Aussenputz incl. Dämmung?

Diskutiere Aussenputz incl. Dämmung? im Mauerwerk Forum im Bereich Neubau; Hi! Bin neu dabei und hab eine wichtige Frage. Wir haben in 2007 ein Haus gebaut und wollen es dieses Jahr verputzen. Die Mauerstärke beträgt...

  1. Stom1977

    Stom1977

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    Hi! Bin neu dabei und hab eine wichtige Frage.

    Wir haben in 2007 ein Haus gebaut und wollen es dieses Jahr verputzen. Die Mauerstärke beträgt 36,50 cm. Der Stein ein Unipor W 14 Block 12DF/365.
    Meine Frage ist, schickt ein Wärmedämmputz (welcher Art?) oder sollte zusätzlich eine Styroporschicht (wie dick?) angebracht werden? Welchen Spareffeckt würde dies ausmachen?
    Wir heizen mit Holz und Solar. Brauchen bei 230 qm Wohnfläche ca. 20 m³ Holz im Jahr. Somit hätten wir bei einer Ersparniss von 5% lediglich 1 m³ Holz weniger im Jahr nötig. Dabei würden sich die höheren Anschaffungskosten für die zusätzliche Dämmung nicht wirklich rechnen. (Da wir das Holz selbst aufarbeiten, kostet uns der m³ 30 - 40 €.)

    MfG, Stom1977
     
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  3. salleD

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    Maßgeblich ist nicht nur die Fläche sondern auch die Art und Weise wie der Eigentümer seine Außenwand verändert. Wenn er sie beispielsweise ersetzt, erstmals einbaut, zusätzlich dämmt, mit Platten oder Mauerwerksvorsatzschalen bekleidet, muss er die neue EnEV einhalten. Die EnEV bestimmt für jedes Bauteil der Gebäudehülle – Außenwand, Dach, Fenster und Decke – welche Veränderungen dazu führen, dass die Verordnung greift.
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    hab ich mal so beim erst besten gockeltreffer kopiert.


    @mods hoffe das ist einschließlich der Quellenangabe OK bin auch mit der Erstellerin nicht verwandt, verschwägert oder wirtschaftlich oder sonstwie verbunden, kurzum ich kenne die Dame garnicht

    Das oben stehende Zitat gibt mE den Stand der Verordnung für Ihren Fall wieder. Ob, wann und wie Ihre Aussenwand den Bestimmungen der ENEV 2009 entspricht sagt Ihnen Ihr Planer, aber sicher nicht dieses Forum.

    Also Planer beauftragen, den Leistungsumfang an den gesetzlichen (Entschuldigung Herr Dühlmeyer, den der Verordnung entsprechenden) Mindestanforderungen orientieren und nicht am wie auch immer aussehenden Idealstandard auszurichten. Ab er nur weil das Holz so billig ist. :e_smiley_brille02:

    Ob und wie man dann gegebenenfalls (Qualifikation) bei der Ausführung Geld durch DIY sparen kann sagt Ihnen dann am besten auch gleich Ihr Planer.
     
  4. Stom1977

    Stom1977

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    Die EnEv halte ich mit Dämmputz ein.
    Ich würde gerne wissen wie hoch die Ersparniss ist.
    MfG
     
  5. R.B.

    R.B.

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    Wer sagt das?

    Die 0,45 aus der EnEV2007 waren sicherlich einfach zu erfüllen, selbst mit diesem Stein der bei 36,5cm einen U-Wert von ca. 0,35 hat. Das bischen Dämmputz bringt nicht viel, oder es wird so aufwendig, dass man gleich ein WDVS anbringen kann.

    Nach der EnEV2009 wird´s aber schon schwieriger. ;)

    Ein WDVS bringt Dir einen Vorteil von gut 0,14W/qmK beim U-Wert. Wie sich das auf Deinen Holzverbrauch auswirkt, könnte man nur ganz grob abschätzen. 14kWh pro qm Fassadenfläche wäre mal ein Anhaltspunkt.

    Ob sich das rechnet? Niemals, denn DU verbrauchst ja nach eigener Aussage nur 600,- € an Holz pro Jahr. Wie soll sich da eine Dämmung jemals rechnen. Genau betrachtet rechnet sich in diesem Fall keine Maßnahme, egal was Du unternimmst.

    Man sollte sich aber mal überlegen, ob es sinnvoll ist, wenn ein neues Haus auf einem Standard von vor 20 oder 30 Jahren ist.

    Gruß
    Ralf
     
  6. bernix

    bernix

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    ...lohnt es sich, wenn man 2,3,4 oder mehr cbm Holz nicht aufbereiten muss?
    Geldlich sicher nicht...bei diesen Voraussetzungen
    gruss
     
  7. MoRüBe

    MoRüBe Gast

    Klar, heute ist er noch jung...

    ... aber was ist, wenn...

    - er älter wird
    -einen Unfall hat (die sog. Wechselfälle des Lebens, ja ja, ich weiß, die Frau losschicken:D
    - er ganz einfach mal kein Bock mehr hat Holz zu machen
    - oder Holz immer Wertvoller wird???


    :konfusius
     
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