Altbau umbauen

Diskutiere Altbau umbauen im Architektur Allgemein Forum im Bereich Architektur; Hallo, ich bin neu hier und daher nicht ganz sicher ob alles hier reinpasst. Ich hoffe ihr habt für ein Neuling etwas Verständnis. Zur...

  1. #1 Fusuchiru, 11.05.2010
    Fusuchiru

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    Hallo, ich bin neu hier und daher nicht ganz sicher ob alles hier reinpasst. Ich hoffe ihr habt für ein Neuling etwas Verständnis.

    Zur Situation:
    Ich werde in Kürze wieder in mein Elternhaus einziehen und dort dann wieder mit meinen Eltern unter einem Dach zu wohnen. Dies sind zwei abgetrennte Wohnungen. Wohnung eins das UG (Meine Zukünftige Wohnung) und Wohnung zwei das OG (die Wohnung meiner Eltern).

    Meine Eltern haben 1979 Auch das Elternhaus übernommen und ein Anbau durchgeführt. Leider bei dem UG nicht gerade den Altbau mit Umgebaut so das zurzeit die Räume wie sie Früher auch des Öfteren mal waren Klein und verwinkelt…

    So nun ist auf jedenfalls die Zeit gekommen das ich dort einziehen soll. Nur Leider ist die Wohnung so geschnitten, das ich die Möbel aus meiner jetzigen Wohnung nicht stellen kann und so wie es zurzeit mit der Aufteilung ist auch nicht wohnen möchte. Daher würden wir gerne etwas umbauen.

    An dieser Stelle sei gesagt wir werden hinterher Wahrscheinlich einen Architekten hinzuziehen werden. Allerding würde ich gerne vorab wissen ob mein vorhaben auch durchführbar wäre.

    Mein Vater sagt dass alle Wände in dem Altbau Tragende Wände sind. Und daher muss ich wohl oder übel tragende Wände versetzen. Dafür habe ich eine Zeichnung angefertigt, wie die Wohnung zurzeit geschnitten ist und wie ich sie Umbauen möchte. Da ich das besser finde wenn man auch eine Zeichnung vorliegen hat.

    Es geht darum die Wand die das Wohnzimmer und das Esszimmer teilt zu entfernen. Um einen großen Raum zu erhalten. Diese wand ist ca. 4m Lang. Die andere Wand ist in der Küche (ca. 3m). Diese soll auch weiten um eine Größere Küche zu erhalten. (In der Küche habe ich bei dem Jetzigen zustand leider vergessen den Kaminschacht einzuzeichnen. Der ist aber im umbau Version mit eingezeichnet.)

    Zeichnung - Jetzt und Neu

    Wie schon gesagt laut meine Vater ist dies eine Tragende Wand.


    Meine Fragen sind:

    - Kann ich die Wände entfernen wenn ich dort einen Stahlträger einziehe?
    - Wie viel auflagefläche braucht so ein Stahlträger?
    - Kann mir einer vorabsagen was für ein Stahlträger ich dort höchstwahrscheinlich verbauen muss?
    Ich danke euch schon mal vorab für die Auskunft und eure Ratschläge.

    Mit freundlichen Grüßen

    Fusuchiru
     
  2. bernix

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    - Kann ich die Wände entfernen wenn ich dort einen Stahlträger einziehe?

    **** wenn der Statiker deines Vertrauens sein ok gibt, ja.


    - Wie viel auflagefläche braucht so ein Stahlträger?

    **** sagt dir dein Statiker, nach Besichtigung und Berechnung


    - Kann mir einer vorabsagen was für ein Stahlträger ich dort höchstwahrscheinlich verbauen muss?


    **** höchstwahrscheinlich einen bei dem du froh bist wenn er drin ist und über jedes Gramm dass er nicht gewogen hat. Welchen sagt dir auch der Fachmann nach Berechnung

    [/QUOTE]
     
  3. Julius

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    Du möchtest gewissermaßen die (üblicherweise tatsächlich tragende) Mittelwand des Altbau-Teils komplett entfernen?

    Das wird so (also ersatzlos) sehr wahrscheinlich überhaupt nicht funktionieren (oder zumindest nur für Kosten, für die man ein halbes neues Haus erstellen könnte...)!

    Zumindest werden ersatzweise drei oder vier Stützen hineinmüssen (Laienmeinung).

    Auch der Kamin direkt in der Mittelflucht ist äußerst ungünstig. Denn er würde den nötigen Unterzug in zwei Teile trennen.
    Besser, man ordnet ihn etwas versetze an, also NEBEN dem zukünftigen Unterzug.
     
  4. Gast

    Gast Gast

    da hat der Statiker richtig was zu rechnen
     
  5. #5 Fusuchiru, 12.05.2010
    Fusuchiru

    Fusuchiru

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    Danke schonmal für eure antworten.

    @ Julius die beiden Kamine sind schon drin. Der in der küche ist soweit ich weiß Heizungsversorgung und der in dem Wohnzimer ist halt ein Normaler Kamin.

    Ich habe mir das so vorgestellt: Die Wand die Wohnzimmer und Küche trennt zu verstärken also dicker machen. Dann einen langen doppel T Träger ind die dicke außenwand des Altbaus einzuarbeiten bis hin zu der verdickten Trennwand. Und das gleiche Praktisch in der Küche... Wieder von der Trennwand bis hin zur Außenwand.

    Weiß jemand was im durchschnit so ein Statiker/Arichtekt verlangt um da einen Blick drauf zu werfen?
     
  6. mls

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    richtig. insgesamt gehts aber annähernd gleichwertig um
    • rechnen
    • "baustelle machen"
    • zeichnen
    einen "blick draufwerfen" wird sicher nicht reichen - oder nur als basis
    für e. kostenschätzung ;)
     
  7. Julius

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    Nun, mit ein paar Blicken (und ner Stunde Arbeit) wird der Statikus zumindest sagen können, wieviele Stellen die Kostensumme dann haben dürfte...

    Denn auf jene Querwand wird man die Lasten vermutlich nicht ableiten können. Einerseits, weil der Kamin im Weg steht (also der Unterzug "von links" erst gar nicht zu ihr vordringen kann). Andererseits, weil sie die Last ja auch wieder nach unten ableiten muß (und möglicherweise auf der Decke steht). Das "Verstärken" einer Bestandsmauer ist auch nicht so einfach.

    Deswegen tippe ich darauf, daß der Einbau von Stützen notwendig sein dürfte.
    Evtl. reicht nichtmal das. Denn vielleicht brauchen die Stützen dann u.U. eine Verlängerung bis in den Keller und je nach Gründung des Hauses auch noch zusätzliche Fundamente!

    Also ruf einen örtlichen Statiker an und frag ihn, was er für die "Erstberatung" verlangt.

    P.S.
    Beim Kamin hat mich irritiert, daß er (im Gegensatz zu dem zweiten, dreieckigen) im "ist"-Plan nicht drin war. Deswegen bin ich von geplantem Zubau ausgegangen.
    Dann geht in Wahrheit die rot eingezeichnete Mittelwand auch heute schon nicht am Stück durch?
     
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