Ausführung Streifenfundament efh

Diskutiere Ausführung Streifenfundament efh im Beton- und Stahlbetonarbeiten Forum im Bereich Neubau; Hallo ich bräuchte dringend ein paar Antworten. Der Bau meines EFH wurde begonnen. Dabei. Wurden die streifenfundamente bereits gegossen. Nun...

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  1. #1 Rucotchet, 24. Juli 2011
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    Hallo ich bräuchte dringend ein paar Antworten.
    Der Bau meines EFH wurde begonnen.
    Dabei. Wurden die streifenfundamente bereits gegossen.
    Nun ist mir als leie folgendes aufgefallen.

    Geplant war ein 800x450 mm Fundament.
    Dieses sollte 8 cm aus dem Boden rausgucken .
    In diese 8 cm soll dann die Perimeterdämmung eingebracht werden.
    Oben drauf kommt dann eine 16 cm Bodenplatte.
    Nun wurde folgendes gemacht.
    Es wurde ein 720mm x450 Fundament gegossen so das es eben mit dem Boden ist das Fundament wurde nicht eingeschalt sondern einfach in den Aushub gegossen vermutlich um Kosten zu sparren.
    Das Eisen im Fundament wurde nicht zu Körben verflochten sondern einfach reingeschmissen. Und somit auch nicht mit dem Ringanker verbunden.
    Meine Frage ist nun welche Auswirkungen hat das auf Dauer.
    Da nun das Fundament eben mit der Erde ist kann es doch eher Feuchtigkeit von der Seite ziehen ( Spalt zwischen Fundament und Bodenplatte.)
    Welche Massnahmen sollten ich ergreifen.
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    Hast du Sachverstand auf deiner Seite?
     
  4. #3 Rucotchet, 24. Juli 2011
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    Es handelt sich um ein Bauträger Haus ich selber habe wenig Ahnung
     
  5. #4 Rucotchet, 24. Juli 2011
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    Das ganze wird vom Tüv begutachtet jedoch kommt dieser nur 3 mal
     
  6. H.PF

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    Tüv ist völlig Blödsinn bei nur 3 Besuchen und die bezahlt warscheinlich noch der Bauträger. Du brauchst sinnvollen Fachverstand vor Ort, kauf dir nen Architekten/Bauleiter der dir den Bau begleitet. Nur beim Bauträger kann er Hausverbot bekommen, das Haus gehört dir nicht und Betreten dürfen ist good Will vom Bauträger...

    Aber wenn die schon mit solchen freien Planänderungen anfangen, wie soll das weiter gehen?
     
  7. #6 Rucotchet, 24. Juli 2011
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    Mit welchen Kosten muss ich etwa rechnen?
    Wie sollte ich jetzt vorgehen?
    Ist es ein großes Problem die änderungen meine ich
     
  8. #7 gunther1948, 24. Juli 2011
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    hallo
    haste statik da steht drin wie das mit den fundamenten aussieht. aber unbewehrte fundamente sind möglich und werden schon seit jahrzehnten gemacht und auch nur in fundamentgräben.
    deine einheiten da oben, sollteste noch mal draufsehen und das mit der 8cm perimeterdämmung ist auch nicht ganz klar wo das zeug liegen soll.

    gruss aus de pfalz
     
  9. #8 Rucotchet, 25. Juli 2011
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    Meine Frage ist ob die haftstelle zwischen Fundament und Bodenplatte im Erdreich liegen darf?
    Ich befürchte das sich dort Wasser sammeln könnte und im Winter dann der Beton aufplatzt.
     
  10. Biker

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    Das die Fundamente bis Oberkante Planum betoniert werden ist gängige Praxis. Geschalte Fundamente die aus dem Gelände raus schauen ist eher die Ausnahme. Mach dir nicht zu viele Sorgen,
    Allerdings schadet es nicht wenn dir ein Praxis naher Sachverständiger zur Seite steht.


    mfg biker
     
  11. #10 Ralf Dühlmeyer, 25. Juli 2011
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    Ähhh - bei mir sind im Erdreich geschalte Fundamente die Regel!!!
    Themen sind da Abdichtung, Dämmung, Bepfanzung, Leitungen, ....

    Alles andere gehört sich nicht. Punkt.
     
  12. Wieland

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    Bei bewehrten Fundamenten wird man nicht um die Schalung herum kommen,
    bei unbewehrten schon ! Oftmals liest man in Ausschreibungen, Fundamentbeton........
    in vorbereitete Fundamntgräben fachgerecht einbringen.

