Altbau - Dämmung und Dampfsperre?

Diskutiere Altbau - Dämmung und Dampfsperre? im Mauerwerk Forum im Bereich Neubau; Hallo erstmal! habe vor eine alte Mühle BJ. ca. 1700 die schon mehrmals ausgebrannt ist, auszubauen. Da dieses Bauwerk schon ca. 3x innen...

  1. basti83

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    Hallo erstmal!

    habe vor eine alte Mühle BJ. ca. 1700 die schon mehrmals ausgebrannt ist, auszubauen.

    Da dieses Bauwerk schon ca. 3x innen ausgebrannt ist, sind die Wände sehr zerklüftet und von innen sehr ungleichmäßig, dadurch ist lt. Putzer ein verputzen der Innenwände sehr schwierig und teuer.
    Er hat mir geraden eine Trockenbauwand mit Aluprofielen einfach vor die Mauer zu stellen.
    Mauerwerk ist teilweise Sandstein, Ziegelstein. eine Wand ca. 30cm dicke, andere Wand ca. 50cm dick.

    Wenn ich nun von innen eine Trockenbauwand vorstelle, kann ich zwischen Mauerwerk und Gipskartonwand Demwolle einbringen?
    Benötige ich hier eine sogenannte Dampfsperre??
    Oder ist hier dann die Gefahr von Kondenswasser/Schimmelbildung?

    Vielen Dank schoneinmal für zahlreiche Antworten :konfusius

    Sebastian
     
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  3. Peeder

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    abgesehen davon, das es nicht gerade einfach ist, hier eine totsichere Antwort zu geben, so ist es möglich, zwischen Wand und Vorsatzschale eine Dämmung zu erstellen.
    Zu einer Dampfbremse würde ich raten.

    In welchen Zustand befindet sich die Mauern, bezüglich auf Feuchtigkeit innen ?


    Peeder
     
  4. basti83

    basti83

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    Hallo Peeder,

    vielen Dank schonmal für deine Antwort!

    Das Mauerwerk ist, soweit ich das als Leie beurteilen kann, trocken!
    Es ist von Außen her neu Verputzt worden, nur Innen ist das Mauerwerk wegen den Bränden (sind schon über 50 Jahre her) brökelig.

    Wozu dienst diese Dampfsperre genau? Sie wird doch auf der Innenseite der Dämmung vor den Gipskartonplatten angebracht oder?

    Benötige ich hierzu eine spezielle folie?

    Grüße
    Basti :biggthumpup:
     
  5. Peeder

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    drücken wir es mal einfach aus, damit gesättigte Warme luft nicht an die meisst kühlere Aussenwand kommt, und es zum Ausfall von Kondensat führen kann.
    ja
    Dampfbremsfolie, ich habe immer die " blauweisse" Sd <> 100

    Eine Dämmung von Aussenwänden, von innen ist nicht immer gerade auf die leichte Schulter zu nehmen. Oft kommt es zu Feuchteschäden, nachdem die Hütte bewohnt und mal richtig aufgeheizt ist.
    Sicherlich ist es besser, einen Fachmann dies vor Ort beurteilen zu lassen.
    Nicht den Stukki, nicht den Nachbarn, und schon garnicht den Baumarktfritzen.

    In der Regel bekommen wir für solche Fälle die Vorgaben von den Architekten, und wir führen aus.
    In 99 % aller Fälle wurden die Vorsatzschalen so wie beschrieben ausgeführt, wobei es auf die Dichtigkeit der Anschlüsse ankommt, sowie der Bereich Fensterlaibungen , denen man besondere Aufmerksamkeit hinsichtlich der Dämmung schenken sollte.Ich habe immer ein wenig Bauchweh, bei solchen geschichten ohne einen Experten.

    Man sollte sich auch Fragen, ob eine Dämmung überhaupt sinnvoll erscheint , kann ich nicht beurteilen :)

    Wenn ich die Wahl hätte, verputzen oder Vorsatzschale, unabhängig einer Dämmung, so bevorzuge ich die Vorsatzschale.


    Peeder
     
  6. basti83

    basti83

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    Ist es überhaupt sinnvoll, bei solchen dicken Wänden noch zu dämmen?

    Wenn ich nun eine Vorsatzschalung ohne Dämmung mache, besteht trozdem die Gefahr von Schimmel oder Kondenzwasser bildung?
     
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