Anzahl Tilgungsänderung

Diskutiere Anzahl Tilgungsänderung im Baufinanzierung Forum im Bereich Rund um den Bau; Hallo, wir wollen eine Sollzinsbindungsfrist von 20 Jahren abschließen, anf. Tilgung bei 2%. Der Zinssatz bei den verschiedenen Angeboten ist...

  1. Gwenny

    Gwenny

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    Hallo,

    wir wollen eine Sollzinsbindungsfrist von 20 Jahren abschließen, anf. Tilgung bei 2%.
    Der Zinssatz bei den verschiedenen Angeboten ist abh. von der Anzahl der Anpassungen der Tilgungshöhe während der Zinsbindung. Die Anzahl reicht dabei von 2x Anpassung möglich während der Zinsbindung bis zu jährlicher Anpassung.

    Was haltet ihr für sinnvoll? Reicht 2x in 20 Jahren oder darfs auch ein bischen mehr sein? Schließlich können ja in 20 Jahren immer mal finanzielle Einschnitte (z.B. Arbeitslosigkeit, neues Auto) auftreten, so dass man die Tilgung minimieren bzw. danach wieder erhöhen möchte.

    Danke und Gruß,

    Gwenny
     
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  3. DrFaustus

    DrFaustus

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    Da passt eine Antwort wie die Faust aufs Auge: Kommt drauf an...

    Wie hoch ist denn der Unterschied im Zinssatz?
    Wie knapp ist das Darlehen denn kalkuliert? Es gibt Leute die müssen trotz neuem Auto nicht anpassen.

    Mir persönlich würde 2mal reichen. Aber das ist persönliches Befinden und heißt gar nichts.

    Außerdem: Das Darlehen ist nach 10 Jahren ohne weiteres kündbar wie jedes Privatdarlehen. Die Bank gibt dir also 20 Jahre Zinsbindung. Wenn du nach 10 Jahren im Lotto gewonnen hast oder die Zinsen gesunken sind (ja das geht!) kannst du ganz einfach kündigen und gut ists. Allerdings nur einmal und nur nach 10 Jahren!
     
  4. touchi

    touchi Gast

    Sicher das es 2 x in 20 Jahren sind und nicht 2 x im Jahr ?

    Touchi
     
  5. driver55

    driver55

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    ...wat soll dat denn bringen?
    Auch wenn ich dieses Angebot nicht kenne, sind's zu 99% 2* während der Laufzeit!
     
  6. R.B.

    R.B.

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    2 x pro Jahr, da wird die Bank nicht mitspielen. So eine Vereinbarung wäre auch völlig unsinnig und würde dem Sinn einer langfristigen Immobilienfinanzierung widersprechen. Die Bank wird dann gleich Mehraufwand geltend machen und lässt sich das bezahlen. Entweder durch einen deutlich höheren Zinssatz, oder eine Bearbeitungsgebühr der Änderung.

    Aber wieso sollte man mehrfach während der Zinsbindung die Tilgungsrate wechseln? Gibt es keine SoTi Option? Dann kann man ja die nutzen.

    Gruß
    Ralf
     
  7. touchi

    touchi Gast

    Ja ja hab mich da vertan :)

    2 x in der Zinsbindung ist richtig und für alles andere kann man ja die Sondertilgung nutzen.



    Touchi
     
  8. Torian

    Torian

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    Mal ehrlich: Wenn für die Anschaffung von PKW/whatever die Rate reduziert werden muss dann wird die Hütte nie abbezahlt! Bei uns im Neubaugebiet stehen auch viele große Premium-PKW herum (X5/A6 etc.), da muss man nicht mithalten!

    Bei uns hat eine Bank bei 10 jähriger Zinsbindung eine Änderung pro Jahr angeboten zu dem Zinssatz aus der Werbung! (Beleihungsauslauf nahe 60%). Leider war der Berater/Verkäufer ansonsten eher unfähig :-(
     
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  10. Gwenny

    Gwenny

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    SoTi gibt es auch. Ich verstehe den Hintergrund Deiner Frage. Aber bei meiner Frage geht es ja darum, die Tilgungsrate zu ändern.

    Das habe ich doch gar nicht gesagt. Neuanschaffung eines Autos war ja nur ein Beispiel. Arbeitslosigkeit kann ja auch mal auftreten oder man arbeitet nur noch Teilzeit, weil man seine Eltern pflegt.
     
  11. R.B.

    R.B.

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    Das Ändern der Tilgungsrate ist ja möglich, wie oben schon mehrfach geschrieben. Es bleibt die Frage, warum man das machen sollte. Dafür gibt es doch an sich nur 2 Gründe.

    a.) Einkommen erhöht sich deutlich, man hat mehr Reserven
    b.) Einkommen reduziert sich

    Bei a.) kann man die bisher vielleicht noch nicht genutzte SoTi einsetzen. Damit kann man mehr Geld in den Vertrag bringen als durch Erhöhung der Tilgung.
    Bei b.) wird´s kompliziert, denn die Frage ist, "um wieviel reduzieren sich die Einnahmen?" Fällt ein Einkommen weg? Wie weit is das Darlehen schon getilgt?
    Selbst wenn man die Tilgung um 1% reduziert, dann macht das monatlich nicht so viel aus, dass man davon "leben" könnte. Einnahmeverluste lassen sich somit nicht kompensieren, man kann höchstens für eine kurze Zeit die Schmerzen etwas mildern.

    In meinen Augen wird die Tilgungsänderung völlig überbewertet.

    Nur mal ein Beispiel. Eine typ. EFH Finanzierung, ein bischen EK, ein Teil als Förderdarlehen und sagen wir mal 100T€ als Bankdarlehen. Das Bankdarlehen mit 3,5% Zinssatz und 2% anf. Tilgung.
    d.h. die monatliche Rate beträgt 458,33 €, davon sind gerade mal 166,66 € Tilgungsanteil. Reduziere ich nun die Tilgung auf 1%, dann spart mir das 83,- € pro Monat. Selbst wenn das Darlehen schon 5 Jahre auf dem Buckel hätte, Restschuld dann irgendwas um 90T€, dann könnte man durch Reduzierung der Tilgung um 1% keine 100,- €/Monat einsparen (vermutlich irgendwas um 95,- €/Monat).

    Erfahrungsgemäß ist es doch so, dass eine Finanzierung so tragfähig ist (sein sollte), dass sie Mindereinnahmen von nicht einmal 100,- €/Monat verkraften kann. Ist es so eng, dass die 85 oder 95,- €/Monat notwendig werden, dann hat man noch ganz andere Probleme. Dann stellt sich die Frage, ob man das Darlehen überhaupt dauerhaft bedienen kann. Deswegen mein obiger Kommentar mit den Schmerzen die man nur für kurze Zeit mildern könnte.

    Bei Arbeitslosigkeit oder Pflege der Eltern hat man mit ganz anderen Einkommensverlusten zu kämpfen.

    Gruß
    Ralf
     
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