Abstand und Tiefe der Punktfundamente

Diskutiere Abstand und Tiefe der Punktfundamente im Tiefbau Forum im Bereich Neubau; Hallo zusammen, ich habe vor nun eine 6m breite und 3.5m tiefe Holzterrasse zu bauen. Da wir vorab jetzt ein paar Bodenarbeiten machen lassen,...

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  1. #1 Marcot09, 02.04.2009
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    Hallo zusammen,

    ich habe vor nun eine 6m breite und 3.5m tiefe Holzterrasse zu bauen.
    Da wir vorab jetzt ein paar Bodenarbeiten machen lassen, bietet es sich an die Punktfundamente direkt jetzt zu giessen bzw. vorzusehen. (Wenn der Bagger schon mal da ist :-) )
    Meine Frage ist nun leider doch noch recht generell, d.h. welche Balkenstärke würdet ich für o.g. Maße empfehlen, Holztyp, Abstand der Balken, sowie Abstand der Punktfundamente. Die eigentliche Beplankung ist nachher kein Thema und wird aufgeschraubt mit Edelstahlschrauben und vorbohren. (Dies habe ich schon bei unseren Balkonen (2007 gebaut) als Eigenleistung selbst gemacht. Holz wird Lärche bzw. Douglasie mit dem Unterschied das dieses mal geölt wird da mir die "graue" Färbung nicht besonders zusagt (Balkone).

    Wie schätzt ihr die Kosten für die Unterkonstruktion (bei kompl. Eigenleistung) ein?

    Viele Grüße und besten Dank vorab

    Euer Marco
     
  2. #2 Marcot09, 02.04.2009
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    Zugefügt: Welche Maße sollten die Fundamente haben? Tiefe, Breite, Höhe?
     
  3. #3 pauline10, 02.04.2009
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    Aber das muß eine Hausfrau ja nicht wissen!!
    Wenn es dir gelingt ein Fundament in 80 cm Tiefe mit 50 x 50 cm Kantenlänge zu errichten, ohne Dir in dem engen Loch auf die Füße zu treten, ist das völlig ausreichend. Es sei denn es wäre ein "Moorboden" der schon beim laufen nachgibt.

    Ich nehme mal an, daß ein heutiger "Heimwerker" aus Mitteleuropa diese Festgkeit des Bodens abschätzen kann. Sonst sollte man natürlich ein Bodengutachten anfertigen lassen.

    Diese Säulen würde ich einschalen und nach oben verjüngen. Dann spart man Beton und stößt mit dem Spaten später nicht an den rauhen Beton.

    Als Bretter bieten sich Schranktüren vom Sperrmüll an. Teak ist nicht unbedingt notwendig. Es genügt auch Folie auf den Spanplatten.

    pauline
     
  4. #4 Marcot09, 03.04.2009
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    Hallo Pauline,

    danke für Deine Antwort. Der Boden ist ein dichter fester Lehmboden, zumindest ab einer Tiefe von ca. 40cm. Da ich im Moment einen Höhenunterschied von gut 60cm Hausseitig ansteigend zum Garten habe (ja auf den 3.5m der Terassentiefe), kommt hier eh ein Bagger zum Einsatz, der das alles aufs passende Niveau bringen wird. Gut wenn man jemanden kennt (Prinzip: Eine Hand wäscht die andere, ist leider heute rar geworden)

    Die Tiefe leuchtet mir auf jeden Fall ein, aber die Länge der Kanten finde ich eher etwas zu überdimensioniert, oder? Ich meine darauf kann ich ja dann auch locker mal fast ein halbes Haus draufsetzen... :-)
    Klar sicher ist sicher und was man hat, daß hat man, nicht?
    Wie siehts mit dem Abstand der Punktfundamente zueinander aus? Ich denke ich werde bei der Unterkonstruktion einen Abstand von 50-60cm pro Tragbalken einhalten (da kann ich ja glatt ein komplettes Fundament giessen) :yikes
    Würden auf den 3.5m Tiefe je Tragbalken 2 Fundamentpunkte ausreichen? Am Haus kann ich die Balken ja mit Balkenschuhen befestigen, das müsste dann locker ausreichen, oder wie seht ihr das?

