Altbausanierung - wie geht Ihr mit den "gefährlichen" Baustoffen um?

Diskutiere Altbausanierung - wie geht Ihr mit den "gefährlichen" Baustoffen um? im Baubiologie Forum im Bereich Rund um den Bau; Hallo zusammen, ich denke, mit dieser Frage beschäftigt sich jeder, der ein Haus zwischen 1960-1980 renoviert: Wie gehe ich mit den potentiell...

  1. #1 BlackFlag, 31. März 2013
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    Hallo zusammen,

    ich denke, mit dieser Frage beschäftigt sich jeder, der ein Haus zwischen 1960-1980 renoviert: Wie gehe ich mit den potentiell gefährlichen Baustoffen um, die zwangsläufig abgebaut werden müssen? In unserem Haus (BJ 1961) wurde natürlich auch so einiger Mist verbaut über die Jahre - da wir alles erneuern, komme ich aktuell bei dem Rückbau damit in Kontakt. Ich gehe nicht blauäugig an die Sache heran und verwende, wenn ich mir denn unsicher bin, geeignete Masken (FFP3) und versuche, kritische Baustoffe von einem Profi begutachten zu lassen. Es sind allerdings an jeder Ecke Platten, Wolle etc. zu entfernen, möchte man hier jedes Teil würdigen, wäre der Umbau wahrscheinlich in zehn Jahren noch nicht fertig. Was alleine in den Schächten der Heizungsrohre lag, war ein Fall für sich. Meist wurde fachmännisch mit leeren Zementsäcken gedämmt, ab und an lag aber auch Styropor oder Wolle in den Schächten. Hinter den Heizkörpern ist Rigips verlegt - oder sind es doch asbesthaltige Platten?
    Fragt man die Profis, sprich, die Handwerker der Firmen, schmunzeln die meist nur: Glaswolle, Steinwolle usw. wird schlicht rausgerissen, eine Gesundheitsgefahr sieht hier keiner. Fragt man einen Baubiologen, muss das Haus luftdicht verpackt werden damit ein Sondereinsatzkommando mit Pinzetten jede Faser entfernen kann. Es scheint keinen Mittelweg zu geben, keine rationale Beurteilung. Ich als Laie renoviere wahrscheinlich nur ein Haus in meinem Leben, will nichts falsch machen, will aber auch nicht überreagieren.
    Wie geht Ihr an die Sache ran? Wie seht Ihr Profis hier im Forum die Angelegenheit? Wer ständig an alten Häusern werkelt, sollte sich ja noch mehr Gedanken gemacht haben als ich, daher freue ich mich über Rückmeldungen.

    Beste Grüße
     
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  3. Julius

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    Da wird zumeist heftig übertrieben.
    Insbesondere von Leuten, deren Beruf(ung) das ist...

    Ein Mittelweg ist hingegen sehr wohl möglich!

    Daher:
    Hast Du irgendwelche KONKRETEN Anhaltspunkte auf Gefahrstoffe?
    Ist es ein Massivbau?
     
  4. stevie

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    Eine schöne Zusammenfassung - Baubiologe:
    Quelle: Wikipedia

    Ich würde auch den Mittelweg wählen wie Julius - herausfinden welche konkreten Belastungen mich erwarten und mich dann entsprechend schützen.
     
  5. #4 BlackFlag, 31. März 2013
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    Hallo und vielen Dank für Eure Antworten,

