Anschluss Verbundsteine und Terrassenplatten an Fassade

Diskutiere Anschluss Verbundsteine und Terrassenplatten an Fassade im Außenanlagen Forum im Bereich Rund um den Garten; Hallo zusammen. Ich hab mal eine Frage betreffend die Zuständigkeiten beim Terrassenbau. Der Fall ist Folgender.... Es wurde eine Terrasse...

  1. #1 Gartenmatz, 20. April 2015
    Gartenmatz

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    Hallo zusammen.
    Ich hab mal eine Frage betreffend die Zuständigkeiten beim Terrassenbau.
    Der Fall ist Folgender....
    Es wurde eine Terrasse angelegt werden in üblichem Aufbau ( Schotter Splitt, Terrassenplatten )
    Tritt nach Außen etwa 15 cm tief.
    Der Verputz geht runter bis auf die Schiene, die der Verputzer angebracht hat.
    Terrassenoberkante geht bis Oberkante der Schiene, also NICHT über den Putz.
    Der Kunde verlangt nun dass wir die Platten an der Schiene vorbei nochmal ausbauen, damit der Verputzer seine Isolierung aufbringen kann.
    Es soll ca. 15 cm über der Schiene eine zementschlämme auf den Putz und die nochmal überstrichen werden.
    Die Schiene will er mitstreichen und deshalb wären wir verpflichtet platten rein und raus zum Nulltarif zu leisten.
    Habt ihr da Einblick wie sich das verhält ?
    Die Platten liegen definitiv UNTER der Putzkante.


    Kann mir da einer weiterhelfen ?


    Viele Grüße
    Matz
     
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  3. #2 RingoStar, 20. April 2015
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    Da wirst du um den Ausbau nicht herum kommen.

    RINGO
     
  4. #3 wasweissich, 20. April 2015
    wasweissich

    wasweissich Gast

    ringo , und warum ?

    sicher wird er sie ausbauen und wieder einbauen , aber warum kostenlos ?

    hat der auftraggeber gesagt , lass die platten weg , der putzer muss da noch dran ?
     
  5. #4 RingoStar, 20. April 2015
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    Wie willst du sonst im eingebauten Zustand die Isolierung aufbringen? Kannst du mir das mal erklären? Und wo steht von mir geschrieben das er das umsonst machen soll?

    RINGO
     
  6. #5 Halbwissender, 20. April 2015
    Halbwissender

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    Ersteinmal "isoliert" ein Elektriker, der Rest ist Abdichter.

    Nach bisher geltender Rechtsprechung hat der GALA Bauer dies zu prüfen und wenn kein Feuchteschutz / Abdichtung vorhanden ist zu fragen (gelingen des Gewerkes). Ansonsten haftet der Gala Bauer:

    OLG Koblenz, 23.12.2014 - 3 U 814/14
    Amtlicher Leitsatz:
    1. Ein Werkunternehmer, der bei der Herstellung von Außenanlagen an einem Gebäude und Erstellung eines Spritzschutzstreifens Erdreich, Schüttgüter und Beton gegen den zum Teil nicht abgedichteten Sockel schüttet und einbaut, muss gegen die vorgesehene Ausführung Bedenken anmelden, wenn das Gebäude keine Abdichtung auf dem Putz aufweist.
    2. Grundsätzlich muss jeder Werkunternehmer, der seine Arbeit im engen Zusammenhang mit der Vorarbeit eines anderen auszuführen hat, prüfen und geeignete Erkundigungen einziehen, ob diese Vorarbeiten, Stoffe oder Bauteile eine geeignete Grundlage für sein Werk bieten und keine Eigenschaften besitzt, die den Erfolg seiner Arbeit in Frage stellen können. Der Rahmen dieser Verpflichtung und ihre Grenzen ergeben sich aus dem Grundsatz der Zumutbarkeit, wie sie sich nach den Umständen des Einzelfalls darstellt. Was hiernach zu fordern ist, bestimmt sich nach dem von dem Unternehmer zu erwartenden Fachwissen, nach seiner Kenntnis vom Informationsstand des Vorunternehmers und überhaupt durch alle Umstände, die für den Unternehmer bei hinreichend sorgfältiger Prüfung als bedeutsam erkennbar sind. Kommt er seinen hiernach bestehenden Verpflichtungen nicht nach und wird dadurch das Gesamtwerk beeinträchtigt, so ist seine Werkleistung mangelhaft (in Anknüpfung an BGH, Urteil vom 8. November 2007, VII ZR 183/05,BGHZ 174, 110 = ZfIR 2008, 495 (m. Anm. Hildebrandt, S. 500) =ZIP 2008, 273, [BGH 08.11.2007 - VII ZR 183/05] dazu EWiR 2008, 301 [BGH 08.11.2007 - VII ZR 183/05] (Moufang), Urteil vom 12. Dezember 2001, X ZR 192/00, NJW 2002, 1565, OLG Koblenz, Beschluss vom 14. Oktober 2014, 3 U 372/14).
     
