Baufinanzierung - Expertenmeinung

Diskutiere Baufinanzierung - Expertenmeinung im Baufinanzierung Forum im Bereich Rund um den Bau; Hallo liebes Forum, ich bin neu hier und wollte mir auch mal Eure Expertenmeinungen (schließlich ist es ja ein Expertenforum :bau_1:) über...

  1. Weydi

    Weydi Gast

    Hallo liebes Forum,

    ich bin neu hier und wollte mir auch mal Eure Expertenmeinungen (schließlich ist es ja ein Expertenforum :bau_1:) über meinen Finanzierungsplan anhören.

    Ich und meine Frau wollen Anfang April zum Bauen eines Einfamilienhauses anfangen. Sie ist schwanger und bekommt Ende Febr. unser erstes Kind.

    Wir waren letzte Woche bei unserer Hausbank und haben folgendes Finanzierungangebot erhalten:

    LABO Zinsverbilligung BAYERN:
    100 000 €, effekt. Zins: 3,52 % auf 10 Jahre fest, Tilgung 1%

    LABO Bayerisches Wohnungsbauprogramm:
    25 000 €, effekt. Zins: 0,65% auf 15 Jahre fest, Tilgung 1%

    KFW 70:
    50 000 €, effekt. Zins: 3,60 % auf 10 Jahre fest, Tilgung 2%

    WohnRiester Mann:
    50 000 €, effekt. Zins: 4,07 % bis Zuteilung

    WohnRiester Frau:
    50 000 €, effekt. Zins: 4,07 % bis Zuteilung

    Was sagt Ihr dazu???
    Wir hätten ein monatliche Belastung von knappe 1100 €, was für uns voll zu stemmen wäre.

    Über Eure ehrliche Meinungen wäre ich sehr dankbar.

    Gruß und schönen Sonntag
    Weydi
     
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  3. R.B.

    R.B.

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    Ohne Eure Einkünfte zu kennen, kann man das Angebot kaum beurteilen.

    "Riester" sieht nach vor-/zwischenfinanziertem BSV aus. Ist normalerweise nicht so der Brüller. Aber auch hier gilt, ohne Details....

    Gruß
    Ralf
     
  4. Weydi

    Weydi Gast

    Antwort/Sicherheiten/Eigenkapital

    Also ich habe einen sicheren Job bei einer großen Versicherung und verdiene 3900 brutto pro Monat.
    Meine Frau ist Arzthelferin und verdient 2100 € brutto, natürlich geht sie jetzt ersteinmal in Elternzeit...
    Unser Eigenkapital liegt bei 85 000 €.

    Welche Werte werden sonst noch gebraucht??
     
  5. R.B.

    R.B.

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    OK. Kapitaldienstfähigkeit passt.
    Gesamtkosten etwa 360T€, davon EK 85T€ passt auch.

    Fördermittel sind klar. Bleibt also noch die Riester/BSV Geschichte. Da würde ich mal mit einem normalen Annuitätendarlehen gegenrechnen.

    Weiterhin über Vor-/Nachteile von Riester informieren.

    Gruß
    Ralf
     
  6. #5 Bankmensch, 23. Januar 2011
    Bankmensch

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    Es gibt ja auch Annuitätendarlehen die Wohn Riester gefördert sind. Das sollte die beste Variante sein für Euch.
     
  7. R.B.

    R.B.

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    Jepp. Das wäre eine Variante die man mal durchrechnen sollte.

    Gruß
    Ralf
     
  8. ecobauer

    ecobauer

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    ........da gibt es aber doch keine Provision für...............:shades

    Die erste Frage zu den Riestern wäre doch, ob die Bausparverträge evtl. schon vorhanden sind???
     
  9. donaldo

    donaldo

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    Hallo.

    Es ist doch bei diesem Wohn Riester so, dass ein "Konto" angelegt und mit jeder Zahlung belastet wird, welches dann mit der Rente abbezahlt werden muss. d.h. von einer dann eh schon kärglichen Rente muss man noch diesen Riester-Betrag ( bei meiner Finanzierungsrechnung der Bank wären es etwa 55 Euro monatlich gewesen) abzahlen. Wohlgemerkt dann, wenn man sich i.d.R. schuldenfrei abgezahlt hat.

    Ich persönlich halte es für nicht sinnvoll, seine Schulden im Alter abzahlen zu müssen, die dann bereits schon weg sein könnten, würde man sie anderweitig finanziert haben.

    Deshalb hab ich dieses Modell nicht mit einbezogen.
     
  10. #9 Bankmensch, 24. Januar 2011
    Bankmensch

    Bankmensch

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    Das ist leider die Falsche Bertrachtungssicht.

    Nicht das negative vornweg sondern das positive ...

    Leider müssen in der Rente Steuern bezahlt werden, in welcher Höhe weiss heute kein Mensch (weder Bank, Politik, Steuerberater oder sonst wer)

    Der grosse Riester Vorteil gegenüber einem normalen Darlehen ist doch die vorzeitige Entschuldung und das in der Regel 5 bis 8 Jahre eher als ein "normales" Darlehen.

