Altbau - Keller Abdichtung. Verschiedene Meinungen

Diskutiere Altbau - Keller Abdichtung. Verschiedene Meinungen im Abdichtungen im Kellerbereich Forum im Bereich Neubau; Hallo, Wir haben ein Einfamilienhaus aus dem Jahr 1968 gekauft und zu sanieren begonnen. Als wir den Keller von alten Möbeln und Gerümpel...

  1. #1 trifolium, 3. April 2014
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    Hallo,

    Wir haben ein Einfamilienhaus aus dem Jahr 1968 gekauft und zu sanieren begonnen. Als wir den Keller von alten Möbeln und Gerümpel freigeräumt hatten, bemerkten wir an einigen Stellen leichte Ausblühungen.

    Daraufhin haben wir uns mit einer örtlichen Baufirma in Verbindung gesetzt. Der Experte dieser Firma empfahl uns eine Außenwandabdichtung durchzuführen. Nach der Auftragserteilung begann die Firma mit der Freilegung des Kellers. Da tauchte dann ein Problem auf. Und zwar war der Keller nicht "normal" gemauert sondern mit Steinen gegen die Erde aufgestellt und somit sehr uneben. Die Firma hat uns daraufhin geraten den Keller zu verschalen, dann mit Zementmörtel ausgießen, und dann erst mit der eigentlichen Abdichtung zu beginnen. Auch das erschien uns als einleuchtend und wir haben die Firma auch mit dieser Arbeit beauftragt.

    Doch vor ca. 3 Wochen hat diese Firma Konkurs angemeldet. Wir haben dann eine 2. Firma um eine Besichtigung gebeten, und bekamen dort eine andere Lösung präsentiert. Und zwar meinte der 2. Experte es würde reichen wenn man nur die gröbsten Unebenheiten ausbessern würde und dann diese Schwarze Schicht auftragen und dann die Noppenbahn verlegen. Gleichzeitig war diese Firma (logischerweise) um einiges billiger. Nun meine Frage: Reicht es wirklich aus mit dieser 2. Variante den Keller gegen Feuchtigkeit zu schützen?
     

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  3. Koempy

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    Ich hoffe, dass nicht der ganze Keller freigelet wurde, ansonsten kann es zu statischen Problemen kommen.
     
  4. #3 Ralf Dühlmeyer, 3. April 2014
    Ralf Dühlmeyer

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    Dringend einen Fachmann dazuholen, der die ganze Aktion plant und koordiniert. Und in jedem Fall den Graben gegen Niederschlag und einlaufendes Oberflächenwasser sichern!!!

    Leute, was Ihr da macht/habt machen lassen, kann ganz schnell in massiven Schäden bis hin zum Einsturz enden!!! (Suchbegriff Grundbruch)
     
  5. #4 trifolium, 3. April 2014
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    Danke für die schnellen Antworten.
    Nein es wurde nicht der ganze Keller freigelegt, vorerst nur eine Seite.
    Jetzt bin ich frustriert. Da wollten wir eben nichts selber machen und Firmen / Fachmänner beauftragen, und dann sowas :(
    Wir hatten auch schon andere Baufirmen angerufen aber vor 2 - 3 Wochen geht da nix.
    Wie sollten wir vorgehen? Zuschütten bevor was passiert?
    Die 2. Firma meinte da kann nicht viel passieren, die Regenrinne haben die umgeleitet damit kein Wasser in den Graben rinnt.
     
  6. #5 Ralf Dühlmeyer, 3. April 2014
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    Wie gefährlich oder harmlos es ist, kann man so nicht sagen, daher erstmal die Warnung.

    Bauing oder Architekten mit entsprechender Erfahrung ranholen, der sich das ansieht und sagt, wie das ganze ggf zu sichern ist.

    Regenrinne ist schön, aber es regnet auch neben der Rinne.
     
