Anbau an Bestand von 1978

Diskutiere Anbau an Bestand von 1978 im Mauerwerk Forum im Bereich Neubau; Hallo zusammen, unser Architekt plant mit uns gerade den Anbau an mein Elternhaus. Das Haus wurde 1978 gebaut ( roter Ziegel 30cm ). Im Zuge...

  1. #1 Ebbi2000, 9. Juni 2013
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    Hallo zusammen,

    unser Architekt plant mit uns gerade den Anbau an mein Elternhaus. Das Haus wurde 1978 gebaut ( roter Ziegel 30cm ).
    Im Zuge des Umbaus soll auch gedämmt werden.

    Nun zu meiner Frage:

    Der Vorschlag vom Architekt war mal HRB für den Anbau.

    Ich finde aber, man sollte mit Ziegel anbauen, damit dann das ganze Gebäude homogen gedämmt werden kann.

    Auf dem Anbau soll dann eine Dachterasse entstehen. Hier sagte der Architekt dass er die Decke in Holzkonstruktion empfiehlt zwecks geringerer notwendiger Höhe...

    Gibt es von euch vielleicht nen Ratschlag?

    Danke euch.
     
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  3. Ebbi2000

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    Ich hol den Fred jetzt halt nochmal hoch.....

    Frage: Anbau mit Holzrahmenbau oder Stein auf Stein, wenn an Massivbestand angebaut werden soll?

    Gibt es etwas zu beachten?

    Über einige Meinungen oder Erklärungen warum man was macht wär ich sehr dankbar

    Gruß Jan
     
  4. mls

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    ja.

    gründung?
    konstruktive zwänge?
    heizlast?
    optik, haptik?

    was sagt dein architekt dazu?
     
  5. #4 Alfons Fischer, 13. Juni 2013
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    solche Geschichten sind regelmäßig bauphysikalisch nicht einfach.
    Was ist denn für ein Aufbau geplant (möglichst detailliert)?

    Wenn Aufbauhöhe gespart werden soll, vermute ich eine Dämmung zwischen den Balken. Hier im Forum gab's erst einen Fall (auch Anbau), wo die Dämmung abgesoffen ist... hier: http://www.bauexpertenforum.de/showthread.php?75156-Flachdach-D%E4mmung-nass-Dampfsperre-aufgeschnitten-durch-Zimmerei&p=805384#post805384
     
  6. Ebbi2000

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    danke

    Hallo zusammen,

    zunächst erstmal vielen Dank für eure Reaktion auf meinen Beitrag. Ich komme gerade vom Architekt und der Grundriss wird mir bis zum WE als pdf geschickt. Ich stelle ihn dann hier ein.

    Zu den Fragestellungen

    gründung? -----> noch nix konkret gesagt, da er mit uns erst mal die Räume entwerfen wollte, was wir gerne hätten usw.

    konstruktive zwänge? -----> tragende Wände usw. wurden im Entwurf berücksichtigt.

    heizlast? ------> bislang keine Angaben --->Ziel: Fußbodenheizung und Erhalt der bestehenden Ölheizung.

    optik, haptik? ------> sagte er: das entsteht, wenn wir zusammen die Ansichten erarbeiten. Fenster usw. macht er mal Vorschläge.


    Den obigen Fred hab ich schon gekannt und deshalb wäre es toll hier die ein oder andere Meinung zu bekommen.

    Wie gesagt, wenn der fertige Grundriss kommt, stell ich ihn hier mit ein... Wir sind halt noch ganz am Anfang des Projekts.

    Gruß Jan
     
  7. #6 Alfons Fischer, 18. Juni 2013
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    Die eine Meinung hab ich schon gesagt.
    eine andere Meinung bekommen Sie sicher nicht von mir.

    Haben Sie mal über eine Leimholzplattendecke/Brettstapeldecke nachgedacht? Diese bauen relativ schlank, bringen schon ein bisschen Dämmwirkung und können gut von oben mit einem konventionellen Flachdachaufbau (Dampfsperre+Dämmung+Abdichtung) ergänzt werden. Die obere Dämmung kann dann wegen der ansetzbaren Dämmwirkung der Decke auch etwas schwächer sein...
     
  8. Ebbi2000

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    hier die Grundrisse...

