Außenwand verputzen - Ein paar Fragen

Diskutiere Außenwand verputzen - Ein paar Fragen im Sonstiges Forum im Bereich Sonstiges; Hallo, ich habe an einem Nebengebäude eine Außenwand, die zwar verputzt ist, der putz ist aber schon leicht bröckelnd an einigen Stellen, hat...

  1. #1 nicobischof, 5. März 2008
    nicobischof

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    Hallo,

    ich habe an einem Nebengebäude eine Außenwand, die zwar verputzt ist, der putz ist aber schon leicht bröckelnd an einigen Stellen, hat einige Bohrlöcher, alte Fensterladenhalterungen etc. Jetzt will ich diesen erneuern.

    Habe mir überlegt ich zieh einen komplett neuen Putz auf. Also einfach nen glatten Putz, nix besonderes und dann streichen.

    Wie mach ich das am besten, also welches Material? Putzgips? Putzmörtel? Was ist hier geeignet? Es reicht ja wahrscheinlich eine dünne schicht, nur um das ganze wieder glatt und "schön" zu bekommen.

    Dann noch eine zweite Frage. Ich habe noch einen Teil wand, die mit Holz verkleidet ist. Das soll ab. Darunter ist glaube ich isoliert mit Styropor oder so. Wie kann ich das verputzen? Ich denke mal mit Armierungsgewebe oder?

    Wie befestige ich dieses Gewebe? Diese müssen ja wahrscheinlich irgendwie angetackert oder so werden, damit das Gewebe vor dem verputzen hält? Und mit welchem Material verputz ich das dann?

    Viele Fragen ich weiß ;-)

    Ich würde mich sehr über Hilfe freuen :-)

    Habe zwar mit verputzen und dem Umgang mit Kelle etc. einiges an Übung, aber musste mir nie über das Material Gedanken machen :-)

    Vielen Dank schonmal im Voraus !


    Mfg

    Nico B.
     
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  3. #2 schwaetzerbande, 6. März 2008
    schwaetzerbande

    schwaetzerbande Gast

    Hallo,

    nun, ganz so einfach ist das mit der Neubeschichtung des Putzes nicht; wie soll denn der neue Putz halten, wenn der alte Putz auch nicht mehr richtig fest sitzt und hier und da bröselt?

    Und ein Gewebe ist bei einer darunterliegenden Balkenkonstruktion auch nicht die richtige Rissüberbrückung.

    Ich meine, es macht auch nicht viel Sinn, den gesamten Arbeitsablauf zu formulieren, da eine fachlich richtige Ausführung doch schon recht aufwendig sein kann und ich meine, als Schüler hat man eher nicht die Kenntniss; schließlich ist auch die alte Fassade noch mit Farbe oder zumindest mit Frabresten behaftet.

    Hier einfach einen frischen Putz zu beaufschlagen, wäre fatal - er würde in Kürze auch abbröseln, da er keine dauerhafte Haftung finden kann.

    Grob umrissen heißt dies:
    Altputz abklopfen, Mauerwerk vorspritzen, Grundputz möglicherweise gescheibt und abschließend Anstrich.

    MfG
    r.b.
     
  4. R.B.

    R.B.

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    Und da wird nix getackert. Das Gewebe kommt in den Armierungsmörtel.

    Gruß
    Ralf
     
  5. #4 nicobischof, 6. März 2008
    nicobischof

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    Danke für eure Antworten!

    Also heißt, ich muss den alten Putz bis auf das Mauerwerk runtermachen? Aber wenn ich Kabelschlitze oder so zuschmiere, die werden doch auch nur zugeschmiert und gut abgerieben, dann sieht man das nach dem überstreichen auch kaum. Also ist es eher nicht gut nur die kaputten stellen abzukratzen und neu zu verputzen?
     
  6. Bauwahn

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    Man kann alten Putz schon überputzen, aber alles, was definitiv lose ist muss weg, die Farbreste weitgehend abstrahlen und dann empfiehlt sich, die gesamte Fläche mit Gewebe zu verputzen. Ist aber auch aufwendig als Heimarbeit.
    Größere Flächen von Hand verputzen ist Knochenarbeit.
    Die Putzmaschine dürfte diejenige Gerätschaft sein, die auf dem Bau am meisten Arbeitszeit eingespart hat.

    Gruß

    Thomas
     
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  8. #6 nicobischof, 8. März 2008
    nicobischof

    nicobischof

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    ok danke erstmal für eure Antworten.

    Was für ein Material ist für sowas denn am besten geeignet? Gibt ja im Baumarkt von Knauf und auch vielen anderen fertigen Putzmörtel, Zementmörtel, Außenputz und zig andere.

    Was würdet ihr empfehlen? Reicht einfacher Zementmörtel, also Zement:Sand 1:4?

    Vielen Dank !

    Nico
     
  9. R.B.

    R.B.

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    Ein guter Armierungsmörtel besteht schon aus ein bischen mehr als "Sand und Zement 4:1". Immerhin soll er die nächsten Jahrzehnte nicht von der Wand fallen.

    Die einschlägigen Hersteller haben auf ihren Webseiten alle notwendigen Infos, inkl. techn. Merkblätter. Ich würde zuerst einmal dort ein wenig studieren.

    Gruß
    Ralf
     
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