Ausführung Sohle zu dünn

Diskutiere Ausführung Sohle zu dünn im Beton- und Stahlbetonarbeiten Forum im Bereich Neubau; Liebe Forumsleser, wir bauen gerade ein Einfamilienhaus. Das Haus soll zukünftig 2 Vollgeschosse haben. Das Haus soll eine Wohnfläche von 160qm...

  1. #1 NordenFl, 8. Juli 2015
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    Liebe Forumsleser,

    wir bauen gerade ein Einfamilienhaus. Das Haus soll zukünftig 2 Vollgeschosse haben. Das Haus soll eine Wohnfläche von 160qm verteilt auf die beiden Etagen bekommen.
    Der Momentane Bautenstand ist wie folgt:

    Es ist ein Ringfundament 80cm tief und eine vollflächig einfachbewährte (im mittleren Bereich zusätzlich auf der Größe von 2 Matten doppelbewährt) Sohle gegossen.
    Streifenfundamente sind nicht vorhanden. Die Sohle liegt auf einer 12 cm Untersohlendammung. Die Innenwände sind auf die Sohle gestellt worden.

    Gebaut wird von einem großen Bauunternehmen. Der Statiker ist beim Bauunternehmen angestellt.

    Kürzlich habe ich bei der Begutachtung des Baufortschritts festgestellt, dass die Sohle nicht wie in der Statik angegebene 15cm sondern nur 13 bis max 14 cm dick ist.
    Gemessen habe ich diese Werte an 4 bis 5 Rohrdurchführungen.

    Natürlich habe ich mit dem Bauleiter der Hausbaufirma darüber gesprochen und mit ihm das ganze mit gleichen Ergebnissen nachgemessen.
    An einer Stelle meinte er zwar das er 14, 8 cm gemessen habe, dies verwundert mich natürlich nicht, da er an dieser Stelle vorher die Dämmung mit Meißel und Hammer bearbeitet hat.


    Natürlich habe ich den Sachverhalt schriftlich an das Hausbauunternehmen geschickt. Nach zwei Tagen habe ich heute mit dem Bauleiter gesprochen. Dieser berichtete mir, dass er gemeinsam mit mir und den Maurern ein Loch bohren möchte um mir zu zeigen, dass die Sohle ausreichend dick ist. Da ich an 4 bis 5 Stellen ja bereits gemessen habe erwarte ich keine anderen Werte. Mir ist nur nicht ganz klar wie in einer solchen Bohrung die Dicke des Betons gemessen werden könnte. Es wird ja vermutlich kein 40mm loch werden...
    Meine einzige Idee wäre den Bohrer bei einer Länge von 14,5 cm zu markieren. Und dann bis zu dieser Stelle zu bohren. Ob der Bohrer dann noch im Beton ist sollte ja leicht zu merken sein...

    Was würdet ihr machen?
     
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  3. #2 gunther1948, 8. Juli 2015
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    hallo
    lass einen bohrkern ziehen, den kannste dann nach dem nachmessen in eine vitrine im wohnzimmer stellen.
    lehrer !!!!!!!!!!!!!!!!!

    gruss aus de pfalz
     
  4. Yilmaz

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    Ob 15 oder 13 cm, misst bleibt misst!

    ich würde den Bauunternehmer auffordern seine Bodenplatte mitzunehmen und mir eine seriöse Firma suchen...
     
  5. #4 feelfree, 8. Juli 2015
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    feelfree Gast

    15cm Bodenplatte, immerhin. So kurz nach dem Krieg sind die Rohstoffe halt noch knapp....
     
  6. #5 rolf a i b, 8. Juli 2015
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  7. Julius

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  8. #7 Ralf Dühlmeyer, 9. Juli 2015
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    Es soll auch Lehrer für Geschichte, Mathe oder Sport geben, nicht deutsche Besserwisser.
     
  9. #8 GControl, 9. Juli 2015
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    Ist doch gut, wenn es sich doppelt bewährt hat.

    Lehrer haben vormittags Recht und nachmittags frei.
    Duckundwech
     
  10. mls

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    und dafür brauchtsn fullquote?

    eigene sachverstand beiziehen, insbes. baugrund und
    statik prüfen lassen.
     
  11. #10 JamesTKirk, 9. Juli 2015
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    Die Schichtdicke der Bodenplatte lässt sich recht gut mit Ultraschall über die gesamte Fläche bestimmen. Dann hätte man zerstörungsfrei (!, eine Stelle zum genauen Einteilen der Schalllaufzeit müsste man zerstörend öffnen und nachprüfen) an recht vielen Stellen einen verlässlichen Wert der Plattendicke.
    Zumindest in Hamburg kenne ich jemanden, der sowas machen könnte (und in der Ecke Berlin auch ... :shades).
     
  12. #11 Ralf Dühlmeyer, 9. Juli 2015
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    Selbst wenn es 15 cm wären - ein EFH mit zwei Geschossen auf einer 15 cm dicken Bodenplatte ohne Fundamente unter den tragenden Innenwänden??
    Liebe Tragwerksplaner - haltet Ihr sowas für rechn. nachweisbar???

    @ TE
    Stell mal Grundrisse & Schnitt (Ohne Daten von Bauherr & Firma) ein.
     
  13. #12 malgucken, 9. Juli 2015
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    Nach teilweise viel Blabla oben, doch noch paar sinnvolle Antworten.

    Ob die 15cm knapp sind, wisst ihr Experten wohl besser. Vllt. hat er ja super breite leichte Steine mit ultra hochfestem Beton.
    Ob nun 10% dünner schlimm ist, kann man wohl auch schwer beurteilen.


    Aber die Idee selbst, mit dem Bohrer markieren, die ist gar icht so doof, da können sich hier wohl manche noch was abgucken. Könnte ja fast von einem praktischen Ing./Techniker/Handwerker kommen. Also wäre schon mal bissel Lob angebracht, finde ich.... ob manche Archi so findig wären mit dieser minimal Invasien Idee, wenn man schon der Hausbaufirma misstraut....
    Die Frage ist, wer sucht die Stelle aus und ist das representativ?

    Senkrecht bohren nicht vergessen.
     
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  15. #13 JamesTKirk, 9. Juli 2015
    JamesTKirk

    JamesTKirk Gast

    Na, ob ich meine Bodenplatte durchlöchern würde bleibt dahingestellt ... :shades

    Ein Bauteil zu durchbohren ist immer der letzte Notnagel, den man nehmen sollte. Und wie viele Stellen willst Du denn beproben ?? 1, 2, 5, 25, 75 ?? Um eine vernünftige und belastbare Aussage zu bekommen sollten es schon ein paar sein ..
     
  16. #14 Thomas Traut, 9. Juli 2015
    Zuletzt bearbeitet: 9. Juli 2015
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    In manchen gebrauchten Bundesländern ist wohl die Berechnung von "virtuellen Streifenfundamenten" sehr gebräuchlich (gewesen?). D.h., unter einer 17,5er Wand wird unter Berücksichtigung eines Lastausbreitungswinkels von 45° und einer Plattendicke von 15 cm ein 47,5 cm breites "Streifenfundament" angesetzt. Grundbruch wird durch die 2-lagige Bewehrung verhindert.

    Ich halte sowas für Sparbrötchen für Appetitlose und würde sowas niemals einem Bauherren antun. Aber nach Aussage von ehemaligen Kollegen ist es nicht so selten.

    Ergänzung: Das Ereifern über den Lehrer ist (piep)!
     
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