Aufbau Fußboden mit KWL-Anlage

Diskutiere Aufbau Fußboden mit KWL-Anlage im Lüftung Forum im Bereich Haustechnik; Hallo zusammen, nach unserer aktuellen Planung haben wir in unserem zukünftigen Heim folgenden Aufbau im EG (ohne Keller): 1,5 cm Parkett 6,5...

  1. danielc

    danielc

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    Hallo zusammen,

    nach unserer aktuellen Planung haben wir in unserem zukünftigen Heim folgenden Aufbau im EG (ohne Keller):
    1,5 cm Parkett
    6,5 cm Zementfließestrich inkl. Fußbodenheizung und Folien-Noppenplatte
    5,0 cm EPS Dämmung
    0,1 cm Bitumen Alujet Floorjet Reflex
    10 cm Zementfließestrich Bodenplatte
    30 cm Schaumglasschotter

    Wir überlegen aktuell, uns zusätzlich eine KWL-Anlage anzuschaffen und unser Heizungsbauer meinte kurzerhand, dass er Flachkanäle verwenden würde und an den entsprechenden Stellen einfach die 5cm Dämmung ausgespart wird. Ist das die gängige Methodik? Kühlen die Rohre durch die Bodenplatte dann nicht zu schnell ab? Wenn es nach mir ginge, würde ich die Rohre von allen Seiten mit Styropor ummanteln?! Oder mach ich mir da unnötig Gedanken und er hat recht?! Bei meiner Methodik würde ich dann natürlich nicht mit 5 cm auskommen und ich wüsste auf Anhieb nicht, wie ich die Lüftungsrohre befestige (müsste man das überhaupt?!).

    Ich wäre über ein paar Hinweise sehr dankbar

    Viele Grüße
    Daniel
     
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  3. tgaeb01

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    Eine gute Entscheidung, hoffentlich mit WRG!
    Die Überlegungen sind nicht verkehrt! Ohne Rund-um-Dämmung treten Temperaturverluste auf, insbesondere bei der Zuluft. Die KWL wird hierdurch weniger effizient.
    Bei EG Decken ist das weniger wichtig, da die Angrenzungen meist beheizte Räume sind. Hier ist das jedoch anders.
    Wichtig ist ein Luftmengenplan, wo die raumweise Luftmengen (Luftwechsel nach 1946-6, hygienisch) exakt definiert sind.
    Bei modernen, gut gedämmten Gebäuden haben die raumweisen Luftmengen erheblichen Einfluß auf die Raumheizlasten und damit auf die Dimensionierung einer FBH.
    Eine Heizlastberechnung ohne Berücksichtigung der raumweisen Luftmengen, taugt daher Nichts.
     
  4. H.PF

    H.PF

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    deine Aufbauhöhe passt nicht, du hast dann keinen Trittschallschutz mehr drin. Du brauchst da locker ein paar Zentimeter mehr an Aufbauhöhe. Ich schätze mal mit so 5 cm solltest du eventuell hinkommen...
     
  5. feelfree

    feelfree Gast

    OT: 10cm Bodenplatte???? Wirklich?
     
  6. feelfree

    feelfree Gast

    Und noch was: Warum sollen denn die Flachkanäle in den Fußbodenaufbau des EG rein? Ich hätte sie eher in der EG Decke (und damit im Fußbodenaufbau des OG) verortet.
     
  7. danielc

    danielc

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    Danke schonmal für die Antworten.

    Danke nochmal für den Hinweis. Ich werde mal schauen, ob ein Vertreter von Zehnder hier mal vorbeikommt und sich das alles anschaut - lt. Heizungsbauer können die die gesamte Planung machen.

    Also in etwa 2-3 cm jeweils unterhalb und oberhalb der Lüftungsrohre oder nur überhalb?

    Viele Grüße
     
  8. Kater432

    Kater432

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    Das ist mir so auch aufgefallen, bissel dünne, oder ;-)
    Also ich würde genauso die Lüftungsleitungen für das EG auf der OG Decke im Bodenaufbau verlegen und dann als Deckenventil. Die Bodenventile sagen mir eh nicht so zu. Da kann Dreck reinfallen, Wasser reinkippen, Schränke werden verstellt, sollen dann evtl. an der Position stehen usw.
     
