Auswirkung "Länge x Breite" auf die Wirkung eines Hauses

Diskutiere Auswirkung "Länge x Breite" auf die Wirkung eines Hauses im Architektur Allgemein Forum im Bereich Architektur; Uns lässt eine Aussage von unseren Architekten keine Ruhe mehr. Er meinte, dass ein Haus mit 12,5 x 8,25 Metern (Aussenmaße) mit relativ flachem...

  1. R0Li84

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    Uns lässt eine Aussage von unseren Architekten keine Ruhe mehr. Er meinte, dass ein Haus mit 12,5 x 8,25 Metern (Aussenmaße) mit relativ flachem Satteldach (18° Neigung) super wirkt.
    Wir möchten aber sehr gerne breiter bauen (uns fehlt sonst in der Küche / Wohnzimmer Stellfläche) - 12,0 x 9,0 Meter wären unserer Ansicht nach ideal (je nach Preis auch 12,5 x 9,0 Meter).
    Als Dach möchte ich gerne min. 22° - evtl. sogar 24° Neigung, da ich plane eine Photovoltaik Anlage zu installieren.

    Wirkt ein Haus mit 12,0 x 9,0 Metern und 22° Satteldach wirklich so viel schlechter als 12,5 x 8,25 Meter mit 18° Satteldach???
     
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  3. mastehr

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    Das ist Geschmackssache. Meiner Meinung nach muss ein Satteldach mindestens 40° Neigung haben.
     
  4. Fremen

    Fremen

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    Meiner Meinung nach muss ein Dach - egal welcher Form - genau 32° Neigung haben, es sei denn, es ist ein Flachdach. ;) Aber nicht weil es schöner wirkt, sondern weil Du schon selber schreibst:

     
  5. Thomas B

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    Genau: Geschmacksache.

    Ich fände wohl auch das schlanke Haus besser. Es muss aber natürlich zu Euren Bedürfnissen passen. Wenn der A. der Meinung ist, dass es unbedingt 8,25m sein sollte, so muss er eben hierfür einen funktionierenden Grundriss entwickeln.

    Andere Frage: Ich lese DN 18°, 22°...evtl. 24°. Welche Dacheindeckung soll's werden? Die allermeisten Dachsteine fangen bei 25° an. Steiler geht natürlich problemlos. Flacher wird aufwendiger.
     
  6. R0Li84

    R0Li84

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    Ich hätte aufgrund der Solaranlage gerne so um die 24° Dachneigung. Soll auch nicht zu steil werden, da wir den Dachstuhl gerne offen lassen möchten, daher Decke nicht abgehängt.
     
  7. Thomas B

    Thomas B

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    Schön....ab 25° wird's halt einfacher. Darunter schwieriger (=teurer).
     
  8. R0Li84

    R0Li84

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    Danke, dass ist gut zu wissen - dann werde ich dem Architekten einfach mal die 25° vorgeben! Das sollte auch von der Neigung des Daches für die Photovoltaik ganz ok sein (unser Dach hat Südost Ausrichtung, da ist etwas flacher ohnehin besser).
     
  9. #8 Gast036816, 4. Januar 2016
    Gast036816

    Gast036816 Gast

    das kann nur anhand der ansichten bewertet werden!
     
  10. #9 Inkognito, 4. Januar 2016
    Inkognito

    Inkognito Gast

    Ein paar Ansichten wären hilfreich, aber die Randbedingungen klingen für mich furchtbar. Zu flache Satteldächer finde ich grauenvoll (wenn es nicht gerade Aufschieblinge sind) und PV oben drauf, das verhunzt eigentlich alles.
    Dann fehlen nur noch blau engobierte Ziegel und etwas orangene Wandfarbe und die umliegenden Grundstückspreise wandern in den Keller.
     
  11. tillfisc

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    Ein Gebäude mit rechteckiger Grundfläche wirkt manchmal etwas plump, wenn die lange Seite nur unwesentlich länger ist als die kurze.
    Man muss beide Varianten vergleichbar darstellen um eine qualifizierte Entscheidung treffen zu können.

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  12. reezer

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    sehr qualifizierte Aussage.
    Am Besten baut man wohl im Tagebaurestloch, oder im Hinterhof von einem Braunkohlekraftwerk, dann ist nichts "verhunzt".
    Aber jeder so wie er mag.
     
  13. #12 Frau Maier, 4. Januar 2016
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    Hmmm... blaue Dachziegel bei ner PV? Eigentlich ne gute Idee, damit die PV nicht so auffällt... :mega_lol:
     
  14. driver55

    driver55

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    Auf wen oder was wirkt?
    Selten so einen Käse gelesen.
    Die Hütte sollte die Abmaße erhalten, die der Bauherr wünscht. Punkt.
    Dachneigung. dito.
     
