Altbau: Heizkosten einsparen.Sinvolle Maßnahmen

Diskutiere Altbau: Heizkosten einsparen.Sinvolle Maßnahmen im Sanierung konkret Forum im Bereich Altbau; Moin ich wollte mal fragen was ihr vorschlagen würdet um die Heizkosten zu reduzieren. Ich fasse mal kurz die Eckdaten zusammen und meine...

  1. Hansisolo

    Hansisolo

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    Moin ich wollte mal fragen was ihr vorschlagen würdet um die Heizkosten zu reduzieren.
    Ich fasse mal kurz die Eckdaten zusammen und meine Vorschläge

    Haus: Altbau bj 1935 + Anbau 1979
    Größe: 150m² + 30m² Nutzfläche im Keller (Altbau)
    Fassade: Klinker
    Wände: Stein
    Dach: Satteldach
    Heizkosten: 140 Euro / Monat (ca 30.000m² Gas auf ca 180m² Wohnfläche)
    Heizmaterial: Gas


    So das Budget ist nur begrenzt, daher möchte ich schauen das ich für mein Geld das sinnvollste raushole was möglich ist. Alles auf einmal kann man sowieso nicht machen. Aber step by step..

    Meine Heizungsanlage ist von Viessmann und wurde 2006 installiert. Heizung und Warmwasser läuft über die Anlage. Vor kurzem habe ich alle Ventile und Thermostatknöpfe an den Heizkörpern ausgetauscht. Die Ventile unterstützen auch einen Hydraulischen Abgleich.

    Meine Idee wäre als nächstes via Einblasdämmung den Hohlraum zwischen alt und neubau zu füllen. Denn wenn ich im Winter mein Dach anschaue taut genau zwischen diesen Hälften der Schnee weg. Ich vermute das die Wärme wie ein Kaminschacht dort weg zieht.

    Hier nach würde ich die alte Holzhaustür austauschen. Hier zieht das rund herum druch. Diese dann gegen eine neue Kunststofftür einzutauschen nach neuesten standard.
    Außerdem würde ich ein großes 70er jahre Drehfenster gegen eine Doppelfenster mit 3fach verglasung austauschen.

    Je nach Preis würde ich das Haus auch mit Außenrollläden ausstatten. Soll im Winter die Kälte etwas abhalten, im Sommer die Wärme und natürlich die Blicke von Nachbarn. Die Ersparniss soll bei 30% liegen (Ob das stimmt bezweifel ich).


    Sollte ich auch die Fenster überall austauschen? Es sind mahagoni fenster mit 2fach verglasung?
    Ich habe überlegt auch das Dach von außen neu zu dämmen und neu eindecken zu lassen. Aber bei ca 25.000 Euro denke ich eher an einer vernünftigen Dämmung von innen nach.
    Dann gibt es ja noch die Fassadendämmung. Ich habe gelesen das durch die Fassade am wenigsten Wärme verloren geht und das sich in vielen Fällen die Kosten nicht rentieren.

    Was meint ihr? macht der Weg so sinn oder wie würdet ihr das machen? PS: Ich möchte nicht mein ganzes Haus einreißen

    Ich würde gerne wissen wenn ihr mir Vorschläge macht, was ich an Kosten ungefähr einsparen könnte. Z.b. 50EUR/Monat wenn ich wie oben vorgehe.
     
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  3. mala

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    Bezogen auf was?

    Leider wird in den Gesprächen mit Fachleuten oder auch auf entsprechenden Infoseiten im Internet oftmals mit irgendwelchen Prozentsätzen hantiert, die, wenn man sie zusammenrechnet, oft weiter über 100% liegen. So jedenfalls meine bisherige Erfahrung. Dummerweise haben diese Prozentsätze meist unterschiedliche Bezugspunkte.

    Wenn mein Gesamtwärmeverlust des Gebäudes über die Kombi Fenster/Rollladen z.B. 5% beträgt und ich hier durch eine Dämmmaßnahme 30% einsparen kann, dann klingt die 30% viel (und mag auch zutreffend sein), aber auf das Gesamte bezogen, ist es ein verschwindend geringer Betrag...
     
  4. R.B.

    R.B.

