Altbausanierung Holzfaserdämmung + Platten Erfahrung

Diskutiere Altbausanierung Holzfaserdämmung + Platten Erfahrung im Dach Forum im Bereich Neubau; Hallo Zusammen Hat jemand mit den Holzfaserdämmungen Erfahrungen ? Da diese ja auf eine "Luftdichtheitsebene" verzichten und ich keinerlei...

  1. Tarunio

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    Hallo Zusammen

    Hat jemand mit den Holzfaserdämmungen Erfahrungen ? Da diese ja auf eine "Luftdichtheitsebene" verzichten und ich keinerlei Erfahrung damit habe..... wollt ich mal hören ob hier schon jemand diese Aufbauten gemacht hat und wie die Erfahrung ist damit. Die Hersteller versprechen ja immer viel, aber ich sehe das mit dem Tauwasser doch recht kritisch. Die Problematik mit Reihenhäusern ist ja recht groß und dann noch eine Gaube drin .....
    Schlaufenförmig fast unmöglich, alles mit Aufsparrendämmung gibt einen zu großen Absatz zum Nachbar von über 16 cm ..... da kam mir eigentlich nur diese Lösung.

    Geplanter Aufbau:
    Profilschalung
    120 mm Holzfaserdämmung
    Unterspannbahn SD Wert < 0,02 m
    Holzweifaserplatte 60 mm
    Dacheindeckung

    Schöne Grüße
     
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  3. Neutal

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    Hallo Taurino, nicht auf die Händler hören. Die Systeme der Aufdachdämmung kommen ohne DB aus, benötigen aber eine Luftdichtigkeitsbahn. Das System ist im Einzelfall immer zu hinterfragen. Mit 120mm kommst Du eh nicht hin, es wird sich um eine Kombi aus Zwischensparrendämmung(alt) und Aufdachdämmung(neu) handeln
     
  4. Tarunio

    Tarunio

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    Dort sind diverse aufbauten vorgeschlagen und dieser war dabei, es ist halt aus meiner sicht das am besten bzw. Wirtschaftlichste zu ausführende System, allerdings hab ich es noch nicht gemacht, ich möchte ja ein System ausführen das sicher ist und ausführbar ist.
     
  5. Neutal

    Neutal

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    Sicher ist, das Du haftest wenn Du nicht nach den anerkannten Regeln der Technik arbeitest. Ich beurteile stets vor Ort was vertretber ist und was nicht. gegen Aufpreis und berechnung bietet mir einer meiner Lieferanten die Übernahme des Risikos an, das machen aber nur die wenigsten und sollte auch nur bei besonderen Objekten gemacht werden.. Im Steildachbereich ist mir kein System bekannt bei dem auf DB und LDB verzichtet werden darf. Der Sorptionsfähigkeit von Holzfaser und Zellulose sind auch grenzen gestzt, da muß man schon sehr genau wissen was man tut.
     
  6. Kalle88

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    Im Sommer mag das ja noch gehen, ohne Luftdichtigkeitsebene, aber im Winter? Außerdem bezweifel ich, dass die Holzfaser soviel "puffern" kann, wie auf dem Weg der Diffusion durch die Holzweichfaser entweichen kann. So dass es nicht zum Schaden kommt. Die sind ja auch nicht sonderlich "offen".

    Bleibt dir wohl nur, entweder das Dach innen zu entkernen oder eben die Schlaufenverlegung. Innen alles raus und neu macht sicherlich Sinn, wenn es darum geht die Luftdichtigkeitsebene sauber anzubringen. Bei der Schlaufe hast wohl gerade im Kehlbalken/ Gaube/ Mauerwerk Probleme die man erstmal lösen müsste. Einfach reinklatschen und dem Händler vertrauen? Never ever... dann kannst den Laden wohl gleich abschließen...
     
  7. Tarunio

    Tarunio

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    Problematik ist halt, war auf einem Seminar da hat der Gutachter ( ein bekannter Dachdecker Gutachter ) gesagt schlaufenförmig mit Gauben unmöglich diese Anschlüsse hin zu bekommen, ich würd ja gern alles auf die Sparrendämmen aber es sind Reihenhäuser ca. 5 m breit , sieht fürchterlich aus ..... am besten garnicht ausführen aber das ist ja auch keine Lösung....
     
