aufsteigende Feuchte + feuchte Källerwände -> Horizontalsperre?

Diskutiere aufsteigende Feuchte + feuchte Källerwände -> Horizontalsperre? im Sanierung konkret Forum im Bereich Altbau; Hallo, brauche ein bisschen Hilfe, bevor ich den Sachverständigen für eine genaue Meinung rufe. Vielleicht kann mir der ein oder andere schon...

  1. grimmies

    grimmies

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    Hallo,
    brauche ein bisschen Hilfe, bevor ich den Sachverständigen für eine genaue Meinung rufe. Vielleicht kann mir der ein oder andere schon einige Hinweise geben.
    Kommen wir nun zum interessanten und wichtigen. Wir haben ein Haus Baujahr 1929, welches wohl spätestens in den 60er um einen Anbau erweitert und umgebaut wurde. Dadurch ist das Haus teilweise unterkellert. Nun haben wir zwei Themen, die uns etwas auf der Seele brennen.

    1. Im Anbau an einer Stelle (Ecke unten) Feuchtigkeit die aufsteigend ist.
    2. Der Keller ist baubedingt (damals wollte man ja keinen trockenen Keller) feucht. Die Außenwänd (ca. 60cm), sowie auch die Innenwände. Der Putz bröckelt nun an vielen Stellen ab.

    Nun haben wir zu diesen beiden Themen verschiedene Fachleute bei uns gehabt, die teilweise unterschiedlich beurteilen. Nun die groben Abrisse der unterschiedlichen Fachleute:

    a) Zu Fall 1. von außen aufgraben und schauen woran es liegt und dann handeln
    b) Zu Fall 1: Horizontalsperre mit einem Polyurethan-Kunstharz welches wohl mit einer Verpresstechnik eingeführt wird. Zu Fall 2 soll man erst einmal nichts machen, da die Feuchtigkeit nicht im Wohnraum ist. Man sollte aber dennoch über kurz oder lang die Kellerwände vom alten Putz befreien und dann ggf. einen Sanierputz auftragen. Gutes Lüften sollte gemacht werden und dann eigentlich keine/kaum Schwierigkeiten bringen. Durch einen Brunnen können man den Grundwasserspiegel künstlich senken und dadurch die Belastung auf den Keller reduzieren. Garantie 10 Jahre
    c) Horizontalsperre in Fall 1 (Boden nah) und Fall 2 (Oberhalb Erdreich) mit Silikonharz, welches wohl einfach in die Wand läuft. Weitere Möglichkeiten der Kellertrockenlegung wären dann das Verputzen, was man kann, aber nicht zwingend muss. Garantie 20 Jahre
    d) Ebenfalls Horizontalsperren wie von Fachmann c), jedoch mit einer Art Injektionscreme, die mit gleichmäßigen Druck eingeführt wird. Ein Ausgraben wird eher nicht empfohlen, da die Ungewissheit und Gefahr der Instabilität zu groß wäre. Wenn man den Keller aber komplett trocken haben möchte, sollte man auch von außen dran. Im zweiten Schritt könnte man dann ebenfalls die Wände mit entsprechenden Materialien behandeln. Er ist der Meinung, das ein Verpressen der Wand nichts bringt und das Wasser sich den Weg sucht. Garantie 10 Jahre

    Gravierend ist der Fall 1, den wir definitv angehen wollen und müssen, da es "Wohnraum" (Hauswirtschaftsraum) betrifft. Bei dem Keller sind wir eher der Meinung, dass eine Horizontalsperre die Sicherheit gegen aufsteigende Feuchtigkeit gibt, aber da aktuell nichts auffällig ist und das Haus nun auch schon seine über 80 Jahre auf dem Buckel hat, dürfte da doch auch in den nächsten Jahren nichts zu befürchten sein oder?

    Diese Fragen stellen sich uns:
    - Brauchen wir uns vor feuchten Wänden im Wohnraum fürchten?
    - Welchem Fachmann darf man denn nun Glauben schenken?
    - Sind diese Arten der Horizontalsperren bekannt? Wie sinnvoll sind diese? Funktionieren die überhaupt bei jedem Stein?
    - Ist die Aussage von Fachmann d) richtig, dass ein Verpressen der Wand nichts langfristiges bringen wird?
    - Ist Feuchtigkeit für den Stein und Fugen (Mörtel) schädlich?
    - Fall1 lieber erst ausbuddeln und dann je nach Fehlerbild handeln oder Horizontalsperre setzen und Problem ebenfalls von außen begutachten/beheben?
    - Ist vielleicht schon eine Horizontalsperre gesetzt? Wurde damals soetwas gesetzt?
    - Ist es energetisch sinnvoll den Keller gut zu lüften bzw. ständig für Zugluft zu sorgen (außer draußen ist es warm)?

    Ich hoffe, dass alles soweit verständlich ist und wenigstens teilweise unsere Fragen beantwortet werden können. Schon jetzt vielen Dank für die Hilfe!
     
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