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    Zuerst einmal sollte man prüfen, auf welchen Wegen die Energie das Haus verlässt. Dazu gehört einer Beurteilung aller beteiligten Bauteile, sprich Wände, Fenster, Türen, Dach, Bodenplatte,....
    denn wenn ich wissen möchte was ich einsparen kann, muss ich erst einmal wissen, was, wo, wie "verloren" geht.

    Eine Dachdämmung lässt sich als Zwischensparrendämmung meist relativ kostengünstig bewerkstelligen, und aufgrund der großen Fläche macht sich das auch positiv bemerkbar. Alternativ kann man über die Dämmung der oberen Geschossdecke nachdenken. Einen Betrag in Euro kann ich Dir nicht nenne, denn Infos zum vorhandenen Dach habe ich nicht.

    Man sollte aber nicht nur an die Wärmedämmung zur Verhinderung von Transmission durch die Bauteile denken, sondern auch an die Lüftungsverluste. Fenster sind hier ein beliebtes Ziel. Je nach Zustand kann es sinnvoll sein, diese noch nicht komplett zu tauschen, sondern erst einmal nur die Fensterscheiben. Man sollte auch schauen ob die Fenster dicht schließen, ansonsten hier etwas nachhelfen, was an sich auch kostengünstig erledigt werden kann.

    Sind die Fenster schon etwas älter, sagen wir mal mehr als 40 Jahre, und macht der Zustand sowieso einen baldigen Austausch erforderlich, dann könnte man darüber nachdenken diese jetzt schon zu tauschen. Dabei aber das Thema "luftdicht", Lüftungsverhalten etc. nicht vergessen, und auch an Taupunkt (Wand schlechter Fenster) denken.

    Nehmen wir mal an, die vorhandenen Fenster hätten einen U-Wert von 3W/m2K und würden durch Fenster mit Uw=1W/m2K ersetzt, dann spart das ca. 200kWh/m2 jährlich. Bei 30m2 Fensterfläche sind wir schon bei 6.000kWh p.a.. Je nachdem ob die alten Fenster dicht waren, auch noch deutlich mehr. Das kann man aber pauschal nicht mehr beziffern.

    Einen Außenrolladen würde ich allein aus Wärmedämmzwecken nicht verbauen, da gibt es andere Kriterien die mir wichtiger wären. Wie gut der neue die Wärme dämmt, hängt auch von der Ausführung und Montage ab. Man könnte ja darüber nachdenken die alten Kästen etwas zu dämmen und dann abwarten bis auch neue Fenster verbaut werden.

    Ach ja, und das mit den 30% die man immer und überall hört, das würde ich ganz schnell vergessen. Sonst produziert Dein Haus nach Abschluss aller Arbeiten noch Wärme. Aufgrund der U-Werte bzw. deren Verbesserungen lassen sich die Einsparungen relativ gut abschätzen, da braucht man keine 30% oder 20% oder was weiß ich.

    Gruß
    Ralf
     
  5. Hansisolo

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    Hallo mala,
    das kann natürlich sein, daher ja auch mein Zweifel das es auf das Gesamte bezogen war.
    ABer von meinen Vorschlägen, sind das Maßnahmen die Einsparungen bringen?
     
  6. Hansisolo

    Hansisolo

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    Hallo R.B.,
    wie kann ich prüfen wie die Wärme mein Haus verläßt? Nur über eine Wärmebildkamera oder? Ich habe mal geschaut, für 4 Fotos ohne Beratung fallen ca 80Euro Kosten an. Sollte ich das man tun?

    Gelegentlich habe ich drinnen im Winter am Fenster schwitzwasser oder wie sich das schimpft. Ist das gut oder schlecht?

    Wie kann ich den U-Wert eines Fensters ermitteln? Ich verstehe deinen Satz nur zum teil (Bin leider kein Fachmann :-) )

    Alte Rollkästen existieren derzeit nicht. Ich hätte sie also nachträglich einbauen lassen. Das Ziel war wie gesagt, den Wärmeverlust im Winter, im Sommer das eindringen der Hitze zu vermeiden.
    Aber 5% Energie gewinnung auf das Gesamt ist nicht viel und zu überlegen ob das wirklich rund 5.000 Euro wert ist. Die Rolläden wären eh nur von außen aufputz.
     
  7. R.B.

    R.B.

