Asbest in ausgebauter Dachwohnung (in Wänden und Decke)?

Diskutiere Asbest in ausgebauter Dachwohnung (in Wänden und Decke)? im Sanierung konkret Forum im Bereich Altbau; Hallo, da ich demnächst in eine kleine Einzimmer Dachgeschosswohnung ziehe und mich irgendwie das Thema Asbest plagt, wende ich mich...

  1. Peter456

    Peter456

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    Hallo,

    da ich demnächst in eine kleine Einzimmer Dachgeschosswohnung ziehe und mich irgendwie das Thema Asbest plagt, wende ich mich diesbezüglich hilfesuchend an euch:


    Die Wohnung befindet sich in einem Altbau und wurde 1980 ausgebaut. Meine Bedenken wegen Asbest ergaben sich, da dort eine Nachtspeicherheizung vorhanden ist, die aber laut Auskunft von Stiebel Eltron asbestfrei ist.

    Die kompletten Wände sind in Leichtbauweise gehalten. Dies äußert sich darin, dass alle (tapezierten) Wände und Decken hohl klingen.
    Der Boden besteht aus 50x50cm PVC(?)-Fließen. Diese dürften eigentl auch eher kein Asbest enthalten bzw unkritisch sein, oder (Foto im Anhang)?

    Wie sieht es aber mit den Wänden bzw der Decke aus? Aufgrund von gebohrten Löchern, in denen Dübel steckten (die ich herausgezogen habe), weiß ich, dass die Platten Gipsähnlich (weich) sind - also wenn ich es nicht besser wüsste, Rigipsplatten. Aber gab es früher schonmal etwas ähnliches?
    Könnten solche Platten Asbest enthalten?
    In der Decke sind ebenfalls solche Platten verbaut.
    Wurde damals Asbest auch in Privathäusern zur Wärmeisolation eingesetzt? Also z.B. zwischen solchen Platten?

    Wie könnte ich erkennen, ob die Wände und Decke Asbest enthalten? Trifft es zu, dass die Leichtbauplatten, die Asbest enthalten alle hart sind?



    Vielen, vielen Dank für eure Hilfe :bierchen:
     
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  3. Julius

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    Nach allem, was Du bisher geschildert hast (und was nach Lage der Umstände auch anzunehmen ist), sehe ich dort keinerlei Gefahr durch Asbest. Ja, es wird eher gar keiner vorhanden sein.
    Also mehr ein psychisches Problem (zuviel falsche Berichte gelesen?)...
     
  4. Peter456

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    Das klingt ja schonmal gut.
    Also siehst du eher keine potentielle Asbestquelle in der Wohnung - besonders in Wänden bzw Decken, weil ich wollte morgen eigentl diverse Löcher bohren. Da wäre es schon gut zu wissen worein man gerade bohrt.

    Begonnen hatte die Asbestfrage mit dem Nachtspeicherofen. Ich hatte halt gehört, dass diese Geräte oftmals Asbest enthielten. Um dieser Sache nachzugehen, habe ich mich intensiver mit dem Thema auseinandergesetzt...

    Vielen Dank!
     
  5. Peter456

    Peter456

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    Achja: Was mir noch eingefallen ist:

    Im Treppenhaus liegen glaube Floor-Flex Platten. Diese sind auch teilweise gebrochen und irgendwer hat glaube ich versucht die Lücken mit Kleber zu schließen...

    Meint ihr es handelt sich hierbei um Floor-Flex-Platten 33x33cm?

    Ändert das etwas an der Einschätzung der Wohnung?


    Grüße
     
  6. wall

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    Flexplatten musste ich gerade für ordentlich Mehrkosten vorm Abbruch aus einem 60er Jahre Bungalow entfernen lassen. Bei denen sahen die Bruchkanten aber weißlich aus. Passt nicht ganz zu deinem Foto.

    In den 80ern hat man Asbest nicht mehr so locker verarbeitet. Von einer Nachtspeicherheizung kann man auch nicht auf sonstige Asbestverwendung schließen. Die waren eben irgendwann in den 70ern mal so in Mode wie heute die Luftwärmepumpen. Das waren also keine "Asbestfreunde", die sich so was aufgestellt haben, eher Sparbrötchen.

    Schau dir mal an, welche Grenzwerte heute an Asbestfasern pro m3 Atemluft erlaubt sind. Und dann, wie viele Personen tatsächlich auf Basis von Asbest erkrankt sind. Verglichen damit, wie das Thema hochgebauscht wird, finde ich die Zahl der Betroffenen recht niedrig, würde wesentlich mehr Betroffene erwarten. (Jeder Erkrankte ist natürlich zuviel, bitte nicht falsch verstehen.)

    Mit der Asbestpanik können viele halt gutes Geld verdienen ...
     
  7. Peter456

    Peter456

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    Danke für deine Antowrt!

    Ich habe gestern nochmal ein paar Fotos gemacht und in der Ritze neben einer Tür könnte man einen Blick auf das Innenleben einer Innenwand erhaschen.
    Dabei sieht es so aus, als ob die Wand außen aus einer dünnen Schicht Gips und Innen aus einer Art Holz besteht - kann das sein? Oder kann es sich bei dem "Holz" um irgendeinen Asbeststoff handeln?

    Und noch eine Frage:
    In der Wohnung riecht es ziemlich Intensiv nach Zigarettenrauch/Moder. Ich habe zwar alle Wände gestrichen und mehrmals gut geputzt, allerdings will der Geruch nicht wirklich verschwinden. Ich glaube, dass er in der Nachtspeicherheizung gespeichert sein könnte - habt ihr vielleicht einen Tipp was man dagegen machen kann?


    Vielen Dank!
     
  8. Peter456

    Peter456

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    Ich bins nochmal: Mit einer letzten finalen Bitte um euren Rat:

    Ich habe heute Löcher in die Decke gebohrt und bin dabei auf ein mir unbekanntes Material gestoßen.
    Wisst ihr was das ist?
    Unterhalb dieses komischen Materials findet sich eine ca. 2cm dicke Gips/Putzschicht.

    Die Faserstruktur des unbekannten Materials gibt mir zu denken. Könnte darin eventuell Asbest enhalten sein?

    Vielen Dank für eure Hilfe :)
     
  9. Peter456

    Peter456

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    Achja: Zum Größenvergleich:

    Das Bohrloch hat einen Durchmesser von ca. 12mm.


    Kann es sich bei dem Material vielleicht um Holzwolle-Leichtbauplatten handeln?


    Grüße
     
  10. KATMat

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    Ja

    und in Wänden und Decken wurde kein schwach gebundener Asbest verbaut.
    Die richtige Antwort wurde im ersten Beitrag gegeben.
    Und den Quatsch von wall am besten schnell vergessen.
     
  11. Peter456

    Peter456

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    so wie es aussieht wurde dann aber ja gar kein (auch kein stark gebundener) Asbest verbaut, oder?

    also meinst du auch nciht dass diese gebrochenen Fußbodenplatten Asbest-Flexplatten sind?


    vielen Dank!
     
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  13. Jonny

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    heraklith oder hier auch gern als Sauerkrautplatten bezeichnet.

    Grüsse
    Jonny
     
  14. KATMat

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    Sieht aus

    wie Weich-PVC-Platten ohne Asbest (meistens). Aber man kann es definitiv mit dem Auge nicht sehen. Allerdings sind auch Flexplatten im Normalgebrauch unproblematisch.
     
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