Baufinanzierung, gut-oder nicht ???

Diskutiere Baufinanzierung, gut-oder nicht ??? im Baufinanzierung Forum im Bereich Rund um den Bau; Hallo, ich bin Lehrer, 33 Jahre, verheiratet mit einem Kind, wohnhaft in BW. Für unser Traumhaus (5 Jahre alt) fallen Gesamtkosten von 314000...

  1. Grande

    Grande

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    Hallo,
    ich bin Lehrer, 33 Jahre, verheiratet mit einem Kind, wohnhaft in BW.

    Für unser Traumhaus (5 Jahre alt) fallen Gesamtkosten von 314000 € an. Davon hab ich 41000€ Eigenkapital und einen BSV von 20000€, der leider erst in knapp 2 Jahren zuteilungsfähig ist und ich zwischenfinnanzieren möchte, um die Bonuszinsen zu bekomen.

    Ich verdiene 3500€ Netto, meine Frau bekommt nur noch bis Dez. 2010 Elterngeld in Höhe von 870€.

    Hab gerechnet, das wir maximal 1500 € zur Finanzierung leisten könnten.

    Nun das Angebot:

    1. KSK:
    -Wohnen mit Kind (KFW124): 90T€, 10 Jahre zu 3,55nom. :Rate 415 (1,85%Tilgung)
    -Bauriester (BSV): 70T€, 10 Jahre zu 3,55nom. :Rate 420 (wäre bei gleicher Rate nach 18 Jahren abgezahlt)
    -Annuitätendarlehen: 100T€, 15 Jahre zu 3,88nom. : Rate flexibel je tilgung (1%T-407€, 2%T-490€, 3%T-574, 4%T-657€)

    Beim Annuitätendarlehen sind noch 5000 Sondertilg. pro Jahr drin.

    So käme ich auf eine gesamt Rate von 1240€ - 1490€, je nach Tilgung, die ich jederzeit von 1-4% verändern kann.


    zweites Angebot:

    -Bauriester BSV: 102T€, 10Jahre, 3,75%nom: Rate 627
    -Annuitätendarlehen: 150T€, 10Jahre, 3,39%nom: Rate 700 (5T€ Soti p.a.)
    -Zwischenfinanzierung des bestehenden BSV: 21T€, 2Jahre 4,6% Rate 117€


    hab keine Ahnung ob das gut ist, bzw. welches Angebot besser ist.

    Noch eine Frage:
    Ich könnte auch das Z15-Darlehen und das Optionsdarlehen der L-Bank in Anspruch nehmen aus dem Wohnförderprogramm:

    Z15: max 68T€ zu 2,85% eff 15Jahre Zinsbindung
    Option: 20T€ zu 3,61% eff 10 Jahre (+6000€ geschenkt für geplantes 2. Kind^^)

    allerdings reicht mein Eigenkapital nicht aus, damit die L-Bank in Nachrang geht. Hat jmd. Erfahrung ob sich die Förderung dann trotzdem lohnt, oder liefern die Banken dann deutlich schlechtere Konditionen, wenn sie im Nachrang sind ???

    Hoffe, das war verständlich, Gruss Grande
     
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  3. R.B.

    R.B.

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    Und was dann? Hausfrau und Mutter? Teilzeit? Vollzeit? Welches Einkommen?

    Welche "Bank" soll in den Nachrang gehen?

    Ist bei den 3.500,- € Einkommen die KV schon abgezogen?

    Man müsste jetzt die Zahlungspläne vergleichen, aber die Variante 1 könnte geringfügig besser abschneiden.

    Gruß
    Ralf
     
  4. face76

    face76

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    Er schreibt Netto 3.500 EURO, also müsste die private Krankenkasse - da Beamter! - noch abgehen.
     
  5. Grande

    Grande

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    danach ist sie Hausfrau und Mutter.

    Von den 3500 Netto gehen noch 185 private KV ab, richtig.

    Die KSK bzw. Sparda müsste in den Nachrang gehen, da die L-Bank den Vorrang will.
    Könnte man evtl. durch eine Schenkung ändern (das muss nich och schauen, ob ich jmd finde)

    Warum ist Variante 1 besser ?? und generell sind die Angebote in Ordnung ???
    Sorry, habe noch keine Erfahrungswerte.
     
  6. #5 ballycoolin, 27. Mai 2010
    ballycoolin

    ballycoolin Gast

    Musst du deine Frau und dein Kind nicht privat mitversichern, sobald sie Hausfrau ist?