    ja klar, einige Dinge sind uns bekannt - die Klassiker würde ich sagen. Das Eternit ist klar und kein Problem, die Dachdeckerfirma hat einen Entsorgungsschein und regelt das im Zuge der Dacherneuerung. Die Kosten sind vollkommen in Ordnung und müssen keinen davon abhalten, ein Haus mit einer solchen Eindeckung zu kaufen (die Deponie verlangt 98 Euro pro Tonne).
    Etwas weniger schön ist der "PVC" Boden, der warum auch immer auf 8qm über den wunderschönen Eichenparkett geklebt wurde. Ich habe es nicht testen lassen, es stimmen aber alle Anzeichen: Fliesemuster, weiße Unterschicht, wirklich jeder Fachmann der einen Blick darauf wirft, geht von Asbest aus. Ich will den Parkettboden erhalten und suche eine Firma, die mit der entsprechenden Technik und der Entsorgungsberechtigung den PVC entfernt und die Reste abschleift, damit anschließend der Holzboden neu versiegelt werden kann. Hier wird es mysteriös: Die Preiseinschätzung der Firmen geht von "ab 2.000 Euro aufwärts" bis "ca. 30 Euro pro qm". Die Firmen sagen aber fast durchweg, dass es sich bei einer solch kleinen Fläche nicht lohnt, ich soll doch einfach eine Luftschleuse zu dem Nachbarraum stellen, einen Vollanzug inkl. Maske aufsetzen und das Ding nach dem Befeuchten selbst raussreissen. Sucht man im Internet nach diesen Böden (Asbest schwach gebunden) hat man das Gefühl, bei einmaligem Kontakt sofort zu sterben. Man soll keine Proben selbst entnehmen, undichte Stellen sofort versiegeln, keinesfalls selbst daran arbeiten usw. usw. Was soll man also glauben, ich kann es Euch nicht sagen.
    Wie ich mit Dingen wie alter Steinwolle (unter dem Parkett, der auf Ständer verlegt wurde), alter Glaswolle (in den Ummantelungen der alten Heizungsrohre) umgehen soll, weiß ich so genau auch nicht. Hier gibt es absolut unterschiedliche Meinungen, auch im Internet. Ich frage ich wirklich, wie eine Firma damit umgeht, die täglich vor diesem Problem steht.
    Ach ja, es ist ein Massivbau, ich weiß, worauf du hinaus willst: Die Fertighäuser der 70er waren ein Abestfeuerwerk, voll mit Holzschutzmitteln und sonstigen Giftstoffen. Ich habe hier im Forum davon gelesen und fühle mit den Leuten, die ein solches Kunstwerk gekauft haben.
     
  6. #5 BlackFlag, 25. April 2013
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    Halllo zusammen,

    ich "pushe" den Beitrag kurz nach oben - noch immer gucken wir dumm auf unseren PVC und haben keine Lösung. Die Firmen sagen annähernd ALLE, wir sollten den Boden komplett entfernen, sprich, den Stabparkett inkl. des asbesthaltigen PVC herausnehmen. Die Stellen, an denen geschnitten werden muss, sollten wir während des Schneidevorgangs mit einer Wasserspritze befeuchten, so dass kein Staub entsteht. Eine Entsorgung durch eine Fachfirma, das sagen die Fachfirmen wohlgemerkt, wäre in dieser Größenordnung nicht gerechtfertigt.
    Ich bin mir da natürlich unsicher, möchte keinen Fehler machen und weiß langsam auch nicht mehr, was ich denken soll. Ich kann mir aktuell wirklich vorstellen, den Boden zu entfernen, dabei Maske/Anzug und Stellwand zu dem Nebenraum zu verwenden und mit ordentlich Wasser ranzugehen an das Teil.
    Gibt es Erfahrungen Eurerseits mit diesen verda.... Böden? Schwach gebundenes Asbest ist nunmal kein einfaches Thema.
    Beste Grüße
     
  7. Neutal

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    Wenn Zweifel vorhanden sind, geht man vom giftigsten aus. Bei dem PVC Boden würde ich wohl auch alles komplett entfernen und dann ein neues Parkett verlegen. Staubentwicklung vermeiden, Atemschutz und ein geeigneter Schlumpfanzug zum wegschmeißen sind da ganz gute Ansätze. Oftmals ist es günstiger einmal radikal zu entkernen und neu aufzubauen, als zu versuchen kleine Flächen augenscheinlich wertvoller Substanz zu erhalten.
     
