Anschlussfinanzierung - aber wie?

Diskutiere Anschlussfinanzierung - aber wie? im Baufinanzierung Forum im Bereich Rund um den Bau; Hallo, habe ein EFH (Marktwert 250.000 EUR) im Jahr 2003 erbaut und hierzu zwei Annuitätendarlehen aufgenommen (85.000 EUR auf 10 Jahre fest...

  1. haaber73

    haaber73

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    Hallo,

    habe ein EFH (Marktwert 250.000 EUR) im Jahr 2003 erbaut und hierzu zwei Annuitätendarlehen aufgenommen (85.000 EUR auf 10 Jahre fest bei 1 % Tilgung ohne Sondertilgungsmöglichkeit und 35.000 EUR auf 8 Jahre fest bei variabler Tilgung und jederzeitiger unbegrenzter Sondertilgungsmöglichkeit). Das Darlehen 2 (35.000 EUR) ist inzwischen komplett zurückgezahlt; von Darlehen 1 sind noch ca. 80.000 EUR abzuzahlen - die Zinsbindung endet im August 2012.

    Für mich stellt sich nun die Frage, wie ich bzgl. der Anschlussfinanzierung am besten vorgehe. Eine komplette Abzahlung in einer Summe kommt (leider) nicht in Betracht - so viel Geld kann ich bis dahin kaum sparen; allerdings bin ich bei derzeitigen Lage (mntl. 450 EUR für Darlehen 1) in der Lage und gewillt noch einige hundert Euro zu sparen.

    Wer kann mir Ratschläge geben, wie ich am effektivsten vorgehe? Wieder ein Annuitätendarlehen oder ggf. mal einen Bausparvertrag in Erwägung ziehen, den man jetzt mit hoher Sparrate abschließt? Entscheidend ist für mich nicht so sehr die monatliche Belastung sondern in erster Linie ein möglichst geringer finanzieller Gesamtaufwand zur vollständigen Tilgung...

    Danke,

    haaber73
     
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  3. crax

    crax

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    Die EnEV garantiert keine Wirtschaftlichkeit
    Hallo zusammen,

    @ haaber73:

    Glückwunsch! In dieser Lage ist nicht jeder Kreditnehmer. BSV sind wegen der rel. hohen Gesamtkosten meist nicht die erste Wahl, zu mal bis 2012 ja nicht mehr viel Zeit ist. Weiterhin ist der konkrete Zuteilungstermin nicht garantiert. Besonders ungünstig sind meist sog. Vorausdarlehen der BSK, die später von Bauspardarlehen abgelöst werden.
    Ganz anders würde es aussehen, wenn Du vorhast in 12 Jahren zu bauen. Da würde sich etl. ein BSV rechnen, da wir momentan rel. niedrige Marktzinsen haben.
    Es kommt im Einzelfall immer auf eine konkrete Berechnung an!
    In Deinem Fall würde ich separat mit einem Banksparplan soviel wie möglich ansparen, und 2012 sehen, was noch in die Prolongation gehen muß.

    mfg crax
     
  4. R.B.

    R.B.

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    Ein BSV dürfte hier nicht von Vorteil sein. Die Besparzeit ist zu kurz und somit käme dann wohl eine Zwischenfinanzierung zum Tragen, die üblicherweise nicht gerade mit den besten Konditionen verbunden ist. Das ruiniert den Vorteil der niedrigen Zinsen die für Kurzläufer angeboten werden.
    Man könnte so ein Beispiel durchrechnen, ich bin mir aber ziemlich sicher, daß ich mit meiner obigen Einschätzung nicht völlig daneben liege.

    Ich würde mal folgende Strategie überlegen.

    1. Forward Darlehen auf 2012 zur Zinssicherung
    2. Ansparen mit den banküblichen Produkten (Sparplan, GM Konto o.ä.)

    Die Zinsen auf solche Sparprodukte sind momentan nicht gerade berauschend, aber dafür sind ja auch die Kreditzinsen niedrig. Das Geld aber nicht in irgendwelchen spekulativen Papieren ansparen. Auch wenn man unterstellen könnte, daß diese im Wert steigen, so hat bei Dir die Sicherheit höchste Priorität.
    Wegen der zu erwartenden Zinserträge vorab mit dem StB sprechen. Die Zinsen auf den o.g. Sparplan dürften noch kein Problem sein, aber wenn noch andere Zinserträge vorhanden sind, dann müsste man überlegen ob und in wieweit man hier steuern muss.

    Gruß
    Ralf
     
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