    Genau deshalb möchte ich hier ja Meinungen zum Thema.....

    Das heißt???




    Ich habe nun die Grundrisse hier. Ich hoffe man kann einen Eindruck gewinnen. Über Tipps und Meinungen würde ich mich sehr freuen. Im Besonderen über Meinungen zu möglichen Wandaufbauten... Holz , Stein .....



    Den Anhang Erdgeschoss.pdf betrachten Den Anhang Obergeschoss.pdf betrachten


    Danke euch!
     
  9. #8 Gast036816, 27. Juni 2013
    Gast036816

    Gast036816 Gast

    diesen anbau in hrb zu machen, bedeutet sehr frühzeitig einen hrb-erfahrenen tragwerksplaner einzuschalten. der muss aus meiner in der entwurfsphase sehr früh eingebunden werden. was ich in der darstellung vermisse, ist die verbesserung der wärmedämmung im altbestand!

    der entwurf weist einige mängel auf, mit denen ich mich überhaupt nicht anfreunden kann:

    - wohnen eg zu klein und nach norden orientiert,
    - die stütze im essraum ist statisch notwendig, im raum ist sie sie ein störfaktor, hier kann nur der geschicktere und besser organisierte grundriss helfen,
    - das eg hat viel zu viel verkehrsfläche,
    - der flur vor dem bad wird eine dunkelzone,
    - ein schnitt durch den treppenbereich wäre wichtig,
    - abstellraum im essraum og ist ein störfaktor, die tür müsste mindestens anders platziert werden,
     
  10. #9 Alfons Fischer, 27. Juni 2013
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    das heißt: ich bin nicht für eine Dämmung zwischen den Balken, wenn oben drauf ein Balkon soll und die obere Abdichtung diffusionsdicht ist.
     
  11. #10 Ralf Dühlmeyer, 27. Juni 2013
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    Keine Maße, kein Schnitt, keine Materialisierung, nichts!

    Ob das überhaupt, gar nicht oder nur in HRB machbar ist, kann so keiner sagen.
    Grundsätzlich kann man massiv mit HRB erweitern, obs hier möglich und sinnhaft ist = keine Aussage möglich!

    Zumindest bei den grossen Wandlöchern wirds in jeder Bauweise spannend. Sowohl im Bestand wie im Anbau.

    @ AF
    Aber weder "verboten" noch unmöglich! Man/frau sollte nur wissen, was man da macht! Ein BDT sollte sich eh verstehen!
     
  12. Ebbi2000

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    Vielen Dank für eure ersten Einschätzungen.
    Die Planung steht ganz am Anfang und der Architekt hat mir diese nur vorab und unfertig zu Verfügung gestellt, weil ich keine Ruhe gegeben hab ;)
    Ich werde, wenn der Schnitt und Ansichten gemacht und die Räume fertig entworfen sind, diese hier zur Diskussion einstellen und würde mich über eure Meinungen / Hinweise :wow sehr freuen.

    Bin gespannt wo die Entwicklung des Grundrisses hingeht.

    Vielen dank für eure Beteiligungen und Anregungen.
     
  13. Ebbi2000

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    Planung aktueller Stand

    Hallo zusammen,

    wie angekündigt stelle ich nun die bisherige Planung des Um bzw. Anbaus an unseren Bestand wieder ein.
    Geplant ist der Anbau mit 36,5 Stein HLZ.

    Für konstruktive Tipps / Meinungen bin ich wie immer sehr dankbar.
     

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  14. #13 Ralf Dühlmeyer, 1. November 2013
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    Völlig verbaut:
    Die Privatbereiche sind in keiner Weise von den "öffentlichen" getrennt. Alle (auch der Versicherungsvertreter und die Tupper_tante) erleben das Familienleben in allen Höhen und Tiefen und epischer Breite.
    Kind kommt abends vom Sport und will Duschen - alles sieht und hört zu! Mann/Frau gehts schlecht und rennt dem Postboten beim dringenden Gang zum Klo im wehenden Nachtgewand durchs Sichtfeld.
    Kind weiß genau, wann und wie Mama & Papa im Bad waren!

    Naja - wers mag!
     
