Auskragende DG-Bodenplatte

Diskutiere Auskragende DG-Bodenplatte im EnEV 2002 / 2004 / 2007 / 2009 Forum im Bereich Bauphysik; Unser Keller und das EG springt ca. 2,75 x 5,00 m gegenüber dem rechteckigen DG-Grundriß zurück. Das DG bildet also die Überdachung für die...

  1. Tommi

    Tommi

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    Unser Keller und das EG springt ca. 2,75 x 5,00 m gegenüber dem rechteckigen DG-Grundriß zurück. Das DG bildet also die Überdachung für die ebenerdige Terrasse, die nicht unterkellert ist. Damit ist die DG-Bodenplatte in diesem Bereich der kalten Außenluft ausgesetzt.

    Da ich dieses Detail für kritisch in Bezug auf

    - Wärmedämmung
    - Tauwasserausfall

    halte, habe ich die Detailskizze aus dem ENEV-Nachweis beigefügt und bitte um Kommentare, ob dieser Vorschlag akzeptabel ist.
     
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  3. mls

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    schön

    und? :D

    ich nehm schicht 2 ...
     
  4. #3 Tommi, 17. September 2003
    Zuletzt bearbeitet: 17. September 2003
    Tommi

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    Schön, und...

    genauer:

    Kann bei vorliegendem Schichtaufbau Tauwasser im Fußbodenaufbau (innen) bzw. in der zusätzlichen außenseitigen Dämmung ausfallen?
     
  5. JDB

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    nein. dat issn standardaufbau.

    haste etwas falsch verstanden?
    Dämmung aussen = optimal !

    Eine Dampfsperre gehört jedoch wahrscheinlich noch über die Dämmung.

    Wenne sparen willst, würde ich die Dämmung oben (z.Z. 6cm noch reduzieren).
    Der ganze Rest im Innenbereich (oben warm, unten warm) muß dann ja auch mit 6cm ausgeführt werden. Das is dann für die Katz.

    Wichtig ist auch Stirnseite der Betondecke (mit Überzug?)
    Bitte ebenfalls mit 6cm dämmen.
     
  6. Tommi

    Tommi

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    Danke. OKKY-DOKKY. Ich habe verstanden - das Zauberwort war "Standardaufbau!"

    Sparen wollte ich nicht, ist schon OK so.

    Die Betondecke wird lt. Archi-Detail stirnseitig mit 6 cm gedämmt.

    Die auskragende Betonplatte liegt auf einer Betonsäule auf, also braucht es - ACHTUNG: Statikerlaie - keinen Überzug?! Aber das soll ruhig der Statiker rechnen...
     
  7. hscholl

    hscholl

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    Betonsäule

    @Achtung,
    ...und an der Betonsäule eine wunderbare Wärmebrücke!!

    mfg Hajo Scholl
     
  8. MB

    MB Gast

    Falsches Diagramm

    Hier werden nur Temperaturen aufgezeigt. Die Taupunkttemperatur habe ich mal rot reingemalt.

    Das heißt aber nicht, daß dort auch Tauwasser ausfällt. Dazu braucht man das Glaserdiagramm, in das Sättigungsdampfdrücke und partialdampfdrücke gegen diffusionsäquivalente Luftschichtdicke (sd) eingetragen wird.

    Am Schnittpunkt zwischen den Graphen Sattdampfdruck und Teildamfdruck fällt Tauwasser aus.

    Aber auch das ist noch nicht die ganze Wahrheit. Man muß auch nachrechnen, ob die anfallende Tauwassermenge auch wieder verdunsten kann.
     
  9. Tommi

    Tommi

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    Nach dem Beitrag von MB stehen 2 Aussagen für mich [noch] unversöhnlich gegenüber:

    1. Standardaufbau
    2. Nachrechnen / Glaserdiagramm.

    (1.) bedeutet für mich: Alles OK, NICHTS tun!
    (2.) das Gegenteil.

    Können die Experten mir bitte mit einer Handlungsanweisung helfen: So lassen <-> Nachrechnen?

    PS: Die Betonsäule wird im Anschluß an die auskragende DG-Platte gedämmt (steht so im Werkplan!)
     
  10. MB

    MB Gast

    Theoretisch

    Tauwasserausfall in der Schicht PST. Aber es verdunstet mehr, als Tauwasser ausfällt. Demnach nach Glaser zulässig.

    Allerdings hätte ich da Magenschmerzen. Ne Lage PE Folie ordentlich überdeckt zwischen Estrich und PST, dann ist Essig mit Tauwasser.
     
  11. Tommi

    Tommi

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    @MB:

    Genügt da nicht auch die Folie, die der Estrichleger bei "schwimmendem Estrich" zwischen Dämmschicht und Estrich einbringt?
     
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  13. Lebski

    Lebski Gast

    Das ist manchmal Ölpapier, Löcher sind auch nicht selten.
    Besser in dem Bereich mit 0,2 mm PE-Folie, Ränder verklebt arbeiten. Ist ja nicht viel Fläche, und sicher ist sicher.
     
  14. Tommi

    Tommi

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    Danke an alle!

    Wir werden den Vorschlag der PE-Folie aufgreifen.

    Noch zwei Klarstellungsfragen:

    1. Genügt es die Folie nur im Bereich der Auskragung anzuordnen, also nicht über das ganze Geschoß?

    2. "Ränder verklebt arbeiten".

    Meint das

    a) die Stöße der Folienbahnen zu verkleben
    oder
    b) die Ränder der Folie an den Außenwänden irgendwie zu verkleben?

    Bitte um kurze Klarstellung!
     
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