  9. Gwenny

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    Wir haben auch Bodenauslässe für die Zuluft. Die Flachkanäle auf der Bodenplatte haben alle 30mm Styropor drunter, soll laut Hersteller reichen. Allerdings haben wir 12cm Dämmebene.
    Ansonsten finde ich 5cm EPS ziemlich wenig, da laufen ja auf der Bodenplatte sicherlich auch noch gedämmte Heizungs- und Wasserrohre sowie Elektrik durch. Ausserdem ist das Zehnder Lüftungsrohr schon 5.1cm hoch! Wie soll da noch was überdeckt werden? Die Dämmebene muss bei Dir höher.

    Ob Boden- oder Deckenauslässe ist ein Diskussionsthema ohne Ende.
     
  10. danielc

    danielc

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    Danke nochmal für eure Hilfe.

    Unterhalb der Bodenplatte sind 30cm verdichteter Schaumglasschotter - ist laut Statiker ausreichend bzgl. der Tragfähigkeit und daher verlasse ich mich mal darauf. Als Info: unsere Außenwände stehen bereits (Altbau), daher belasten die auch nicht mehr die Bodenplatte. Oder aus welchem anderen Grund findet ihr das wenig?

    Zuluft gibts über den Boden bzw. unteren Wandbereich und Abluft über die Decke. Aus dem Grund macht es keinen Sinn über die Decke zu fahren. :)

    Ja genau, es laufen auch noch Heizungs- und Wasserrohre sowie Elektrik über dem Boden. Ich würde dann jetzt in mehreren Lagen den Styropor verlegen lassen. 3cm unter den Lüftungsrohren, 6cm ?! in die Ebene der Lüftungsrohre und dann nochmal 2 oder 3cm oberhalb der Rohre als Trittschall. Sollte der Bereich (ca. 0,9cm) oberhalb der Lüftungsrohre nochmal zusätzlich irgendwie gefüllt werden oder wie macht ihr soetwas immer?

    Bzgl. der Heizungs-/Wasser sowie Elektrik... wird die direkt auf die Bodenplatte gelegt oder verfahre ich nach dem gleichen Prinzip - erst die 3cm als untere Dämmschicht und darauf die Rohre? Die Heizungs-/ Wasserrohre sind ja zusätlich isoliert, daher halte ich das nicht für notwendig und Elektrik.. naja, versteht sich von selber. Seht ihr das genauso? Ich würde im Bereich dieser Rohre/Leitungen zusätzlich einen losen Dämmstroff, z.B. Estroperl anwenden und so die Zwischenräume entsprechend füllen.

    Viele Grüße und einen schönen Wochenstart!
     
  11. Jan81

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    Ja leider ist es gängige Methode, die KWL Rohre direkt auf die Bodenplatte zu legen. Ich hatte die gleichen bedenken wie du und würde über die Decke machen.

    Nur 5 cm reichen so oder so nicht. Oder die Leitungen werden verdammt gut geplant und es gibt keine überscheidungen. Nur bei der Menge (Elektrik, Wasser und KWL Rohre) gibt es 100% irgendwelche Überscheidungen.
    Also ich kenne 8 EPS Dämmung und 2 cm Trittschalldämmung. Die 2 cm Trittschlalldämmung ist meistens die Systemplatte für die Fussbodenheizungsrohre.

    Und die 10 cm Bodenplatte kann ich mir persönlich gar nicht vorstellen. Habt ihr Streifenfundamente?
     
  12. Gwenny

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    Wieso Ebenen? Heizung, Wasser, Elektrik, KWL wird auf der Bodenplatte befestigt. NUR bei den KWL-Kanälen sollte im EG noch etwas Dämmung UNTER die Kanäle.
    Nochmal: Die Höhe der Dämmebene reicht nicht aus. Nach Adam Riese hättest du dann schon mal 8,1cm (Flachkanal 5,1cm + Dämmung unter Flachkanal 3cm)! 5cm < 8,1cm!!!

    Gebundene Schüttung kann man als Zwischenraumfüllung nehmen.

    Wer plant das ganze überhaupt?
     
