Absicherung mit Risikolebensversicherung

Diskutiere Absicherung mit Risikolebensversicherung im Baufinanzierung Forum im Bereich Rund um den Bau; Ich bin Alleinverdiener und habe wie an anderer Stelle schon geschrieben, ein Annuitätendarlehen und KfW-Darlehen abgeschlossen. Eine...

  1. Einmal

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    Ich bin Alleinverdiener und habe wie an anderer Stelle schon geschrieben, ein Annuitätendarlehen und KfW-Darlehen abgeschlossen.

    Eine BU-Versicherung habe ich aber keine Risikolebensversicherung. Deswegen habe ich mich mal auf dem Markt umgeschaut.

    Es gibt ja LV, deren Versicherungssumme mit des getilgten Darlehenssumme sinkt. Nur komischerweise ist diese Versicherung bei dem angefragten Unternehmen teurer als eine klassische LV über die volle Summe über die gesamt Laufzeit beim gleichen Unternehmen. Wie kann das sein, das ist doch unlogisch?

    2. Frage
    Versicherungssumme=Darlehenssumme oder welchen Betrag sollte man üblicherweise absichern? Es kommen ja doch noch etliche Kosten dazu.
     
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  3. Bonfire

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    Ja, das ist unlogisch und selbst im 1. Jahr sollte die fallende Risikoleben preiswerter sein. Am besten mal bei den großen Direktanbietern online rechnen, damit hast Du eine Vergleichsprämie. Am besten immer eine Variante wählen mit Verlängerungsoption ohne erneute Gesundheitsprüfung, man weiß ja nie wie das Leben spielt.

    Versicherungssumme schon mind. Darlehenssumme oder höher, je nachdem ob weitere Kredite bestehen oder sonstiges mit abgesichert werden soll. Eine reine Risikoleben ist von Zahlbeitrag nicht sehr teuer bei normaler Annahme ohne Erschwernisse.
     
  4. Einmal

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    ... im Leben
    Danke für die Antwort Bonfire.

    Komischerweise ist der obige Vergleich bei einer großen Versicherung C....s online aufgefallen. Ich kann mir das nur als Marketing erklären und habe per Email angefragt, werde berichten.
     
  5. Seev

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    Das muss nicht unlogisch sein. Wenn die Versicherungssumme jährlich reduziert wird, dann wird die Versicherung intern so gerechnet, als wenn dann jeweils ein neuer Vertrag mit neuem Eintrittsalter auf diese Summe für ein weiteres Jahr abgeschlossen würde. Deshalb kann es sein, dass das (evtl. schon etwas höhere und weiter steigende) Alter des BH stärker wirkt als die meist schwach fallende Summe.
    Ich finde, dass sich dieser Aufwand nicht lohnt und habe deshalb feste Summen abgeschlossen und die Summe in 3 Teile mit je verschiedenen Laufzeiten (15, 20, 25 Jahre) aufgeteilt. Ggf. sind diese dann auch noch jederzeit kündbar.
    Es muss ja nur grob passen und ist kein Problem, wenn man mal ein paar Jahre etwas zu hoch abgesichert ist - v.a. wenn dies dann immer noch günstiger ist als die obige Alternative.
     
  6. sk8goat

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    Es ist so wie Seev schreibt: aufgrund interner Kalkulationsprinzipien der Versicherunggesellschaften sind linear fallende und annuitätisch fallende RLV "gefühlt" relativ teuer.

    Ich selbst habe deswegen auch keine fallende RLV.
     
  7. #6 Musketier, 1. Juli 2013
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    Wir haben auch eine normale RLV mit festen Betrag abgeschlossen.
    Wir haben die Versicherungssumme aber etwas unterhalb der Darlehenssumme abgeschlossen, aber immer noch so, dass der hinterbliebene Partner die Differenz auch allein ermachen kann. So können wir über die Laufzeit noch etwas sparen und haben trotzdem das Risiko begrenzt. Nach ca. 3-4 Jahren ist dann Restdarlehen= Versicherungssumme.
     
  8. sk8goat

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    Wir haben sogar nur 50% des Darlehens per RLV abgesichert, dafür beide Partner je 50%.
    Wenn einer weg ist, dann kann der andere damit 5 Jahre lange je 10% Sondertilgung weghauen. Je nach Zeitpunkt verbleiben dann noch bis zu 50% die auch einer allein tilgen kann.
    Sollte uns beiden gleichzeitig etwas zustoßen, dann erben die Erben ein lastenfreies Haus.
     
  9. R.B.

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    Jepp. Die richtige Versicherungssumme ist entscheidend. Dafür muss man aber zuerst einmal wissen, was man wie und ab welchem Zeitpunkt absichern möchte. Eine Art "Vollkaskoschutz" gleich nach Unterschrift erfordert eine deutlich höhere Versicherungssumme, als wenn man nur die Last für die Hinterbliebenen auf ein erträgliches Maß reduzieren möchte. Soll vielleicht nur eine Differenz zwischen Wert des Gebäudes und verbleibenden Verbindlichkeiten kompensiert werden, dann sieht die Betrachtung wieder anders aus.