  8. #7 BlackFlag, 25. April 2013
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    Hallo Flocke,

    das ist unser Ansatz - absolut. Darunter liegt ein traumhafter Eichenparkett, den wir in dieser Qualität nie mehr bekommen; das ist ALLES egal, weil wir den Boden inkl. der Asbestpappe niemals so herunterspachteln können, dass keine Reste dieser Pappe in den Ritzen hängen. Bei der anschließenden Aufbereitung (Parkett schleifen) würde uns das um die Ohren fliegen und wir hätten sicher mehr Schaden angerichtet als 10qm Parkett zu entfernen.
    Meine "Sorge" ist eben, ob ich mich als Laie an den Boden wagen darf (natürlich inkl. aller Schutzvorkehrungen) oder ob ich mit aller Kraft eine Entsorgungsfirma brauche. Die Mehrheit der Firmen sagt, einfach selbst rausbauen und gut wässern dabei. Zwei der sieben Firmen sagen "Um Gottes willen, Sie verseuchen alles, das muss für ca. 2.000 Euro von uns entfernt werden".
    Anmerken möchte ich noch, dass ich in diesem Bereich mittlerweile ziemlich gut informiert bin. Ich werde also nicht mit einer Säge oder ähnlichem hantieren, sondern die Stäbe des Parkett, wenn wir denn selbst werkeln, einzeln entfernen und die PVC Schicht zuvor mit einem Cuttermesser unter wässern beschneiden.
     
  9. Jessi75

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    Ruf doch mal bei deinem Entsorger oder einer Deponie vor Ort an. Wir hatten Nachtspeicheröfen und die haben uns gut beraten, was man wie selbst machen kann und wofür man eine Firma braucht. Der Entsorger hat dann auch den Abtransport erledigt. Dort bekommst du wohl eine unabhängigere Antwort als bei den Firmen die das auch ausführen sollen und entweder das große Geld wittern oder an einem Kleinauftrag kein Interesse haben und dir je nachdem das erzählen, was ihnen am besten passt.
     
  10. Neutal

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    Als Privatmensch dürfen Sie so ziemlich alles an Ihrem Haus machen. Es obliegt natürlich auch jedem selbst, wie er mit seiner Gesundheit umgeht. Bei den Sanierern gibt es solche und solche. Wir hatten mal einen Trupp auf der Baustelle und die haben tasächlich nahezu Staubfrei gearbeitet. Tolle Abluft und Filtertechnik.
    Wichtig ist das sie sich nicht überschätzen. Ein Abbrecher ist an ein bis zwei Tagen mit dem grobsten durch und sie werden wohl Wochen brauchen. Vielleicht ist es sinnvoller , wenn jeder das tut was er gelernt hat. Sie verdienen am Schreibtisch Ihr Geld und schonen die Nerven und die Abbrecher entkernen das Haus
     
  11. #10 Ralf Dühlmeyer, 25. April 2013
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    Bei einem Haus Bj 61 wird ja wohl keiner erst Eichenparkett legen und dann 2 Jahre später Flexplatten draufbappen. Könnte also gut sein, dass die Platten aus einer Zeit stammen, als kein Asbest mehr verwandt wurde.
    Daher sollte man mal ein Stück nehmen und beim TÜV auf das A-Wort untersuchen lassen, bevor Panik geschoben wird.
    Das kostet nicht die Welt und gibt viel Sicherheit.

    Wenn es dann asbesthaltig sein sollte, wirds problematisch. Schleifen sollte man da in keinem Falle.
    Dann alles raus und neu.
     
  12. BlackFlag

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    Hallo Flocke,

    hier bin ich absolut Ihrer Meinung - ich bin in keiner Weise anmaßend oder fühle mich ständig in der Lage, jede Arbeit beurteilen oder ausführen zu können. In diesem speziellen Fall reden wir jedoch von 8qm auf Lager gelegtem Eichenparkett. Diesen zu entfernen ist sicher keine Wissenschaft für sich; in diesem Fall denke ich sogar, es sicherlich genauer auszuführen, als die meisten Abbruchfirmen, denn es geht um mein Haus. Wäre ich mir nicht sicher, diese Arbeit selbst erledigen zu können, würde ich mich niemals heranwagen, schon garnicht, wenn es um einen Gefahrstoff geht.
     