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    So eine Kamera ist eine tolle Sache, aber es rennen Viele da draußen rum, die wissen nicht wie man damit umgeht. Dann sind die Ergebnisse genau so untauglich. Wenn ich ehrlich sein soll, dann würde ich zuerst mal mit offenen Augen durch´s Haus gehen und meine Gehirnwindungen auf Trab bringen. Viele Schwachstellen kann man auch ohne Thermografie erkennen, und ob man die Oberflächentemperatur nun auf ein Zehntel K genau bestimmt, das spielt auch keine Rolle. Gerade bei älteren Gebäuden sind die Schwachstellen so gravierend, dass man die problemlos erkennen kann.

    Wenn es später mal um einzelne Details geht, sieht die Sache schon anders aus. Da ist die Thermografie ein unschätzbares Hilfsmittel.

    Nehmen wir mal das Dach. Hat das Dach noch keine Dämmung, dann brauche ich keine Thermografie um sagen zu können, dass hier Handlungsbedarf besteht. Dann schaut man was vorhanden ist, was machbar ist (mögliche Dämmstärke) und rechnet ein bisschen. Zur Not gibt´s auch U-Wert Rechner im Internet, da muss man nur aufpassen, dass man die richtigen Eingaben macht.

    Oder die Fenster. Wenn ich an einem kalten und windigen Tag sehe wie sich der Vorhang bewegt, oder mit der Hand schon spüre wie da die Luft rein bläst, dann ist klar, dass auch hier Handlungsbedarf besteht.

    d.h. die ersten großen Schwachstellen kann man auch ohne großen Messgeräteeinsatz feststellen.

    Gut in Bezug auf was? Es zeigt, dass die Fenster eher schlecht sind, aber jeder Tropfen der am Fenster kondensiert, kondensiert schon nicht an den Wänden und sorgt dort für Schimmel. Mit dem Einbau neuer Fenster kann sich die Situation schlagartig ändern. Die neuen Fenster sind dicht, die Oberflächentemperatur ist deutlich höher, und plötzlich wird eine Zimmerecke zur kältesten Stelle im Raum und die Luftfeuchtigkeit kondensiert dort, evtl. auch noch unbemerkt und man sieht es erst wenn sich die ersten schwarzen Flecken bilden.

    Bei älteren Fenstern helfen nur Tabellen und Erfahrungswerte. An Daten der Hersteller kommt man da kaum noch ran. Die Unterschiede zu neuen Fenstern sind aber meist so groß, dass man den alten u-Wert nicht auf 2 Nachkommastellen genau wissen muss. Ob ich jetzt mit 3-1 oder 3,1-1 rechne, das macht unter´m Strich nicht viel aus. Die ganzen Abschätzungen von Einsparungen sind sowieso mit Vorsicht zu genießen, denn niemand kann das genau vorhersehen.

    Die Rollläden würde ich erst in Angriff nehmen wenn das Thema Fenster und Fassade geklärt ist. Dann zeigt sich auch, wie man die am besten montieren kann. Sollte beispielsweise die Entscheidung für ein WDVS fallen, dann könnte man einen Rollladen anders montieren als wenn darauf verzichtet wird. Wenn es bisher keine Rollläden gibt, oder Klappläden oder was weiß ich, dann ist das Einsparpotenzial sowieso begrenzt.

    Gruß
    Ralf
     
  8. Hansisolo

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    Hallo R.B.
    danke für die ersten Tipps.

    Also ich muss sagen das ganze Thema ist schwieriger als gedacht, zumindest was Ratgeber und Zeitungen schreiben. Ließt man das hat man das Gefühl man wohnt ohne Dämmung.
    Da wird noch 5 Stellen hinter dem Komma gestritten. Und Sie wollen alles verkaufen was geht.

    Also um es kurz zu sagen, die Fenster sind aus meiner Sicht nicht so extrem schlecht. Es bewegt sich an windigen Tagen nicht die Gardine. Auch das Schwitzwasser ist nur sehr sehr selten was sich bildet. Eigentlich nur wenn man nach dem Baden mit nassen Haaren ins bett geht und es draußen um die -10 grad sind.

