Anbau auf Garagendecke - Ausgleich 12cm Gefälle

Diskutiere Anbau auf Garagendecke - Ausgleich 12cm Gefälle im Estrich und Bodenbeläge Forum im Bereich Neubau; Hallo zusammen, ich habe einen etwas eigenartigen Anbau an ein bestehendes Wohngebäude gemacht und bin auf der Suche nach ein paar Meinungen...

  1. Prof Pille

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    Hallo zusammen,

    ich habe einen etwas eigenartigen Anbau an ein bestehendes Wohngebäude gemacht und bin auf der Suche nach ein paar Meinungen bzgl. des Bodenaufbaus.

    Zur Situation.

    An ein bestehendes Wohngebäude ist eine Flachdach-Doppelgarage + Nebenraum angebaut, Grundfläche 10,5 x 8,5m. Über dieser Garage ist eine Betondecke - und auf diese habe ich ein Häusel draufgebaut. Alles vom Statiker berechnen lassen, also ok.

    Soweit- so gut, der Rohbau steht, Dach + Fenster sind fertig. Im Moment wird die Installation verlegt.

    Das Problem an der ganzen Sache ist, dass die Beton-Garagendecke seinerzeit als "Wanne" ausgeführt wurde, in der Mitte befindet sich der Abfluss. Das Gefälle beträgt von der Aussenkante der Garagendecke bis hin zur Mitte 12cm, die nun ausgeglichen werden wollen.

    Mein Rohbauer empfahl mir, diese Wanne auszubetonieren und dann darauf die Dämmung zu verlegen. Geplant ist, nach dem Gefälleausgleich 10cm Isolierung aufzubringen (welche ist auch noch nicht entschieden), anschließend dann 3cm von diesen FBH-Styropor-Tacker-Teilen + 7cm Estrich.

    Ich habe allerdings Bedenken bzgl. der damit eingebrachten Wassermenge, die im Moment in absehbarer Zeit wohl auch nicht raus will. Zudem ist ne Sicht-Holzbalkendecke + Sichtdachstuhl verbaut und mir grauts vor Feuchteschäden, etc.

    Habt Ihr einen Tip für mich, womit ich dieses Gefälle bei möglichst geringer Wassereinbringung ausgleichen kann - und den ich dann auch meinem Rohbauer unterbreiten kann?

    Viele Grüße
    Martin
     
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  3. #2 Ralf Dühlmeyer, 18. Dezember 2009
    Zuletzt bearbeitet: 18. Dezember 2009
    Ralf Dühlmeyer

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    Es gibt hier nur EINE sinnvolle Antwort:

    Fragen Sie Ihren Planer und Ihren Statiker, welche Materialien die in der Planung, der Statik und dem EnEV-Nachweis vorgesehen haben.
    Und welche Alternativen es dazu vielleicht gibt!

    Die müssen das ja irgendwie berücksichtigt haben. Und wenn nicht, dann sollten die es schleunigst nachholen.
     
  4. Prof Pille

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    Hallo nochmal,

    irgendwie war doch da eben noch eine andere Antwort zu lesen :confused:

    Der Planer/Statiker hat folgendes abgesegnet:

    Ausgleich der Wanne durch Beton,
    darauf dann 10cm sog. Poriment als Isolierung
    darauf dann der "normale Fussbodenaufbau" wie geschildert (Tackermatten + 7cm Estrich).
    Alternativen haben die aus dem Stegreif im Moment nicht auf dem Schirm.

    Ich habe deswegen hier nachgefragt, weil mir die eingebrachte Wassermenge Sorgen macht, incl. der damit verbundenen Bauverzögerung.

    Aus ernsthaften privaten und nicht vorhersehbaren Gründen muss ich zum 01.06.2010 einziehen, kann deshalb nicht monatelang diesen Sandwichaufbau nach und nach austrocknen lassen.

    Darum bin ich auf Meinungssuche (ich weiß schon, dass das hier kein DIY-Forum ist), es könnte ja sein, dass der eine oder andere einen Vorschlag hat, der dann mit meinen Ansprechpartnern durchdiskutiert werden kann.

    Gruß
    Martin
     
  5. #4 Ralf Dühlmeyer, 18. Dezember 2009
    Ralf Dühlmeyer

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    Ja - Werbung. Und die ist unerwünscht.

    Alternative (sicher auch kostenmäßig) wäre ein Rost aus Holzbalken, dazwischen Dämmung, dadrauf OSB und darauf dann Trittschall, FBH, Estrich.

    Balkenbemessung durch den Statiker.

    Dann hast Du "nur" die Feuchte aus dem Estrich.
     
  6. Prof Pille

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    Hallo Ralf,

    die Balkengeschichte ist interessant, zumal mein Vater Schreiner ist und an der Quelle sitzt.

    Mir kommt grad in den Sinn, nur das Gefälle mit einer entspr. Holzkonstruktion auszugleichen und die Zwischenräume zwischen den Balken dann mit einer Trockenschüttung auszufüllen. Andernfalls hätte ich ja an den Stellen, wo Balken liegen, nur Holz als Isolierung zwischen Betondecke und Trittschalldämmung.
    Auf das ganze Konstrukt dann Verlegeplatten, darauf dann Styrodur (ich hoffe, das zählt nicht zu Werbung) + anschließendem Fußbodenaufbau.

    Wird wohl nur schwierig,

    a) die Installationrohre da auszusparen, die ja am Deckenrand über dem Wannenniveau liegen

    b) das Ganze 100% "im Wasser" hinzukriegen, da ja der Estrich nicht unterschiedlich dick werden soll.

    Habt Ihr schon Erfahrungen mit solchen Holz-Unterkonstruktionen?

    Gruß
    Martin
     
  7. #6 Ralf Dühlmeyer, 18. Dezember 2009
    Ralf Dühlmeyer

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    JA. Und ich schrieb Rost - nicht Balkenlage. Und das mit Absicht! :)

    Ob es in diesem SPEZIELLEN Fall geht, müssen Deine Experten ausklamüsern.
     
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