Anlegung Kiesstreifen vorm Sockel

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  1. Gwenny

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    Hallo,

    ich bin nun an der Planung des Spritzschutzes vorm Sockel -> Kiesstreifen mit entsprechendem Bodenaufbau und Rasenkantstreifen. Bei einigen Punkten bin ich unsicher und hoffe, ihr könnt mir helfen.

    Der neu aufgebrachte Sockel am Bestandshaus (60er Jahre, verklinkert, Bauwerksabdichtung und Ringdränage vorhanden) ist eine EPS-Perimeterdämmung, Sockelputz ist im erdberührten Bereich (und 50mm darüber) mit mineralischer Dichtschlämme versehen. Der vorhandene Unterbau/Erdreich ist lehmiger Natur.

    Und nun gehen die Fragen auch schon los:

    Der Kiesstreifen soll 30 cm breit sein und eine Schichthöhe von 10 cm haben. Der Sand unterm Kies soll eine Schichthöhe von ca. 10- 25 cm (abh. von der Hausseite) haben. Reicht diese Schichthöhe des Sandes aus? Welcher Sand sollte zur Verfüllung genutzt werden?

    Als Kies soll Bruchstein 32 – 56 mm evt. auch 60 - 120mm genommen werden. Ist diese Größe in Ordnung?

    Als Trennung zwischen Kies und Rasen bzw. Auffahrtspflaster sollen Rasenkantsteine gesetzt werden. Müssen die in ein Mörtelbett?

    Sollte eine Noppenfolie als Schutz vor der Dämmung angebracht werden? Kann nicht darauf verzichtet werden, wenn der Sand und Kies vorsichtig eingebracht werden? Wie geschrieben; das Ursprungsgebäude ist ordentlich abgedichtet. Es geht hier nur um den Feuchteschutz des Sockelputzes.
     
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  3. Gwenny

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    ...habe mich weitergebildet.
    In den Weiterbildungsunterlagen steht drin: "Bis in eine ausreichende Tiefe muss der Unterbau des Kiesbetts aus einem gut wasserdurchlässigen Kiesmaterial (Körnung ca. 8/16mm ohne Feinanteile) bestehen." Somit fällt entgegen #1 der Sand schon mal weg. Bleibt aber noch die Frage nach der ausreichenden Tiefe....?
    Heißt Körnung ca. 8/16mm, "Kies 8-16mm" ODER "8mm oder 16mm"?
    Wird sowas auch lagenweise verdichtet? Wenn ja, womit?
     
  4. #3 tkoehler78, 12. Juni 2014
    tkoehler78

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    Hallo Gwenny,
    Kies 8/16 bedeutet, dass es sich um ein Gesteinsgemisch aus Rundkorn (runde Steine) handelt, welches Steine enthält, die VON 8 mmm BIS 16 mm groß sind.
    Verdichten kannst Du so ein Gemisch nur schlecht, da es keine Feinanteile enthält. Fest anreten sollte bei Deinem Vorhaben aber ausreichen.
     
  5. Gwenny

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    Okay, Danke. Und was bedeutet "ohne Feinanteile"?

    Muss es denn wirklich 8/16mm sein oder reicht auch Mauersand 0-2mm? Denn es geht doch um eine schnelle Wegleitung des Wassers vom Sockel. Die Ableitung ist aber sicherlich auch abh. vom Unterbau (also der Teil, auf dem der Kies aufgebracht wird).
    Wenn der Unterbau z.B. lehmig ist, wäre Kies 8/16mm doch nachteilig, da sich das Wasser auf dem lehmigen Unterbau staut. Bei Mauersand würde das Wasser doch gleichmäßiger fließen.
    Oder ist meine Denke quatsch?
     
  6. #5 wasweissich, 20. Juni 2014
    wasweissich

    wasweissich Gast

    Ja......
     