  7. #6 trifolium, 3. April 2014
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    Ok. Also werde ich in Eigenregie versuchen die Grube gegen Regenwasser abzusichern, denn nach telefonischer Rücksprache mit der Firma habe ich nämliche die Auskunft bekommen, dass da nix passieren kann, da das normale Regenwasser schnell versickert und somit die Statik nicht gefährdet wird?! Und muss dann eben zuwarten, bis ein Bauing oder Architekt sich das ansehen kann.
     
  8. #7 gunther1948, 3. April 2014
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    hallo
    bevor da einer dran rumstemmt würd ich erstmal nachsehen (lassen) wie tief die steine in die mauerwerkswand einbinden und wie die mörtelfugen aussehen nicht, dass der stemmhammer das alles zu neuem unkontrolliertem leben erweckt und da ganze steine rausfallen.
    der alte kalkmörtel ist normalerweise nicht sehr fest.
    rest wie oben gescrieben.

    gruss aus de pfalz
     
  9. #8 Rudolf Rakete, 4. April 2014
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    Jetzt mal so als Laie, ich denke ein Betonverschalung mit Bewehrung kann so oder so nicht schaden. Oder?
     
  10. #9 Ralf Dühlmeyer, 4. April 2014
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    Woher sollen wir das wissen???? Was ist bei einem bindigen Boden, wenn das Wasser staut, mit der Fuge, die sich zwangsläufig ergibt (Problematik Dreischichtwände)
     
  11. #10 Rudolf Rakete, 4. April 2014
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    Ich dachte eher an die Statik........
     
  12. #11 gunther1948, 4. April 2014
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    hallo
    ich auch nicht, dass bei der abspitzerei die äussere schale der bruchstenwand runterhagelt.
    du solltest mal prüfen ob da eine horizontalisolierung existiert nicht, dass das wasser/feuchtigkeit von unten über die mauer reinzieht.

    gruss aus de pfalz

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  13. #12 meisterLars, 5. April 2014
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    Tja, so is das hier im BEF... Erstmal nen Experten ranholen...
    Problem dabei: Erstmal einen finden!
    Ich kenne jemanden, der sich in einer Altstadt ein altes Fachwerkhaus gekauft hat, das diverse Feuchtigkeitsprobleme zu haben scheint.
    Allerdings hat dieser jemand nach mittlerweile über dreißig (!) fruchtlosen Anfragen bei Architekten so ziemlich die Schnauze voll. Die einzigen, die ihm helfen wollen, sind diverse Franchisenehmer isoner Isolierungskette, die ihm alle min 30k€ aus der Tasche leiern wollen...
     
  14. Svennie

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    Man koennte ja auch von innen Abdichten mit System wie zum Beispiel Remmers. Das sieht sehr gewagt aus so wie es ist. Nur grobe stellen schließen???Für mich ist das alles grob und bevor man das verputzt um einiger maßen eben zu bekommenum später ne Dickbeschichtung drauf zu machen koennte man wirklich etwas vorschalen,oder aber wenn halt tatsächlich aufsteigende Feuchtigkeit ist muss man eh mit einer Horizontalsperre arbeiten.
    Frage ist auch wie stark ist der Putz innen beschädigt?? Wie sind die anderen Wände zugänglich??Denke die sollen ja Zug um Zug auch gemacht werden???
     
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  16. #14 gunther1948, 9. April 2014
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    hallo
    was ist mit einbindenden querwänden, aussen darf dann die feuchtigkeit langsam nach oben kriechen, usw.
    biste eigentlich vertreter bei der o.a. firma????

    gruss aus de pfalz
     
  17. Svennie

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    Nein ich bin kein Vertreter der Firma. Ich bin schlichtweg jahrelanger Anwender. Durch die top Resultate empfehle ich es halt nur weiter.
    Man kann auch die einbindenden Querwände gegen Feuchtigkeit sperren. Das sollte man auch. Wenn schon dann komplett
     
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