Angebot Darlehen!!!!

Diskutiere Angebot Darlehen!!!! im Baufinanzierung Forum im Bereich Rund um den Bau; Hallo, ich war gestern bei meiner Hausbank und habe mir ein Finanzierungsangebot eingeholt und bitte die Experten um Meinung! Wie schon...

  1. NANCY

    NANCY

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    Hallo,

    ich war gestern bei meiner Hausbank und habe mir ein Finanzierungsangebot eingeholt und bitte die Experten um Meinung!

    Wie schon öfters hier erwähnt möchte ich ein EFH bauen!
    Kosten für Grundstück und Hausbau (viel in Eigenleistung) belaufen sich auf 285000 Euro!


    1) Grundstück kostet mit Nk 123000 Euro!
    Eigenkapital beläuft sich auf 50000 €!

    Somit:
    Kreditbedarf 73000 €
    Zinssatz 3,85 %
    Zinsbindung bis 30.10.2019
    Effektivzins 3,92 %
    Tilgung 1%
    Somit ergibt sich ein Darlehensbetrag von 294 Euro (10 Jahre)
    Festschreibungszins 10 Jahre
    Sondertilgung pro Jahr 3400 €.


    2) Kredit für Hausbau wird jetzt schon abgeschlossen aber erst in 1,5 Jahr in Anspruch genommen.

    Hausbau mit viel Eigenleistung und ohne Keller würde mich 160000 Euro kosten und Eigenkapital wäre 32000 €!
    Somit:
    Kreditbedarf 128000 €
    Zinssatz 4,15 %
    Zinsbindung bis 30.10.2019
    Effektivzins 4,23 %
    Tilgung 1%
    Somit ergibt sich ein Darlehensbetrag von 550 Euro
    Festschreibungszins 10 Jahre
    Sondertilgungen bis 6400 € pro Jahr möglich. Bereitstellungszins 3%.

    Was meint Ihr zu dieser Finanzierung?
     
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  3. #2 KeinPlanvonNix, 11. Oktober 2009
    KeinPlanvonNix

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    1% Tilgung ist zu wenig, dann ist in 10 Jahren fast nichts getilgt. Mal ausrechnen lassen wie viel 2019 noch offen ist und wieder finanziert werden muß oder versuchen Sondertilgung statt 5% auf 10% hochzuschrauben, geht sicher ohne schlechtere Konditionen.
     
  4. bruchpilot

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    Jo, 1% Tligung, SoTi und 10Jahre Zinsbindung sind zu wenig.

    Versuche, 50% der Gesamtdarlehenssumme als max. SoTi-Möglichkeit eingeräumt zu bekommen, d.h. 5% jährlich.

    Je nach finanziellen Möglichkeiten (wie hoch darf monatl. Rate sein?), solltest Du mindestens 1,5 - 2 % Tilgung mit einbauen. Sonst hätteste wirklich nach den 10Jahren kaum was getilgt und müsstest ewig abzahlen.

    Ich würde auch 15 oder 20 Jahre Zinsbindung machen, wer weiß, was später mal wird. Kenne einige, die vor vielen Jahren auch nur 10 Jahre Zinsbindung genommen haben, nach Ablauf war der Zins dann erheblich gestiegen und die monatl. Raten kaum mehr zu stemmen.
     
  5. lulu66

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    Da sind doch 5% SoTi drin. Viel wichtiger: Wieviel muss mindestens in eine Sondertilgung fliessen?
    Man überschätzt schnell mal, wieviel man regelmäßig auf die Seite legen muss, um dann eine Sondertilgung machen zu können.
     
  6. NANCY

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    Hallo,
    danke schon mal für die Meinung. Tilgung kann ich nicht erhöhen, da sonst mein monatlicher Beitrag zu stark steigt.
    Dann wäre besser wen ich eine Zinsbindung von 15 Jahre wähle und die Sondertilgung auf 10% erhöhe.
     
  7. #6 hausbauer2008, 11. Oktober 2009
    hausbauer2008

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    Dann kannst Du es Dir auch nicht leisten, dass in 10 Jahren der Zinssatz auf 8% steht (stehen könnte). Daher würde ich immer 15 besser 20 Jahre abschließen. Betrachte den kleinen Zinsaufschlag als "Versicherungsprämie", mit dem Du den Zinssatz in 10 Jahren absicherst.
     
