An einer Wand Lehm, sonst Kies verwenden

Diskutiere An einer Wand Lehm, sonst Kies verwenden im Abdichtungen im Kellerbereich Forum im Bereich Neubau; Hallo! Mein GU baut für mich eine DHH. Im Vertrag wurde vereinbart, mit Füllkies zu verfüllen. (Der GU meinte damals, das wäre optimal, da dann...

  1. Gast

    Gast Gast

    Hallo!

    Mein GU baut für mich eine DHH. Im Vertrag wurde vereinbart, mit Füllkies zu verfüllen. (Der GU meinte damals, das wäre optimal, da dann nie Wasser an die Kellerwände kommt).

    Nun hat sich der GU überlegt, die zweite Doppelhaushälfte nicht zu bauen und somit muß die Haustrennwand ja auch verfüllt werden. Er meint, da würde der Aushub ausreichen (Lehm), da Kies ja nur wegen Schutz gegen Absacken genommen würde.

    Zu den Fakten:

    Keller ist 2,5m tief
    Der Boden ist laut Info der Stadt schlecht bis nicht versickerungsfähig.
    Es gibt eine Drainage (auch an der Trennwand)
    Es wurde Bitumen auf die Wände gespachtelt
    Es kommt eine 80mm Perimeterdämmung zum Einsatz.

    Sollte ich darauf bestehen, dass auch die Trennwand mit Kies verfüllt wird oder reicht da wirklich das vorhandene Aushubmaterial? (Bemerkung: Kann noch ewig dauern, bis da mal ein Haus hinkommt, bislang gibt es keine Interessenten sagt der Grundstücksbesitzer, welcher nicht der GU ist)

    Schonmal vielen Dank für die Hilfe und liebe Grüße
    Thomas Paulsen
     
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  3. MB

    MB Gast

    Sehr verworren

    Wie soll den eine Drainanlage in Lehm (nicht versickerungsfähig) funktionieren? An solchen Sachen wir auch schon gespart?

    Beschreiben Sie doch mal genauer die Abdichtung. Wenn es sich nicht mindestens um eine Dickbeschichtung, d = 3 mm auf Voranstrich handelt, ist der Schaden programmiert.

    Und wer kontrolliert den Fußpunkt? Nehmen Sie das alleine ab?
     
  4. Gast

    Gast Gast

    So, habe mich nun mit dem Unternehmer darauf geeinigt, dass alle 4 Wäne mit Füllkies verfüllt werden.

    Dickbeschichtung von ziemlich genau 3mm ist vorhanden und ein Voranstrich wurde ausreichend (habe mal die verwendeten Mengen mit den Herstellerangaben verglichen) aufgetragen. Davor kommen nun noch Perimeterplatten mit Drainagefunktion (ob die aber viel bringt glaube ich ja nicht, aber egal, kann ja nicht schaden).

    Ja und nun die Sache mit der Abnahme:
    Leider habe ich das ganze einfach als komplettpaket gekauft und gar nicht über Dinge wie Abnahmen nachgedacht. Ja, hätte ich dieses Forum 2 oder 3 Monate eher gekannt, wäre jetzt einiges anders.

    Worauf sollte ich denn wenigstens achten, wenn ich mir den Fußpunkt anschaue? (Es wurde übrigens noch eine Art Flies unter die Bitumenschicht gemacht und unten eine schräge Kannte (nenne das mal so) angebracht.)

    Gruß
    Thomas Paulsen
     
  5. Ebel

    Ebel

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    Dipl-Physiker
    Die schräge Kante könnte eine sogenannte Hohlkehle sein, damit keine scharfkantigen Übergänge von einer Fläche zur anderen sind, weil scharfkantige Übergänge eine Schwachstelle sind: Beschichtung entweder zu dick oder zu dünn aufgetragen und bei Arbeiten des Bauwerks kann dort der Dichtfilm reißen. Deswegen sind auch die senkrechten Kanten anzufasen (abzurunden).
     
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