Anschluss Wand/Dach

Diskutiere Anschluss Wand/Dach im Holzrahmenbau / Holztafelbau Forum im Bereich Neubau; Geplant ist ein Holzrahmenbau mit Aufdachdämmung. Bei der Ausbildung der Attika und dem Anschluss zwischen Wand/Dach gibt es nun 2 Meinungen von...

  1. gonz123

    gonz123

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    Geplant ist ein Holzrahmenbau mit Aufdachdämmung. Bei der Ausbildung der Attika und dem Anschluss zwischen Wand/Dach gibt es nun 2 Meinungen von Architekt/Zimmermann. Variante a) wäre dem Zimmermann vom Aufbau einfacher. Ist dieser Aufbau hinsichtlich Feuchtigkeitsentwicklung akzeptabel, oder ist da Variante b) sinnvoller, oder beides schlecht?

    Den Anhang Dachanschluss.pdf betrachten

    An die Administratoren: ich bitte höflichst nicht erneut aufgrund meiner fehlenden Berufsbezeichnung den Beitrag zu schließen. Ich kann die Berufsbezeichnung nicht selber ändern, und PN an Admin blieb ohne Reaktion. Bitte also Beruf in "Hausmann" ändern (oder falls das nicht zählt in "Bankkaufmann").

    Danke vorab.
     
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  3. Gast036816

    Gast036816 Gast

    ich halte variante b für ungeeignet, da der 'dampfdruck' des dachaufbaus hinter die holzfaserdämmplatte geleitet wird und dort auskondensieren kann. ich würde dem vorschlag des zimmermanns folgen.
     
  4. Elopant

    Elopant Gast

    Ich würde auch Variante a bevorzugen, Hauptvorteil Beitrag #2 und die Attika ist nach dem Aufbringen der Dampfsperre vor Witterungseinflüssen geschützt.
     
  5. Inkognito

    Inkognito Gast

    Ganz kurz, damit wir nicht aneinander vorbei reden - der Dampf muss da bleiben, wo die Wärme ist. Bei Variante A könnte zwischen der OSB-Dampfbremse der Innenwand (5) und der Folie (2) Dampf bis an die Innenseite der Attika gelangen.
    Die Dampfbremsebene muss ununterbrochen durchgeführt werden, somit wäre Variante B schon eher geeignet - wobei ich hier eigentlich (5) an (1) bzw. (2) anschließen würde.
     
  6. gonz123

    gonz123

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    Genau das ist bei Variante a) der Diskussionspunkt. Durch die OSB (5) geht laut Architekt auch noch Dampf durch, der dann ggfs. zwischen (8) und (2) kondensiert. Oder weicht das dann alles Richtung Holzfaserplatte aus?

    Auf die Holzfaserplatte (9) kommt übrigens eine hinterlüftete Holzfassade drauf, falls dies noch relevant ist...
     
  7. H.PF

    H.PF

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    Ich würde auch A bevorzugen. Ist vom Bauablauf her effektiv das Sicherste. Das mit den Auskondensieren halte ich eher nicht für ein Problem, dafür ist das zu Diffusionsoffen nach Aussen...
     
  8. neoplan

    neoplan

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    bei variante A wird der an der zur Attika hochziehenden dampfSPERRE anliegende diff.dampf bei kältest-fall den Taupunkt unterschreiten ( da temp dampfsperre dort = aussen-temp ), dh.Kondensat / wasser / eis in Umgebung von osb und holz. ? sinn / zweck / nutzen ?
     
  9. Kalle88

    Kalle88

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    Was darf man denn unter diffusionsoffen verstehen? Welches Material und was kommt noch oben drauf?
     
  10. Inkognito

    Inkognito Gast

    Ich verstehe das Problem nicht die Dampfbremsebene der Decke über OG mit der Dampfbremsebene der Wand zu verbinden.
     
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  12. mls

    mls Bauexpertenforum

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    zu einfach? ;)

    trotzdem das ja sooo einfach aussieht, ich nehme lösung c,
    da sind alle (!) bauteile dargestellt, auch tragende ..
    dann kann mal schauen :)

    bei der z-variante wünsch ich viel spass mit dem folienhochzug:
    irgendwo gibts sparrenköpfe, die wo aufliegen? eben.
     
  13. Kalle88

    Kalle88

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    Aber Markus, dass ist doch eine übliche vorgehensweise? Immerhin ist das hier n Flachdach, siehe die Gefälledämmung und da ist entsprechend eine Wanne auszubilden. Wenn ich mich nicht irre steht das auch in unsere Statuten drin. Von daher fällt B. eh flach, denn wie diff. offen sind die handelsüblichen Abdichtungprodukte im Flachdachsektor?

    Strenggenommen ist die Betitelung diff. offen schon Kundenverarsche. Ne HWF-Platte ist mitm sd-Wert von 2 ja nun auch nicht diff. offen. Ja selbst die tollen USB vereisen bei zu viel Feuchtigkeit...
     
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