  8. applegg

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    Hallo,

    wir haben bei unserem 1935 Reihenhaus Weichfaserplatten und Zwischensparren kombiniert. Weichfaser alleine hätte damals die KFW - Kriterien nicht eingehalten, war usn aber wichtig wegen der Schallschutz - Masse und des besseren Puffervermögens. Wichtig, der Zimmermann muss die Stabilität der Dachbalken nachrechnen, die Weichfaserplatten sind ja deutlich schwerer. Und bei uns kam noch Biberschwanz- Ziegel hinzu, da ist man ganz schnell an der statischen Grenze. Wir haben aber auch Luftdichtheitsebene. Der vorteil ist aber, wenn die nicht perfekt ist, dann kann dass die Diffusionsfähige Platte bestimtm ausgleichen, aber ganz ohne hätte ich auch Bauchmerzen.

    Grüße
    Stefan

    Ach ja, wir sind voll zufrieden mit unserer Entscheidung. Schlafzimmer ist im Dach.
     
  9. Kalle88

    Kalle88

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    Ich finde die Kehlbalken ja viel Aufwendiger oder der Anschluss an das Trauf seitige Mauerwerk, wenn die Drempel enorm hoch sind und das Innenmauerwerk ziemlich tief sitzt. Schornstein ist auch recht "Trick" reich. Das es völlig unmöglich ist, hmm. Macht doch in dein Angebot ein entsprechenden Zusatz. Soll heißen: Einmal in Schlaufe mit dem Vermerk der Problemstellen Anschlüsse und einer evtl. Position mit entsprechender Entkernung und Neuaufbau. Bei der Entkernung kann man sicherlich mit Schlagwörtern wie "Wohnklima, sommerliche Wärmeschutz, vernünftige Prüfung der Luftdichtigkeitsebene usw." argumentieren.

    Ich muss es im Jahr sehr häufig in Schlaufe ausführen, weil ich auch nur "dummer Ausführer" bin. Überzeugt bin ich davon auch nicht sonderlich, besonders nicht, wenn dann alles noch super billig sein muss, weil nicht mehr zu holen ist. Das es aber völlig unmöglich ist, ich weiß nicht. Du ärgerst dir die Pest weil es so scheiße aufwendig ist, nur was ist dann die Alternative? Zellulose etc. hat auch seine Grenzen und ohne Luftdichtigkeitsebene ist Asche. Nur die alten 70/80/90 Bauten völlig zu entkernen, welcher Kundenstamm macht das mit.
     
  10. Tarunio

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    Ja du hast vollkommen recht, naja der Preis ist ja nur teuer weil es recht aufwendig ist und wie du sagst alles runter reisen nein danke, da stellt sich mir immer die frage wie machen das die anderen :D, Zellulose ist ja nach neuester Studie recht giftig anscheinbar kommt also für die Leute nicht in frage, alternative wäre noch Schlaufe und Holzfaserdämmung einfach für einen dicken Puffer, es ist einfach nicht schön Altbauten zu Sanieren....
     
  11. mls

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    doch. kostet aber. das sieht nicht jeder ein.
    erfordert sogar planung .. der volle wahnsinn :p
     
  12. Kalle88

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    Zellulose soll giftig sein? Kannst du die Studie mal verlinken? Das wäre mir ehrlich gesagt neu. Es muss ja nicht zwangsläufig alles runter. Die Luftdichtigkeitsebene liese sich sicher auch auf vorhandener Verkleidung realisieren, wenn es durchgerechnet ist. Ein Dachgeschoss ist aber selten frei von Innenwänden. Da an zu schließen ist dann genau so Asche, wie das Schlaufengeflicke.
     
  13. Tarunio

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    Stand in der Zeitung ich werde mal suchen, auch die letzte Bauherrin wollte das nicht, weil sie meinte ihr Verwandter sei Chemiker, die Problematik besteht im alten Zeitungspapier wenn die Tinte ausdünstet aus der Zellulose das sei das Giftige, hab das jetzt schon öfters gehört, Studie war falsch ausgedrück Sorry, aber ich such mal den Artikel.
     
