Anbau an nicht isolierten Altbau

Diskutiere Anbau an nicht isolierten Altbau im Mauerwerk Forum im Bereich Neubau; Hallo werte Experten und Häuslebauer, gerne möchte ich mich auf diesem Wege euch herzlich begrüssen :winken Bin neu hier im Forum und relativ...

  1. ImWasser

    ImWasser

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    Hallo werte Experten und Häuslebauer,

    gerne möchte ich mich auf diesem Wege euch herzlich begrüssen :winken
    Bin neu hier im Forum und relativ grün hinter den Ohren, zumindest was das Bauwesen angeht.
    Habe bereits einige Themen hier gelesen, jedoch nichts passendes gefunden, was auf meine Wissenslücken passt.

    Vorbereitend auf die bevorstehenden Gespräche mit den Bauunternehmern wollte ich gerne um eure Erfahrung und guten Rat bitten.
    Wir haben ein Haus Bj. 58 erworben, welches am Hang gebaut ist, ein Keller-, Erd- und ein Dachgeschoss hat. Das Haus ist nicht isoliert, 30er Wände.
    Die Bausubstanz ist lt. Sachverständigen soweit gut und würde sich sanieren lassen.
    Trotzdem möchten wir gerne das Haus bis auf den Keller abreissen lassen.

    Geplant ist ein Anbau im UG sowie ein Neu-/Aufbau des gesamten EG's, quasi ein Bungalow mit zusätzlichem Wohnraum im UG.
    Mein Fragen wären nun:

    - Im UG sollte natürlich das Bestandsmauerwerk wie auch der Anbau isoliert sein. Der Altbau wird abgedichtet und gedämmt (Styrodur?), der Anbau erfolgt mit Porenbeton.
    Das sollte natürlich bündig sein, das alter 30er Mauerwerk mit Isolierung sowie der Anbau mit 36er Ytong Steinen.
    1.1) Wie werden Altbau und Anbau verzahnt? (wegen Rissbildungen etc.)
    1.2) Wär das überhaupt ratsam?
    1.3) Kältebrücken?

    - Im EG soll das Stockwerk komplett neu gebaut werden mit einem Pultdach in Richtung Süden, ebenfalls mit isoliertem Mauerwerk (Ytong).
    Alternativ könnten wir uns aber auch ein Fertighaus vorstellen, welches auf das erweiterte UG-"Fundament" aufgesetzt wird (********, Weber etc.).
    2.1) Wär das ratsam oder quatsch?

    Der Entwurf sieht wie folgt aus:
    http://fs5.directupload.net/images/151105/t36fezrp.png
    http://fs5.directupload.net/images/151105/mxbfj4o9.jpg

    Würden uns sehr über Ratschläge und Meinungen freuen.
    Vielen Dank im Voraus. :28:

    Peter

    PS: Hoffe das Thema wurde von mir in der richtigen Kategorie erstellt.
     
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  3. reezer

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    was mich ein wenig wundert, ist daß man bei einem Haus von 1958 zwar das EG abbrechen möchte, aber das KG behalten.
    machen kann man vieles, aber ob das alles so besonders sinnvoll ist, sollte man sich schon überlegen.
    warum nicht, wenn man schon abreißen will, alles weg und ohne Kompromisse und Einschränkungen durch den Altbestand so neu bauen wie es sinnvoll ist?
    Bei dieser Überlegung sollten u. A. so Aspekte des bestehenden Kellers einbezogen werden wie
    - Entwässerung unter dem Kellerboden oder seitlich, Zustand?
    - Ausführung und Abdichtung des Kellerbodens?
    - Abdichtung der erdberührten KG Wände?
    wenn ein Anbau an das vorhandene KG gemacht werden soll, dann kann der auf jeden Fall nicht "verzahnt" oder sonst wie verbunden werden, sondern mußvom Bestand getrennt werden. Diese Fuge setzt sich dann natürlich in den darüberliegenden Geschossen fort...
     
  4. ImWasser

    ImWasser

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    Wow.. vielen Dank für die fixe Antwort.
    Die Grundmauern vom EG könnte man, bis auf die Aussenwand im Süden, auch stehen lassen. Da hast du recht.
    Die restliche Raumaufteilung entspricht eben nicht unseren Vorstellungen. Da dachten wir, dass wir das EG von grundauf neu machen.
    Sonst hätten wir auch im EG eine hybride Lösung mit altem Mauerwerk + Isolierung sowie Anbau mit Ytong.
    Zum Altbestand. An der Nordseite haben wir die von dir erwähnte Erdberührung zur Kellerwand. Hier ist laut Verkäufer eine Drainage verlegt worden.
    Das Mauerwerk ist an der Nordseite trocken. Wie der Zustand ist, können wir beim neuen Anschluss an das Gasnetz dann prüfen.

