Alte Holzdielen aufarbeiten

Diskutiere Alte Holzdielen aufarbeiten im Estrich und Bodenbeläge Forum im Bereich Neubau; Hallo Ich bin neu hier,ich habe euch über Google gefunden. Es geht darum,wir haben uns ein altes Haus Bj 1929 gekauft und möchten den...

  1. Bohli

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    Hallo
    Ich bin neu hier,ich habe euch über Google gefunden.
    Es geht darum,wir haben uns ein altes Haus Bj 1929 gekauft und möchten den Originalen,rot gestrichenen, Holzdielenfußboden gerne behalten.
    Wir haben vorgehabt diesen abzuschleifen und dann neu zuversiegeln.
    Ich habe mal mit einem Exenterschleifer getestet aber da war sofort das Schleifpapier verklebt.
    Jetzt haben wir uns gedacht die alte Farbe mit Abbeizer vorzubehandeln.
    Hat das schonmal einer hier im Forum gemacht,und welchen Abbeizer ist zu empfehlen, so das es auch zügig weitergeht.:Roll
    Im vorraus besten Dank.
    MfG
    Bohli:winken
     
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  3. #2 Jürgen Jung, 27. Mai 2007
    Jürgen Jung

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    bloss nicht

    es gibt Mietgeräte im Baumaschinenverleih, die das effektiv mit entsprechendem Schleifpapier machen. Mit handelsüblichen Schwingschleifern oder sonstigen Kleingeräten wird das nix. Vor allen Dingen bei grösseren Flächen. Da hilft auch kein Abbeizer.

    Gruß aus Hannover
     
  4. Robby

    Robby Bauexpertenforum

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    Mit der dicken

    Hummel macht Laie sich in der Regel mehr "Pissrinnen" rein als man sich wünscht ...
     
  5. #4 Jürgen Jung, 27. Mai 2007
    Jürgen Jung

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    och

    das geht, hat meine Tochter in Ihrem Zimmer ohne "Hobelschläge" gut hinbekommen, erst mit 80-er und dann 120-er Körnung. Man sollte aber daran denken, vorher die Nägel zu versenken, sonst ist das Papier gleich hin :D
     
  6. Bohli

    Bohli

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    Hy

    Die große Maschine wollten wir uns auch ausleihen ist schon klar.
    Aber Schleifpapier ist Schleifpapier ob klein oder groß wenn es die gleiche Körnung ist.
    Das mit dem Exenterschleifer war ja auch nur ein Test.
    Ich habe nur bedenken, wenn ich die große Maschine ausleihe und dann das Schleifpapier auch nach ein paar Umdrehungen zugeschmiert ist,weil die Farbe auf den Boden zu weich ist oder wie auch immer,dann kann ich das ganze ja vergessen,dann brauch ich ja unmengen an Schleifpepier und komm doch nicht voran.
    MfG
    Bohli:winken
     
  7. Bohli

    Bohli

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    Mit den Nägeln ist auch klar.
    Es ist die uralte Farbe.
    Auch Ochsenblut genannt:D

    Gruß
    Bohli
     
  8. #7 Jürgen Jung, 27. Mai 2007
    Jürgen Jung

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    jau

    auch das grobe Papier setzt sich zu, aber nicht so schnell.

    Den Abbeizer musst Du neutralisieren, die Dielen sind dann feucht und Du musst dann schon ein paar Tage warten, bevor es weiter geht. Und Abbeizer in diesen Mengen? Kostet auch eine Menge Geld.
     
  9. Zottel

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    Hi Bohli,

    Abbeizen ist das allerletzte, auf der Fläche ein Riesensauerei und dauert ewig, schleifen musst Du ja hinterher trotzdem. Masochisten können natürlich auch mit dem Heißluftfön über den Boden kriechen. Ein bis zwei Möglichkeiten: Entweder wie Nightwatch sagt schleifen mit einer professionellen Schleifmaschine, die muß man leihen, und wunder Dich nicht wieviel Scheiben Du verbrauchst.

    Du musst sehr grob anfangen, wahrscheinlich mit 40er, eben weil die alte Farbe selbst grobe Scheiben ratzfatz zusetzt. Du kannst Dir nicht zwei Schleifgänge sparen, auch wenns lockt.

    Und Robby hat natürlich recht: Glaub nicht, daß das hinterher professionell nach neuen Dielen aussieht. Die alten geschwundenen Dielen buckeln in der Mitte und die schwere Maschine kracht Dir am Anfang immer wieder mit Schwung in die Täler und macht Macken. Richtig glatt bekommt man das mit vetretbarem AUfwand nicht. Du musst ein paar Zimmer machen bevor Du's halbwegs drauf hast.

    Wenn Du es professionell machen lässt kannst Du fürs Geld wahrscheinlich gleich neue Dielen reinpacken. Wenn die Zimmer rechteckig sind kannst Du die alten Dielen evtl auch umdrehen. Aber denk dran, daß Du dann am Ende wegen Schwund eine Lücke hast die Du stopfen musst, das sieht immer komisch aus. Oder alle Dielen hochnehmen und abhobeln - viel Spaß :winken

    Ciao

    Christian
     
  10. Robby

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    Fürs wenden

    müßten die fetten Sockel ab und die haben mächtig dicke Nägel...
     
  11. Bohli

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    Na super!!
    Das hört sich aber nicht gut an.
    Dann vieleicht doch Laminat?:fleen
    Na, mal schauen was wir da machen.