    Die Zinssätze hören sich gut an, aber hast du schon mal die Restschuld nach 10 Jahren angeschaut und das mit steigeneden Zinssätzen durchgerechnet? Ich würde wohl eher auf Nummer sicher gehen und eine längere Laufzeit wählen.
     
  7. Grande

    Grande

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    Meines Wissens ist sie während der elternzeit von 3 Jahren noch gesetzlich versichert und der Sohn mit, danach muss sie bei mir mitversichert werden, stimmt.

    Ja, bei Variante 1 sind vom "Wohnen mit kind" noch 71T€ Restschuld nach 10J, der BSV wäre nach gut 18J erledig, und das Annuitätendarlehen wäre je nach Tilgung nach 15Jahren noch bei 18T€ (4% Tilgung) oder 38T€ (3%), 59T€ (2%) bzw 80T€ (1%).

    Das müsste doch machbar sein, was ich gut finde, ist das ich beliebig oft ohne Kosten den tilgungssatz je nach Bedarf ändern kann.
    Nach 10 Jahren könnten die 71T€ Probleme machen bei schlechter Zinslage.

    Bei Variante 2 ist meiner meinung nach mehr Unsicherheit, da ich da nach 10 Jahren 108t€ neufinanzieren muss.
     
  8. R.B.

    R.B.

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    Hatte ich zwar vermutet aber wissen ist besser. Hätte ja sein können, dass er die KV schon berücksichtigt hat.

    Ich hab´s nur grob überschlagen. Deswegen hatte ich ja geschrieben "Man müsste jetzt die Zahlungspläne vergleichen,...."
    Zinssätze sind so weit schon OK.

    Dann wird´s enger. Zusätzliche Kosten für PKV, Kind kostet auch Geld, und die paar Euro Kindergeld können das sicher nicht kompensieren.

    Worst case Betrachtung machen und prüfen ob ihr mit dem verbleibenden Geld und den Lebenshaltungskosten klar kommt. Auch daran denken, dass der Unterhalt für ein Haus Geld kostet. Dazu haben wir auch schon einige Beiträge geschrieben.

    Gruß
    Ralf
     
  9. meak07

    meak07

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    Ich fürchte sie muß/müssen schon nach 1 Jahr privat mitversichert werden.
    So isset bei uns - Frau verdient deshalb >400€, Kind ist privat versichert (ist eh besser).
     
  10. Grande

    Grande

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    Okay, schon mal danke für eure infos.

    Weiss noch jmd. was zu der Frage mit dem Wohnförderungsprogramm:

    Ich könnte auch das Z15-Darlehen und das Optionsdarlehen der L-Bank in Anspruch nehmen aus dem Wohnförderprogramm:

    Z15: max 68T€ zu 2,85% eff 15Jahre Zinsbindung
    Option: 20T€ zu 3,61% eff 10 Jahre (+6000€ geschenkt für geplantes 2. Kind^^)

    allerdings reicht mein Eigenkapital nicht aus, damit die L-Bank in Nachrang geht. Hat jmd. Erfahrung ob sich die Förderung dann trotzdem lohnt, oder liefern die Banken dann deutlich schlechtere Konditionen, wenn sie im Nachrang sind ???

    Die KSK bzw. Sparda müsste in den Nachrang gehen, da die L-Bank den Vorrang will.
    Könnte man evtl. durch eine Schenkung ändern (das muss nich och schauen, ob ich jmd finde)
     
  11. Prestige

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    Nein, wenn Sie 3 Jahre Elternzeit nimmt, dann bleibt sie in dieser Zeit m.E. kostenfrei in der gesetzlichen KV. Danach muss er für Kind (falls nicht jetzt schon? PKV zahlen) und für Sie. Das kostet!:(

    Übrigens das finde ich persönlich nicht. Da ich wenn die Kinder krank sind keine 10 Tage je Kind daheim bleiben kann... kann schon, aber dann ohne Gehalt.:o

    LG
     
  12. Grande

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    Wann kann die Mutter 10 Tagebei Krankheit der Kinder daheimbleiben, bei PKV oder bei gesetzlicher KV ???
     
  13. Prestige

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    in der gesetzlichen KV
    sie hätte auch das Kind freiwillig in der gesetzlichen KV versichern können - gegen Beitrag und dann hätte sie bei Wiedereinstieg ins Berufsleben diesen wohl einzigsten Vorteil ;). Aber das ist ja nicht geplant... Hausfrau ist aber auch Arbeit...
     
  14. Huisje

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    Macht 273T€ Finanzierungsbedarf.

