Aufstellort für WP, Platzbedarf?

Diskutiere Aufstellort für WP, Platzbedarf? im Heizung 1 Forum im Bereich Haustechnik; Hallo Forum! Wir planen gerade unser Haus und sind damit eigentlich auch schon sehr weit fortgeschritten, soll heißen, mit dem Grundriss sind...

  1. vzwo

    vzwo

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    Hallo Forum!

    Wir planen gerade unser Haus und sind damit eigentlich auch schon sehr weit fortgeschritten, soll heißen, mit dem Grundriss sind wir sehr zufrieden.
    Das einzige, was uns momentan noch Kopfzerbrechen bereitet, ist die Platzierung der Heizung bzw. Technik allgemein.

    Vielleicht erstmal ein paar Infos zum Haus allgemeinen:
    kein Keller
    Aussenmaße: 10 x 14 m
    Wohnfläche: ca. 220 m2
    als Heizung ist bisher eine WP mit Tiefenbohrung + Solaranlage (nur für Brauchwasser) und Pufferspeicher geplant.
    Eine Lüftungsanlage mit Wärmerückgewinnung soll integriert werden.

    Im Haus haben wir einen 11m2 großen HWR vorgesehen, in dem Waschen/Trocknen, Gefriertruhe, Getränke, etc. bereitgestellt werden soll.

    Die Heiztechnik wollten wir eigentlich unter das Dach der nicht direkt am Haus stehenden Garage setzen. Irgendwie kommen mir jetzt aber Zweifel ob das technisch und finanziell sinnvoll realisierbar ist...

    Meine Fragen an die erfahrenen Planer, Bauunternehmer und Häuslebauer hier im Forum wäre:
    - Was ist von der externen Aufstellung zu halten?
    - Kann man die geplante Technik in einem 11m2 großen HWR unterbringen und den Raum trotzdem noch als HWR nutzen?
    - Kann jemand evtl. Bilder von ähnlichen Anlagen bereitstellen, auf denen ich erkennen kann, wieviel Platz um die eigentliche Technik drumherum noch benötigt wird (für Verrohrung, Pumpen, Steuerung, etc.)
    - Wieviel Kosten müsste ich für einen Teilunterkellerung des Hauses planen? Genausoviel wie für die externe Installation?

    Bin für jede Hilfe dankbar!
    Falls für Antworten noch Infos nötig sind, einfach fragen!
     
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  3. alex2008

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    Was für ein Speicher?
    Pufferspeicher?
    Warmwasserspeicher mit Wärmetauscher für Solar?
    Schichtenspeicher?

    Ich würde das Anlagenkonzept so einfach wie möglich halten

    Platzbedarf ist dann eben abhängig vom Konzept und der gewählten Anlage

    So einen Technikraum kann man problemlos nur mit Heizungskrimskrams füllen oder auch deutlich leerer lassen

    Da gibts die Geräte wo der Heizungsbauer eigentlich nur noch die Leitungen anschließen muß und nicht viel mehr als 1qm Stellfläche benötigt wird andere Geräte machen sich auch mal breiter.

    Muß die Lüftung unbedingt auch da rein? Bei uns ist die unterm Dach im Spitzboden
     
  4. Julius

    Julius

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    Welchen Sinn soll die Kombination einer WP mit einer Solaranlage haben???
    Außer, daß es unnötig teuer wird?

    Habe den dringenden Verdacht, daß da sowohl Grundrißplanung als auch Haustechnikkonzept in Eigenregie gebastelt werden...

    Die Heizanlage außerhalb der thermischen Hülle das Hauptgebäudes und abgesetzt anzuordnen, halte ich für eine völlige Schnapsidee! Abgesehen davon, daß nicht mal sicher ist, ob sowas dort überhaupt genehmigungsfähig wäre.

    Fragen zu Kellerkosten etc. kann man ohne Kenntnis der genauen örtlichen Umstände (liegt schon ein Baugrundgutachten vor) auch nicht beantworten.