  8. #7 rainerS.punkt, 11. Oktober 2009
    rainerS.punkt

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    Moin,

    wir haben für das Bankdarlehen auch 1 % + SoTi + kostenlosen Wechsel der Tilgungshöhe. Die beiden KfW-Kredite werden mit 1,5 % getilgt: Für uns war auch ausschlaggebend, wie hoch die Monatsrate ist, die maximal schnelle Tilgung war nicht das Ziel. Um dem worst case extrem hoher Zinsen vorzubeugen, haben wir auf 15 Jahre abgeschlossen. Da sollte sich ein Zeitfenster für die Ablösung der Restschuld mit günstigen Zinsen finden lassen.

    ciao
    Rainer
     
  9. eileen

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    wer ein Haus für 370T€ haben will und aber nur 844 Euro monatlich aufbringen kann, sollte die Baukosten und die monatliche Leistung nochmal überdenken. Da tilgt man bis zum St-Nimmerleinstag.
    Kannst Du denn die SoTi aufbringen? Wenigstens halbwegs sicher?
    Verhandel nochmal wegen der Bereitstellungszinsen, das kann richtig Geld kosten, wenn der Bau sich nochmal verzögert, ab wann sind die überhaupt fällig - das spielt auch eine Rolle.
    Und Reserven, Reserven und noch mehr Reserven einplanen. Ich halte es für etwas voreilig, jetzt Darlehen über irgend einen Betrag abzuschließen, wenn überhaupt nicht klar ist, wie viel die Bude denn in etwa kosten wird.
     
  10. NANCY

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    Hallo Eileen,
    die reine Baukosten belaufen sich auf 285 T€ und nicht 370T€ wie von dir geschrieben!
    Bereitstellungszinsen sind schon nach 7 Monaten fällig, meiner Meinung zu wenig.
    SoTi so hoch sollte möglich sein!!!
     
  11. #10 rainerS.punkt, 11. Oktober 2009
    rainerS.punkt

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    Ist aber absolut üblich. Jede Änderung erkaufst du dir i. d. R. mit höherem Zinssatz
     
  12. willi1048

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    285000 kosten

    Bei der Summe ist nach 10 Jahren ohne Sondertilgung noch 256.000 offen.
    Wann soll das bezahlt werden.
    Ein Haus sollte spätestens nach 30 Jahren bezahlt sein.
    Sonst Finger weg, das geht in die Hose.
     
  13. sk8goat

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    Eileen hat es schon richtig bemerkt: Auch ich sehe keinen Sinn darin jetzt schon voreilig ein Darlehen über irgend einen Betrag abzuschließen, wenn überhaupt nicht klar ist, wie viel die Bude denn in etwa kosten wird.

    Reserven sind sehr wichtig.
    Ein EFH im Raum HN für €160.000? Ich habe große Zweifel ob man in BaWü für so wenig Geld bauen kann. Wie klein soll denn die Hütte sein?
    Aber ausreichend Reserven sind da ganz sicher nicht drin.
    Bitte lass dich nicht vom Webepreis eines GU/BT blenden.
    Wenn du Angestellter bist, dann kann deine Eigenleistung nur am Samstag und nach Feierabend ablaufen. Mehr als €15.000 kann man da in einem Jahr Eigenleistung nicht bringen und das wissen auch die Banken.

    Bereitstellungszinsen:
    Wenn die schon ab dem 7. Monat fällig werden und du willst erst nach 18 Monaten anfangen, dann zahlst du bei 9-12 Monaten Bauzeit etwa €7.000 an Bereitstellungszinsen! Für nix Wohlgemerkt!
    Wenn sich der Baubeginn und/oder die Bauzeit verzögert dann kann es auch deutlich mehr werden.
    Ist diese Position in den Baukosten berücksichtigt?

    Du bringst mehr als 20% EK plus Eigenleistung. Dafür sind die Zinsen wohl eher unterdurchschnittlich.
    Warum ist für den 2. Kredit noch EK übrig? Das macht keinen Sinn.
    Steck dein ganzes EK gleich in den Kauf des Grundstücks, dann brauchst du dafür weniger Kredit.

    Wurden die Möglichkeiten für KFW-Mittel geprüft?
    Wurden die Möglichkeiten bei der L-Bank geprüft?
    Wurden die Förderungen und Zuschüsse der Stadt und Landkreis HN geprüft?
    Es gibt Eigeheim Förderungen von Bund, Land und Stadt/Landkreis und etwas geht fast immer.
    Ich frage nur, weil das die 'Hausbanken' gerne vergesssen.

    Sinnvoller und zinsgünstiger wäre eine Zwischenfinanzierung für das Grundstück.

    Fazit: Die angebotene Finanzierung passt nicht zu deinem Vorhaben.
     
  14. NANCY

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    Ein EFH im Raum HN für €160.000? Ich habe große Zweifel ob man in BaWü für so wenig Geld bauen kann. Wie klein soll denn die Hütte sein?

    EG + OG je 85 m2 und DG für Heizung.
    Ausserdem eine Garage mit knapp 30m2


    Ein EFH für 160000 Euro ist nur machbar, da meine Verwandtschaft ein größtenteil des Hauses baut.
    Natürlich muß ich für das Material aufkommen und auch für die LK, aber viel geringer.


    Bereitstellungszinsen:
    Wenn die schon ab dem 7. Monat fällig werden und du willst erst nach 18 Monaten anfangen, dann zahlst du bei 9-12 Monaten Bauzeit etwa €7.000 an Bereitstellungszinsen! Für nix Wohlgemerkt!
    Wenn sich der Baubeginn und/oder die Bauzeit verzögert dann kann es auch deutlich mehr werden.
    Ist diese Position in den Baukosten berücksichtigt?