    Bei Angebot 2 gibts die.
    Bei Angebot 1 sinds nur 260T€.
    Wird dann dein BSV sofort in Höhe 13T€ ausgezahlt, um das EK zu erhöhen?

    Beide Angebote sind eigentlich ziemlich gut.
    Aber wenn nur du alleine arbeitest und dann deine Familie komplett krankenversichern muss (zwar nicht sofort, aber nach einiger Zeit doch), finde ich bei dem noch verfügbare Einkommen die 260T€ finanzierte Summe recht hoch. Ehrlich gesagt, etwas zu hoch.


    Huisje
     
  15. greentux

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    Das mit dem zu Hause bleiben (wenn Kind krank geschrieben ist) hat man bei uns in der Firma für alle gleich geregelt. Egal ob GKV oder PKV.
     
  16. meak07

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    Also das Kind muß ab Geburt über den Besserverdienenden versichert werden - bei uns bin ich das, selbstständig und PKV, sie GKV - also über mich.
    Ist das bei Beamten (Beihilfe berechtigt oder so was) anders?
    Meine Frau war 1 Jahr in Elternzeit, sie hätte das Elterngeld auf 2 Jahre aufteilen können und wäre dann 2 Jahre ohne Beitrag GKV-versichert gewesen. Haben uns dagegen entschieden. Wenn es stimmt, daß sie weitere 2 Jahre GKV-versichert zu Hause hätte bleiben können, hätten wir das gemacht, unser Steuerberater sagte aber, das sei nicht möglich.
    Dieser Link, S. 31 stellt das Ganze aber etwas anders dar.
    Vielleicht muß ich mal ein Wörtchen mit meinem StB reden...
     
  17. Prestige

    Prestige

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    Ich habe gerade mal geschaut, was eine Frau so für eine private KV bezahlen müsste... ohne Selbstbehalt (denn den könnt ihr Euch nicht mehr leisten) von 600 Euro und gesund komme ich auf 389 Euro mit vernüftigem Tarif (also nicht "Grundsicherung" aber auch nicht First-Class ;)). Nun weiß ich nicht so genau, ob die Beihilfe nicht auch was für die Ehepartner zusteuert?!

    In welcher Lohnsteuerklasse seit ihr jetzt? 3/5 - Dann auch an die u.U. anfallende Steuernachzahlung 2011 wg. Elterngeld denken! Zu dem sollten auch noch die Beiträge für eine BU und eine R-LV mit abfallen können....:28:
    Wieviel Autos habt Ihr?

    Ich muss Huisje aber zustimmen... bei einer Finanzierung in dieser Höhe sollte die Frau wenn auch Teilzeit mitarbeiten wollen... sonst könnte die Rückzahlung auf die Dauer anstrengend werden.
    Urlaub sollte ja auch mal drin sein :D ....
     
  18. #17 ballycoolin, 28. Mai 2010
    ballycoolin

    ballycoolin Gast

    Ehepartner 70% beihilfefähig, Kinder 80% beihilfefähig. Aber das summiert sich auch auf mindestens 150 Euro (anfangs!; steigt ja dann immer wieder, besonders beim Kind), und wenn man bedenkt, dass für ihn diese beiden Beiträge entfallen, sobald die Frau in Teilzeit wieder arbeitet..Ganz abgesehen davon, dass dann insgesamt wieder mehr Geld zur Verfügung steht ;-)
     
  19. #18 Desperado, 28. Mai 2010
    Desperado

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    die finanzierung hört sich gut an. zwei sachen:

    1. ich finde die 10 jährige zb recht kurz

    2. 1500€ bei eurem gehalt halte ich für relativ hoch. wir haben knapp 5000€ (abzgl. ca 500€ kv) und landen bei ca. 1250€ zins&tilgung, bei 250000 darlehen). wir werden dann in etwa 24 jahren durch sein.
     
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  21. Haushexe

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    Ja, das ist unterschiedlich. Das kommt auf den Grund der PKV an.

    Man ist die komplette Elternzeit (also max 3 Jahre) komplett beitragsfrei, wenn man in der GKV ist. In der PKV muß man die Beiträge komplett selbst zahlen.
     
  22. Bautine

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    Für ein Kind erhält man in Hessen nur dann Beihilfe, wenn es nicht in die gesetzliche Krankenkasse kann. D.h., sobald ein Partner gesetzlich versichert ist und der beamtete Partner nicht über der Einkommensgrenze für gesetzlich Versicherte verdient, muss das Kind in der gesetzlichen Kasse versichert werden - oder vollständig privat, da kein Anspruch auf Beihilfe besteht.
     
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Baufinanzierung, gut-oder nicht ???

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