    Bis später
    Bohli:winken
     
  12. Lukas

    Lukas

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    Quark!

    Gruß Lukas
     
  13. #12 wasweissich, 27. Mai 2007
    wasweissich

    wasweissich Gast

    jain , wenn Schleifpapier im schwingschleifer auf kleinstem raum mit miniradius das schleifmehl erhitzt kommt was anderes an ergebnis heraus , als wenn ein überdimensionales schleifband über drei umlenkrollen laufend (selbstreinigung ) und dann noch absaugend....... das klappt schon

    musst zum vergleich mit bandschleife testen!!
     
  14. #13 wasweissich, 27. Mai 2007
    wasweissich

    wasweissich Gast

    eigene erfahrung? so schwer ist es auch nicht , zum üben in der ecke mit fein ein paar ansätze antesten.........

    bei solchen sprüchen versteht man die leute die zum operieren in die türkei fliegen


    :mauer
     
  15. #14 Jürgen Jung, 27. Mai 2007
    Jürgen Jung

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    Bitte nicht , lieber doch eine etwas "alte" Diele mit den dazugehörigen Macken wie dieses Klicker-Klacker-Zeug :yikes :yikes
     
  16. Bohli

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    Hy Nightwatch

    Das ist auch meine Meinung,lieber die alten aufarbeiten auch wenn kleine Macken drin sind, egal.
    Ich werde das mal mit der großen Maschine in angriff nehmen.

    Gruß
    Bohli:winken
     
  17. hapfel

    hapfel

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    -Wie schon vorher gesagt: Bandschleifer ist kein Exzenterschleifer, der nimmt viel mehr weg und setzt bei weitem nicht so zu! Aber mit 40-er Papier anfangen.
    -Der Anstrich könnte Lienölfirnis oder Ölfarbe sein (Die Holzkonstruktion, Franz Stade, 1904)
    -Die alten Bohlen erstmal in Längsrichtung egalisieren, dann spielt das Schüsseln keine Rolle mehr.

    Blos keine Papiertapete (aka 'Laminat') 'draufmachen!

    Grüße
     
  18. #17 buddelchen333, 28. Mai 2007
    buddelchen333

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    die meisten Maschinenverleihe "hummel" haben trainingsflächen, wo Du üben kannst. Bei der alten Ochsenblutfarbe denke ich eher, daß Du mit 16er oder 24er anfangen mußt.
    Du muß ein Gefühl für die Walze entwickeln, bei mehr gegendruck durch den Boden mußt auch Du mehr drücken, intuitiv macht man es genau anders herum und dann schleift man den Boden bucklig.

    Der erste Schliff schön diagonal, nimmt die vorhanden Buckel sogar raus, wenn du es gut machst.

    Solange grob schleifen, bis der ganze Dreck runter ist. Dann im nächsten Schleifgang die Körnung ungefähr verdoppeln.

    Den 60er Schliff 90Grad zum Licheinfall, vom Licht weg.

    Dann 120er parallel zum Licheinfall.

    Dann lackieren, den ersten Lackauftrag mit einem großen Spachtel, so kommt der Schleifstaub am besten runter, kurz antrocknen lassen, dann mit der Rolle satt auftragen. am nächsten tag mit tellerschleifer und gitter anrauhen, nochmal spachteln und dann nochmal mit der rolle auftragen. 7 tage warten. fertig.

    Vor dem ersten Lackauftrag kannst Du aus Alkohol und dem 120er Schleifstaub eine Fugenkittmischung aufspachteln um Macken oä auszubessern.
     
  19. Lukas

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    Das erste Diagonalschleifen ist OK. Danach nur noch in Maserungsrichtung.

    Alkohol als Bindemittel. Sehr innovativ.:confused:

    Gruß Lukas
     
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  21. Zottel

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    Immer gleich dies rumgehacke. Tststs. Noch mal zur Verdeutlichung: Ich meinte mit "professionell" nicht generell "von einer Firma" sondern so, daß es so aussieht wie auf Nightwatchs Foto, nämlich wie neu. Hatte ich direkt dadrüber auch geschrieben! Ist ja bei alten Dielen gar nicht wünschenswert. Dann kann man wirklich gleich neue Dielen legen (und auch gleich noch die Macken der Unterkonstruktion ausbessern, damit nicht das Sontagsgeschirr aus dem Schrank fällt wenn im Wohnzimmer jemand eine Kniebeuge macht).

    @Robby: Das mit den Leisten und dem Umdrehen hängt halt davon ab, wieviel man in der Hütte eh machem muß. Lohnt sich in der Míetwohnung kaum, aber Haus von 1929 gekauft, da muß man ja vielleicht sowieso die Fußleisten runtermachen? In einer von meinen Studentenbuden sind die gleich mitsamt dem ganzen Wandputz abgegangen, als ich die 13 Lagen Tapeten runtergemacht habe die drübergeklebt waren.

    @Bohli: Bloß kein Laminat! Dann lieber mit nem Schleifklotz und 800er alles runter machen.......

    Ciao

    Christian
     
  22. #20 buddelchen333, 28. Mai 2007
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    @Lukas:

    meinte dieses Fertiglösung auf Bioalkoholbasis zur Anmischung von Fugenkitt...sry für die falsche Ausdrucksweise

    die schleifempfehlungen waren für Parkett, wie ich es bei mir gemacht habe und bei meinen Eltern, bei Dielen kanns sicher unterschiede geben.

    warum immer gleich so sarkastisch
     
Thema: Alte Holzdielen aufarbeiten
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