Aufstockung auf Garage...welcher Preis als grobe Richtung?

Diskutiere Aufstockung auf Garage...welcher Preis als grobe Richtung? im Baupreise Forum im Bereich Rund um den Bau; Hallo, wegen doppeltem Familienzuwachs benötige ich wohl demnächst zwei Kinderzimmer mehr. Ich habe ein EFH mit einem massiven Garagenanbau....

  1. klopsesser

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    Hallo,

    wegen doppeltem Familienzuwachs benötige ich wohl demnächst zwei Kinderzimmer mehr. Ich habe ein EFH mit einem massiven Garagenanbau. Derzeit hat der Garagenanbau 4,50 Breite x 5,20m Tiefe (24,5er Mauerwerk + 10cm Dämmung) eine Holzdecke. Statisch war das ganze so ausgelegt, dass auf die Garage eine Dachterrasse kommen sollte. Genaugenommen gibt es auch noch einen HWR. Zwischen HWR und Garage ist eine 17,5er Wand.

    Ich hatte jetzt folgende Idee:
    Holzdach/decke entfernen, Fertigteildecke drauf und betonieren. Dann das vorhandene Haus quasi verlängern (Krüppelwalmdach). Natürlich statisch berechnet und alles offiziell. Wir liegen mit der Garage auch noch im Baufeld und GFZ würde dann auch noch passen. Der Kniestock hat 1m. Der Zugang zu diesem neuen Hausbereich würde durch ein ganz kleines vorhandenes Zimmer erfolgen. Dank Trockenbau kann das angepasst werden und es würde sich noch Platz für ein Kinderbad ergeben. Kleinigkeiten wie Fenster + Dachfenster lasse ich mal ausser Acht.

    Kann mir jemand sagen, mit welchen Kosten ich in Etwa für die Rohbauarbeiten + Dämmung rechnen muss? Lässt sich das so pauschal sagen?

    Danke
     
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  3. rolf a i b

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    steht die garage zufällig auf einer grundstücksgrenze?
     
  4. Julius

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  5. klopsesser

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    Hallo,

    wie geschrieben, die garage steht mit im Baufeld. Zur Grenze sind es noch ca. 6m
     
  6. klopsesser

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    Kann ja sein, dass man sagen kann: QM Betonplatte 60 Okken, Dach verlängern QM 100,.....
     
  7. rolf a i b

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    ..... im baufeld kann vieles heißen, aber 6 m bis zur grenze ist eine klare aussage.

    zu deinen kosten - klare ansage, das kann niemand hier sagen. da musst du schon einen fachmann oder eine fachfrau vor ort bemühen. dann wird geplant und gerechnet.
     
  8. klopsesser

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    Danke. Mir gehts auch nur um eine Richtung, was man so grob kalkuliert.


    Wir hatten damals schon im Bauantrag mit Dachterrasse geplant wegen evtl. Abstands- und Ausgleichsflächen.
     
  9. R.B.

    R.B.

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    Das werden sicherlich teure 25m2. Mit "normalen Hausbaupreisen" kann man das auch nicht vergleichen, denn es macht halt einen Unterschied ob 200m2 Fassade gemauert werden, oder nur 10m2 Kniestock, ob ein Dach mit 150m2 komplett aufgestellt werden kann, oder ob man 50m2 anflicken muss. Dann müssen noch E-Leitungen verlegt werden, beheizen muss man den Raum ja auch, von so "Kleinkram" wie Bodenbelag etc. mal ganz zu schweigen.

    Auch wenn mich jetzt Einige steinigen, es würde mich ehrlich gesagt wundern, wenn die Aktion für unter 50T€ über die Bühne ginge, vermutlich werden die Gesamtkosten höher liegen, wenn nicht gar deutlich höher.

    Es reicht halt nicht, dass man ein bisschen Wand stellt und einen Deckel drauf macht. Zudem darf man nicht vergessen, dass man bei vielen Gewerken auch viele Firmen auf der Baustelle hat, und die kommen nicht wegen 3,50 €. Deswegen wäre zu überlegen, wie man diesen Anbau macht. Muss er zwingend "massiv" sein? Warum nicht HRB? Das sind alles Überlegungen die man in die Planung mit einfließen lassen sollte. Vielleicht kann man damit die Gesamtkosten zumindest ein bisschen reduzieren.

    Gruß
    Ralf
     
  10. klopsesser

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    Hallo,

    ich weiß schon, dass es nicht leicht wird...Vieles würde ich ja auch in Eigenleistung machen. War beim Haupthaus ja auch so. Klar kostet auch Elektrik Geld. Da kann man aber auch mal jemanden beauftragen. Mir gehts erstmal um die "teure Hülle". Und wenn man es massiv macht, dann ist eben alles aus einem Guss.

    Ich beschäftige mich ja auch erst kurz mit dem Gedanken. Man(n) muss ja erstmal die Ultraschallbilder verdauen....

    Was ist HRB? Gibt auch Mietcontainer....Ab in Garten.... :-)
     
  11. rolf a i b

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    HRB - Holzrahmenbau, sicher für die aufstockung eine ideale lösung. geht vor allem schnell in der umsetzung.

    die ultraschallbilder sollst du nicht verdauen, darüber musst du dich freuen! ich gratuliere erst einmal dazu!!!

    und wegen der wohnraumerweiterung machst jetzt erst einmal keinen stress. wegen des HRB's schreibst du eine PN an Flocke, wenn der nicht sowieso schon mitliest.
     
  12. R.B.

    R.B.

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    HRB = Holzrahmenbau

    Die Idee dahinter war, dass man eine Zimmerei beauftragt die vom Boden bis zum Dach alles macht. Vorteil, man hat nur 1 Ansprechparter und die Hülle ist dicht, für die Firma ist das noch ein lukrativer Auftrag, sprich wir reden nicht ständig über Mindestmengen/Mini-Aufträge, und der "Rohbau" ist in kürzester Zeit gegessen.

    Aber das war nur mal ein Gedankengang.
     
  13. Skeptiker

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    Zwillinge? Herzlichen Glückwunsch! Und besser nicht verdauen, sondern freuen! :bierchen:
     
  14. klopsesser

    klopsesser

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    Danke euch.

    Ich will mir schon mal einen Überblick verschaffen, was man so machen kann, was es kostet etc. An HRB hatte ich noch nicht gedacht. Muss ja aber auch architektonisch passen. Ich werde auch mal den Architekten befragen, der das Haus geplant hat. Es ist nur immer besser, finde ich, wenn man schon im Kopf paar Daten hat. Aufpreis für den Anbau war 2009 der Preis von 16.000 Euro.
     
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  16. R.B.

    R.B.

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    Aufpreis wenn sowieso schon Arbeiten erledigt werden ist was anderes als wenn hier noch einmal von vorne begonnen wird. Zudem stellt sich immer die Frage, was in dem Aufpreis alles enthalten war. Wenn beispielsweise ein Estrichleger 200m2 Estrich einbaut und dann 20 oder 25m2 mehr machen kann, dann ist das was anderes als wenn er nur wegen der 25m2 anrücken muss. Bei Kleinarbeiten können sich Preise schnell verdoppeln und verdreifachen, das darf man nicht vergessen. Das gilt für alle Gewerke.
     
  17. klopsesser

    klopsesser

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    Okeee... Ich werde mal den Architekten befragen.....

    Danke.
     
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