Ausführung nichttragende Wände

Diskutiere Ausführung nichttragende Wände im Praxisausführungen und Details Forum im Bereich Architektur; Hallo, die Zwischenwände werden wie das restliche Haus aus KS erstellt. Wir haben 17,5er und 11,5er. Die 17,5er werden auf Deckenhöhe...

  1. #1 ibiza1425, 24. April 2008
    ibiza1425

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    Hallo,

    die Zwischenwände werden wie das restliche Haus aus KS erstellt.
    Wir haben 17,5er und 11,5er.
    Die 17,5er werden auf Deckenhöhe gemauert und die Filigrandecke darauf aufgelget.
    Die 11,5er sollten laut Architeckt 2cm niedriger sein, so das die Decke nicht aufliegt.

    Wie fülle ich die Spalte zwischen Mauer und Decke? Mit Dämmstoff?
    Eingent sich hier Styrodur?
     
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  3. #2 Isolierglas, 24. April 2008
    Isolierglas

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    Hi, die Spalte werden mit PU Schaum verschlossen.

    Gruss, Dirk

    P.S.: Da ganze dient dazu, dass in die 11,5-er keine Lasten eingeleitet werden können, was dann evtl. zu Rissen führen würde...
     
  4. #3 ibiza1425, 24. April 2008
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    Wann sollte man die Fuge ausschäumen?Kurz vor dem Verputzten der Innenwände oder eher direkt nach dem betonieren der Decke?
     
  5. Robby

    Robby Bauexpertenforum

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    Mineralwolle geht auch..., Styropor auch ....
     
  6. #5 ibiza1425, 24. April 2008
    ibiza1425

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    Also bei Schaum reicht ein paar Tage for dem Verputzten aus oder?
     
  7. Josef

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    ich sag 15mm ... und man legt eine 15mm Mineralwolldämmung
    vor- oder unmittelbar beim Verlegen der Elementdecke auf die
    nichtragenden Wänden :konfusius

    kann man den Bauschaum für Bauarbeiter ned mal verbieten ?
    (Ausnahme für die schallentkoppelung von FT-Treppen)
     
  8. #7 VolkerKugel (†), 24. April 2008
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    Ähh Josef ...

    ... unsereins lässt die nichttragenden Zwischenwände erst nach den Decken einbauen.

    Mach ich da was falsch :confused: :cry
     
  9. Yilmaz

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    Nein, Etage fertig Abrechnen :)
     
  10. Josef

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    ned nur das ... gleich mitmauern heisst Kran und Ziegelsäge
    mit benutzen bringt fast 5.-€ :)
     
  11. Yilmaz

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    meiner meinung nach was liegen bleibt dauert viel länger und frisst den gewinn.
     
  12. #11 Isolierglas, 25. April 2008
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    Am besten dann schäumen, wenn eh PU Schaum benutzt wird...

    @All: Mineralwolle bringt hier keinerlei Vorteile.

    @ibiza1425: 11,5-er vor Auflegen der Decke mauern, sonst ist die letzte Reihe ein K(r)ampf!
     
  13. ibiza1425

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    Das hatte ich mir gedacht. allein schon wegen dem Gerüst und auch der Standhöhe. Und wenn ich nur 1,5 cm Luft zur Decke habe, kann ich den Stein mit der Verzahnung eh nicht mehr vernünftig setzen.
    (Bin ja aber auch kein Experte)

    Die Frage die sich mir noch stellt ist, warum kein Schaum?
    Ich habe schon mal was gehört von gesundheitsschädlich. Ist das der Grund?
     
  14. Robby

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    In der Regel stören vor dem Decke verlegen bereits errichtete Zwischenwände beim aufstellen der Joche.

    Und mancher Maurer ist ganz froh wenn er bei Regen unter der Decke weitermauern kann.
     
  15. #14 Isolierglas, 25. April 2008
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    Hi,

    da hat Robby auch Recht. Kommt aber stark auf die Raumaufteilung an. Das Mauern der letzten Reihe ist aber eine Qual!!!

    Gruss, Dirk
     
  16. Robby

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    Mich quält da bei richtiger Gerüsthöhe nix ;)
     
  17. #16 VolkerKugel (†), 25. April 2008
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    Mensch Robby ...

    ... wir sind ja mal einer Meinung :biggthumpup:
     
  18. Robby

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    Sind wir das? :p

    Aber diesmal ist es auch wirklich eine Meinung und kein Regelwerk ;)
     
  19. ibiza1425

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    richtige Gerüsthöhe ist ja gut. Aber, wohin mit dem Kopf? Ich muss also die Steine auf Augenhöhe setzen??? Und bei nicht vermörtelter Stoßfuge und Dünnbettmörtel? Wie soll ich den Stein hier vernünftig setzen?

    Naja, aber wie gesagt, bin halt kein Maurer :)
     
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  21. pauline10

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    Aber das muß eine Hausfrau ja nicht wissen!!
    Hallo die Herren Kugel, Josef und Yilmaz,

    mir erscheinen die Argumente für das gleichzeitige Vermauern, zumindest vor dem Verlegen der Decke überzeugend.

    Aber ist es nicht eine fragwürdige Planung, eine 11,5-er Wand nicht tragen zu lassen, eine größere Durchbiegung der Decke zu ertragen und eine stärkere Bewehrung einzubauen? Mit Steinfestigkeitsklasse 6 und Mg IIa könnte jeder Meter der 11,5-er Wand immerhin 5 t tragen. Ohne diese aktive Beteiligung belastet sie die darunter befindliche Decke mit ihrem Gewicht. Ich denke hier an ein Gebäude in Wiesbaden, wo man mit tragenden KS-Wänden die Spannweite reduziert, die Decke dünner gemacht und noch erheblichen Stahl eingespart hat.

    Es mag sicher Fälle geben, wo man wegen späterer Umorganisation die Wand herausnehmen möchte. Aber, wäre es da nicht besser eine solche Wand in Gipskarton auszuführen? Die Schalldämmung einer solchen Wand kann doch vermutlich höher ausgeführt werden als die einer nichttragenden Wand aus Steinen, die oben automatisch eine gewisse Schallbrücke hat.

    Wer kann denn etwas über die verschiedenen Kosten sagen?

    Eine nachdenkliche
    pauline
     
  22. PeMu

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    Nachdenken kostet extra.
    Na da oute ich mich mal als Gegener von tragenden 11,5er und 15er Wänden.

    Denn wenn ich in die Planung einbezogen bin, kommen da noch so nebensächliche Aspekte.

    Sind nämlich die Installateure mit dem Bau fertig, dann sind die Wände meist auch fertig. Nicht umsonst wird inzwischen alles nur 2-achsig gerechnet. Oft rettet einen nur KS-XL nach den Installationsorgien, gerade bei 17,5.

    @paulinchen: schon mal ne 11,5er Wand mit Heizkreisverteiler gesehen? Ah ja der Türdurchbruch ist 15 cm daneben, wegen Platzmangel...

    Thema vorzeitiges setzen der nichtragenden Wände: Wann sind diese Wände denn überhaupt aus Mauerwerk? Gewichtsthema. Und alle nicht Mauerwerk kommt später.
     
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Ausführung nichttragende Wände

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