    :28: Eine in meinen Augen gute Wahl.

    Gruß
    Ralf
     
  10. #9 Musketier, 1. Juli 2013
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    Nur 50% Absicherung pro Partner finde ich einen interessanten Ansatz, der aber auch seine Tücken hat.

    Das funktioniert natürlich hauptsächlich bei ähnlichem Verdienst zwischen den Partnern.
    Bei unterschiedlichen Gehaltsstrukturen zwischen den Partnern wäre eventuell noch eine abweichende Aufteilung der Versicherungssumme möglich (z.B. 70% /30%).

    Hab ich dann aber ein oder mehrere Kinder und kann deshalb als Witwe/-r vielleicht nur noch Teilzeit statt Vollzeit gehen, muß man etwas höher absichern.
    Außerdem gilt zu beachten, daß sich dann die Fixkosten (Nebenkosten f. Haus/Kosten der Kinder usw.) nicht mehr auf 2 Gehälter aufteilen.
     
  11. #10 Ungarnfreund, 2. Juli 2013
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    Hallo,

    eine Risikolebensversicherung kostet nicht die Welt, soll man wirklich wegen 20 € im Monat das Risiko eingehen?

    Lieber jeweils zu 100 % versichern...

    Gruß

    Michael
     
  12. Arnoldwebber

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    Das ist wirklich nur sinnvoll bei 2 Verdienern, und das trifft ja zumindest beim Threaderöffner nicht zu. im diskutierten fall würd ich jedenfalls eher zur absicherung von 80-100% gehen, wahrscheinlich sogar lieber 100. denn egal wieviel vom Haus schon abbezahlt ist, wenn es als Sicherheit herhalten muss, dann kanns eben auch immer sein, dass man das Haus auch noch verliert, was nach dem Verlust des Partners den nächsten Schicksalsschlag darstellt.
     
  13. Karle1

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    Finde die Idee mit den 50 % sehr gut.
    Die Frage ist ja auch: In welchen Lebensabschnitt befindet man sich? Und welchen Beruf übt man aus?

    Mit Anfang 20 hat man vielleicht ein geringeres Risiko als mit Mitte 50. Anfang 20 kann man vielleicht auch nur 40-50 % versichern, während mit steigendem Alter auch die Prämie steigen sollte.
     
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  15. tanzbaer

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    Es gibt durchaus auch noch andere Modelle. Bei mir ist die Versicherungssumme über die Laufzeit mit steigenden Raten belegt, d.h. am Anfang sehr gering und der Beitrag steigt dann mit der Laufzeit. Die Versicherung ist zudem in Teilen jederzeit (auch mehrfach) kündbar. Ich habe also am Anfang eine günstige volle Absicherung und kann wenn das Risiko über die Jahre gesunken ist (teilweise abbezahlt und evtl. Einkommenssituation verbessert) den nicht mehr notwendige Betrag ablösen.

    Zu der 50/50 Aufteilung, siehe Musketier: Meiner Meinung nach ist 50+50 nicht zwingend 100 hier. Verschiedene Einkommen und Kinder wurden angesprochen. Evtl. geänderte Situation bei Anschlussfinanzierung, etc. Zudem ist das auf der Einkommensseite zu kurz gedacht. Beide verdienen 2k, in Summe 4k, monatlich zu zahlen sind an Kredit 2k, bleiben 2k zum Leben. Ein Verdienst weg, Leben wird nicht von 2k auf 1k runtergehen, es gibt Fixkosten (Nebenkosten Haus, ein von beiden genutzes Auto, etc) die einfach bleiben. D.h., der der übrig bleibt hat eine viel geringere Summe zum Bedienen des Kredites im Monat, als er dies mit Partner hätte, ergo wäre 50/50 Absicherung zu wenig in diesem Fall. Den Hebel beachten viele glaube ich nicht richtig.

    Zu Karle1: Mit 20 hat man ein höheres Risiko, kein geringeres. Geringere Eintrittswahrscheinlichkeit (Faktor 2 bis 3), aber wesentlich höherer Impact. Mit 50 ist der Impact deutlich geringer. Haus teilweise abbezahlt, Gehalt und Vermögenssituation gegenüber dem Hauskauf üblicherweise deutlich besser. Ausser Du vergleichst einen Neukauf mit 20 und 50, dann sieht aber auch die Finanzierung anders aus.
     
  16. uban

    uban

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    hab's nur überflogen, kurze Laien-Meinung

    Bitte darauf achten dass bei der Versicherung nicht der Verdiener als Nutzniesser eingetragen wird sondern der abzusichernde Eheteil, weil u.U. kann es passieren dass bei Todesfall die Versicherung an den 'Toten' auszahlt und das Geld dann an die Erben (idR Ehepartner und Kinder) geht.
    Sinnvoll wäre aber dass im Todesfall das Geld direkt an den Überlebenden Partner geht (ohne Umweg Erbe) und nicht mit anderen Erben geteilt werden muss.
     
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