Anhydritestrich und 2-Schicht-Parkett

Diskutiere Anhydritestrich und 2-Schicht-Parkett im Estrich und Bodenbeläge Forum im Bereich Neubau; Ein bestehender Anhydritestrich soll ein 2-Schicht-Parkett erhalten. Der Estrich hat keine Messstellen (ist es korrekt, dass der Estrichleger...

  1. #1 Wichtelmann, 1. April 2009
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    Ein bestehender Anhydritestrich soll ein 2-Schicht-Parkett erhalten.
    Der Estrich hat keine Messstellen (ist es korrekt, dass der Estrichleger diese zu markieren hat (oder vom Heizungsbauer zu übernehemn hat)?
    Der Estrich ist nicht eben: in der Mitte des Raumes ist ein "Berg" legt man da eine 2,5m Richtlatte an, so steht sie, wenn sie einseitig auf liegt zwischen 8 und 15mm über, düfte doch außerhalb der Tolleranz liegen oder?
    Zudem liegt er (mit der 3,5m Richtlatte) über 4-5mm außer der Waage, ist das noch ok?
    Kann der Parkettleger verlangen, dass der Estrichleger den mangel behebt? Kann er auch verlangen, dass der Estrichleger die Belegereife bestätigt, da keine Messstellen vorliegen?
    Der Parkettleger sagt, der geschliffene Strich darf nicht grundiert werden, wenn direkt drauf geklebt wird, stimmt das?

    Könnt Ihr mir bei diesen Fragen ein wenig helfen?
     
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  3. Berni

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    Tach Wichtelmann,

    der Estrichleger hat die vom Heizungsbauer angewiesenen Messpunkte zu markieren. Für jetzige Mehrkosten (z.B. Thermographie) müsste er einstehen.

    Unebenheiten werden von Höhenpunkt zu Höhenpunkt gemessen. So wie Du gemessen hast, wird nicht gemessen. Hört sich für mich aber noch innerhalb der Toleranzen an.

    Kommt darauf an, was er für Kleber verwendet. PUR-Kleber wird direkt auf den Estrich aufgebracht.
     
  4. #3 Wichtelmann, 1. April 2009
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    15mm Überstand eines Berges sind OK? Wie wird denn korrekt gemessen? Es kann doch nicht richtig sein, wenn ein Anhydritestrich ab etwa des Raumdrittels zu der einen Seite 10mm und zu der anderen Seite etwa 15mm abfällt... :eek:

    Thermographie? Würde ein Folientest (der Estrich ist schon ewig drin) nicht auch genüge tun?

    Hat der Estrichleger denn andere Tolleranzen als der Parkettleger? Muss letzterer den Mangel (sofern es denn einer ist) dann selber beheben? Er sagt jedoch, dass er sich weigere fast 15mm aufzuspachteln...
     
  5. #4 Ralf Dühlmeyer, 1. April 2009
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    Definiere "ewig".
    Und wieso soll der Parketti 15 mm aufspachteln. Einen Anspruch auf einen topfebenen Boden mit Tolernazen aus dem Masch.-Baubereich besteht nicht.
    Er muss nur so weit aufspachteln, dass die zulässigen Toleranzen erreicht werden (soweit sie überschritten wurden).
    Sollte das Parkett derart hohe Anforderungen an die Ebenheit stellen, hätte das dem Estrichleger VOR Einbau gesagt werden müssen (was diesen zu Mehrkosten berechtigt hätte)
    MfG
     
  6. Robby

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    NAch DIN 18202 darf nicht unter überstehenden Enden der Richtlatte gemessen werden. Bei einem "Bergproblem" gehts jedoch nicht anders.

    Wenn die Latte mittig auf dem Berg liegt, wieviel ist links und recht JEWEILS darunter Platz?
     
  7. Berni

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    Für Laien: Die Latte muss natürlich in Waage ausgerichtet werden.:)
     
  8. Robby

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    ist eigentlich egal wenn ich rechts und links addiere und dann halbiere hab ich den Berg auch ;)
     
  9. #8 Wichtelmann, 1. April 2009
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    Sehe ich aber nicht so, zwar wird das "Bergmaß auf 2 Maße geteilt jedoch nicht zwingend in der Hänfte. Es könnte ja schon sein, dass es auf der einen Seite eine Abweichung von 2mm zur Waage gibt und auf der anderen 8 oder mehr. Dann wären wir ja denke ich schon außerhalb der Tollerenz.

    Thermographie? Würde ein Folientest (der Estrich ist schon ewig drin) nicht auch genüge tun?

    Hat der Estrichleger denn andere Tolleranzen als der Parkettleger? Muss letzterer den Mangel (sofern es denn einer ist) dann selber beheben? Er sagt jedoch, dass er sich weigere fast 15mm aufzuspachteln...
     
  10. #9 Wichtelmann, 1. April 2009
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    :eek:
    In jeder Lage wird der Abstand zwischen zwei Auflagepunkten (Messpunktabstand) und der größte Spalt zwischen Bauteiloberfläche und Unterkante der Richtlatte mit einem Messkeil ermittelt. Die Richtlatte darf zur
    Prüfung nicht lot- oder waagerecht ausgerichtet werden. Unter auskragenden Enden der Richtlatte darf nicht gemessen werden (siehe Bild 3).

    (Quelle: BAUGEWERBEVERBAND MERKBLATT Toleranzen im Hochbau
    (nach DIN 18201 und DIN 18202))
     
  11. Berni

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    Das habe ich oben mit Höhenpunkt zu Höhenpunkt gemeint.

    Von einem einzelnen Hochpunkt wird der Höhenunterschied von einer Geraden und der beiden Tiefpunkte gemessen. Die Strecke zwischen Tiefpunkt zu Tiefpunkt ist dann der Messpunktabstand.
     
  12. Robby

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    Und mit der Waage (Winkeltoleranz)

    hat das NICHTS zu tuen daher egal wie ich das durch 2 Teile denn die Mathematik bleibt gleich. Ich Beurteile dann NUR die Ebenheitstoleranz und dann iest es egal was Rechts und Links ist. 8 + 2 = 10 / 2 = 5mm fertig!

    Wenn die Abweichungen wie ich beschrieben habe kommen kann man mehr sagen wer was machen muss.
     
  13. Robby

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    Nur wenn men keine 2 Hochpunkte hat geht es nur Spiegelverkehrt was aber die meisten nicht verstehen :)
     
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  15. #13 Wichtelmann, 2. April 2009
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    Also das Mittel der beiden Maße ist entscheidend?
    Kann doch nicht sein oder?
    Wo ist denn die Winkeltoleranz zu finden?
     
  16. Robby

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    Nix Mittel, sondern die Unebenheit. Bevor ich mich mit dem Wissen mit jemandem Streiten würde?
    MAn muss dich halt die Tiefstellen als "Kopfgedrehte" Hochstellen" vorstellen.

    Auch in der 18202 die hat aber dann wiederum nix mit der Unebenheit zu tuen.
     
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