    Das mit den Bereitstellungszinsen muss ich noch einmal erfragen.

    Wurden die Möglichkeiten für KFW-Mittel geprüft?
    Wurden die Möglichkeiten bei der L-Bank geprüft?
    Wurden die Förderungen und Zuschüsse der Stadt und Landkreis HN geprüft?
    Es gibt Eigeheim Förderungen von Bund, Land und Stadt/Landkreis und etwas geht fast immer.
    Ich frage nur, weil das die 'Hausbanken' gerne vergesssen.

    Muß mal nach diesen Förderungen fragen!

    Sinnvoller und zinsgünstiger wäre eine Zwischenfinanzierung für das Grundstück.

    Wie meinst du das?
     
  15. bruchpilot

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    Sorry, hatte die Eingangsbeschreibung des Problems nur überflogen.

    Schließe mich insoweit sk8goat und eileen an, am meisten Sinn macht es wohl (wenns denn unbedingt jetzt sein muss), erstmal das Grdst. zu kaufen, allerdings mit anderen Konditionen, sonst zahlt Ihr ja ewig und drei Tage (mehr Tilgung [2-3%], mehr SoTi! - dann schafft Ihr die 70k€ auch in 10 Jahren).

    Allein das Grdst. kostet 123k€? Find ich ganz schön fett. Geht`s evtl. etwas kleiner/billiger?

    Über Hausfinanzierung würde ich mir erst nen Kopf machen, wenn es tatsächlich soweit ist=Planung feststeht und Kostenumfang bekannt ist. Bis dahin Zeit nutzen und schön EK ansparen!
     
  16. Dingo

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    Wie Ändern sich die Konditionen bei der Bank, wenn ich die SoTi hochsetzen lasse? Was nutzt mir die Möglichkeit eine hohe SoTi zu vereinbaren, wenns so schon knapp wird mit einer höheren Tilgungsrate z.B. jenseits von 3%. Woher soll dann zusätzlich die Extra-Kohle für SoTi kommen.
     
  17. R.B.

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    Erwartest Du eine Erbschaft? Oder willst Du für eine nahestehende Person eine hohe LV abschließen? :D

    Eine SoTi und eine hohe Tilgungsrate machen sich zwar gut auf dem Papier, wenn man sich die Tilgungen aber nicht leisten kann, dann bringen diese ganzen Vereinbarungen nichts.

    In Deinem alten thread war zuerst von "Einkommen ist kein Hinderniss" die Rede, dann "Grundstück + Haus ist momentan nicht finanzierbar", und jetzt wird die Finanzierung anscheinend auf Kante genäht. :(

    Du verstehst, wenn ich etwas verwirrt bin. :confused:

    Bitte nicht falsch verstehen, aber könnte es sein, dass Du die Sache über´s Knie brechen willst?

    Ich hoffe doch, Du hast Deine Hausaufgaben gemacht. Wenn ich mich richtig erinnere, dann hatte ich Dir empfohlen, Deine Einnahmen und Ausgaben über min. 1 Jahr zu ermitteln. Solltest Du dann bei einer möglichen monatlichen Belastung landen, die trotz aktuell niedriger Zinsen nur 1% Tilgung zulässt, dann würde ich mir an Deiner Stelle sehr gut überlegen ob man das Risiko eingehen kann.

    So ein Traum vom eigenen Haus kann auch schnell zum Albtraum werden.

    Gruß
    Ralf
     
  18. #17 luemmelchris, 12. Oktober 2009
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    Ich finde das Verhältnis von Haus zu Grundstückspreis ziemlich unangemessen ist. Das Grundstück kostet fast soviel wie das Haus und bei der Grösse von 160 m² kann bei dem Preis nicht viel drin sein (da du wie du selbst sagst material und Lohn zahlen musst!) Das würde ich lieber noch 3x nachrechnen!
     
  19. bruchpilot

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    ________

    Der Unterschied zwischen höherer monatl. Tilgung und höherer SoTi ist, dass ich erstere monatlich abdrücken MUSS (geht halt nur bis zur individuellen monatl. finanz. Belastungsgrenze), letztere KANN ich 1x/Jahr reinschießen, wenn ich Geld über habe (angespart, geerbt, gewonnen, ...., weiß der Geier).

    Daher haben z.B. wir für uns eine nicht ganz so hohe monatl. Tilgung (1,5%) gewählt, bei aber max. mögl. SoTi (50% der Darlehenssumme über 10Jahre), die wir auch wirklich jedes Jahr in voller Höhe reinballern.
     
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  21. lulu66

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    Guter Plan, so ähnlich sieht meiner auch aus. Aber ich schaffe keine 50% SoTi jedes Jahr :e_smiley_brille02:
    Wäre aber cool, dann müsste ich das Darlehen keine zwei Jahre abstottern :mega_lol:
     
  22. Dingo

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    5% / Jahr ist doch wohl aber keine besondere Vereinbarung, bei der der Kreditnehmer aus der Hose hupfen tut?
     
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