend wirkenden Farbe innen oder außen streichen.

    Herzliche Grüße Martina
     
  11. R.B.

    R.B.

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    Hallo Martina,

    mein Thema und ich hab´s erst jetzt gelesen..:cry

    Ich empfehle für solche Fälle immer das Geld in einen Urlaub, ein schönes Abendessen, einen neuen Fernseher oder sonstwas Vernünftiges zu stecken.
    Glaub´ mir, so ist das Geld deutlich besser investiert.

    Warum? Ganz einfach.

    a.) Die Folie/Gewebe ist viel zu dünn um beispielsweise den magnetischen Anteil der elektromagnetischen Wellen auch nur annähernd sinnvoll abschirmen zu können.

    b.) Die höherfrequenten Anteile der HF wirst Du mit der Tapete (oder wie auch immer das Zeug genannt wird) im Wandbereich zwar etwas dämpfen können, ABER wie sieht´s aus mit Türen, Fenstern, und sonstigen Öffnungen am Gebäude? Bei hohen Frequenzen genügt ein Schlitz von ein paar Zentimetern und die Wirkung der Tapete ist für die Katz. Von Farraday & Co. bist Du mit dieser Konstruktion meilenweit entfernt.

    c.) Erdung. Du bringst eine metallische Struktur ein die an sich an den PA angeschlossen werden muß. Für HF ist jedoch diese Erdung nicht zu gebrauchen, da allein der induktive Anteil der "Erdleitung" so hoch ist, daß die Tapete für HF sowieso hochohmig (und somit unwirksam) ist.

    d.) Was passiert mit den elektromagnetischen Wellen die innerhalb des Gebäudes "erzeugt" werden? Was mit den Leitungen die von außen in das Gebäude eingeführt werden? Werden alle diese Leitungen gefiltert?

    e.) Es gibt noch keine verlässlichen Untersuchungen die nachweisen, daß, außer der athermischen Wirkung der HF, eine Beeinflussung des Menschen möglich ist.

    Fazit: Viel Geld für nichts.

    Gruß
    Ralf
     
  12. #11 Bodengucker, 17. Oktober 2007
    Bodengucker

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    Über dieses Thema

    wird viel gesprochen, diskutiert, philosophiert.

    Ich rate jedem sich zu informieren und sich ein eigenes Bild zu machen.

    Einen empfehlenswerten Link findet ihr hier:

    http://www.ralf-woelfle.de/elektrosmog/

    Allerdings kann man da schon ein paar Tage lesen.

    Bodengucker
     
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  14. Heidemann

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    Moin,

    und wenn man solch ein abgeschirmtes Haus hat sollte man allen Freunden erzählen, dass man über andy nicht mehr erreichbar ist.

    Zumindest meine Erfahrung in unserem Ziegelhaus (relativ massive mit RD 1,6 nicht die Krümelkekse). Zum Handytelefonieren muß ich nach draußen gehen.

    also ob es wirklich zweckmäßig ist sein Haus abzuschirmen ?!?

    Gruß

    MH
     
  15. Bauwahn

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    (=Schnurlos-) Telefone scheiden dann erst recht aus, bei denen ist die Strahlenbelastung um einiges höher als bei Handys.
    Und Mikrowelle sowieso.
    Bei gutem Empfang ist die Sendeleistung eines Hadys winzig, bei schlechtem Empfang dreht es voll auf. Also wenn schon Angst vor Strahlen, dann auf alle Fälle nicht in einem abgeschirmten Haus benutzen.

    Gruß

    Thomas
     
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