Anhydrit ist nicht gleich Anhydrit...

Diskutiere Anhydrit ist nicht gleich Anhydrit... im Estrich und Bodenbeläge Forum im Bereich Neubau; Servus! Nicht schlecht gestaunt habe ich dieser Tage, als in meinem Rohbau der Estrichleger auf so Zackenbrettern durch die Bude kroch und...

  1. coroner

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    Servus!

    Nicht schlecht gestaunt habe ich dieser Tage, als in meinem Rohbau der
    Estrichleger auf so Zackenbrettern durch die Bude kroch und meinen
    Anhydritestrich abzog/glattzog.
    Bisher hatte ich immer gedacht, dass Anhydritestrich identisch/synonym
    mit Fließestrich ist.

    Kann aber jetzt nirgendwo eine Quelle finden, die mir Laie erzählt, wo da jetzt
    die Unterschiede sind zwischen Anhydrit und Anhydritfließestrich.
    Pro's / Con's ?
    Bei mir hörts damit aus, dass der Fließestrich sich halt besser um die FBH Rohre
    schmiegt...

    :(
    wer kann helfen ? Bernieeeeeee :D
     
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  3. Lukas

    Lukas

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    Anhydrit = Bindemittel. Genauso wie z.B. Zement.
    Es gibt auch Zementfließestriche und ebenso konventionelle (also nicht fließende) Anhydritestriche.

    Gruß Lukas
     
  4. coroner

    coroner

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    Das hab ich ja mitlerweile bereits erfahren können.
    Es geht mir ja darum wie sich diese beiden Calciumsulfatestriche
    unterscheiden.
     
  5. ecobauer

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    Mich würde mal interessieren, worin sich der Anhydritestrisch und der Zementestrich in den Eigenschaften unterscheidet. Wann wird was und warum eingebaut???
     
  6. coroner

    coroner

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    nee nee nee !


    Nicht meinen Fred kapern! Diese Unterschiede kannste doch überall nachlesen
    im Netz. :deal :winken :p
     
  7. ecobauer

    ecobauer

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    Is ja schon gut.........:bierchen:

    Passt halt gerade zum Thema und zu meiner aktuellen Beschäftigung.......

    Und jetzt: ab-ins-Bett
     
  8. maveric00

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    Hallo,

    folgende Info bekam ich von meinem Estrichleger:

    Fließestrich schmiegt sich besser um die Fussbodenheizung. Er kann dünner eingebaut werden.

    Konventioneller Estrich war bei mir 3,5 Euro/qm preiswerter, er bringt weniger Wasser in den Bau und trocknet entsprechend schneller. Auch bildet sich keine Sinterschicht die angeschliffen werden müsste.

    Die Trocknung war dann das ausschlaggebende, dass ich konventionellen Anhydrit genommen hab.

    Aber vielleicht äußern sich noch die Bodenleger hier?

    Schöne Grüße,
    Martin
     
  9. coroner

    coroner

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    Baulaie
    Hey Martin,
    danke für deinen Beitrag.
    Hast du dann den konv. Anhydrit auch in Bereichen mit FBH genommen?
    Wenn ja, hast du ggf. Bedenken wg. schlechterer Wärmeleitung bzw.
    schlechterer Rohrumhüllung irgendwie ausschließen können?
     
  10. maveric00

    maveric00

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    Hallo,

    da ich überall Fussbodenheizung habe lautet die Antwort entsprechend: Ja.

    Allerdings macht sich die schlechtere Umhüllung so weit ich es verstanden habe eher darin bemerkbar, dass die Fussbodenheizung träger wird (hoher Wärmeübergangswiderstand von Rohr auf Luft auf Estrich), weniger in einer Erhöhung der Vorlauf/Rücklauf-Temperaturen (dafür dürfte die Dämmwirkung der eingeschlossenen Luft zu klein sein - zu geringe Wärmekapazität der eingeschlossenen Luft).

    Da mein Haus KFW55 nach EnEV2009 erreichen soll, ist die Temperaturänderung sowies so träge, dass ich keine Absenkungen fahren kann - damit muss aber auch das Aufheizen nicht schlagartig erfolgen. Entsprechend war das trägere Verhalten für mich akzeptabel.

    Schöne Grüße,
    Martin
     
  11. coroner

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    Baulaie
    ich lese jetzt grade beim Estrich etwas vom "Wund laufen" - aber kapier nicht
    so richtig, was damit gemeint ist.
    Ist das ein Schadensbild, das der Estrich durch falsche Einbringung oder Behandlung oder zu frühes begehen oder wie oder was erleidet?

    Unser (nicht-Fließ) Anhydrit hat obendrauf so eine ganz feine Staubschicht, ist das normal?
     
  12. coroner

    coroner

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    irgendjemand ... ? :winken
     
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  14. Lebski

    Lebski Gast

    "Wund laufen" von estrich kenne ich nur, wenn dieser nicht mit Belag versehen ist, dies aber anders geplant war. Dabei ist die Härte der Oberfläche für ein direkten Nutzung zu weich, der Estrich wir dort abgelaufen, Steine werden sichtbar. Direkt genutzte Estriche werden an der Oberfläche härter hergestellt, normal ist das aber nicht nötig.
    Eine feine Staubschicht auf dem Estrich lässt sich von hier nicht beurteilen. Kann auch vom Bau kommen.
     
  15. coroner

    coroner

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    Hi Lebski,
    danke für deine Antwort. Das mit dem Staub hat sich auch nicht wirklich
    als Problem ergeben.
    Ich hab aber in einem Zimmer nen kleinen Sandkasten über dem Estrich.
    Hab mal zusammengekehrt und so kamen auf gut 15qm schon
    fast zwei Sandförmchen voll zusammen... Lilli Marie hätt ihren Spass :winken
    aber ist das ok? Hab das sonst nirgends. Hab das Gefühl, wenn ich mit der
    Schuhsohle stark drauf herumrubbel kommt wieder mehr Sand...
     
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