  15. Taipan

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    Ich widerspreche. Die Hütte wird die Abmaße und die Dachneigung erhalten, die der Bauherr wünscht, auch wenn sie es nicht sollte. Punkt.

    Was wisst ihr denn, was für die gestalterische Einordnung dem Architekten geboten scheint? Den Vorschlag macht er. Wenn's der Bauherr dann anders will: "Wirklich? - denkt nochmal drüber nach - deutlich teurer wirds auch." und ab dafür. man muss ja nie weider dran vorbeifahren und das Bauschild muss ja nur von der Straße aus sichtbar sein ... von lesen steht nirgens was.
     
  16. #15 Gast036816, 4. Januar 2016
    Gast036816

    Gast036816 Gast

    ein haus erhält die aussenmasze, die sich aus dem entwurf ergeben und ins baufenster passen.
     
  17. driver55

    driver55

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    Das lasse ich gelten, bzw. stimme ich zu. Das kann ich aber vom anderen Architekten nirgendwo finden.
    Da gehts um "wirkt super" u. das interessiert keinen.
     
  18. trekkie

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    Beides Taipan & Norbert ist richtig, zwingend natürlich das Baufenster bzw. gangbare Bebauungsform, aber wenn der Bauherr eine ultimativ-blöde Hausform/Grundgriss wünscht, die ins Baufenster passt, kannste als Archi nix weiter machen, als den Klops zu schlucken oder den Auftrag nicht anzunehmen.
    Natürlich kannste zwischendrin mehrfach auf den Unfug hinweisen und Alternativen vorschlagen, aber wenns hart auf hart kommt,
    bleibt nur: ja oder nein, wenn Nein, wenn du es nicht machst - dann machts nen anderer ;)
     
  19. R0Li84

    R0Li84

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    Ins Baufenster würden die 9,0 Meter Breite passen, dazu kommt noch eine Garage mit 7,0 Metern (incl. Durchgang).
    Ansichten habe ich bisher nur eine Schnittzeichnung - auf der sieht man die Dachneigung aber relativ gut (unser Architekt zeichnet alles per Hand, daher sobald der Grundriss von uns abgesegnet ist macht er die Ansichten alle fertig):

    [​IMG]


    Und hier auch mal ein Lageplan (geplantes Haus auf Grundstück) - Baufenster ist eingezeichnet.

    [​IMG]


    Was man eventuell dazu sagen muss - ein Sichtdachstuhl würde uns ganz gut gefallen (war aber keine Vorgabe an den Architekten). Mit 25° Dachneigung wird das Haus / das OG halt auch gleich mal um etwa 0,8 Meter höher.
     
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  21. Thomas B

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    Handzeichnung finde ich persönlich ja absolut schön und richtig. Gerade in der Entwurfsphase.

    Frage: Schnitt verstehe ich nicht ganz. Im EG schaut man auf eine doppelflügelige (Terrassen)tür obgleich der Blick in Richtung Küchenmobiliar gehen müsste...nicht wirklich wichtig...ich weiß.

    Und: Bei 18° sind eben Zusatzmaßnahmen zur ergreifen um das Dach dicht zu bekommen. Kostet auch was; gibt's nicht umsonst.

    Der Weg ins WC wird nur was für Magersüchtige. Zwischen Garderobenschränken und der Tür sind es doch höchstens noch 50 - 60cm. Das ist deutlich zu wenig.
     
  22. R0Li84

    R0Li84

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    Der Schnitt ist denke ich nur mal eine Skizze in der er die Lage der Südfenster festgelegt hat.
    Der Hinweis, dass die 18° teurer sind als 25° ist für mich sehr wertvoll - werde mit der Info mal mit dem Architekten sprechen und auch den BU fragen was das preislich für Unterschiede macht.

    Bzgl. Grundriss - der ist noch nicht final! Die seitliche Eingangstüre soll z.B. weg, WC Türe dafür in Richtung Haupttür und da wo jetzt die Eingangstüre ist soll eine Abstell / Speisekammer hin.
    Haben die Unterlagen jetzt erstmal erhalten, damit wir uns diese in Ruhe ansehen können - wir geben diese Woche unser Feedback und nächste Woche wird er dann nochmal überarbeitet. (Ich habe den Grundriss schon hinsichtlich unserer Vorstellungen überarbeitet - werde das dann alles gegen Ende der Woche mit dem Architekten besprechen).
     
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