Abwasserrohr und Kellerwanddurchführung

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  1. #1 Alte Schule, 23. Juni 2009
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    Abwasserrohr und Wanddurchführung
    Ich habe eine Frage bezüglich der fachgerechten Verlegung und Wanddurchführung eines Abwasserrohres (orangebraunes KG-Rohr Ø125mm) durch eine Betonkelleraußenwand mit ca. 50-60cm Dicke.

    Wie wird das normalerweise nach den Regeln der Technik gelöst?
    Bei uns wurde erstens das Rohr „falschherum“ eingebaut, d.h. innen war keine Muffe für den Anschluss des weiterführenden Abwasserrohres vorhanden. Der Klempner musste zuerst eine Doppelmuffe setzen, um das Rohres innen weiterzuführen. Ist das überhaupt zulässig (außer im Notfall bei einer Rohrreparatur)?
    Das Rohr wurde zweitens direkt einbetoniert, es gibt also keine Manschette oder Leerrohr oder ähnliches. Falls es einmal ausgetauscht werden muss, wird es schwierig. Vermutlich muss man dann erst mal ein größeres Kernloch bohren. Allerdings tritt im Moment weder Feuchtigkeit von außen in den Keller, noch ist das Abwasserrohr an der Doppelmuffe undicht. Wir können also keinen wirklichen Schaden reklamieren.
    Ich habe versucht, mir vom Bauleiter den fachgerechten Einbau schriftlich bestätigen zu lassen bzw. gebeten, die Baumaßnahme ordnungsgemäß abzunehmen, was er aber abgelehnt hat. Kann er das?
    Übrigens: Außen muss in Kürze abgegraben werden, da die zu hoch und falsch eingebaute Drainage tiefergelegt werden muss. Dabei wird das Abwasserrohr außen auch freigelegt.
    Was schlagen Sie vor?
    Vielen Dank für Euer Hirnschmalz und freundliche Grüße
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  3. Robby

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    Lastfall wegen der Abdichtungsanbindung? Eine Drainung nach DIN 4095 dann wäre es nur noch Bodenfeuchte und das Rohr kann entsprechend KMB RiLi in die Wandabdichtung eingebunden werden.
     
  4. #3 Alte Schule, 23. Juni 2009
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    Verstehe nur Bahnhof - leider!
    Lastfall? Abdichtungsanbindung? KMB RiLi?
    Befinden sich leider noch nicht in meinem Wortschatz...
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  5. Yilmaz

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    Mit was für feuchtigkeit ist im kellerbereich zu rechnen bzw. was ist vorhanden? Grundwasser? Aufstauendes sickerwasser weil lehmiger boden? Oder trocken und Sickerfähiges boden (sand,kies)
    Weil eine Drainage gelegt wird (falls fachgerecht) dann kann man wie robby erwähnt hat von normaler bodenfeuchte ausgehen. Demnach kann man das Abwasserrohr mit Bitumendickbeschichtung (KMB) abdichten.
     
  6. #5 Alte Schule, 24. Juni 2009
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    Es gibt Sickerwasser bzw. Grundwasser von Norden her, wo das Terrain langsam ansteigt. Der Boden hat zwei Angulatensandsteinschichten, eine davon führt Wasser. Ansonsten Lehm zwischen den Gesteinsschichten. Die Drainage ist schon da, war aber am höchsten Punkt 24cm zu hoch eingebaut. Im Bereich der zu hoch eingebauten Drainage hatten wir nach dem vielen Regen im Frühjahr dieses und letztes Jahr leichte Feuchtigkeit im Gewölbekeller (Betonboden wurde im Randbereich dunkler durch Feuchte). Weil auch bei einem Winkel und einem Absturz der Drainage der Schacht fehlt (war in Plan vorgesehen), wird nun erneut aufgegraben und tiefergelegt - wenn alles gutgeht. Der Rohbauer ist offensichtlich nicht begeistert und kommt am Montag mit seinem Rechtsanwalt zum Vororttermin mit der beauftragenden Baugesellschaft. Hoffentlich geht beim Abgraben nicht mehr kaputt (andere Medien wie Strom und Gas, Dachrinnenabfluß und TG-Dachentwässerung liegen dort).
    Aber das Fundament beim Abwasserrohr lässt keine Feuchtigkeit durch. Das Abwasserrohr ist von außen bereits mit einer Bitumendickbeschichtung (gespritzt) abgedichtet, ich selbst habe unten am Rohr rum noch nachgebessert (Hohlkehle).
    Ist das Rohr also fachgerecht eingebaut, wenn von außen keine Feuchtigkeit eindringt?
    Was ist mit der fehlenden Muffe innen, das die Rohrweiterführung über eine Doppelmuffe nötig machte. Auch die Doppelmuffe ist dicht - also kein Grund für Reklamation?
    Drainage und neues Abwasserrohr sind beides Leistungen der Wohnungsbaugesellschaft, die das umliegende Areal bebaut hat.
    Danke für Euer Mitdenken und Grüsse von Alte Schule
     
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