    Das Dach ist soweit in Ordnung gedämmt. Ich glaube mit ner 15 cm zwischensparrendämmung. Der Altbau war bisher am schlechtesten gedämmt. Das habe ich aber nun in Eigenarbeit behoben und durch eine 16cm dicken 032er Dämmung ersetzt. Vorher waren da nur 10cm drin.

    Wie du schon geschrieben hast, die Schwachstellen selber finden. Da würde ich sagen ganz klar der Hohlraum zwischen dem Alt und Neubau. Denn da bleibt kein Schnee liegen bzw. schmilzt als erstes weg.

    Und auch die Eingangsztür zieht wie Hechtsuppe.

    Ansonsten sind die Heizkörper nur auf 3 gestellt und die Wäre reicht völlig aus. Teilweise ist es warm obwohl die Heizkörper nicht mal lauwarm sind. Also die Wärme bleibt eine gute gewisse Zeit im Haus. Und wenn man die Wohnfläche von 180m² nimmt, die müssen ja beheizt werden und das bei den Kosten heut zu tage. Ein gut gedämmtes Haus muss ja auch beheizt werden.

    Ich will auch garnicht sagen das dass Haus eine schlechte Dämmung hat, trotz des Alters, aber da ich das Haus gerade komplett renoviere, oben angefangen, will man natürlich wenn es was zu verbessern gibt, auch nach möglichkeit im zuge der Renovierung mitmachen und nicht erstanschließend.

    Daher frage ich in wie weit das sinn macht und wie ich am besten vorgehe. Mehr Schwachstellen habe ich ohne weiteres nicht gefunden. Zumindest nicht so das ich sagen würde hier verschwindet Wärme.
     
  9. R.B.

    R.B.

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    Wenn das Dach bereits 15 oder 16cm Dämmung hat, dann würde ich dieses Thema auch nach hinten schieben. Selbst wenn Du da noch einmal 60mm irgendwo drauf bringst, also als Untersparrendämmung oder wie auch immer, dann kriegst Du den U-Wert von sagen wir mal 0,27W/m2K auf knapp unter 0,2W/m2K. Macht pro m2 Dach eine Einsparung von vielleicht 7kWh pro Jahr. Jetzt kannst Du über Deine Dachfläche rechnen was da theoretisch möglich wäre. Ich tippe mal darauf, dass wir uns hier über eine Einsparung in der Größenordnung um 1.000kWh p.a. bewegen, oder umgerechnet mit den aktuellen Gaspreisen vielleicht 70,- bis 80,- € pro Jahr.

    Die Eingangstüre wäre ein Thema, das bringt vielleicht nicht die erhoffte Einsparung in kWh, aber dafür auch einiges an Komfort. Zugerscheinungen können manchmal schlimmer sein als eine kältere Oberflächentemperatur.

    Die Dämmung des Hohlraums ist in Zahlen schwer zu beziffern. Da könnte ich jetzt zwar einige Theorien anstellen, aber die helfen Dir nicht weiter. Fragen wir mal anders rum, hast Du schon ein Angebot was das kosten soll? Wurde schon geprüft, ob das mit Einblasdämmung überhaupt so einfach machbar ist?

    Was ist mit dem Keller? Evtl. eine Dämmung an der Kellerdecke?

    Wenn die obigen Punkte abgearbeitet sind, würde ich mich trotzdem mal den Fenstern widmen. Wie alt sind die?

    Gruß
    Ralf
     
  10. Kalle88

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    Edit: Hat sich erledigt....
     
  11. Hansisolo

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    Ok, aber ich denke der Komfort bringt schon ein ganz anderes Wohngefühl

    Ich habe die Tage ein Termin für ein Kostenvoranschlag. Aber telefonisch vorab könnte das zwischen 1800-3000 Euro liegen. Dann wird sich auch zeigen ob das mit der Einblasdämmung funktioniert. Aber wenn es funktioniert und in etwa 2500 Euro kostet, würde sich das lohnen?

    Die brauche ich nicht zu dämmen, da wir den Keller als Wohnraum nutzen. Es ist außerdem nur ein souterrain-Keller und liegt nur ca 80cm unter der Erde.Wohnlich das das Haus so aufgebaut das die Räume gut integriert sind. Man muss also auch keine dunke Kellertreppe runter gehen, sondern es sind lediglich 5 Stufen Höhenunterschied von der Eingangstür.
     