    Sofern Fundamnetschalung erforderlich ist, brauchts ja auch Arbeitsraum usw.............

    Dem Fragesteller dürfte die Leistungsbeschreibung u. Statik weiterhelfen !

    :e_smiley_brille02:
     
  13. #12 Carden. Mark, 25. Juli 2011
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    Ist doch alles eine Frage der Abdichtungsebene.
    Mal müssen Fundamente geschalt werden, mindestens der Fundamentkopf, nämlich dann, wenn die Abdichtung auf diesen heruntergeführt werden muss, mal nicht. Dann wenn keine Abdichtung bis hierher geführt werden muss.

    Somit sind wir wieder im Glaskugelmodus.
     
  14. #13 Rucotchet, 25. Juli 2011
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    Ok woher weiß ich wo die abdichtungsebene liegt.
    Hilft es wenn ich Zeichnungen reinstelle?
    Was wäre der optimalste weg wasserschäden zu vermeiden.
    Kurz gesagt wie kann das Problem technisch gelöst werden?
     
  15. Eric

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    Ja, Zeichnungen einstellen.

    Vielleicht ist dann Dein " Problem " zu erkennen.
     
  16. #15 Rucotchet, 27. Juli 2011
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    http://www.bauexpertenforum.de/picture.php?albumid=354&pictureid=1517Auf dem Bild ist links die ausführung zu sehen wie es sein sollte und rechts das was gemacht wurde.
    Mein problem ist nun das ich Angst habe das durch den Grün markierten Spalt das Wasser unter die rote Perimeterdämmung kommen könnte bzw. unter die solplatte. Im winter kann dies dann zu Frostschäden führen.
    rot perimeterdämmung
    blau abdichtung
     
  17. #16 gunther1948, 27. Juli 2011
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    hallo
    und bis wohin willste denn zum schluss da aussen anfüllen?
    bin ziemlich sicher, dass bei beiden skizzen die fertige anfüllhöhe höher wie die arbeitsfuge liegt.

    gruss aus de pfalz
     
  18. #17 Carden. Mark, 27. Juli 2011
    Carden. Mark

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    @unther, sach bitte Bescheid wenn die Zeichnung was taugt.
    Dann schaue ich auch mal.
     
  19. Eric

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    @Mark

    Nö, lohnt nicht. Der will die Perimeterdämmung unter der Bodenplatte gegen seitlich vorstoßendes Wasser schützen, weil die dann naß werden würde, was seiner Ansicht nach ganz schlecht wäre.
     
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  21. #19 Rucotchet, 28. Juli 2011
    Rucotchet

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    Zum Thema auffüllen die Oberkante Pflasterstein würde auf der linken Zeichnung mit der Fuge zwischen Sohle und Fundament zusammentreffen.
    Bei der jetzigen Ausführung ist es die unterkante der Pflastersteine. Zudem kann ich die Fuge nicht mit einer Z Folie abdichten da das Fundament nicht geschalt wurde und es somit keine gerade Flanke hat.

    Ich befürchte das sich in der Fuge zwischen Sohle und Fundament Wasser sammeln könnte und im Winter zur Eis werden könnte was dann wiederum zu Schäden führt.
     
  22. Eric

    Eric

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    Z-Folie am Fundament :bounce::bounce:

    Was wird heute eigentlich im Ingenieurstudium gelehrt?

    An der Düsseldorfer-Uni gibts einen Dozenten, der bis vor 4 Jahren Bauleiter in einem großen Architekturbüro war. Der hat dem Bauherren zu einem Anwendungsfall der DIN 18 195 -5, Abschnitt 8.1.5 erklärt:

    " Die dargestellten Türschwellen ( gemeint: bodentiefe Türen ins Freie ) ermöglichen einen bodengleichen Austritt aus den Terrassentüren, es muß lediglich darauf hingewiesen werden, dass der Mindestabstand der Fensterdichtung zur Oberkante des Bodenbelags in dieser Form die nach DIN vorgeschrieben 15 cm unterschreitet. Nach Aussage des Türbauers stellt dies kein Problem dar, da die 15 cm nur im Falle der Schneeablagerung als Sicherheit dienen. In diesem Fall müsse dann der Schnee entfernt oder eine andere Tür benutzt werden ".

    Und der darf jetzt als Dozent sein Unwissen weiter verbreiten. Ok, es ist ja " nur " ein Lehrstuhl für Design.
     
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