  15. Gast036816

    Gast036816 Gast

    da das ganze nicht unter architektur eingestellt ist, gehe ich mal von baukonstruktiven details aus. gibt es schon einen statischen nachweis zu diesem entwurf?
     
  16. Ebbi2000

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    Danke für deine Rückmeldung. Wir finden die Raumaufteilung für uns perfekt so. Natürlich wie alles Geschmacksache, über die sich streiten lässt. Mir wäre es an dieser Stelle sehr wichtig weitere "Stolperfallen" im Entwurf von euch benannt zu bekommen, über die man nachdenken sollte, wie z.B. dein Hinweis mit Familienleben in epischer Breite..... :D wer das nicht aushält kann ja seinen Besuch abbrechen LOL. - Sollte aber, da geb ich dir recht, ausreichend bedacht sein ob man das so möchte.

    Die Raumaufteilung muss sich halt auch am Bestand orientieren - (ohne, dass die Kosten explodieren). Zu diesem Thema hatte ich ja schon was hier geschrieben. Da wär ich auch sehr dankbar für Tipps zur Kostenminimierung... aber dass muss man halt dann sehen, wenn die einzelnen Maßnahmen im Detail geplant werden.


    Ist in Arbeit... hast du da bedenken?

    Gruß Jan
     
  17. Baumal

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    vollkommen verplant.!

    offenes wohnen schön und gut....

    aber das ist eine aneinanderreihung von
    räumen, ohne rücksicht auf privatsphäre.

    mich gruselts, wer mag so wohnen?
     
  18. Ebbi2000

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    Antwort: Ich :wow

    Solltest du jedoch konstruktiv einen Verbesserungsvorschlag zu dieser doch so gruseligen Raumaufteilung machen können, würd ich mich über Anregungen sehr freuen.......noch ist es nicht zu spät !!!
     
  19. Baumal

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    du bist zufrieden?

    deine familienmitglieder auch, die du von deinem büro
    aus, immer im auge hast, oder dich bei deine korrekturen stören?

    dein sohn/tochter, (deren gäste auch), wenn ihr euch neben
    dem elternschlafzimmer auf dem flur begegnet.?

    aber nein, das stört keinen (auch andere gäste nicht, welche den
    zugang zum wohnzimmer finden)

    ist doch alles offen!!!!

    hier braucht keiner privatsphäre, wir leben in einer kommune!
     
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  21. Ebbi2000

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    Auf alle Fragen muss ich dir jetzt mit einem deutlichen JA! antworten.

    Ich verstehe zwar, dass der ein oder andere seine Privatsphäre braucht, wir als Familie sind wirklich recht offen und empfinden das wohl anders.
    Wenn ich alleine sein will, gehe ich meisten angeln...:bef1003:

    Aber trotzdem danke ich dir für deine Rückmeldung. Der Fred sollte nicht in eine Grundrissdisskusion münden. Ich erhoffe mir hier von euch eher gute Ideen zu den einzelnen Ausführungen, die mein Architekt im Fortgang mit uns plant, oder für das ein oder andere Problem das sicher auftauchen wird.
     
  22. Skeptiker

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    Die Offenheit der EG-Wohnung ist sicherlich nicht jedermanns Geschmack, meiner aber schon. Das offene Zentrum des Hauses und des Lebens darin ist hier klar der Esstisch. Wenn der TE damit glücklich, prima! Anders als die Kollegen kann ich da durchaus eine Zonierung der Privatheit und genug Rückzugsmöglichkeiten erkennen (-> Korridor). Für das Neben- oder Übereinanderstellen von Schuhkartons braucht man doch nicht zu bauen. Den Postboten würde ich übrigens immer im Windfang abfertigen. Zu fragen bleibt für mich nur noch, wo Übernachtungsgäste untergebracht werden (können).

    Im OG erscheint mir der Weg vom Bett um zwei Ecken ins Bad nicht so glücklich, aber aufgrund der Bestandssituation (Wand) und der Himmelsrichtung lassen sich Küche und Schlafzimmer nicht gut tauschen. Fazit, eine wirklich bessere Lösung fällt mir spontan nicht ein.

    Grundsätzliche Zweifel habe ich vorbehaltlich einer abgeschlossenen Vorstatik nicht.
     
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Anbau an Bestand von 1978

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