    Zur Verzahnung nochmal. Wie muss ich mir das vorstellen mit der Fuge zwischen Bestand und Anbau?
    Ich kenn eine Dehnfuge beim Fliesen verlegen :-) So ähnlich?

    Entwurf EG: http://fs5.directupload.net/images/151105/5353ncta.jpg
     
  5. lawrence

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    Oh, ein DIY-Entwurf, das bereitet wie immer große Freude.

    Ein It-Berater der ohne Berater (Architekt) bauen will.
     
  6. ImWasser

    ImWasser

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    Danke für deine Anteilnahme.
    Ich habe von 3 Architekten 3 unterschiedliche Meinungen. Jeder weiss es besser. Darum suche ich weiter nach objektiven Meinungen.
    Ausserdem gehe ich nicht unvorbereitet in ein Beratungsgespräch und vergeude nicht unnötig Zeit von mir und von anderen.
     
  7. lawrence

    lawrence

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    Die Gespräche mit den Bauunternehmen sind Verkaufsgespräche und keine Beratungsgespräche. Bauunternehmen bauen, bevorzugt nach Plan. Architekten beraten und planen.

    Hats du die 3 Architekten für Ihre Meinung bezahlt oder war das ein Kennenlerngespräch?!
     
  8. ImWasser

    ImWasser

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    Danke, ich kann Verkauf und Beratung voneinander unterscheiden. Das sollte hier nicht Thema sein.
    Ich will mir Meinungen von Ausserhalb einholen, von erfahrenen Personen aus dem Baugewerbe, die nicht gleich Euro Noten vor Ihren Augen haben, wenn sie meine Entwürfe sehen. Ich habe genaue Vorstellungen, wie das auszusehen hat.

    Bekomme aus dem Bekanntenkreis oftmals die Bitte, das Notebook wieder flott zu machen oder zu raparieren. Ich könnte es mir leicht machen und zu einem Neukauf raten, wenn ich den Aufwand nicht in Relation sehe oder wenn der Gegenwert nicht stimmt.

    Ich investiere gerne das Geld für einen guten Architekten. Daran liegts nicht. Mir fehlt einfach dieses gute Gefühl, dass ich mich für den richtigen entscheide. Verstehst?
     
  9. #8 Ralf Dühlmeyer, 5. November 2015
    Ralf Dühlmeyer

    Ralf Dühlmeyer

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    Achtung - Ab hier wird die See rau, der Ton deutlich. Nur weiterlesen, wenn das verkraftet werden kann. ;)

    Und wie willst das bekommen/erfühlen?

    In dem Du mit X Architekten sprichst und der, der die vorherrschende Meinung propagiert, bekommt den Auftrag???
    Sorry - Blödsinn!
    Wie wählst Du Deinen Arzt, Deinen Rechtsanwalt, Deinen Steuerberater, Deinen PKW-Hesteller?

    Bei Essen ist das rel. einfach. Probieren und wissen, obs schmeckt oder nicht. Aber bei denen, die einem Leistungen erbringen sollen, muss irgendwann der Bauch entscheiden.
    So wie in der Partnerschaft. Da sagst Du ja auch nicht - lass mich erstmal Erkundigungen über Dich einziehen, dann knutschen wir mal Probe und dann wird geheiratet.

    Allein schon Dein Ansatz ist mit Verlaub Bockmist. Du hast noch kein Baugrundgutachten, weisst aber schon den Wandbildner und hast einen Grundriss.
    Einen Architekten kannst nicht aussuchen, weil Du kein gutes Gefühl entwickeln kannst, aber ein BU durfte Dich schon zu Dingen bequatschen.

    Ich wette, wenn ich zu Dir als IT-Berater komme und Dir meine "Weisheiten" aus Internetforen vorhalten, bekommst Du grüne Pickel und Ausschlag, auch wenn ich das weltbeste IT-Forum erwischt habe; schlicht weil ich nicht in der Lage bin (Ob meines IT-Laienstatus), die Dinge sauber zu erfassen, in einen Kontext zu bringen und umzusetzen!

