Auffahrt durch Endbelagsarbeiten "versaut" - Lösung der Stadt Sandstrahlen

Diskutiere Auffahrt durch Endbelagsarbeiten "versaut" - Lösung der Stadt Sandstrahlen im Außenanlagen Forum im Bereich Rund um den Garten; Hallo Forumsteilnehmer, im Zuge der Endbelagsarbeiten in unserer Straße (OHNE FUßGÄNGERWEG) wurde u.a. unsere Auffahrt in Mitleidenschaft...

  1. Anika

    Anika

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    Hallo Forumsteilnehmer,

    im Zuge der Endbelagsarbeiten in unserer Straße (OHNE FUßGÄNGERWEG) wurde u.a. unsere Auffahrt in Mitleidenschaft gezogen.
    Dies geschah, da der Kleber über mehrer Stunden (teilweise die ganze Nacht) ohne direkte Folgearbeiten auf der gesamten Straßebreite aufgebracht war. Jeder Arbeiter, Bewohner usw. musste zwangsläufig mal in den Kleber treten. Dabei wurden uns (und auch weiteren Nachbarn) die Auffahrten "versaut" (s.Bilder).

    Auffahrt1.jpg

    Auffahrt2.jpg

    Nun möchte die Stadt versuchen, diese Spuren durch eine Spezialfirma mittels Sandstrahlen zu entfernen.
    Dies müsste natürlich in der gesamten Auffahrt gemacht werden um ein "einheitliches Bild" zu gewährleisten.

    Würdet Ihr den Vorschlag der Stadt unterstützen oder eher zu einer anderen Lösung (z.B. Tausch der betroffenen Steine) raten ?

    Vielen Dank und viele Grüße

    Anika
     
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  3. #2 Ralf Dühlmeyer, 30. Oktober 2012
    Ralf Dühlmeyer

    Ralf Dühlmeyer

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    Freigabe vom Steinhersteller und vom Verarbeiter (sofern noch Gewährleistung besteht) einholen!
    NUR wenn die Ja sagen oder zumindest nichts dagegen haben, machen lassen - sonst austauschen.
     
  4. Anika

    Anika

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    Vielen Dank für den Tipp mit dem Hersteller (mein Landschaftsgärtner ist krankheistbedingt als Ansprechpartner zunächst ausgefallen).
    Dieser ist ganz klar gegen Sandstrahlen, da hier erstens ein anderer Stein "produziert" wird und zweitens die Garantie mit dieser "Behandlung" verloren geht.
     
  5. Uwe!

    Uwe!

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    wer hat die Einfahrt jetzt eigentlich versaut? Ihr selbst, weil ihr durch den Kleber gelaufen seit/musstet? Oder die Arbeiter, die die Straße gemacht haben?
     
  6. Anika

    Anika

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    Bei uns die Arbeiter und der Briefträger.
    Bei unseren Nachbarn ggü. waren es auch Anwohner von "weiter entfernten" Häusern in der Straße weil diese durch den Kleber MUSSTEN.
     
  7. tkoehler78

    tkoehler78

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    Ich nehme mal an, dass mit "Kleber" das bituminöse Bindemittel gemeint ist, welches vor Einbau der Asphaltdeckschicht auf der Asphalttragschicht aufgebracht wird.
    Dies geschieht aber eigentlich unmittelbar vor dem Einbau der Deckschicht!
    Gab es denn eine Absperrung seitens des Straßenbauunternehmens?
    MUSSTEN die angesprochenen Personen wirklich durchfahren?
    Wieso sollten die Arbeiter auf eure Zufahrt fahren? Wieso fährt der Briefträger auf eure Zufahrt?
    Wieso fahren diese weiter entfernten Anwohner über die Zufahrt des Nachbarn???

    Fragen über Fragen.....:bef1018:

    Und "versaut" ist die Zufahrt deswegen in meinen Augen nicht! Einfach mal bisschen Geduld haben und die Witterung tut ihr übriges. Bloß nicht sandstrahlen!!!:bef1005:
     
  8. tkoehler78

    tkoehler78

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    Und noch eine Frage:
    Über wieviel m² "versaute" Fläche reden wir denn???
    Nur so viel wie auf den Fotos?
    Dann mal einen Teerentferner aus der Autopflegeabteilung benutzen.
     
