Angebot vom Generaltunternehmer ab, wann entstehen Kosten?

Diskutiere Angebot vom Generaltunternehmer ab, wann entstehen Kosten? im Bauvertrag Forum im Bereich Rund um den Bau; Hi Leute, wir sind gerade in der Planung mit einem Generalunternehmer. Wir hatten bei diesem schon mehrere Termine (insgesamt ca. 8 Stunden)....

  1. Eliott

    Eliott

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    Hi Leute,
    wir sind gerade in der Planung mit einem Generalunternehmer.
    Wir hatten bei diesem schon mehrere Termine (insgesamt ca. 8 Stunden).

    Nun meine Frage:
    Ab wann entstehen hier verbindliche Kosten?
    Erst ab dann, wann wir den Vertrag unterschreiben?

    Konkret:
    Wenn wir nun doch mit einem Archi bauen wollen,
    und beim Generalunternehmer abspringen.
    Kann der uns zur Kasse bitten?

    Wenn ich nun mit den Skizzen zum Archi gehe, und mir ein Angebot machen lasse.
    Kostet das in der Regel was?



    Grüße
     
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  3. Baufuchs

    Baufuchs Gast

    Die

    Erstellung eines Kostenanschlags ist im Zweifel nicht zu vergüten. (§ 632 BGB)

    Die Erstellung einer Planung ist jedoch i.d.R. nicht kostenlos erhältlich. Abgesehen von ersten Skizzen, die der Akqusition zugerechnet werden können. Gegen die Annahme "ist Akquisition" spricht die Dauer der bisherigen Planungsgespräche von ca. 8 Stunden. Diesen 8 Stunden gemeinsamer Gespräche muss dann ja noch die Zeit hinzugerechnet werden, die für die planerische Bearbeitung des Projekts aufgewendet wurde in der sie nicht zugegen waren.

    Derartige Planungen sind i.d.R. nicht kostenlos erhältlich und wären gem. § 632 (1) zu vergüten.

    Aber wie stets: Keine Rechtsberatung, Anwalt fragen.

    Welche Leistungen hat der GU denn bisher konkret erbracht?

    Mit welchen Skizzen soll es denn zum Architekten gehen? Sind das die vom GU erstellten Zeichnungen?

    Das Thema was kann Architekt zu Beginn kosten hatten wir hier schon mal.
     
  4. Eliott

    Eliott

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    Hi,
    na die Grenze scheint ja ziemlich schwammig zu sein.
    Wir haben bis jetzt:
    1 Blatt mit der Aussenansicht von vorne und von hinten.
    1 Blatt mit Grundriss Keller mit Außenmaße
    1 Blatt mit Grundriss Erdgeschoss mit Außenmaße
    1 Blatt mit Grundriss erster Stock mit Außenmaße
    Bei allen Grundrissen sind die Quadratmeter der jeweiligen Räume eingetragen.

    Wir hatten schon 2mal einen 4h Termin in denen wir viele Fragen und unsere Wünsche eingbracht haben. Zeichnungen wurden uns noch nicht vorgelegt, obwohl ich mir nicht sicher bin, ob die nicht schon welche gemacht haben.
    Es wurde noch nichts unterschrieben. Auch wurde nns noch nicht mitgeteilt, dass es ab hier kostet.

    Nun wollen wir, um Vergleichen zu können zu einem Archi, mit dem wir es machen würden gehen. Vielleicht kommt er ja auf ungefähr die gleichen Kosten.
    Muss ich dann vom Archi ein Angebot verlangen, oder eine Kostenschätzung?
    Oder wie heißt das sonst?
    Natürlich ohne dass mir Kosten entstehen.

    Grüße
     
  5. #4 wasweissich, 22. November 2009
    wasweissich

    wasweissich Gast

    ist doch ein super ansatz.......:motz
     
  6. Baufuchs

    Baufuchs Gast

    Wenn

    du dem Link gefolgt wärest, den ich im vorigen Beitrag (letzte Zeile) gesetzt habe, dann wüsstest Du, was ein Architekt macht/machen kann.

    Im übrigen wie wasweissich:

    Wieso sollen GU/GÜ/Architekt eigentlich kostenlos arbeiten?
     
  7. Eliott

    Eliott

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    Weil ich mich auf irgend einer Grundlage ja entscheiden muss.
    Und es bis dahin für mich nichts kosten soll.