    Warum bitte sollte es Dir umgekehrt besser gehen??? UNd (vermitlich wie in der IT) gibt es nicht die Lösung, wahrscheinlich nicht mal DIE Lösung für DAS Problem, sondern immer mehrere Wege, selbiges zu lösen.
    Warum also bitte hätten Dir die drei Kollegen denn eine einheitlich Meinung präsentieren sollen und warum sollte hier DIE Lösung rauskommen?
     
  10. ImWasser

    ImWasser

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    Nein, bitte nicht falsch verstehen. Das hat sich etwas hochgespielt. Termine mit Bauunternehmer liegen noch in der Ferne. Ohne der Auswahl von Statiker und Architekten macht das keinen Sinn.

    Gutachten habe ich erhalten, sonst hätte ich mir den Aufwand mit den Entwürfen nicht gemacht. Die zwei bezahlten Architekten hatten eine unterschiedliche Meinung. In Hinsicht auf die Zukunft sagt der eine Architekt "abreissen, komplett", der andere hält die Substanz für längerfristig gut und rät zu einem Anbau. Der dritte Architekt, mein Nachbar, den ich unentgeldlich um eine Bewertung zurate gezogen habe, vertritt sowohl als auch die unterschiedlichen Ansichten. Dies hat uns schlussendlich verunsichert.

    Mir ist bewusst, dass es nicht DIE Lösung gibt. Um Gottes Willen, nein. Auch bei mir bzw. uns entscheidet am Ende das Bauchgefühl. Ich wollte doch nur ein paar unabhängige Meinungen zum Vorhaben hören und habe darum hier angefragt.

    Danke trotzdem für das Feedback.
     
  11. Kalle88

    Kalle88

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    Du bist hier falsch. Deine Frage zielt nicht auf fachliche Begutachtung ab - die in der Ferne eh nicht leistbar ist. Was du brauchst ist ein Forum/ Menschen die dir zeigen wie DU für dich den richtigen Partner findest. Du brauchst nicht X-Fachantworten die dein Unwissen nur weiter verwirren. Du brauchst für dich eine klare Linie, wie du den richtigen Geschäftspartner findest.

    Es geht also um zwischenmenschliches Handeln und Sein - ob das Forum hier dafür die richtige Wahl ist bezweifel ich. Hier bekommst du fachlich exzellente Ratschläge und Infos, weniger aber zwischenmenschlich einwandfreie Beiträge. Letzteres benötigst du aber um deinen Weg zu finden. Ralf hat es, wenn auch drastisch, schon richtig beschrieben. Vielleicht solltest du dir dazu noch mal näher Gedanken machen und ggf. deine Fragen für dich - und vielleicht fürs Forum - neu erarbeiten.
     
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  13. Inkognito

    Inkognito Gast

    Der olle Keller wird sich nicht so einfach nutzen lassen wie Sie sich das vorstellen - und schlussendlich bleibt es ein alter Keller, mit all seinen Problemen, angefangen bei der Deckenhöhe über die Dämmung unter der Bodenplatte bis hin zur Abdichtung. Wenn da aufgrund der Nutzung ein schwimmender Estrich rein soll wird das schnell knapp.

    Fazit: Wenn neu bauen, dann richtig.

    Ansonsten sollte man auch mal die Genehmigungsfähigkeit von Wohnraum im UG hinterfragen, Thema Belichtung und Fluchtwege.
     
  14. #12 PaulDiracBaut, 9. November 2015
    PaulDiracBaut

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    Hallo,

    überleg Dir gut ob Du nicht doch abreissen willst. Ich baue an ein Haus mit Stand 1990 an und Abriss oder Anbau sind wohl wirtschaftlich gleich.
    Berücksichtige: Mehr Wohnfläche, die du evtl durch freiere Planung bekommst. Vieles kostet beim Anbau mehr: angefangen vonn allen planern
    (20% zuschlag), Unterfangungen des Bestandsgebäudes, Nachrüstung der Wärmedämmung, nicht zu reden von Einhalten der neuen Standards bei
    Brandschutz, Elektro, Heizung, Wasser, usw.
    Das sollte nicht per Meinung, sondern durch eine Vorabkalkulation entschieden werden. Eine Lösung ist, auch für Vorgespräche schon ein Honorar anzubieten, oder gleich eben einen Sachverständigen zu konsultieren.
     
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Anbau an nicht isolierten Altbau

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