Bauablaufplan des Einfamilienhauses

Diskutiere Bauablaufplan des Einfamilienhauses im Bauen mit Architekten Forum im Bereich Architektur; dazu http://www.hochschule-bochum.de/fileadmin/media/fb_a/Legner/bauwirtschaft-baumanagement/11-UE2_Ablaufplan_EFH.pdf fragen? 1.) ist das...

  1. #1 DerSuchende, 4. Juni 2011
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  3. #2 Gast036816, 4. Juni 2011
    Gast036816

    Gast036816 Gast

    nein, ein bauablaufplan ist grundleistung nach hoai phase 8.

    die darstellung der hier genannten terminvorgaben der hs bochum entspricht einem projektsteurer-terminplan. verlangt der bauherr jedoch einen terminplan als projektsteuerungsplan, dann ist es eine besondere leistung.
     
  4. #3 DerSuchende, 4. Juni 2011
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    2.) wie sieht denn die grundleistung dafür, nach hoai (lp 1-9), durch einen architekten aus?
    2a.) nur vorgänge?
    mfg
     
  5. #4 Gast036816, 5. Juni 2011
    Gast036816

    Gast036816 Gast

    zu 2.) - hier einmal schauen: www.hoai.de - insbesondere anlage 11 zu § 33, ist jedoch nicht zwingend, die hoai ist keine darstellung von vertragsinhalten, sondern eine abrechnungsregelung. leistungsinhalte müssen im vertrag verankert werden.

    zu 2a.) - die einzelnen vorgänge müssen mit realistischen zeitansätzen versehen werden, einzelne vorgänge müssen verknüpft werden, trocknungs- und erhärtungszeiten berücksichtigen etc.
     
  6. #5 DerSuchende, 6. Juni 2011
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    3.) brauchte der bauherr nicht schon in lp2 einen "terminplan......"?
    3a) warum ist das so selten, etwa weil es nicht zur Aufklärungpflicht gehört?
    3b) was kostet das denn so ungefähr beim üblichen efh?

    mfg
     
  7. #6 DerSuchende, 10. Juni 2011
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    ok, für 1% mehr würde ich, als A, auch nicht darüber reden wollen
    aber
    als bauherr, mir immer zusätzlich gönnen.:winken

    mfg
     
  8. sepp

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    ne ne rolf...
    was hier gefordert wird ist ein stinknormaler terminplan mit ausführungszeiten der einzelnen gewerke.
    da der A in L.phase 8 die koordinationspflicht hat, müssen diese gewerke auch zeitlich aufeinander abgestimmt sein.
    innerhalb der koordinationspflicht hat der A für einen durchgehenden Bauablauf zu sorgen. hierfür ist es auch notwendig die zeitspanne der Vergaben zu berücksichtigen.
    also keine besondere Leistung sondern pflicht!
    ein ablaufplan der projektsteuerung berücksichtigt noch ganz andere dinge.
    hiervon ist nur ein teil der tatsächliche herstellungstermin des gebäudes.
     
  9. sepp

    sepp

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    ob der bauherr in lp 2 das braucht liegt an ihm.
    er kann die zeitvorgaben für die planungsphase setzen (vertragsfreiheit)
    oder zusammen mit dem A abstimmen. (der bauherr wird zum projektsteuerer)
    sollte der A allerdings die zeitplanung für die planungsphasen anderer ingeneure/planer übernehmen ist das gesondert zu vergüten.
    hier ist der übergang projektsteuerung/koordinationspflicht fließend.
     
  10. bluecher

    bluecher Gast

    die hoai verlangt keine vernetzten ablaufpläne, kein termincontrolling, keine risikobetrachtung. das machen manche arch+ing freiwillig, der erfolg ist die maßgabe, und damit auch die größe des bauvorhabens!
    simple terminpläne mit erfahrungsgemäßen 'schiffchen' sind bereits zur klärung von zielkonflikten nötig!

    bh: kann ich für 250 t€ an weihnachten in mein efh einziehen?
    a.: muß ich kosten schätzen und terminplänchen zeichnen ;-)
    oder kläre das narrativ (und elegant statt gantt)

    der dreizack
    kosten - termine - bauliche ausformung
    ist jeder leistungsphase immanent
     
  11. sepp

    sepp

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    blücher -
    anlage 11 - lp8 e)
    balkendiagramm - überwachung -
    die risikobetrachtung seiner eigenen koordination ist eine grundlegende pflicht im zuge seiner beratungs- und hinweispflicht!
    jetzt komm mir nicht, daß ein balkendiagramm nix mit vernetzten ablaufplänen zu tun hat.
     
