alte Heizung aufrüsten oder neue?

Diskutiere alte Heizung aufrüsten oder neue? im Heizung 1 Forum im Bereich Haustechnik; Hallo an die Experten, So, da ist der hilflose Laie wieder, diesmal mit Fragen zur Heizung. Mir ist klar, dass das viele Fragen sind, bin auch...

  1. #1 BlutigerLaie, 17.03.2013
    BlutigerLaie

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    Hallo an die Experten,

    So, da ist der hilflose Laie wieder, diesmal mit Fragen zur Heizung. Mir ist klar, dass das viele Fragen sind, bin auch für Teilantworten sehr dankbar. Genauso natürlich für Alternativen, an die ich nicht gedacht habe (Solar macht lt. Solarkataster bei unserem Dach keinen Sinn (ost-West Ausrichtung und reichlich Bäume davor).
    Erst mal Fakten: Haus gerade gekauft, Bj.89, 125qm, Außenwand 17,5cm Ziegel, 6 cm Mineralwolle, 4 cm Luftschicht, 11,5 cm Vormauerstein. Räume sind bedingt durch Bauweise („heruntergezogenes Dach“) tw. bis 3,9m hoch (d.h. Decke ist schräg und geht von 2,20 hoch auf 3,90). Im Wohn/Esszimmer große Fensterflächen, sonst normale Fenster, alle 2-Fach Wärmeschutzverglasung. Der Gutachter, der uns beim Hauskauf beraten hat (und auch Energieberater ist, aber hier kein Gutachten erstellt hat) hat aufgrund der Angaben und der Besichtigung auf 120 bis 150 kwh/a*qm geschätzt.
    Derzeitige Heizung Buderus Junotherm S315T, 21kw, 140L Speicher, mit Körting Jet 4,5 Ölbrenner, beides 89. Werte bei letzter Prüfung lt. Aufkleber: Abgastemp 161,5, Wirkungsgrad 93,4%, Verbr.Temp 29,4). Außerdem noch ein Specksteinofen im Wohn/Esszimmer (wirkt relativ massiv, keine genaueren Angaben dazu zu finden; nur der Makler meinte natürlich, dass der mit einem Holzscheit das ganze Haus einen Tag lang heizt…). Der Ofen ist aber auf jeden Fall nicht mit der Heizung verbunden.
    Unser Heizverhalten: Wie sind zu zweit, je ein Arbeitszimmer, das ganztags warm sein sollte und wir duschen schon gern heiss, ab und zu sogar ein Vollbad (Luxus).
    Ich möchte die Heizung noch nicht gleich tauschen (erst mal den Verbrauch einige Zeit beobachten), aber gerne vorbereitet sein, wenn mal was nicht mehr läuft.
    Folgende Möglichkeiten habe ich mir überlegt:
    1. (kleine Lösung): neuer Ölbrenner. Macht das Sinn (Ersparnis in %), was kostet ein neues Gerät? Gibt es einen passenden Brenner für den alten Kessel auch mit Fernüberwachung (per SMS oder PC)? Kann so ein Brenner dann auch weitergenutzt werden, wenn in ein paar Jahren doch ein neuer Kessel her muss?
    2. (auch noch kleine Lösung): Pufferspeicher neben Kessel stellen (Platz ist reichlich). Geht das technisch überhaupt? Macht das im Hinblick auf Kosten und Einsparung Sinn? Auch hier: Kann der Speicher problemlos weiterbenutzt werden, wenn später (s. Pkt. 3 und 4) eine neue Anlage kommt? Wie ich gelesen habe, werden die Pufferspeicher tw. mit Heizstab angeboten. Ist das sinnvoll, würde sich der z.B. bei Ausfall der Heizung zuschalten und das Einfrieren der Heizung verhindern? Oder hilft das auch nichts, wenn die Pumpe ausfällt? (Wenn Strom ausfällt, hilft wohl nix mehr)
    3. Neue Öl-Brennwertheizung. Dazu habe ich schon ein Angebot erhalten, das mich aber etwas überrascht hat. Anlage mit Viessmann Vitoladens 300-C, 19,3kw mit 160l Speicher ohne größeren Puffer aber mit Kaminumbau, neue Thermostate (wohl notwendig um ein wenig Förderung zu bekommen) komplett ca. 11.000. Brauchen wir so eine hohe Leistung? Ich dachte, bei Brennwert würde man mit deutlich geringerer Leistung als die bisherigen 21kw auskommen (bin von etwa 15 ausgegangen)? Macht das besonders ohne Pufferspeicher Sinn? Allerdings ist der Brenner scheinbar zweistufig, kann also wohl auch mit niedrigerer Leistung laufen.
    4. Pelletheizung. Auch hier gibt es ein Angebot: KWB Easyfire EF2 S15, mit Pellet Big Pack 4t (dann passt es noch in den gleichen Raum); Steigschnecke, 500l Puffer plus Frischwasserstation, komplett für 20.600 (davon kann ich dann natürlich noch die Förderung 2900 abziehen). Da hatte ich eher mit etwa 15.000 gerechnet. Fragen dazu:
    Sind Pelletheizungen heute tatsächlich so zuverlässig und störungssicher wie Ölheizungen, oder ist das nur Werbung?
    Das KWB-Angebot beinhaltet (im Gegensatz zum Ölangebot oben) keine Umbaumaßnahmen am Kamin und keine neuen Thermostate. Braucht man das bei Pelletheizung nicht oder muss ich das noch zusätzlich rechnen?
    Ist der Preis so o.k. oder zu teuer?

    Danke, Euer Laie
     
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