Aushub des Nachbarn liegt noch auf unserem Grundstück

Diskutiere Aushub des Nachbarn liegt noch auf unserem Grundstück im Tiefbau Forum im Bereich Neubau; Hallo zusammen, wir haben vor kurzem ein Grundstück für eine DHH von der Gemeinde gekauft. Unser zukünftiger Nachbar hat uns nun darauf hin...

  1. franzl2000

    franzl2000

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    Hallo zusammen,

    wir haben vor kurzem ein Grundstück für eine DHH von der Gemeinde gekauft. Unser zukünftiger Nachbar hat uns nun
    darauf hin gewiesen, dass der andere Nachbar (zur Grundstücksgrenze hinten) bei seinem Bau mehrere Kubikmeter Erde auf unserem
    Grundstück abgeladen hat - und sie nie wieder abfahren gelassen hat. Jetzt erklärt sich mir auch der Anstieg des Grundstücks
    im hinteren Bereich.

    Wie seht ihr die Lage? Die Gemeinde hat damals wahrscheinlich gar nichts davon gewusst. Ich erfahre jetzt erst davon...

    Ich werde natürlich mit diesen Nachbarn sprechen und sie bitten die Erde zu entfernen. Es soll ja nicht gleich zu Beginn schon
    eine schlechte Stimmung geben, wenn ich z.B. das Ordnungsamt hin schicke würde.

    Habt ihr Erfahrungen mit solchen Situationen? Könnt ihr mir noch hilfreiche Tipps zur Herangehensweise geben?
    Ach ja,,,Fotos vom Grundstück, ohne den Aushub des Nachbars, werde ich bald erhalten.

    Danke für eure Tipps!
    Grüße
     
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  3. Baufuchs

    Baufuchs Gast

    Die richtige Vorgehensweise hast Du ja schon beschrieben:

     
  4. #3 Ralf Dühlmeyer, 16. November 2015
    Ralf Dühlmeyer

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    Der Gemeinde ist das völlig egal und das Ordnungsmat wird nicht einen Finger rühren.

    Das ist reines Privatrecht. Da darfst Du Dich, wenn das Gespräch nix bringt, ganz alleine mit Deinem Nachbarn herumschlagen.
     
  5. Kater432

    Kater432

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    oder ihm mitteilen, wenn er uneinsichtig ist, das ihr bei beginn eures baus, die erde auf sein grundstück zurückbefördert :mega_lol:

    d.h. die erde wurde schön auf eurem grundstück verteilt und liegt nicht als berg ? also extra schon so gemacht, als ob es so ist. schlaues kerlchen. schwierig aber rauszufinden, was er dann dort abgeladen hat, oder ?
     
  6. reezer

    reezer

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    Mitteilung der "Folgen bei Uneinsichtigkeit" kann er zwar machen, helfen muß das nicht unbedingt etwas.
    (Wenn der Nachbar nämlich "uneinsichtig" ist)

    das "zurückbefördern" würde ich dem TS dringend anraten nicht zu tun , das Faustrecht ist noch nicht eingeführt in D.
    So eine Aktion kann böse in die Hose gehen.

    Hübsche Stasi Gegend, wo ein Nachbar den anderen beim Dritten anschwärzt.
    Vielleicht wars ja der Anschwärzer selbst der das Erdreich dort abgeladen hat, und will es nur dem Anderen in die Schuhe schieben?
    Zudem liest es sich so als wäre das passiert bevor der TS das Grundstück gekauft hat?
     
  7. dimitri

    dimitri

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    Klingt unlogisch. Den Mutterboden schön zu verteilen ist vermutlich ähnlich teuer wie ihn abtransportieren zu lassen. Bei uns hat der Gartenbauer 10€ pro m3 Erde verlangt. Bevor hier das große Fass aufgemacht wird einfach das Zeug selbst wegfahren lassen und fertig. Wenn man einen Wall errichten will kann man die Erde vielleicht sogar selbst brauchen.
     
  8. #7 SteveMartok, 16. November 2015
    SteveMartok

    SteveMartok Gast

    Um wie viele m³ handelt es sich denn?
    In Neubaugebieten wird regelmäßig Bodenaushub von Grundstücken, auf denen das Bauen losgeht, auf benachbarte, zum Teil noch nicht verkaufte Grundstücke umdeponiert.
    Ich weiß nicht, ob man da unbedingt jetzt eine große Welle machen sollte, weil evtl. ein Nachbar über den anderen Nachbarn gesagt hat, dieser hätte.......usw. Sowas kann ich ja auch leiden......!

    Wenn man sich wirklich sicher ist, dass es einer der Nachbarn war, dann mit diesem vielleicht erst mal ins Gespräch treten.
    Zur Not muss man in den sauren Apfel beißen und das Ganze entsorgen lassen, Vielleicht kann man den Boden aber auch selbst verwenden oder es findet sich jemand, der diesen benötigt und abfährt.
    Bei mir war es z.B. so, dass die GaLa-Bau-Firma, die den Endzustand der Straßen usw. hergestellt hatte, bei mir den übriggebliebenen Oberboden, etwa 80 m³, abgeholt hat, weil diese größere Mengen für eine Ausgleichsfläche benötigten.
     