  12. bluecher

    bluecher Gast

    die lp8e verlangt ein balkendiagramm, also schiffchen [punkt]

    und ob ich damit komme!! ein ganttchart mit schiffchen ist kein netzplan. und wie viele kollegen wissen überhaupt wie das geht? ich kenne in meinem umfeld keine zwei, die vernetzen und auch noch kontrollieren! denn merke: ein netz ohne kontrolle kannst auch wechlassen ///

    wenn du nun noch bei steinfort nachliest, dass du für den aufwand 0,6 bis 1 prozent des honorars bekommst, weißt du auch warum das keiner bei ner efhütte macht :-)
     
  13. #12 Gast036816, 10. Juni 2011
    Gast036816

    Gast036816 Gast

    ja sepp - sehe ich auch so. ich hatte auch nichts anderes geschrieben.

    der terminplan der hs-bochum hat eher den charakter eines ps-terminplan als eines detail-terminplans für einen gut vorbereiteten bauablauf.

    dass hier ein detail-terminplan gemeint ist und auch angefragt wurde, ist klar. ich möchte nur vermeiden, dass der dargestellte ps-terminplan als detail-terminplan angesehen wird. der terminplan ist als übungsaufgabe ganz nett, für die baupraxis ist er jedoch zu flach, s. gründach und klempnerarbeiten.
     
  14. bluecher

    bluecher Gast

    sag mal rolf a i b!!
    du machst wirklich netzplanung?
    meine letzten professionellen bauherrn haben bei der komplexen darstellung der pläne (kritischer weg, umschichtungsmodelle, verschachtelung, termin-ctrl, risikobewertungen etc pp) von mir wöchentlich einfache berichte verlangt! die netzpläne auf DIN A0 hat keiner mehr durchschaut!?
    reduziert auf die meilensteine konnte man wieder drüber reden :-)

    irgendwie geht das in richtung statik via FEM -- viel papier und blicken tut es nur der aufsteller?
    die ernsthafte frage ist aber: du machst netzplanung? bei welchen bv`s?
     
  15. #14 Gast036816, 10. Juni 2011
    Gast036816

    Gast036816 Gast

    @ bluecher - ich halte nichts von netzplänen und mache keine netzpläne. die sind für die meisten baubeteiligten nicht brauchbar geschweige denn lesbar. bauherren verstehen sie gar nicht, ich habe zumindest keinen kennen gelernt, der mit einer netz-termin-planung klar kommt.
     
  16. KlausK

    KlausK Gast

    Ich hatte so einen und verstehe ihn (beruflich bedingt) auch. :bierchen:
     
  17. #16 DerSuchende, 10. Juni 2011
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  18. bluecher

    bluecher Gast

    hast du schon mal einen gemacht? oder mal ein zeitkritisches bv abgewickelt?
    als sachverständiger kommst du immer posthum :-)

    du mußt als bauleiter schließlich wissen wie der bau abläuft, welcher handwerker wo starten muß, wie du zeitabläufe durch verschränken abkürzen kannst, ob verzögerungen während der bauphase die meilensteine oder den kritischen weg ändern ...

    ... denn netzplanung macht man für sich selbst!

    mit deinen argumenten könnte ich mir auch ausführungpläne und details samt leistungsbeschreibungen ersparen - die meisten bauherren verstehen die eh nicht - und ich würde tatsächlich mehr verdienen, hm, zu dumm !!
     
  19. bluecher

    bluecher Gast

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  21. #19 DerSuchende, 13. Juni 2011
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    jawohl her general:
    aber mit verlaub: für profis, ist der link ein alter hut.......

    die Darstellungvariante ist aber das einzige Auswahlkriterium,
    damit selbst schütze a im letzten glied........ sich auch, als wichtiges teil des ganzen versteht und zumindest, so zur einhaltung motiviert werden könnte.

    mh und dumm ist nur:
    warum so wenig beteiligung, vor allem bei architekten und bauherren, bei dem thema?
    oder ist hiermit:
    http://www.slideshare.net/stefanscholz/terminplanung-hoai-vob-6061194
    alles klar?

    mfg
     
  22. #20 Gast036816, 13. Juni 2011
    Gast036816

    Gast036816 Gast

    @ Der Suchende - der verweis auf den vortrag von Stefan Scholz behandelt im wesentlichen projejektsteuerungterminplanung - stichwort planung der planung - lediglich die aufgezählten darstellungsvarianten der terminpläne behandeln die terminplanung in der bauausführungsphase.

    @ Bluecher - ich habe fast immer kritische baustellen, die meistens durch weitere schäden oder zusätzliche mängel kritische situationen in der bauphase zum fertigstellungstermin verursachen.

    ich habe mal vor fast 20 jahren mich mit netzplänen beschäftigt, damals war ich als abschnittsbauleiter auf einer großbaustelle tätig. ich hatte das anfangs für meine bereiche gemacht, musste dann aber auch feststellen, wenn die gesamte baustelle nicht danach arbeitet, bringt es nix. meine damaligen vorgesetztem hatten dass damals nicht gern gesehen, wenn etwas anderes eingeführt/gemacht wird. obwohl es eine der führenden ing. büros in der entwicklung der netzplanung war, wurde jedoch nicht angewandt, lesbarkeit anderer beteiligter etc.

    unter dem aspekt, dass das für den eigenen überblick gemacht werden sollte, werde ich mir einmal bei einem neuen vorhaben vornehmen und einen internen netzplan entwickeln - guter hinweis, danke.

    bisher bin ich mit meinen verknüpften detailterminplänen gut zurecht gekommen und habe auch kritische bauvorhaben abgewickelt. wichtiger ist jedoch eine enge kontrolle der baustelle vor ort und kritische situationen oder entwicklungen vor ort zu erfassen und sofort gegen zu steuern.

    freundliche grüße aus berlin
     
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