  14. Neutal

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    Meinte, wollte, sollte und ich habe mal gehört.....Auch hier werden wieder Gerüchte und halbwahrheiten weitergetragen denen jede Grundlage fehlt.
    Grundlage von Zelluloseflocken sind ungelesene Tageszeitungen und Verlagsrückläufer. Die heutigen Druckverfahren haben mit den alten Verfahren nichts mehr gemeinsam. Es wird digital gedruckt und nicht mehr mit Satzplatten und Bleilettern. Wemm Tageszeitungen nun giftig wären und ausgasen, bei Körperkontakt quddeln auslösen und Hautrötungen verursachen würden, dann wäre ganz schön was los.
    Es gab vor Jahren einen Test in dem der Boratanteil bemängelt wurde. Grundlage hierfür war ein Tierversuch bei dem Ratten eine Boratlösung direkt injiziert wurde. So etwas hat allerdings wenig mit der eigentlichen Problematik zu tun.
    Allenfalls der Verarbeiter ist direkt den Stäuben ausgesetzt gegen die er sich leicht schützen kann. Eingebaute Zellulose staubt nicht mehr. Sie sitzt fest in den Gefachen und ist zudem durch die DB zum Innenraum hin abgeschirmt.
    Zellulosedämmung gibt es allerdings auch in Boratfrei, hier werden andere Flammschutzmittel eingesetzt. Zellulosedämmung und Holzweichfaserdämmung werden nach dem selben Prinzip und mit gleichen Zutaten hergestellt, einziger Unterschied ist der Dämmstoff. Tageszeitung und Holzfaser, wobei sich Zellulose sicherer und besser Verarbeiten läßt.
    Grundproblem bei der Gerüchteküche ist nach wie vor der Wettbewerb. Bei Zellulose und Holzweichfaser werden die Inhaltsstoffe angegeben, bei Mineralwolle nicht. Niemand weiß genau mit welchen Bidemitteln und kleb- und Füllstoffen hier gearbeitet wird. Die Mineralwollindustrie bekommt aufgrund der immer größer werdenden Dämmstärken langsam Probleme und muß sich wehren ;-) Zellulosedämmung ist mit durchschnittlicher Maschinentechnik bis zu 50 cm Stärke allerdings problemlos einblasbar.

    Zum eigentlichen Thema: Ich biete bei Dachumdeckern IMMER das volle programm an. Alte Wolle zu belassen und mit einer LDB und Aufdachdämmung zu arbeiten halte ich für großen Pfusch und rausgeschmissenes Geld. Die Systeme mit der LDB und Aufdachdämmung sollen dem Kunden eine günstige alternative bieten. Ich habe bisher KEIN Dach geöffnet bei dem die Sparrengefache bis zur Oberkante gedämmt waren. Auf Basis einer mir unbekannten WLG der bestehenden Dämmung biete ich niemandem eine Dachsanierung an und stelle garantiert keine Fachunternehmererklärung aus.
    Ich möchte hier auch keinem zu nahe treten, aber Dachdecker und Dämmung sind nicht immer das optimale Gespann. Ich arbeite viel mit Dachdeckern zusammen, aber viele haben zu diesem Thema eine eigene Einstellung.
    Bei unserer Bauweise und Aufdachdämmsystemen gibt es fast immer Probleme im Fußpunkt und Schwachstellen an den Giebelwänden die nicht behoben werden.
    Ich arbeite immer mit eingelegter Dampfbremse. Es gibt zwar viele Zeitraubende Punkte, dafür ist alles Dicht und mit funktionierender DB. Weichfaser und Zellulose verhindern zwar Konvektionsströme und können aufgrund ihres sorptionsverhaltens viel ausbügeln, sind aber keine Wunderwaffen gegen Baupfusch und können schon gar nicht die Bauphysik überlisten. Im Gegenteil. Fällt Wasser aus, so ist das Problem meist größer
     
  15. Siedler

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    Bei der Dämmung mit Holzfaser + LDB über den Sparren + entsprechender Dämmung über der LDB reicht es - lt. Aussage sämtlicher Hersteller von Holzfaserdämmung - aus, wenn die innere Beplankung eine dampfbremsende Wirkung hat. Eine sorgfältig angebrachte Dampfbremse - wie heute üblich - ist nicht notwendig.
    Daß es möglich ist, eine Dampfbremsfolie schlaufenförmig so zu verlegen, wie es sein sollte (ohne Falten usw.), glaube ich nicht - zumindest nicht bei Altbauten, mit krummen, verzogenen und unterschiedlich dicken Sparren.