    Grüße
     
  8. #7 wasweissich, 22. November 2009
    wasweissich

    wasweissich Gast

    dann am besten mehrere ,und alle 20 vorplanungen bastellt man sich dann zusammen , und macht dann die planung selbst ..... da kann man dann sparen .

    und dass man geistigen diebstahl begeht , ist nicht so schlimm.......

    du solltest mal mit einem elektrogerät zu den GiG erfindern gehen .
    die machen kostenvoranschläge auch nicht für nüsse , die kosten sind nicht selten annähernd 100% des neuwertes ........
     
  9. bernix

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    ...der Ansatz ist schon mal grundfalsch.
    Und hinterher ist die Nase breit, matschig und blutet wie die Sau :biggthumpup:
     
  10. MoRüBe

    MoRüBe Gast

    hihihi...

    ... das sind immer die Leute, die mir erklären, ich wolle dochn Haus verkaufen:mega_lol:

    und ich mit schöner Regelmäßigkeit antworte: Eben, und keine Planung mache:Brille
     
  11. wasweissich

    wasweissich Gast

    den auftrag bekommt der , der am anfang seine leistung (scheinbar) verschenkt . (geschenke machen glücklich und ein glücklicher BH in spe unterschreibt glücklich seinen ruin) und abgerechnet wird am ende . (die reibung beim langsam-über-den-tisch-ziehen=nestwärme)

    die seriösen , die nichts zu verschenken haben , brauchen am ende keine getricksten aufschläge .........
     
  12. Eliott

    Eliott

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    Nu aber mal cool bleiben Leute.

    Wenn Ihr ein Auto kaufen wollt, dann geht ihr ja auch zum Autohaus z.B. BMW, lässt alle extras reinrechnen, verhandelt und lässt euch das Angebot erstellen. Danach geht ihr zum Mercedes und dann zum VW usw.

    Ich glaube, ich bin hier einigen auf die Füße getreten, die auf der anderen Seite stehen.:biggthumpup:

    Angebote einholen, von mir aus nennt es auch Vorplanung.
    Danach abwiegen, verhandeln und dann entscheiden.
    So ist das doch überall im Leben so.

    Um auf die Autos zurück zu kommen.
    Ihr gebt dem Mercedeshändler ja auch nicht gleich nen Fuffi (50 Euro),
    weil der ja so arm dran ist und 2h mit euch arbeit hattet, und euch vielleicht noch einen Kaffee hinstellt oder!

    Und da momentan eh die Baubranche ziemlich am Sack ist,
    ist ordentlich verhandeln angesagt, :smoke

    Grüße
     
  13. wasweissich

    wasweissich Gast

    mir kannst du bei dem thema nicht auf die füsse treten..........

    angebote kannst du dir bei einigen grossen anbietern holen , die wie die autohändler serie produzieren . da bezahlst du es auch , aber so dass du es nicht merkst . und das macht dich glücklich .:yikes

    und wenn deine glückseelichkeit mit einer tasse kaffee herzustellen ist ...........

    viel glück bei GiG verhandeln , hoffentlich überholt dich dein verhandlungsgeschick nicht .
     
  14. Baufuchs

    Baufuchs Gast

    Du machst da

    einen dicken Gedankenfehler.

    Wenn jemand zu mir kommt, mir Pläne hinlegt und aufzählt welche technische Ausstattung er haben möchte, kriegt er natürlich ein Angebot was nichts kostet.

    Wenn aber jemand 4 Zettel mitbringt aus denen ich erst mal eine ordentliche Planung machen muss, damit ich den Preis für die Grundkonstruktion ermitteln kann, dann kostet diese Planung Geld.

    Geh mal mit ner Skizze von einem Auto zu Mercedes und sag denen "macht mal Angebot". Weisst Du wen die anrufen....:D
     
  15. #14 HolzhausWolli, 22. November 2009
    HolzhausWolli

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    Ich kann die Sicht von Elliot eigentlich ganz gut nachvollziehen, insbesondere auch deshalb weil alleine schon die Annahme herrscht, dass überhaupt (möglicherweise zu vergütende) Kosten auf Anbieterseite entstehen.

    An deiner Stelle, Elliott, würde ich den Anbietern klar sagen, dass auf jeden Fall Vergleichsangebote auf fairer Basis eingeholt werden um zu vermeiden, dass man die Auftragserteilung -und sei es unausgesprochen- in Aussicht stellt.

    Dann weiß der GU zumindest wo er dran ist, bzw. dass der Auftrag noch nicht "klar" ist und wird sich schon zu Wort melden, wenn seine eingebrachten Aufwendungen nicht mehr unter Werbung zu verbuchen sind.
    Das ist dann ebenso fair.