  9. H.PF

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    Land Rover fahren... Dann habt ihr ganz andere Flecken auf dem Boden ;)
     
  10. Anika

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    @Thomas

    1. Gefahren ist in unserer Straße niemand. Ich denke auf einem Bild ist eindeutig eine Fußspur zu sehen ;-)

    2. Die Nachbarn sind gelaufen und da es (siehe Post 1) KEINE FUßGÄNGERWEGE gibt, musste man sich an den Nachbargrundstücken entlang balancieren.

    3. das Bindemittel wurde nicht unmittelbar vor dem Aufbringen des Asphalts aufgebracht, sondern über Stunden bzw. die ganze Nacht so belassen OHNE den Endbelag aufzubringen. Sonst wäre die "Sauerei" auch nicht passiert.

    4. Den Arbeitern war alles egal, die wollten Feierabend machen und der Chef hat einen LKW nach dem anderen geschickt. Die mussten bis spät in den Abend weiter arbeiten.

    5. Ein Nachbar hat ein Lösungsmittel verwendet mit fatalen Folgen, dass alles ölig wurde, sich verteilte und noch tiefer in den Stein eingedrungen ist.

    6. Es handelt sich um ca. 14qm.

    Sodele - ich hoffe ich habe alle Fregan beantworten können :bef1003:
     
  11. wairwolf

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    Wenn die Stadt schon anerkennt, dass es ihr Fehler ist, könnte man sich auch überlegen, ab welchem Betrag X man mit den Flecken leben kann.
     
  12. #11 Der Bauberater, 31. Oktober 2012
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    Einer der Hersteller, von Bitumenhaftkleber (Haftgrund E), hat auf seinen Seiten keine Hinweise auf eine Möglichkeit der "Fleckentfernung".
    Also entweder Sandstrahlen, die komplette Einfahrt. (#2 Ralf hat's beschrieben)
    oder
    Steine austauschen!
     
  13. Anika

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    Hmmm - anerkannt hat sie noch nichts. Wir haben uns mit der Beschwerde an die Stadt (als Auftraggeber) gewendet, mit der Bitte uns einen Verantwortlichen zu nennen an den wir uns wenden können.
    Ob nun das Angebot (für uns kostenlos) eine Spezialfirma damit zu beauftragen bereits ein Schuldeingeständniss ist, wage ich zu bezweifeln - lasse mich aber auch gerne belehren.
    Ach ja : die Stadt möchte NUR die betroffenen Steine sandstrahlen. Damit scheidet der Vorschlag bereits aus.

    Aber mit diesen Flecken möchten wir definitiv nicht leben.
     
  14. Julius

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    Wenn Ihr generell nicht mit Flecken leben möchtet, hättet Ihr keine Betonsteine nehmen dürfen!
    Über kurz oder lang werden die sowieso damit übersät sein...
     
  15. Anika

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    Das ist schon richtig. Gedacht war aber eher an lang als bereits nach 1,5 Jahren durch Fremdverschulden mit chemischen Stoffen :wow
     
  16. Julius

    Julius

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    Tja, womit wir wieder einmal bei der Erkenntnis sind:
    Denn erstens kommt es anders - und zweitens als man denkt...!

    Wenn die Fläche schon so alt ist, werden auch neue Steine dort nicht so einfach machbar sein (fallen auf, vielleicht nicht viel weniger als die Flecken).
    Evtl. könnte man irgendwo am Rand welche herausnehmen und dort einen Streifen neue einsetzen. Die gebrauchten dann als Ersatz für die verfleckten.

    Allerdings würde ich mir das gut überlegen, ob ich wegen rein optischer Fragen Steine aus dem Verbund herausnehmen und ersetzen wollte...
     
  17. stevie

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    Evtl. kann man die Steine umdrehen - also verschmutze Seite nach unten?
     
  18. juni74

    juni74

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    was spricht gehen den Einsatz von einem Hochdruckreiniger mit Heisswasser? Das sollte das Zeug doch lösen.
     
  19. RMartin

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    Also "umdrehen" geht bei Betonsteinpflaster nicht. Die eine sichtbare Oberseite ist bei den meisten Pflastern anders als der Rest des Steins.
     
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  21. #19 Alfons Fischer, 1. November 2012
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    Sandstrahlen wird vermutlich bei solch zähem Material nicht funktionieren. Trockeneisstrahlen wird vermutlich zielführender sein. aber auch teurer...
     
  22. #20 gunther1948, 1. November 2012
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    sandstrahlen verändert die oberfläche da material abgetragen wird. führt zu einer anderen optik bei den gestrahlten steinen.

    gruss aus de pfalz
     
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