  13. BlackFlag

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    Hallo Ralf,

    leider doch, wir haben die Rechnung aus dem Jahr 1975 in den Unterlagen gefunden; der Boden wurde in der Küche verlegt, es war wohl für eine kurze Zeit schick, moderen Böden auch über einen Eichenparkett zu bauen. Heute würde wohl nur eine ignorante Minderheit auf solch eine Idee kommen.
    Hallo Jessi, wir haben eine Deponie um die Ecke, da werde ich gleich mal durchklingeln, danke für den Tipp!

    Edit: Witzigerweise wurde der Boden in der Rechnung als "Belabest" bezeichnet, was mich gleich an irgendwas erinnert hat :) Es sind übrigens keine FlexPlatten sondern Bahnenware, die berüchtigten "Cushion Vinyl" Böden.
     
  14. #13 Ralf Dühlmeyer, 25. April 2013
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    Dann - so bitter es sein mag - raus und neu. Das Problem nämlich weniger die Platte als das, was am Kleber zurückbleibt.
    Ausserdem wurde Asbest auch in einigen Klebern verwandt.

    Wenn da geschliffen wird, ........
     
  15. BlackFlag

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    Hallo Ralf,

    nein, bitter ist das nicht, ich will nur keinen Fehler machen, daher kann ich einen Boden bei diesem Großprojekt verschmerzen. Es wird auf die Lager schlicht ein neuer Dielenboden verlegt und fertig.
    Meine einzige Sorge war, ob es wirklich in Eigenarbeit gemacht werden kann, ich höre aber heraus, dass es unter Einhaltung der entsprechenden Vorkehrungen und wenn auf eine mechanische Bearbeitung (Flex, Schleifer, Säge) verzichtet wird, möglich sein sollte.
     
  16. wall

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    Will dich ja nicht kirre machen, aber das nächste Problem könnte unter deinem Parkett liegen. Da gibt es auch unschöne Kleber aus der Zeit, manche enthalten Asbest, andere gelten als krebserzeugend. Also auch da vermeiden, dass Staub aufwirbelt.

    Wobei ja sogar Eichenstaub krebserregend ist ... Das ganze Leben ist wohl lebensgefährlich.
     
  17. Gast23627

    Gast23627 Gast

    So ein Quatsch

    Das "Märchen" ist aber schon sehr alt.

    Ich könnte eine lange Geschichte dazu schreiben, dass erspare ich mir jedoch da die Entstehungsgeschichte dieses Märchens ganz einfach zu blöd ist.

    Gruß
     
  18. wall

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    Schreib doch mal die Geschichte. Mir haben das unter anderem die Parkettleger erzählt. Sogenannte "Fachkräfte" aus der Region - nicht dass jetzt der Vorwurf kommt von wegen Billiganbieter aus Billigländern. Warum also Märchen?
     
  19. Hfrik

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  21. tanzbaer

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  22. wall

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    Nee, Tanzbär, so nicht. Bitte vollständig zitieren: "Der Mechanismus, nach dem Hartholzstäube Nasenschleimhautkrebs auslösen können, ist weitgehend ungeklärt. Offensichtlich spielen bei der Verarbeitung von Harthölzern zum Teil vorhandene Holzzusatzstoffe wie Chromate, Lindan, PCP und Formaldehyd eine wichtige Rolle bei der Entwicklung des Krebses. Es wird deshalb mittlerweile davon ausgegangen, dass Hartholzstaub alleine nicht die Ursache für diese Krebserkrankungen ist."

    Die Holzzusatzstoffe sind also auch wichtig. Gibt es Parkett ohne Holzzusatzstoffe?

    Der erste Absatz des Wikipedia-Artikels sagt übrigens "Der Staub von Buchen- und Eichenholz kann beim Menschen nachgewiesenermaßen Nasenschleimhautkrebs erzeugen."

    Vom Tischlermeister mit den rudimentären Umgangsformen kommt hoffentlich noch was, würde mich jetzt ja doch interessieren ...
     
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