    Gruß
     
  16. #15 Ralf Dühlmeyer, 24. Juli 2014
    Ralf Dühlmeyer

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    Wenn man keine Ahnujng hat, einfach die Finger oberhalb der Tastatur lassen - DANKE

    Die Folie hat mehr als eine Funktion und auf alle übrigen ausser dem Dampfbremse kann nicht verzichtet werden. Das behauptet auch kein entsprechender Hersteller!!!!
     
  17. Neutal

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    @Siedler: Die Stelle an der geschrieben steht, das eine DB Faltenfrei verlegt werden muß zeigen Sie mir bitte. Die Dampfbremse muß eine durchgehende Luftdichte Ebene gewährleisten. Kleine Schlaufen helfen dabei die Folie Spannungsfrei zu halten und sind oftmals sogar gewünscht.
    Die Rahmenbedingungen bei verzicht auf die DB sind sehr eng angelegt und im Schadensfall muß der Handwerker den Kopf hinhalten.
     
  18. Kalle88

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    Faltenfrei wirst du eine DB in Schlaufe nie verlegen können, nicht mal bei der größten Sorgfalt. Z. b. Bei Graten oder Kehlen wird es - nach meiner persönlichen Erfahrung - unmöglich sein dies faltenfrei zu gestalten, ohne 300m Klebeband... Ich lege auch lieber mal ne Falte, als die Folie zu zerschneiden und dann auf Zug mit Klebeband zu verkleben. 1 mal 1 zusammen gezählt und man begreift schnell was wohl langlebiger ist. @ Siedler, welche Probleme bergen denn diese Falten? Oder anders herum gefragt. Was ist deiner Meinung nach schlimmer: Ein Falte in einer durchgehenden Luftdichtigkeitsebene oder unsauber geschnitten und angearbeitete MiWo bei normaler Unterspannbahn?

    @ Flocke: Danke für dein Beitrag und die kurzen Infos zur "Umweltbelastung" von Zellulose.
     
  19. Tarunio

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    Flocke kennt sich damit aus, aber Flocke wenn ich das richtig verstehe würdest du auch bei einer Gaube die Schlaufenförmige Variante wählen, verstehe ich das richtig ? und du hast recht Zimmerleute tendieren eher zur Flockung und HWF Platte und die Dachdecker eher zur Pur Aufdachdämmung oder Glaswolle und HWF Platten :D
    Hab jetzt bei einigen großen Hersteller angefragt, die sagen das funktioniert mit dieser einen Luftdichtheitsbahn aber wie Flocke sagt ich bin auch eher Skeptisch .....

    LG
     
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  21. Neutal

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    Die Schlaufenförmige Verlegung sehe ich nicht als Problem. Ich mache ja das Dach und die Gaube komplett nackig. Am montag geht es los, kannst ja mal zur Besichtigung kommen ;-)
     
  22. Siedler

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    Wenn ich an meine alten und krummen Sparren denke. Dazu noch etliche Nägel, mit denen die Schilfrohrmatten befestigt waren, die mehrere cm zwischen den Sparren hervorschauten. Die Sparren waren teilweise sehr krumm und an vielen Sparren waren seitlich Dachlatten genagelt. Da eine Folie Sub and Top zu verlegen ist unmöglich. Es ergäben sich sehr viele Falten und somit Hohlräume, die ja nicht sein sollten.
    Jedenfalls steht bei fast allen Verlegehinweisen der Hersteller, daß die Folie möglichst faltenfrei zu verlegen ist, was bei den kerzengeraden Sparren auf deren Bildern auch gut möglich ist.

    Gruß
     
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Altbausanierung Holzfaserdämmung + Platten Erfahrung

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