    In den 5 Jahren (als Beispiel) kann jeder seine Baufi Rate auf Seite legen und mit einem Schlag die Steuerschuld begleichen oder auf 25 Jahre verteilen.

    Und unterm Strich bleibt immer noch ein grosser Netto Vorteil.
     
  11. meineBaufi

    meineBaufi

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    Halt! Ein wichtiger Punkt wurde hier vergessen. Durch die Wohn-Riester Förderung ist man in der Regel schneller Schuldenfrei als bei einer Finanzierung ohne Wohn-Riester. Zudem genießt man die Förderung sofort und bei anderen Riesterprodukten bekommt man die Förderung erst mit dem Rentenalter ausbezahlt. Weiter ist es auch möglich das Wohnfröderkonto vor Rentenalter wieder auf "Null" zu setzen. Sofern das zeitlich dann noch möglich ist und nach der Immobilie ein Renten-Riester bespart wird.
     
  12. Patty1980

    Patty1980

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    Wohnriester wird gerne Abgeschlossen, da hierbei der Gewinn für die bank am höchsten ist. Was jedoch niemals erwähnt wird ist der Fakt, das die in anspruch genommenen Mittel mit eintritt der Rente Steuerpflichtig werden und eine nachzahlung fällig wird. Wohnriester wird überall empfohlen, abere ebenso gut überall davon abgeraten. Generell finde ich das oben Aufgelistete Modell etwas daneben. Zum einen sollte man die höhere Zinsfestschreibung auf den größeren teil der Finanzierungssumme festlegen. Lediglich den kleineren Teil mit einer niedrigeren Zinsfestschreibung aushandeln, da hier primär das Augenmerk auf eine Tilgung innerhalb der 10 Jahre angepeilt werden sollte. Hier ist das Fiinanzielle Risiko bei einer (mal angenommen) neuverhandlung der Zinsen nach 10 jahren geringer, wenn die Zinsen steigen, worin bislang die Tendez steht.
     
  13. R.B.

    R.B.

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    Verkaufen will halt gelernt sein. :mega_lol:

    Aber mal im Ernst.

    Warum nimmt man sich nicht einfach die Zeit und lässt sich verschiedene Varianten durchrechnen? Dann Vor- und Nachteile bewerten, und abschließend entscheiden.

    Man sollte Riester nicht überbewerten, denn es geht um eine Förderung und nicht darum, dass der "Staat" einem das Haus finanziert.

    Gruß
    Ralf
     
  14. R.B.

    R.B.

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    Diese Aussage solltest Du belegen,.... ansonsten betrachte ich sie als völligen Unsinn.

    Gruß
    Ralf
     
  15. demichve

    demichve

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    Das ist natürlich Quatsch! Du bist hoffentlich NICHT Berater für Finanzdienstleistungen! Die Förderung findet immer jährlich statt. Und das gilt für alle Riester-Anlagen.

     
  16. Patty1980

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    Ich denke nicht das deultiche Fakten einer Rechtfertigung meinerseits unterliegen. Ein Gang zum Steuerberater wird dies schon belegen ;-)

    Zumindest wird einem das Angebotene Modell recht klar, wenn man man mal eine Hochrechnung in Angriff nimmt.. man sollte immer bedenken das hier niemand etwas verschenkt. Der einzigste Vorteil bei dieser Föredrung ist die Einzahlungzeit in der Die Bank im vollem umfang Zinszahlungen erhält für eine Zahlungssumme die währen der Einzahlung in die Riesterförderung nicht abgetilgt wird.Aber ich möchte niemanden davon abraten, wer das geld so locker auf der Knate hat, kann getrost hier hinein finanzieren ;-) Wer jedoch die Anngebote an entsprechender Stelle prüfen lässt, bekommt schnell Klarheit darüber. Sinniger ist meist die einholung von Angeboten über Unabhängige Stellen.
     
  17. Patty1980

    Patty1980

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  19. matula

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    legitim

    Wer derartige Fakten in den Raum stellt, muss sich die Frage nach Belegen schon gefallen lassen....

    Erläuter doch mal bitte, warum der Gewinn für Banken bei Wohnriester am höchsten sein soll. Da Du das ja bei Deinen Hochrechnungen anscheinend sofort erkennen kannst, wäre es schön uns daran teilhaben zu lassen.

    Dazu bin ich sehr daran interessiert, zu erfahren, bei welcher "unabhängigen Stelle" ich Angebote einholen kann ???
     
  20. R.B.

    R.B.

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    Ich sehe keine deutlichen Fakten die dafür sprechen, dass eine Bank bei einem Riestervertrag, da gibt es viele Varianten, den höchsten Gewinn einfährt. Daran ändert auch ein Steuerberater nichts.

    Sorry, aber für mich klingt das mehr nach pauschaler Verurteilung, gepaart mit einer gehörigen Portion Unwissenheit, gewürzt mit ein bischen Stammtisch-Parolen.

    Also, weg vom Stammtisch, hin zu Fakten. Damit können die Mitleser auch etwas anfangen.

    Gruß
    Ralf
     
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