Außenisolierung meines Hauses BJ 1964

Diskutiere Außenisolierung meines Hauses BJ 1964 im Außenwände / Fassaden Forum im Bereich Neubau; Hallo zusammen, super schon seit 3 Monaten bin ich am Enkernen und Umbauen meines neu erwobenen Hauses BJ 64 und erst jetzt habe ich euer Forum...

  1. #1 centerguide, 5. November 2006
    centerguide

    centerguide Gast

    Hallo zusammen,
    super schon seit 3 Monaten bin ich am Enkernen und Umbauen meines neu erwobenen Hauses BJ 64 und erst jetzt habe ich euer Forum hier gefunde...

    Ich möchte das Haus zum grönenden Abschluss noch von Außen isolieren und habe mir schon Styropor 14 cm 35 Isolationswert gekauft.

    Jetzt habe ich schon von mehreren Leuten gehört das 14 cm ein wenig viel sind. Nach der Duchsicht der Beiträge in diesem Forum wurde ich aber wieder beruhigt als ich auch die Größen 20 und 22 las.

    Kellerisolierung mit 20 Styropor (?) soll im Jahr 2007 erfolgen (wenn wieder Geld da ist :-) )

    Kaminsanierung (Edelstahl) erfolgt gerade, Ölheizung vorhanden zusätzlich werde ich noch mit einem kleinem Holzofen im WHZ heizen.

    An den Fensterseiten will ich 5 cm Platten anbringen da der Rahmen nicht mehr hergibt.

    Das Dach wird gerade mit 14 cm PU Schaum von oben gedämmt. Gauben, Ziegel, Isolierung.. ca 25000 Euro.

    Bei den Decken habe ich zwischen den Holzträgern Rockwoll Steinwolle gelegt und Dampfsperren angebracht.

    Die alten Fenster wurden alle gegen neue ausgetauscht Rohrleitungen erneuert und Heizungssystem auf 1 Rohrsystem umgebaut (incl, Rohrisolierung)

    Innenwände wurden von der nervigen Innenisolierung enfernt...

    Jetzt habe ich folgende Fragen:

    1) Langt das um die Energiekosten zu senken?
    2) Was kann man noch machen (neue Heizung kommt später)
    3) Sind 14 cm in Ordnung?
    4) Bis welcher Außentemperatur kann man das Styropor an die Wand kleben
    5) Welchem Schaum empfehlt ihr um Lücken zwischen dem Styropor zu schließen, oder lieber verputzen?

    Hoffe ich habe euch mit meinen Fragen nicht erschlagen...

    Gruß Timo
     
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  3. Franus

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    Hallo,

    1. Energiesparcheck durchführen lassen.

    2. siehe 1.

    3. siehe 1.

    4. Angaben des Systemanbieters beachten, in der Regel nicht unter +5°.

    5. Der Systemanbieter hat auch Pistolenschaum im Programm, wichtig ist es muß ein B1 Schaum sein.

    Meine Empfehlung zur Dämmung in Eigenleistung ohne Betreung durch Fachkompetenz, lass es bleiben.
    Es sind einige Sachen zu beachten die bei falscher Ausführung die Dämmung:

    Unbrauchbar macht, mindert und Schäden verursacht.

    Das fängt beim Untergrund vorbereiten an ... .

    Gruß Franus
     
  4. #3 Hundertwasser, 6. November 2006
    Hundertwasser

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    zu 1 Die Energiekosten werden sicher gesenkt. Um die SAche abzurunden sollte aber ein Energieberater die Sache mal durchrechnen. Wäre übrigens sinvoll gewesen, das vorher zu tun.

    zu 3 Kann man so nicht sagen. Wie ist die Zielsetzung, was soll erreicht werden. 14 cm in WLG 035 sind aber auf jeden Fall nicht schlecht.

    zu 4. Kommt auf den Kleber an, meistens jedoch +5 C. Beim Hersteller erfragen.

    zu 5. Wärmedämmverbundsysteme sind nicht umsonst Systeme. In der Regel verkauft dir ein Händler alle zugehörigen Komponeneten von einem Hersteller.Da gehört ja noch mehr dazu wie Armierung, Gewebe, Anputzleisten, Dehnfugenbänder ...