  12. #11 Alfons Fischer, 28. November 2013
    Alfons Fischer

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    machen wir hier eine Online-Energieberatung? :shades

    :konfusius
     
  13. Hansisolo

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    Nein wir diskutieren was sinvoll ist und was nicht und wie man vorgeht. Dafür ist doch ein Forum da oder nicht?
     
  14. R.B.

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    Der Alfons meinte damit, dass man online nur Vermutungen anstellen kann, aber für eine ordentliche Beratung müsste man sich das vor Ort anschauen. Da hat er auch Recht, siehe das Thema mit der Luftschicht das aus der Ferne nicht zu klären ist.

    Gruß
    Ralf
     
  15. Kalle88

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    Der TS hat ja schon zum Thema Dach mehr als genügend Beratung bekommen. Aber eben nicht das was er hören wollte... Daher hab ich mein Beitrag editiert, weil ich mich sonst nur widerholen würde....
     
  16. Barnabas

    Barnabas

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    Ich empfehle mal nen Energieberater zu konsultieren und eine Begehung nach Bafa-Richtlinie zu machen. Gib mal Bafa Förderung bei Tante Gockl ein.
     
  17. Taipan

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    Der Energieberater (Eine mit Zusatzqualifikation Energieberater Bau oder im Hauptberuf Architekt/Baunigenieur) ist der einzige und richtige Weg. Ob sich die bafa-Beratung lohnt, lässt sich erst bei der ersten Begehung klären. Immerhin ist für die bafa-Beratung jede Möglickeit schriftlich zu prüfen, auch wenn diese auf den ersten Blick sinnlos ist. Wenn bei einem Gebäude auf den ersten oder zweiten Blick klar, was gemacht werden muss (und das sieht ein tauglicher Energieberater!), dann ist eine Beratung nach den bafa-Richtlinien sinnlos.
     
  18. Barnabas

    Barnabas

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    Gut, ich gehe mal davon aus, das der Konsultierte Archi oder Bauing ist, die Bafa Geschichte ist als Anhaltspunkt zu sehen, da nach den mir vorliegenden Informationen aus einer solchen Begehung auch ein Maßnahmenpaket ableitet, was - wann - wie, welche Alternativen, welchen Nutzen kann man aus den getroffenen Maßnahmen ziehen. Eine Wärmebildkammera und ein Farbdrucker sind keine Qualifikation. Bauen im Bestand ist dann doch etwas komplexer.
     
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  20. Taipan

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    Nein. Noch komplexer :-).

    Wenn bei der ersten Begehung die Sanierungsmaßnahme ins Auge sticht, ist die bafa-Abarbeitung nur dafür da die bafa-Födergeldere aufzufressen. Wenn die Sanierungsmaßnahme nicht ins Auge sticht, können die bafa-Mittel die Entwicklung der Strategie finanziell unterstützen.
     
  21. #19 Alfons Fischer, 2. Dezember 2013
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    richtig. Ich bin auch BAFA-Berater, habe aber schon seit Jahren keine BAFA-Beratung mehr gemacht. Und auch ander Kollegen, mit denen ich regelmäßig zu tun haben, nicht.
    Ein guter Energieberater kann das, was im BAFA-Bericht viele Stunden Arbeit kostet, bei zwei Tassen Kaffee dem Bauherrn im Rahmen des ohnehin notwendigen Beratungstermins näherbringen. Zumindest, das was wertvolle, was im Bafa-Bericht drin steht. Das nicht wertvolle kann man auch gleich weglassen. Warum soll ich dem Kunden die Wirtschaftlichkeit einer Heizungserneuerung nachrechnen, wenn die alte Technik sowieso getauscht werden soll? Energieberatung ist doch keine wissenschaftliche Arbeit, sondern ein Gewerk.
    Auch wurde im Gespräch mit anderen Beratern immer wieder die Sorge beschrieben, dass ein Beratungsbericht (gerade, wenn man nicht viele macht) von der Bafa abgelehnt wird und man als Berater selbst auf den Kosten sitzen bleibt. Dann lässt man es besser gleich, ist die Quintessenz...
     
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Altbau: Heizkosten einsparen.Sinvolle Maßnahmen

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