Ausgleichen von Nachkriegsestrich

Diskutiere Ausgleichen von Nachkriegsestrich im Sanierung konkret Forum im Bereich Altbau; Habe mich durch die Posts über Ausgleichsmasse/Dünnestrich soweit durchgearbeitet. Bin gerade am Renovieren einer Altbauwohnung...

  1. Karnies

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    Habe mich durch die Posts über Ausgleichsmasse/Dünnestrich soweit durchgearbeitet.
    Bin gerade am Renovieren einer Altbauwohnung (Mehrfamilienhaus), Baujahr 1948. Die Situation stellt sich wie folgt dar:

    Bodenaufbau:
    • Betonträgerdecke (Hohlkörperdecke), d. h. Betonträger mit eingehängten Betonhohllochsteinen, bei uns auch "Koch-Decke" genannt.
    • Estrich. Wurde damals selbst angemischt aus Kalk und Sägespänen, dazu noch etwas Zement (der sich nicht gut mit den Sägespänen verträgt). Ist nicht sehr stark, vielleicht max 5 cm.
    • Teppichleger hat irgendwann später den anscheinen etwas porösen Estrich mit einem mir unbekannten Mittel verfestigt. Wurde erkennbar mit Zahntraufel aufgezogen.

    • Bodenbeschaffenheit: relativ glatt, hart, mit Hammer etwas rumgeklopft, keine Abplatzungen oder sonstige Schwächen zu erkennen.
    • Raumgröße: 4,5 x 4,5 m
    • Raumhöhe: 2,54m, Türhöhe: 1,90m
    • Höhendifferenz: bis zu 2,4 cm
    • Ziel: Verlegen von Klickparkett (90cmx9cm) mit 5mm Trittschalschutz inkl. Folie,
    Frage:
    Wie würdet Ihr den Höhenunterschied am besten Ausgleichen?
    Der PCI-Fachmann hat mir einen Kunstharzestrich empfohlen. Wie seht ihr das? Tut es eine "normale" Ausgleichsmasse auch?

    Danke Euch schon mal.
     
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  3. #2 Inkognito, 4. März 2016
    Inkognito

    Inkognito Gast

  4. Karnies

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    Hallo Inkognito,

    danke für deine Antwort. Habe jemanden der damals beim Bau dabei war und noch klar denken kann genau das gefragt. Er sagte die Mischung des Estrichs ist wie oben beschrieben erfolgt. Er wusste was Steinholz/Magnesiaestrich ist und verneinte, dass ein solcher verwendet worden war.

    Frage 1)
    Ich habe jetzt mal bei einem Hersteller von Dickschichtausgleichsmassen angerufen. Er empfahl mir eine selbstnivellierende Ausgleichsmasse auf Calciumsulfat-Basis (faserarmiert) - der Spannungen wegen. Der ist natürlich schweineteuer (locker doppelt so teuer). Was haltet ihr von dieser Variante?

    Frage 2)
    Bei einem Raum von ungef. 20m² Größe u. durchschnittlichem Aufbau von 1,5 cm und Materialverbrauch von 1,6kg/m²/mm habe ich einen Materialbedarf von 480kg = ungef. 20 Sack.
    Kann man das noch zu zweit mit Handmörtelmischer schaffen?

    Frage 3)
    Gibt es noch vergleichbare selbstnivellierende Ausgleichsmassen bis 30mm von anderen Herstellern? Ich weiß, dass hier im Forum keine Namen/Marken genannt werden sollen. Haber aber leider nach einer Internetrecherche keine vergleichbare gefunden. Vielleicht kann man mir ja eine Privatnachricht schicken, falls das erlaubt ist.
     
  5. #4 Alfons Fischer, 8. März 2016
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    bei solche Unebenheiten kann es kostenmäßig u.U. auch interessant sein, gleich den kompletten Estrich neu zu machen.
     
  6. #5 Thomas Traut, 8. März 2016
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    Für das Geld der Ausgleichsmasse kannst Du den Estrich wahrscheinlich 3x komplett neu machen. Ein Sack 25 kg kostet bei den üblichen Verdächtigen ca. 2,50 €. Oder hol Dir jemanden, der den Estrich fachgerecht verlegt. 1 m³ kostet ab Mischwerk ca. 100 € netto, das kostet mit Einbau wahrscheinlich weniger als die Ausgleichsmasse. Und hält bestimmt wieder 70 Jahre.
     
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