    Auf keinen FAll dürfen Fugen im Styropor mit Putz o.ä geschlossen werden. Normalerweise dürfen Fugen gar nicht erst entstehen - sauber arbeiten. Wenn doch: bis 1 cm breite darf mit PU Schaum gefült werden. Breitere Fugen müssen mit Styroporstreifen gefüllt werden, jeweils bis auf den Untergrund.

    Abschließend möchte ich dir dringend empfehlen, einen Fachhandwerker einzuschalten. Ein WDVS ist eine komplexe Sache und wenns nicht richtig gemacht wurde sind Schäden vorprogrammiert.
     
  5. #4 centerguide, 6. November 2006
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    Hi

    Hallo,

    danke für eure schnelle Antwort.

    Fachmann habe ich 2 an der Hand einen Maurer und einen Gipser.
    Jedoch können die auch was falsch machen und deswegen will ich mich erst mal selber schlau machen. :-)

    Das mit dem Energieberater stimmt, dass Problem beim Bau ist halt das man das lieb und gern nach hinten schiebt...


    Gut dann werde ich versuchen Stoß auf Stoß zu arbeiten damit keine so großen Fugen entstehen.

    Ich bekomme ja jetzt schon die Krise bei den enstehenden Monster Fensterbänken (28 cm = 14cm Isolierung +1 cm Putz und Farbe + 13 cm bis zum Fenster)

    Was haltet Ihr von einem farbigen Harzputz. Mir wurde gesagt das Harzputz strapazierfähiger ist und man dann keine zusätzliche Silikonfarbe benötigt?

    Meinst du damit den losen Putz und die Farbe abschlagen oder die Reinigung der Fassade mittels Hochdruckreiniger?

    Die Fassade ist eigentlich soweit in Ordnung siehe Bild!

    Grüße aus Heidelberg

    Timo
     
  6. Olaf (†)

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    Daraus...

    ergibt sich für mich mal eine Frage an die "Sanierungsplaner".
    (Sorry Timo, dass ich Deine Frage hier "missbrauche")
    Aus meinem Verständnis heraus hätten die Fenster weiter raus gehört, zu mal offensichtlich die alten Anschläge außen nicht zu überdämmen sind und die Wärme förmlich einladen, dort zu entfleuchen.
    Wie hätte man es denn besser machen können bzw. ist das überhaupt notwendig, d.h. ist das Prob vernachlässigbar?
    1.) Fenster kleiner und "um die Ecke" dämmen - fetzt nicht.
    2.) Anschläge wegschneiden:eek: ?
    Hintergrund der Frage:
    Leider ist es immer wieder Usus, dass Hauseigentümer mal schnell ohne Beratung wärmetechnisch sanieren wollen, ohne sich beraten zu lassen. Neue Fenster rein und Dämmung aus dem Baumarkt angeklebt - fertich.
    Ich will ja die Beratung auf keinen Fall ersetzen - aber es ist doch immer wieder nich schlecht, wenn man im Zuge der Angebotserstellung den BH ins Gespräch verwickeln kann, in dem man ihn auf "Randphänome" aufmerksam macht und damit mehr bietet als der Wettbewerber. Machen wir auch mit Planern und Architekten so:konfusius
    Olaf
     
  7. #6 Ralf Dühlmeyer, 6. November 2006
    Ralf Dühlmeyer

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    Seitlich machbar, nur teuer und mit Schadenrisiko fürs Fenster verbunden. Aber was ist im Sturzbereich. Da wär ich ohne nähere Untersuchung dessen, was da Bestand ist, sehr vorsichtig.
    Auch Altbauten kennen zweischaliges MW -und schwupps fehlt der Aussenschale der Sturz :yikes .
    MfG
     
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  9. Olaf (†)

    Olaf (†)

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    Na..

    wat denn nu dann? Des des massiv Ärger bringen kann, is schon klar.
    So lassen und also vernachlässigbar?
     
  10. mls

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    seitlich a bissi wegspitzen, dann haben dünne (2..3cm) pu-platten (wlg028) scho platz.
    wenn oben kein roka is, geht´s da genauso.
    meistens is aber ein roka da - mit sauerkrautschwarte.
    wie man den mist ohne abbruch saniert, musste ich bisher nicht wissen ;)
     
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