    Danke nochmal

    Marco
     
  5. Hansal

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    Gleich bekomme ich sicher mecker.

    Wenn Du den Untergrund vernüftig herstellst und verdichtest, kannst du auf die Fundamente verzichten. Gründung auf Betonplatten 50/50/6.
    Auf eine frostfreie Gründung würde ich verzichten.
    Anmerkung: Entspricht garantiert nicht den aRdT.
    Ich würde es bei mir trotzdem so machen.

    Grüße
     
  6. #6 Marcot09, 03.04.2009
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    Hi,

    das Prinzip habe ich mir auch angeschaut, nachgelesen. Ich hätte sogar noch reichlich Waschbetonplatten am Start. Im Prinzip würd mir diese Lösung auch ausreichen. Und nen Rüttler um den Boden fest zu bekommen daran ist ja nun auch ein drankommen.
    Meine Idee zum ausrichten und justieren der Angelegenheit war ebenfalls die Konstruktion über Gewindestangen(im Beton verankert) mit großen Unterlegscheiben und Muttern einstellen zu können. Sokann ich leichte Unebenheiten spielend ausgleichen und kann sogar bei Bedarf das Gefälle anpassen. (z.B. Winter/Regenzeit etwas mehr Gefälle um ein schnelleres Abfliessen des Regenwassers zu erreichen)

    Wie siehts bei Punktfundamenten denn jetzt mit dem Abstand dieser zueinander aus? (Mir gehts um die Mengenberechnungen/Preisermittlung)

    Danke nochmal

    Marco
     
  7. Papi

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    Ich finde ja betonierte Fundamente für eine Holzterrasse (solange sie nicht aufgeständert wird) überdimensioniert.

    Ordentlich verdichtete Gründung herstellen, Terrassenplatten drauf (50x50cm wäre mir zu groß, da kann man ja gleich die ganze Fläche pflastern), mit 1% Gefälle ausrichten, 45x70mm Traglattung hochkant auf die Platten dübeln und Holzdielen verschrauben.

    Zum Ausrichten der Dielen habe ich 5mm starke Nägel als Abstandshalter leicht in die Lattung genagelt (nur die Spitze leicht versenkt) und nach dem Verschrauben wieder entfernt.

    Hält bei mir tadellos, wackelt nicht, sieht gut aus.

    Gruß
    Frank
     
  8. #8 Marcot09, 03.04.2009
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    Hallo Frank,

    danke für Deine Antwort.
    Hmm bis jetzt war mein Prinzip auch immer mit minimalem Aufwand das beste Ergebnis zu erzielen und ich glaube in diesem Falle werde ich es ebenso machen, zumal ein Großteil der Materialien bereits vorhanden ist.
    Bis auf die Beplankung und Schrauben sollte fast alles in der Garage zu finden sein. 45x70 wäre auch meine Wahl geworden. 50X50 Platten sind gar nicht so übel, weil das Gewicht, welches drückt sich ja nun besser auf die Platten verteilen kann und ein Absacken somit noch unwarscheinlicher wird.
    Soll ich pro Tragbalken 2 oder lieber 3 Aufliegepunkte machen? Wieviele habt Ihr bei Euren Konstruktionen?

    Greets

    Marco
     
  9. Papi

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    Hallo Marco,

    bei 3,5m Länge und 45x70 Latten sind 2 Auflagepunkte definitiv zu wenig, da schwingt nachher der Boden. Ich würde 4 Platten auf 3,5m setzen, bei 50x50 Platten ergibt das einen Abstand von 50cm zwischen den Platten. Wenn Du das Gefälle auf die 3,5m legen willst brauchst Du für die 6m Querlattung wohl 6 Platten (Abstand dann 60cm). 70cm Abstand M/M zwischen den Latten sollte gehen, du müsstest dann ein Schachbrett von 6 x 5 Platten legen.

    Gruß
    Frank
     
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