    Beim Hausbau ist es nun mal so, dass ein Objekt was mehrere Hunderttausend Euro kostet im Vorfeld kostenaufwendig erarbeitet werden muss um überhaupt ein Produkt zu definieren, was verkauft werden soll. Und es kann schliesslich nur einer den Auftrag erhalten.
     
  16. Baufuchs

    Baufuchs Gast

    Wolli

    von fair kannst Du dich im Zusammenhang mit Angebotserstellung verabschieden.

    Die Nummer läuft doch (wenn mans nicht durch geeignete Maßnahmen verhindert) so ab:

    Mit dem ersten GU wird in stundenlangen Gesprächen (siehe Elliot) festgelegt, wie das Haus aussehen und ausgestattet sein soll. Der GU erstellt Zeichnungen und Baubeschreibung und macht sein Angebot.

    Zeichnungen und Baubeschreibung werden dann fotokopiert und weiteren GU´s mit der Bitte um Angebotserstellung vorgelegt.

    Findet sich dann ein Billigheimer (der u.U. nur deshalb günstiger ist, weil er die Vorarbeit nicht machen musste), erfährt der erste GU i.d.R. davon nichts.

    Da gute Bauern aber ihre Schweinchen am Gang erkennen.........
     
  17. Shai Hulud

    Shai Hulud

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    Hallo Baufuchs,

    wenn jetzt jemand zu dir kommt mit offensichtlich fotokopierten Angebotsunterlagen, wie gehst du mit dem um?

    Kann man sich es heutzutage erlauben, einem möglichen Kunden kein Angebot zu machen?

    Oder würdest du die Auftragswahrscheinlichkeit als gering einstufen und zunächst deinen eigenen Aufwand minimieren?
     
  18. Baufuchs

    Baufuchs Gast

    Bei

    fotokopierten Unterlagen ist der Aufwand schon minimiert.

    Natürlich kriegt der ein Angebot. Das er möglicherweise gar kein Nutzungsrecht an den Unterlagen hat, ist schliesslich sein Problem.

    Es kommt allerdings recht selten vor, dass mir jemand fertige Unterlagen vorlegt. Fast alle Bauherren kommen auf Empfehlung, die sind dann noch bei keinem anderen gewesen.
     
  19. bernix

    bernix

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    ...mal unabhängig davon ob die Baubranche so im Sack ist wie du dir denkst:
    Ordentlich verhandeln hat zwei Bedeutungen:
    1. Rauspressen was geht und hinterher dumm gucken, weil Nachträge zu bezahlen sind, der Bauunternehmer die Grätsche macht oder mit Nichtfachpersonal Baumängel produziert (die du erstmal nicht erkennst...)

    oder besser..
    2. Gut geplant mit vollständigem Leistungsumfang und guten Leuten stressfrei zum Ziel...

    :biggthumpup:
     
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  21. Eric

    Eric

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    Der Vergleich hinkt. Vergleichbar wäre es nur, wenn die Autohäuser bereit wären, ein Angebot für einen Prototypen nach der Vorstellung des Kaufinteressenten zu erstellen.

    Ein Haus ist in der Regel ein Unikat. Ausnahme: Es ist ein Fertighaus ohne nennenswerte Zusatzwünsche.

    Ist es kein Fertighaus, dann muß das Haus zunächst " auf dem Papier " erstellt werden, die Erkenntnisse aus der " Papiererstellung " müssen in einem Leistungsverzeichnis zusammengefaßt und das Leistungsverzeichnis an die in Betracht kommenden Unternehmer zur Angebotsabgabe versandt werden. Nur unter dieser Maßgabe wird ein Preisvergleich, der gleiche Grundlagen voraussetzt, möglich.

    Was sie erreichen werden, sind Zufallsergebnisse über in der Bauweise völlig unterschiedliche Häuser.

    Um bei Ihrem Beispiel zu bleiben: Sie lassen Ansichten von dem Prototypen zeichnen und vergessen den " Inhalt ". Der Ersteller wird bestrebt sein, das einzubauen, was er auf Lager hat und immer einbaut.

    Daher kommt dann am Ende auch der Spruch: Das machen wir immer so und wenn Du etwas Besseres hättest haben wollen, hättest Du es sagen ( gemeint: eine ordentliche Ausschreibung machen müssen ) müssen !
     
  22. wasweissich

    wasweissich Gast

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Angebot vom Generaltunternehmer ab, wann entstehen Kosten?

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