    Fazit:
    Die Frage nach der Größe des Technikraums stellt sich noch gar nicht.
    Pläne vergessen, Anforderungen schriftlich (Textform) aufstellen und damit ab zum Planer (Archi)!
     
  5. vzwo

    vzwo

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    Unser Haushalt besteht bald aus 4 Personen. Für 5 ist geplant. Ich dachte an einen Warmwasserspeicher mit WT für Solar.

    Das heisst Solarthermie für Brauchwasser weglassen? Dann aber ausreichend Puffer für Warmwasser, das von der WP erzeugt wird?


    So einen Technikraum kann man problemlos nur mit Heizungskrimskrams füllen oder auch deutlich leerer lassen

    Da gibts die Geräte wo der Heizungsbauer eigentlich nur noch die Leitungen anschließen muß und nicht viel mehr als 1qm Stellfläche benötigt wird andere Geräte machen sich auch mal breiter.


    Die Lüftung ist auch im Spitzboden geplant. Hab es eigentlich nur der Vollständigkeit halber aufgezählt.

    Allgemein kann ich noch anmerken, dass ich bei der Heiztechnik sicher noch einiges zu lernen habe. Gibt ja letztenendes unendliche Möglichkeiten. Will was vernünftiges ohne in Technik zu versinken, die vor lauter Regelproblemen uneffektiv läuft.
     
  6. vzwo

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    Bin jederzeit für tiefergehende Erklärungen empfänglich. Wurde mir in einem ersten Gespräch mit einem Ingenieurbüro für Haustechnikplanung so empfohlen.

    Falsch gedacht...

    Kannst Du das näher erläutern...


    Ok. Versteh ich.

    Für mich stellt sich sehr wohl die Frage nach der Größe des Technikraums. Da genau diese Frage derzeit der Diskussionspunkt zwischen Bauherr, Architekt und Haustechnikplaner ist. Ich möchte einfach meinen eigenen Kenntnisstand erweitern um vernünftig mit/gegen Vorschläge der anderen Herren argumentieren zu können. Desweiteren will ich mich nicht blind auf einen Planer verlassen, sondern möchte (zumindest in bestimmtem Maße) abschätzen können, ob das was er mir empfiehlt auch wirklich das sinnvollste ist.
     
  7. R.B.

    R.B.

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    Wie hoch ist die Heizlast?
    Was für Heizflächen?

    Ist die kostenintensive Tiefenbohrung notwendig? Ich würde mal alternativ mit einem Flächenkollektor rechnen.

    Ob die Solaranlage sinnvoll ist, hängt primär von den zugehörigen Investitionskosten (Mehraufwand) ab. In den meisten Fällen rechnet sich Solar nicht, da der WW-Bedarf normalerweise gering ist und von der WP einfach "nebenbei" mit erledigt werden kann.

    Auch der Sinn des Pufferspeichers ist mir noch nicht klar. Es gibt Konzepte die funktionieren nur mit Pufferspeicher, aber mit etwas Geschick kann man darauf verzichten. Dann müssen die Heizflächen den Mindestvolumenstrom sicherstellen, und der Rest wird über die Heizkurve erledigt.

    Das könnte inkl. der kompletten Haustechnik etwas eng werden. So ein Puffer und/oder WW-Speicher haben einen nicht zu unterschätzenden Platzbedarf, zumal man auch noch die komplette Verrohrung dafür unterbringen muss.

    Wärmeerzeuger etc. außerhalb der thermischen Hülle sind eine Sache für sich. Beim EnEV Nachweis muss das berücksichtigt werden, und die Leitungsführung in´s Haus muss auch sorgfältig geplant werden. Wird alles innerhalb der thermischen Hülle untergebracht, dann hat man dadurch fast nur Vorteile......abgesehen halt vom Platzbedarf.

