Alte Heizung und Heizkörper austauschen?

Diskutiere Alte Heizung und Heizkörper austauschen? im Heizung 1 Forum im Bereich Haustechnik; Hallo zusammen Ich habe gestern ein neues Haus gekauft, wo viel renoviert werden muss deshalb wollte ich mal fragen, ob es sich lohnt alte...

  1. Marc84

    Marc84

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    Hallo zusammen

    Ich habe gestern ein neues Haus gekauft, wo viel renoviert werden muss deshalb wollte ich mal fragen, ob es sich lohnt alte Guss Heizkörper und eine Öl Heizungsanlage von ich meine 1981 gegen eine neue auszutauschen und das dann direkt auch mit Warmwasser Verbinden. Momentan sind Durchlauferhitzer montiert.
    Wenn ja welche könnt ihr mir da empfehlen wo muss ich drauf achten?
    Das Haus ist ca 130qm groß. 2 Etagen + Keller.

    Hoffe ihr werdet mir weiter helfen bin über jede Empfehlung und Meinung sehr Dankbar

    MFG
    Marc
     
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  3. R.B.

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    Bitte daran denken, keine Produktbesprechungen.

    Zuerst einmal solltest Du klären, ob Du überhaupt bei "Öl" bleiben möchtest. So lange die Heizungsanlage noch funktioniert, sollte man sich einen Austausch zweimal überlegen, denn das Einsparpotenzial nur durch Austausch des Wärmeerzeugers ist begrenzt.
    Wie alt sind die Heizkörper? Sind es tatsächlich Guss-Heizkörper? oder vielleicht doch Stahlrippen?

    Wie alt ist das Gebäude? Dämmzustand?
    Kennst Du den bisherigen Ölverbrauch pro Jahr?
    Sind weitere energiesparende Maßnahmen geplant?
    Wie hoch ist der zu erwartende WW-Bedarf? (Anzahl der Personen, Nutzung, Art der Zapfstellen)

    Ich vermute, die Frage nach der Heizungsanlage stellt sich im Moment noch nicht. Zuerst einmal die Rahmenbedingungen festzurren, dann kann man über den Wärmeerzeuger nachdenken. Sonst investierst Du viel Geld in eine neue Heizung und später ist die Enttäuschung groß.

    Gruß
    Ralf
     
  4. Marc84

    Marc84

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    Hallo Ralf sorry für die verspätete Antwort aber hatte keine Zeit für an den PC

    Das mit dem Öl wäre die frage bin gerade dabei zu klären, wie teuer es wäre Gas ins Haus zu bekommen und den Tank zu entfernen. So wie es aussieht werden wir auf Gas umsteigen, weil das was die Ölheizung mehr kostet benötigt man an Investition für den Gasanschluss und die Tankentsorgung.
    Es sollte wenn wir einmal dabei sind schon eine neue Heizung her das sagte gestern auch mein Installateur den ich privat auch kenne.
    Jetzt ist die Frage mit den Heizkörpern woran erkenne ich was ich für Heizkörper habe? Mehrere Installateure sagten mir jetzt das ich überlegen soll die Heizkörper vielleicht nicht auszutauschen, weil die noch genauso gut wärme bringen wie die neuen nur eben etwas anders, durch das mehr Wasser brauchen die länger zum Warm werden aber dafür auch länger zum wieder kalt werden. Sie haben auf jedenfall Rippen aber ob das jetzt Stahl oder Guss ist keine Ahnung.
    Das Dach wird komplett neu gedämmt. Das Gebäude ist von 1974
    Ölverbrauch im Jahr weiß keiner weil der da gewohnt hat Tot ist und keiner genau weiß was er bezahlt hat.
    Was verstehe ich unter weiteren Maßnahmen?Ich möchte vielleicht wenn das Geld noch reicht einen Kamin mit Wasseranschluss.
    Und eventuell das Warmwasser über die Heizung laufen lassen anstatt über Durchlauferhitzer.
    Momentan sind wir 2 Personen wir arbeiten im Schichtdienst ich Dusche oft auf der Arbeit, Nutzung wäre normale Badezimmer mit Dusche und Badewanne (hin und wieder)

    MFG
    Marc
     
  5. #4 Gast340953, 14. Mai 2013
    Gast340953

    Gast340953 Gast

    Ralf sprach von "energiesparenden Mssnahmen". Also ob Du z.B. vorhast die äussere Hülle des Hauses zu dämmen.

    Wenn ja, dann erst dämmen und dann neue Heizung. Denn evtl. kann die Heizung dann kleiner dimmensioniert werden und läuft dann effizienter.
     
  6. R.B.

    R.B.

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    Das sollte Dir der befreundete Heizungsbauer allein schon durch optische Begutachtung sagen können. Bei Bj. 1974 sind es vermutlich Stahl, aber wie gesagt, das sieht man wenn man sich das anschaut. Man merkt es auch am Klang wenn man einmal dagegen klopft. Stahlrippen sind dünner als Guss.

    Wenn keine Infos zum Ölverbrauch vorliegen, muss man schätzen. Man kann aber auch im Bestand rechnen, die Datenaufnahme dauert halt länger. Andererseits kommt es nicht auf 2 Nachkommastellen an. Für eine erste Abschätzung genügt eine Heizlastermittlung über die Hülle zzgl. Lüftungsverluste. Wenn man dann schauen möchte, ob die verbauten Heizkörper noch passen, muss man die Heizlast raumweise rechnen, dann nachschauen ob der Heizkörper die erforderliche Leistung unter den neuen Bedingungen liefern kann. Früher wurden die Dinger meist überdimensioniert.