  7. Gwenny

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    gegen eine Erklärung habe ich nichts einzuwenden
     
  8. #7 gunther1948, 20. Juni 2014
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    hallo
    gwenny die spezialistin im bef im abgreifen von oneline-planungen.
    :respekt

    gruss aus de pfalz
     
  9. Gwenny

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    man wird zwar gerne als Spezialist bezeichnet......aber wie du das meinst........wohl nicht so toll:cry

    Das wird ja alles vom GaLa-Bauer gemacht. Nur der eine sagt so und der andere so. Und ich mache mir eben auch Gedanken. Wills ja nur verstehen. Schließlich bezahle ich es auch.

    Außerdem kann sich das Ja von wwi auch auf "Muss es denn wirklich 8/16mm sein oder reicht auch Mauersand 0-2mm?" beziehen....
     
  10. #9 wasweissich, 20. Juni 2014
    wasweissich

    wasweissich Gast

    nein ,

    darauf :
    8/16 vielleicht nicht unbedingt , aber 0/2 auf keinen fall .....
     
  11. #10 gunther1948, 20. Juni 2014
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    hallo
    ja.
    wenn lehm dann sieht der aufbau anders aus oder andersrum wenn keller dann ist lehm für die verfüllung ungeeignet.

    gruss aus de pfalz
     
  12. Gwenny

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    Och mann, ich lese hin und her und jeder Gala-Bauer sagt was anderes. Was empfiehlst du denn? Den arithmetischen Mittelwert??? :winken
     
  13. Gwenny

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    es wird jetzt gewaschener Kies 2-8mm genommen. Zufrieden?
     
  14. tanzbaer

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    Warum? Weil sich Lehm je nach Beschaffenheit schwer/nicht verdichten lässt oder aus einem anderen Grund? Ich hätte jetzt gedacht, dass Lehm den Vorteil hätte, dass der ordentlich wasserundurchlässig ist, also Wasser von oben und von der Seite dann eher von meinen Kellerwänden weghält als hinführt, es als nicht die gefürchtete Badewanne gibt. Drainage ist ja da, dann sollte wenn fachgerecht ja auch eine senkrechte Abführung an / in der Perimeterdämmung sein, die dafür sorgt, dass dann doch noch vorhandenes Wasser nicht an der Wand landet sondern im Drainrohr landet.

    Oder übersehe ich als Laie hier was?
     
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  16. tanzbaer

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    Stell dir ne Box vor. Kipp alle Steine rein die > 32mm sind (Sieblinie 32). Da bleibt viel Luft und Wasser kann durch. Mehr 32er Steine bekommst Du da aber nicht mehr rein. Aber Steine mit Sieblinie 16 (16mm bis 32mm, die 32er sind ja vorher schon rausgesiebt worden) passen da noch rein. Trotzdem immer noch Luft. Das Spielchen kannst Du mit halbierter Sieblinie (8, 4, 2) wiederholen. Nach der 2er Linie hast Du in deiner Box immer noch Platz, allerdings sind die Lücken jetzt kleiner und evtl. nicht mehr direkt nebeneinander, Wasser kommt da also nur noch langsamer durch.

    Jetzt nimmst Du den Rest, also alles kleiner 2mm. Dann gibt es keine Lücken mehr und der Wasserfluss hört auf. Deshalb nimmst Du überall wo Wasser dauerhaft gut durch soll ein Gemisch in dem die Feinanteile nicht enthalten sind. 8/16 oder 16/32 kenne ich z.B. als üblich für Drainagen.
     
  17. Gwenny

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    tanzbaer, vielen Dank für die Erklärung.
    Wie oben geschrieben; das Ursprungsgebäude ist ordentlich abgedichtet. Es geht hier nur um den Feuchteschutz des Sockelputzes, also im Endeffekt 20cm mit Dichtschlämme versehener Putz der mit Kies 8/16 oder 2/8 in Kontakt ist....und der eine sagt "nimm das" und der andere "nimm jedes"....
     
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