Anschlussfuge Dach/Wand - optisch ansehnliche Lösung gesucht

Diskutiere Anschlussfuge Dach/Wand - optisch ansehnliche Lösung gesucht im Trockenbau Forum im Bereich Neubau; Hallo zusammen, bei unserem Neubau befindet sich das Dachgeschoss in den letzten Zügen. Die Decken wurden mit Gipskartonplatten verkleidet,...

  1. #1 MichaGue, 29. Mai 2012
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    Hallo zusammen,

    bei unserem Neubau befindet sich das Dachgeschoss in den letzten Zügen. Die Decken wurden mit Gipskartonplatten verkleidet, gespachtelt und anschließend mit Malervlies tapeziert. Als Abschluss wurde das Malervlies weiß gestrichen.

    Das Mauerwerk wurde erst mit Rotkalk Grund verputzt. Als Abschlussbeschichtung wurde 2-lagig Rotkalk Filz 1 (weiß) aufgebracht. In den Ecken (Übergang zur Gipskartondecke) wurden Schienen gesetzt, so dass nun eine Schattenfuge zu sehen ist.

    Im Anhang ist ein PDF mit schematischer Grafik und Foto zu finden.

    Optisches Problem
    Da die Gipskartonplatten, entgegen der Schiene, nicht 100% gerade sind, schwankt die Schattenfuge in Ihrer Breite. Das optische Erscheinungsbild ist sehr unschön. Irgendwie sieht das Gewerk nicht fertig aus. Laut unserem Bauunternehmen muss man die Fuge so lassen, da sich das Dach bewegen wird. Verschließt man die Fuge gibt es Risse. Mir ist bewusst, dass sich auf Grund der unterschiedlichen Konstruktionen von Wand (gemauert) und Dach (Holz) eine gewisse Bewegung ergeben wird. Auch die Gefahr von Rissen ist mir einleuchtend.

    Allerdings ist das optische Erscheinungsbild sehr ernüchternd wenn man bedenkt, dass es sich um einen Neubau handelt. Gibt es eine Lösung, mit der die optischen Ansprüche und die technischen Belange (Bewegung der Konstruktionen) gelöst werden können?

    Vielen Dank.

    Gruß Michael
     

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  3. #2 Gast943916, 30. Mai 2012
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    Gast943916 Gast

    ich denke hier wurde bei der Unterkonstruktion der GK Verkleidung sehr nachlässig gearbeitet, in dem jetzigen Ausbaustadium sehe ich keine Möglichkeit, ohne größeren Aufwand, was zu ändern.
     
  4. #3 MichaGue, 30. Mai 2012
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    @Gipser,

    vielen Dank für Deine Rückmeldung. Für mein Verständnis, was bedeutet "sehr nachlässig gearbeitet"? Gibt es eine Chance eine optische Korrektur durchzuführen (z.B. eine Dehnfuge mit Acryl), damit die Fuge nicht so deutlich sichtbar ist?

    Vielen Dank.

    Gruß Michael
     
  5. #4 Gast036816, 30. Mai 2012
    Gast036816

    Gast036816 Gast

    das problem ist der umgang mit den toleranzen - in planung und ausführung. die toleranzen gehen wohl eher vom putz aus. eine schattenfuge im klassischen sinn kann ich nicht erkennen, allenfalls eine fuge, bei der versucht wurde auf null zu arbeiten. wenn hier eine schattenfuge hergestellt werden soll, dann sollte die fuge mindestens 8 - 10 mm breit und so tief wie die gk-platten sein.

    die alternative ist acryl und dann immer ausbessern, bis die dachkonstruktion durchgetrocknet ist, halte ich jedoch für eine schlechte lösung, bestenfalls ist es eine notlösung.
     
  6. #5 Marius 666, 31. Mai 2012
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    hallo

    Also habe so ein Problem mit einem kleinen Stuckprofil schon mal behoben (nur an der Decke geklebt und Klebeband an der Wand). Gleitet in sich und nix zu sehen ;)


    seavas
     
  7. #6 MichaGue, 1. Juni 2012
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    Hallo zusammen,

    vielen Dank für die Tipps.

    Wie hätte denn eine fachgerechte Umsetzung aussehen müssen? Danke.

    Gruß Michael
     
  8. Peeder

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    Meiner meinung nach erst der Putz, dann der Trockenbau. Im Trockenbau eine Schattenfuge sauber auszubilden ist kein Problem.

    Ansonsten stimme ich mit Rolf überein.

    Nach einer gewollten Schattenfuge sieht das nicht aus. Eher der klägliche Versuch, des anarbeiten an den Gipskarton.

    Dabei wäre eine einfache Trennung mit eien Band einfacher gewesen, als eine Anputzschiene.


    Peeder
     
  9. MichaGue

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    Hallo zusammen,

    im Grunde war der Ablauf auch wie vorgeschlagen.

    1.) Mauerwerk
    2.) Grundputz Rotkalk aufgebracht
    3.) Trockenbauplatten an der Decke im Dach angebracht
    4.) Oberputz (Mamorit Filz 1) auf die Wände aufgebracht. Und hier ist auch das im 1. Posting genannte Problem entstanden. Als Anschluss des Oberputzes an die Trockenbauplatten wurde eine Schiene gesetzt. Im Prinzip ist der Ansatz ja nicht schlecht, da auf Grund der zu erwartenden Bewegung des Daches eine saubere Trennung zwischen Oberputz und Trockenbauplatten wünschenswert ist. Leider sind die Trockenbauplatten nicht 100% gerade, die Schiene aber schon. Diese "Wellen" sieht man jetzt sehr deutlich in der Fuge.

    Wäre es nicht sinnvoller gewesen, anstelle der Schiene z.B. ein Trennfix zur Bauteiltrennung zu verwenden? Besteht die Möglichkeit hier nachzuarbeiten?

    Vielen Dank.

    Gruß Michael
     
  10. Peeder

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    ich denke, nein.
    Nicht ohne großen Aufwand.


    Peeder
     
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  12. MichaGue

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    Auf meinen Hinweis des Trennfix kam von meinem Bauunternehmen die Rückmeldung, dass dieses für Rotkalkputz nicht zugelassen ist? Kann mir jemand erklären warum?

    Danke.
     
  13. #11 Gast943916, 18. Juni 2012
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    nöö,
     
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