    Du schreibst, dass das Dach gedämmt werden soll. Was ist mit dem Rest?

    Ich würde den Wärmeerzeuger immer zuletzt austauschen. Zuerst die ganzen anderen Hausaufgaben machen, dann geht´s an den Wärmeerzeuger. Ob man hier unbedingt auf Gas setzt, bleibt jedem selbst überlassen. Es ist sowieso eine Wette auf die Zukunft.

    Gruß
    Ralf
     
  7. #6 Zellstoff, 15. Mai 2013
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    Ralf, Du wirst doch nicht...hier kommt normalerweise "schon mal über Pellets nachgedacht?"
    Jetz haben wir Dich soweit; Gas ist jetzt zumindest ne Option über die man nachdenken darf :respekt
     
  8. R.B.

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    Ich befürchte, Du schätzt mich völlig falsch ein. Es liegt mir fern jemandem etwas aufzuschwatzen oder "zu verkaufen". Im obigen Fall kann man noch gar nicht zu einem Wärmeerzeuger raten, denn dafür liegen zu wenige Infos vor. Eine WP scheidet ohne umfangreichere Sanierungsmaßnahmen aus, das kann man schon erkennen. Öl ist nicht mehr gewollt, was ich verstehen kann. Also bleiben an sich nur noch Gas und Pellets, oder evtl. eine Holzheizung. Holz wird bei Schichtbetrieb wohl eher uninteressant, also verbleiben Gas und Pellets. Um zwischen diesen beiden einen sinnvollen Vergleich anstellen zu können, braucht man mehr Details.

    Auch wenn manche das nicht glauben wollen, ich denke mir schon was dabei, wenn ich zu einem bestimmten Wärmeerzeuger rate. ;)

    Gruß
    Ralf
     
  9. #8 Achim Kaiser, 15. Mai 2013
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    Vor dem ganzen Aktionismus sollte eine ordentliche Bestandsaufnahme gemacht werden ....
    Bevor man zum großen Rundumschlag ausholt ....

    Meistens bleibt nach Ende des Geldes noch ne Menge *zu erledigen* über :).
    Hin und wieder kann man dann auch noch ne Weile mit dem einen oder anderen zurechtkommen.

    Gruß
    Achim Kaiser
     
  10. Marc84

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    Hallo zusammen Danke für eure Antworten und Meinungen

    Also über Pellets haben wir schon mal nachgedacht aber zu Teuer.
    Die Außenwände sind schon gedämmt worden.
    Das Dach wird wie schon gesagt mit als erstes in Angriff genommen.

    MFG
    Marc
     
  11. R.B.

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    Hast Du schon konkrete Angebote? Oder woher hast Du die Info, dass Pellets zu teuer wäre?

    Bei Pellets bestünde auch die Möglichkeit, dass man von der BaFa Förderung bekommt, um die 2.500,- € für die Anlage, bzw. noch irgendwas für den Speicher dazu. Müsste man jetzt nachlesen.

    Aber wie gesagt, ohne Details kann man das nicht entscheiden. Eine Gastherme kann die günstigste Variante sein, zumindest in Hinblick auf die Investitionskosten. Ich habe aber keine Ahnung, was bei Euch der Gasanschluss etc. kostet. Die Thermen selbst sind an sich billig, aber bis man alles zusammen hat, legt man auch schon ein paar Euro auf den Tisch. Man muss also vorsichtig sein, dass man nicht Äpfel mit Birnen vergleicht. Es gibt auch Pelletkessel für ein paar Euro, da muss es nicht immer der Mercedes sein, bei dem sich der Händler schon eine goldene Nase verdient hat, bevor die Kiste überhaupt ausgeliefert ist.

    Gruß
    Ralf
     
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  13. #11 Zellstoff, 19. Mai 2013
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    @Ralf: für den normalen BH / Renovierer ist es einfach so. Man holt sich wenn überhaupt, 1-2 Angebote eines Heizungsbauers oder baut über GU und da ist GBWT einfach der Standard und daher deutlich günstiger als Pellets. Dazu kommt, dass Du nicht einfach eine teure / hochwertige Marken GBWT , bei der Service und die Ersatzteile über Jahrzehnte gesichert sind, mit einer günstigen No-Name Pellet Anlage vergleichen kannst. Erst mal jemand finden der die verbaut und dann noch den Service dafür anbietet. Das rechnet sich für die Heizungsbauer nicht.
    Du kannst auch nicht einen Passat Diesel mit einem chinesischem Elektro E6 von BYD vergleichen. Wenn dann mit einem anderen deutschen Marken Hersteller für E-Autos und dann sind sie einfach auch ohne den Heizungsbaueraufschlag deutlich teurer.
     
  14. R.B.

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    Richtig. Die teure/Marken Gasbrennwerter gibt´s aber auch nicht zum Schnäppchenpreis. Da gibt es Hersteller die verrechnen für die ext. Mischerregelung mehr als andere für das komplette Gerät.

    Gruß
    Ralf
     
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