    Meine Glaskugel sagt, das wird teurer. Eine Unterkellerung nur wegen der Haustechnik lohnt auch nicht wirklich, und eine Teilunterkellerung kommt kaum günstiger als ein vollwertiger Keller.

    Ich denke da besteht tatsächlich noch etwas Planungsbedarf. ;)

    Gruß
    Ralf
     
  8. fmw6502

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    es ist bereits vieles richtiges über Solar, Pufferspeicher,.. geschrieben worden.

    m.E. sind die reinen 11m² keine ausreichende Größe, ob es passen kann oder nicht. Es kommt auch stark auf die Form an. Kannst Du alle Geräte so aufstellen, daß diese auch später gut bedient oder gewartet werden können? Wenn der HAK+Zählerschrank und die Wasseruhr auch noch rein soll, dann sind auch weitere Vorschriften (zB. TAB des EVUs) zu beachten.

    Als Beispiel: bei unseren 8m² (im Keller) wurde die Gerätschaften von Anfang an mit eingeplant, damit es keine Überraschungen gibt. Drin sind:

    - 2 WP in einem Gehäuse
    - Steuerungskasten
    - Heizkreisverteiler
    - WW-Speicher
    - Hauswasseranschluß mit Zähler
    - Ionentauscher
    - Abwasserrohre mit Sperrklappe
    - Ausgussbecken
    - KWL (mit EWT)
    - HAK
    - Zählerschrank (4 Felder)
    - Verteilerschrank ca. 1m*1m
    - Kabelrinnen unter der Decke
    - PV-Wéchselrichter ca. 0,7m*0,7m
    - Erdungsschiene
    - telekom-Anschluß

    Teilweise sitzt ein Gerät auch oberhalb eines anderen an der Wand.

    Schnibbel Dir doch passende Gerätegrößen aus Papier und leg sie in Euren Plan. Das sprichst Du mal mit einem Praktiker durch, ober es auch noch sinnvoll realisierbar (Aufbau/Wartung) ist. Achja 'ne Tür mit 1m Breite solltest Du auch nicht vergessen. ;)

    Gruß
    Frank Martin
     
  9. Julius

    Julius

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    Solar in Verbindung mit WP fragwürdig, weil das ne Kombination zweier "regenerativer" Systeme wäre, die beide genau dann (nämlich im Sommer) die meiste Energie liefern können, wenn sie am wenigsten benötigt wird.

    Sorry, aber wenn Euch ein Fachmann das empfiehlt, würde ich den kritisch sehen...
    Evtl. ist die Hütte dann nämlich so schlecht gedämmt, daß Solar nötig ist, um den ganzen Kram für die EnEV schönzurechnen!

    Wenn Haustechnik mit in/auf der Garage, ist es keine reine Garage mehr. Es entfällt damit das Garagenprivileg. Was bedeutet, daß sie z.B. meist nicht mehr an die Grenze gebaut werden darf, sondern die gleichen Abstände einhalten müßte wie das Haupthaus.

    Vom Bauaufwand und den erhöhten Verlusten ganz zu schweigen.

    Keller nur daswegen ist auch nicht sinnvoll. Dann besser das Haus ein paar m² größer.
     
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  11. vzwo

    vzwo

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    Seh ich mittlerweile genauso.

    Das mit der Grenzbebauung ist ein schlagendes Argument gegen die Garageninstallation.


    Danke für die hilfreichen Hinweise! :think
     
  12. R.B.

    R.B.

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    Im Prinzip hast Du Recht, aber beachte, dass eine Solebohrung geplant ist. Da könnte man mit einer Solaranlage der Bohrung im Sommer etwas Luft verschaffen um sich zu regenerieren......entsprechender WW Bedarf vorausgesetzt. Ist der WW Bedarf gering, dann juckt das die Bohrung nicht wenn die WP auch im Sommer ein paar kWh entzieht.

    Wie gesagt, da besteht noch etwas Planungsbedarf.

    Gruß
    Ralf
     
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Aufstellort für WP, Platzbedarf?

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