  7. #6 wasweissich, 20. April 2015
    wasweissich

    wasweissich Gast

    ringo ,ringo

    lesen solltest du die fragen , zu denen du deine unqualifizierten komentare abgibst , schon noch ......
     
  8. #7 RingoStar, 20. April 2015
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    Jaja.. wie üblich. Deine Methode ist bekannt und durchschaubar.
     
  9. #8 wasweissich, 20. April 2015
    wasweissich

    wasweissich Gast

    damit du nicht überfordert wirst ,durch den langen text , hier der wichtige satzteil....
     
  10. #9 Halbwissender, 20. April 2015
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    Wenn zu erkennen gewesen wäre das keine Abdichtung / Feuchteschutz vorhanden war und keine Bedenken (Prüf und Hinweispflichten) angemeldet wurden, dann wäre das entsprechend des Urteils zum Nulltarif zu erledigen.
     
  11. RingoStar

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    So schaut's aus Halbwissender.
     
  12. #11 wasweissich, 20. April 2015
    wasweissich

    wasweissich Gast

    ja wenn ....
     
  13. #12 Halbwissender, 20. April 2015
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    Und nun muss der TE erkennen OB er so vorgegangen ist und wenn ja auch den Ar*** in der Hose haben das durchzuziehen. Wenn nicht? Dann hat er zumindest was gelernt.
     
  14. #13 Gartenmatz, 26. April 2015
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    DSC_0084.jpg

    Auch hier mal ein Bild.
    Man sieht sehr schön die Abschlussleiste. Deren Oberkante ist etwa 1 cm ÜBER unseren Platten.
    Geht uns das dann noch was an wenn der Maler meint er muss da drunter ?

    Matz
     
  15. #14 Halbwissender, 26. April 2015
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    Ist doch erkennbar kein Feuchteschutz da... sicher hätte er das gemusst und der Gala-Bauer wissen / hinterfragen müssen.
     
  16. #15 Gartenmatz, 26. April 2015
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    Klar ist keiner da...
    Nur wo unsere Platten liegen muss doch auch keiner hin.... oder ?

    Ich denke das Strackohr von Maler war zu faul zum Abkleben.

    Matz
     
  17. reezer

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    Kompetenz obsiegt schlussendlich immer
     
  18. #17 Gartenmatz, 26. April 2015
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    Was für ein Spruch....:-)

    Beim Flachdach isses Dach flach......
     
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  20. #18 Halbwissender, 26. April 2015
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    Nicht verstanden? Der Feuchteschutz muss AUF den Sockelputz, (eigentlich) von 5 cm über OK Gelände bis nach unten in DEINEN Pflasteraufbau und dort entweder an die bauwerksabdichtung angeschlossen werden oder auf die unbeschichtete Perimeterdämmplatte geführt werden.

    Was sollte der Maler damals abkleben? Das Erdreich?
     
  21. #19 Gartenmatz, 26. April 2015
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    hm... ok
    Ich dachte eben Die Metallschiene sei der Anschluss an die Abdichtung.
    Denn auf eine glänzende Metalloberfläche eine zementadbichtschlämme aufzubringen halte ich eigentlich für ein Unding.
    Er hats gemacht .. 2 mal eingepinselt und gerollt, dann Farbe drauf.
    An einigen Stellen ist die Schicht schon beim Trocknen oberhalb der Schiene gerissen.
    Ich bin immer noch nicht sicher ob das so gehört....
    Der Riss ist genau Oberkannte Schiene..... und nein... die Platte berührt die Wand NICHT.

    Matz DSC_0114.jpg
     
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