alte GasTherme tauschen ?

Diskutiere alte GasTherme tauschen ? im Heizung 1 Forum im Bereich Haustechnik; Hallo meine Lieben, meine Mutter ist in einen Altbau gezogen, welcher mit einer Gastherme beheizt wird. Modell : Vaillant VKU 11 / 3-1...

  1. ikapika

    ikapika

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    Hallo meine Lieben,

    meine Mutter ist in einen Altbau gezogen, welcher mit einer Gastherme beheizt wird.

    Modell : Vaillant VKU 11 / 3-1 10,6 KW Baujahr 1994
    das habe ich dazu gefunden .

    http://www.vaillant.at/stepone2/data/downloads/f3/33/00/a343.pdf

    würde ein Tausch Sinn machen ? Vorjahresbedarf an Gas weiß ich noch nicht.
    Fenster sind neu 2-Fach isolierte. Gesamtfläche ca 60 m² davon 40 m² beheizt auf ca 22-24 Grad.

    Was meint ihr dazu . Vielen Dank für Anregungen.

    grüße :bau_1:ikapika
     
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  3. R.B.

    R.B.

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    Gehört der "Altbau" Deiner Mutter?

    Das Teil ist sicherlich nicht der Brüller, aber bei nur 40 oder 60m2 beheizter Fläche wird sich der Austausch durch ein Brennwertgerät, sofern überhaupt machbar (Stichwort: LAS), kaum lohnen. Die Investitionskosten könnte man über die Einsparungen kaum reinholen.

    So lange die Kiste funktioniert, einfach weiter laufen lassen. Muss sie irgendwann ausgetauscht werden, dann würde man ein Gerät einbauen das dem Stand der Technik entspricht.

    Gruß
    Ralf
     
  4. ikapika

    ikapika

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    hi ralf ,

    ja ist eine Eigentumswohnung. Ein Installateur meinte für 3000 Euro inklusive einbau könnte man eine neue Therme einbauen. Die Werte der neuen kenne ich jedoch nicht.

    Mein Vorschlag war deinem ähnlich. 1-2 Winter die alte benutzen und die Verbrauchswerte ermitteln und dann eventuell handeln.
    gruss ika
     
  5. R.B.

    R.B.

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    Bei 3T€ hat sie dann eine Therme die zwar ein neues Baujahr hat, aber von der Technik auch nicht viel besser ist. Eine passende Brennwerttherme, LAS, Montageaufwand, das geht nicht mit 3T€ über die Bühne, da bin ich mir sicher.

    Ich schätze mal, dass sich der Gasverbrauch trotz moderatem Wirkungsgrad in Grenzen halten wird. Wohin soll die Wärme auch gehen bei so einer kleinen beheizten Fläche. Dementsprechend ist dann auch das Einsparpotenzial durch Brennwert, bessere Regelung etc. überschaubar. Setzt man für die neue Therme eine Lebensdauer von sagen wir mal 20 Jahren an, dann wird sich die Investition aus den Einsparungen nicht amortisieren können.

    d.h. Austausch erst dann wenn es sein muss, wenn also die alte Therme das Zeitliche segnet.

    Jedes andere "Angebot" würde ich ganz kritisch hinterfragen.

    Gruß
    Ralf
     
  6. Akita

    Akita

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    "Klugscheißermodus an: VKU ist keine Therme, VKU ist ein Kessel. Klugscheißermodus aus."


    Frag den Schorni nach den Meßwerten vom Lezten Jahr. Da wurden bei den Geräten (unter 11Kw) der Abgasverlust gemessen. Sollte der wert in % unter 11 sein ist der Kessel ok und ich würde ihn erstmal drin lassen.
    Das Baujahr von 1994 ist noch nicht wirklich alt.

    Zur not las erstmal einen Monteur an den Kessel der ihn evtl mal richtig saubermacht und oder einstellt. Sollte bei dem Kessel die Heizungsrohre nicht im Wohnraum verlaufen, sondern im z.B. Kellerbereich oder (Dach)Bodenbereich, würde ich die Heizungsrohre Dämmen. Wenn natürlich alles im Wohnbereich sein, brauch nicht gedämmt werden. Da die Wärme dann ja der Wohnung zu gute kommt.
     
  7. #6 moderne.heizung, 24. November 2011
    moderne.heizung

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    Hallo Ikapika,

    grundsätzlich ist laufende Sanierung bei Wohneigentum immer ein Thema, um nicht irgendwann einen Sanierungsstau zu haben.
    Hinsichtlich Gebäudehülle ist das ein Thema der ohneigentümergemeinschaft. Hier informieren, was in Zukunft geplant ist z.B. Fenstertausch, Wärmedämmverbundsystem ggf. wenn EG Wohnung kellergeschossdeckendämmung oder bei der obersten Wohnung, ob das Dach oder die oberste Geschossdecke saniert wird. Diese Maßnahmen reduzieren wesentlich den Energiebedarf (auch wenn die Wohnfläche gering ist), haben aber auch Auswirkungen auf den Wohnkomfort, der auch das Nutzerverhalten maßgeblich beeinflusst. Wenn die Kellerdecke nicht gedämmt ist, hat man immer kalte Füße auch wenn die Wohnung bullig heiß ist. Also, ersteinmal klären was ist da geplant (evtl. sind Sonderzahlungen erforderlich, die bedient werden müssen), parallel den tatsächlichen Verbrauch ermitteln. Danach ist eine Neudimensionierung der Heizungsanlage vorzunehmen und mehrere Heizungsbauer (www.wasserwaermeluft.de) anzusprechen. Bei der Wahl eines Herstellers kann evtl. der Gas-Brennwertgerätetest 07/2010 der Stiftung Warentest helfen. Zu einem Heizungsanlagentausch gehören auch immer noch weitere Maßnahmen. So sind die Heizkörper mit voreinstellbaren Thermostatventilen auszurüsten und ein hydraulischer Abgleich durchzuführen um das maximale Einsparpotential und Nutzerkomfort durch die Modernisierung zu erreichen.
    Grundsätzlich ist die Anlage mit rund 18 Jahren am Ende Ihrer Nutzungsdauer, so dass der Zeitpunkt sich mit dem Thema auseinanderzusetzen nicht verkehrt ist, da kein akuter Schaden und somit kurzfristiger Handlungsbedarf besteht. Fällt die Anlage jetzt aus, kann es durchaus sein, das eine Reparatur unter wirtschaftlichen Gesichtspunkten keinen Sinn mehr macht!

    Das IEU Team!
     
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