  9. #8 Ralf Dühlmeyer, 16. November 2015
    Ralf Dühlmeyer

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    Was so alles "üblich" ist, ist absolut irrelevant!

    Es gehört sich nicht und für Menschen, denen egal ist, was sich gehört, ist es auch verboten, seinen eigenen Krams ohne nachbarliche Zustimmung auf Nachbargrundstücken zu lagern oder zu deponieren!
    Oder hättest Du gern für Deinen Nachbarn verseuchtes Erdreich, das er loswerden wollte, entsorgt.
     
  10. #9 SteveMartok, 16. November 2015
    SteveMartok

    SteveMartok Gast

    Von ,,üblich" oder anderen verharmlosenden Aussagen habe ich nichts geschrieben!!!
     
  11. Runner

    Runner

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    Vorgehen solltest du erstmal den Nachbarn ansprechen aber was ja auch fast ist du hast das Grundstück doch so gesehen und als "gut" gesehen? Da war doch die Erde schon da, oder? Bedeutet doch das es zu den Zeitpunkt kein Problem oder Ärgernis war.
     
  12. Markul

    Markul

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    Der Aushub wurde aber auf dem Grunstück geparkt, da war es noch im Eigentum der Gemeinde,oder? Du hast es also von der Gemeinde so gekauft wie es jetzt ist. Also mit Aushub,oder?
     
  13. franzl2000

    franzl2000

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    Ich werde dass Gespräch suchen und denke es klärt sich dann. Der Aushub lag verteilt auf dem Grundstück,also kein Berg der gleich erkennbar war. Ich denke der Abtransport seines Aushubs ist nicht ganz billig, daher hoffe ich auf eine gütliche Einigung. Ich werde berichten,,Danke für eure Tipps und Erfahrungen..Gruss
     
  14. Bum123

    Bum123

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    Markul hat's doch schon gesagt: Du hast wahrscheinlich das Grundstück in seiner jetzigen Beschaffenheit von der Gemeinde gekauft. Ich wüsste jetzt nicht auf welcher Grundlage Ansprüche geltend gemacht werden könnten... ausser dem guten Willen des Nachbarn.
     
  15. Inkognito

    Inkognito Gast

    Wenn ich ein Grundstück von der Gemeinde kaufe und das mit einer Höhe x eingemessen wurde, diese aber nicht mehr hat, weil da 30cm dazu gekommen sind - und man mich aber gleichzeitig zwingt irgendwelche Höhenbeschränkungen ausgehend vom gewachsenen Boden einzuhalten, dann würde ich schon meinen, dass man da zumindest eine Diskussionsgrundlage hat. In diesem Falle hat das Grundstück meiner Meinung nach einen versteckten Mangel.

    Natürlich ist hier der Ansprechpartner erst mal der Verkäufer, am Ende kann sich die Gemeinde dann mit dem Nachbarn rumärgern.



    PS: Von einer möglichen Belastung des Aushubmaterials noch gar nicht geredet.
     
  16. lastdrop

    lastdrop

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    Was ist daran "versteckt"? Kann doch jeder nachmessen?
     
  17. Inkognito

    Inkognito Gast

    Versteckt, weil es erst auffällt, wenn die Baugrube ausgehoben werden muss. Weil eben keiner nachmessen kann sondern man nachmessen lassen muss.
    Gut vergleichbar mit einem Problem mit einem Gebrauchtwagen, das nur dem Meister in der Werkstatt auffällt, der Vorbesitzer aber hätte wissen müssen.
     
  18. reezer

    reezer

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    falsch, weil es sogar dem TS (fachfremd) schon vor dem Ausheben der Baugrube bereits aufgefallen ist.
    Ohne daß er jemanden etwas nachmessen lassen musste.
    Ohne daß er ein Meister ist, dem alleine etwas auffällt:

    btw: warum kann keiner selbst nachmessen und warum muss man "nachmessen lassen" ???
    warum hätte der Vorbesitzer von dieser abgeladenen Erde wissen müssen? Ablader war doch angeblich ein Nachbar?
     
  19. gunther1948

    gunther1948

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    hallo
    so einen plan von der gemeinde wo die höhen des geländes eingemessen sind hab ich noch nie gesehen,
    ich bin als schon froh wenn der kanalanschluss lage- und höhenrichtig eingemessen ist.:winken

    gruss aus de pfalz
     
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  21. Baufuchs

    Baufuchs Gast

    Gemeint ist wohl "arglistig verschwiegener Mangel".

    Arglist setzt voraus, dass dem Verkäufer ein Mangel bekannt ist, er diesen aber bei Vertragsabschluss verschweigt.
     
  22. Bum123

    Bum123

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    Ich würde zuerst den Kaufvertrag genau lesen. In meinem stand z.B. sinngemäss drin "dem Käufer ist das Grdst. in seiner Beschaffenheit bekannt...".
     
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Aushub des Nachbarn liegt noch auf unserem Grundstück

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