  13. danielc

    danielc

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    Unser Planer von Zehnder hat mir empfohlen die Zuluftöffungen am Boden bzw. unteren Wandbereich und die Abluft an der Decke zu installieren und von daher glaube ich ihm das mal, das eine gute Lösung für uns uns. Ansonsten, ja genau, wir haben 90cm tiefe Streifenfundamente an die die Bodenplatte bald anschließen wird.

    Habe ich mich vielleicht unklar ausgedrückt? Meiner Rechnung nach reicht die Höhe nun aus. Unter die KWL kommt Dämmung - das ist für mich Ebene 1, der darüberliegende Bereich Lüftung ist Ebene 2 und der darüberliegende Bereich Trittschall ist Ebene 3. Ich hätte jetzt flächendeckend überall bspw. 3cm Dämmung gelegt (ausgenommen von Elektrikleitungen und gedämmte Wasserrohre) und dann versetzt die Zwischenräume der Lüftungsrohre mit 6cm aufgefüllt. Somit bin ich überhalb der Lüftungsrohre und könnte die entstehenden Zwischenräume sowie die Elektroleitungen bzw. Wasserleitungen nochmal extra mit einer Schüttung auffüllen. Dann kann ich flächendeckend den Trittschall drauflegen. Nach Adam Riese bin ich dann bei 11 oder 12 cm je nach Höhe des Trittschalls.

    Viele Grüße
     
  14. Gwenny

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    Welches andere Produkt soll dir ein Planer? von ZEHNDER bitte auch empfehlen?

    Bisher steht immer noch
    im Raum. Das nun plötzlich der Aufbau höher wird (werden darf), schreibst du zum ersten mal. Aber das wäre dann für die Rohre etc. ok.


    Nochmal meine Frage: Wer plant das ganze?
     
  15. danielc

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    In meinem Beitrag #9 - zeitlich vor deinem - schreibe ich 6cm, demnach schreibe ich das nicht zum ersten Mal. Die Planung der Lüftungsanlage durch Zehnder, die Statik der Bodenplatte etc. der Statiker, die Heizung der Heizungsbauer und der Energieberater (bzgl. KFW 55 Förderung) die Mindesthöhen bzgl. Schaumglasschotter, Dämmung (die Höhen sind allerdings - sowie ich jetzt festgestellt habe, nicht ausreichend) etc.

    Ich schaue alles etwas kritisch nach und behalte den Gesamtüberblick.
     
  16. Jan81

    Jan81

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    ich persönlich halte Zuluftöffnungen am Boden nicht viel. Da sammelt sich nur dreck. In meinen Augen macht es nur Sinn wenn die Zuluft und Abluft in gleichem Raum ist, dann macht es sinn Zuluft auf Boden und Abluft an der Decke, damit sich die Luft besser verteilt.
    Nur wenn im Zimmer nur eine Zuluft Ventil ist und in anderen raum wie z.B. Badezimmer Abluft, dann macht es Sinn beide Ventile Zuluft und Abluft an die Decke zu befestigen.
     
  17. Gwenny

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    Okay, habe ich so nicht verstanden. Deshalb auch meine Nachfrage nach den Ebenen.

    Also bist du der Bauleiter? Kein Architekt mit im Boot?
     
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  19. danielc

    danielc

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    Doch, wir haben einen Zimmermann als Bauleiter. Er hat allerdings von dieser Materie nicht allzuviel Ahnung. Aber er ist kostenlos, da er unser Nachbar ist. Der Architekt hat damals nicht so exakt bis ins Detail geplant.
     
  20. Gwenny

    Gwenny

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    Welche weiteren Arbeiten -außer neuer Fussbodenaufbau, Elektrik, Wasser, KWL, Heizung, - wäre denn noch zu tun?
    Bedenke dass am höheren Fussbodenuafbau ein langer Rattenschwanz mit dran hängt: Fenster-, Türstürze z.B.

    Meinst du wirklich, dass ein kostenloser NachbarZimmermann so fungiert und sich so einsetzt, wie ein nicht kostenloser Bauleiter, der von allem eine Ahnung hat?
    Aber wieso hat ein Architekt damals (wann immer das auch war) nicht soweit geplant? War er damit nicht beauftragt?
     
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